Die Biber und der Mais
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Hans.
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Die Biber und der Mais
Hallo allerseits,
Die Biber und der Mais, siehe die Fotos. So sieht es in jedem Maisfeld neben dem Bach aus (und vorher in den Kornfeldern ebenso).
Was wohl die Landwirte dazu sagen?
Gruß
Hans
Die Biber und der Mais, siehe die Fotos. So sieht es in jedem Maisfeld neben dem Bach aus (und vorher in den Kornfeldern ebenso).
Was wohl die Landwirte dazu sagen?
Gruß
Hans
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Man muss nicht alles mitmachen...
- AlexX!!
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Re: Die Biber und der Mais
bei uns genauso... der Biber baut jedes Jahr Dämme aus Mais.. damit kann ich leben, die sind am schnellsten weg 
überall im Bach liegen abgefressene Maiskolben.. der Bauer lässt schon großzügig Platz zum Bach, doch der Biber scheut den Weg nicht
Grüße
überall im Bach liegen abgefressene Maiskolben.. der Bauer lässt schon großzügig Platz zum Bach, doch der Biber scheut den Weg nicht
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Es macht die Angler doof, und süchtig ... sie wollen immer mehr" (by Steini/GW-Forum.de)
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Fliifi-Sepp
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Re: Die Biber und der Mais
Mais ist die Pflanze, die am meisten zur Bodenerosion beiträgt und damit zur Verschlammung unserer Gewässer. Man muß sich nur mal ansehen, wie es in unterhalb von Maisfeldern in Richtung der Gewässer nach einem Starkregen-Ereignis aussieht, dann kann man sich eine Vorstellung davon machen, wie viel Erde in die Gewässer gespült wird.
Und wenn man mal einen abgelassenen Stausee und dessen leblose, teils meterhohen Schlammablagerungen (zu denen Maisfelder erheblich beitragen) sieht, wird einem ganz übel. Der ganze Schlamm, der sich dort ablagert, wird zuerst in die Gewässer gespült und verschlammt dort die Laichmöglichkeiten der Fische.
Wenn Biber die Bauern mit ihren Maisfeldern auf Abstand zu den Gewässern bewegen, kann das nur gut für diese sein!
LG Sepp
Und wenn man mal einen abgelassenen Stausee und dessen leblose, teils meterhohen Schlammablagerungen (zu denen Maisfelder erheblich beitragen) sieht, wird einem ganz übel. Der ganze Schlamm, der sich dort ablagert, wird zuerst in die Gewässer gespült und verschlammt dort die Laichmöglichkeiten der Fische.
Wenn Biber die Bauern mit ihren Maisfeldern auf Abstand zu den Gewässern bewegen, kann das nur gut für diese sein!
LG Sepp
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Michl
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Re: Die Biber und der Mais
Hallo,
Mais ist halt ein sehr nahrhaftes Gemüse....
Das wissen die Viecher auch.
Und ohne Aufwand verfügbar.
Gut für dem Winterspeck.
Wildschweine, Biber, Nutria, Waschbären, mögen alle.
Und bei der Aussaat auch die Krähen.
Damit müssen die Maisbauern leben.
Gruß Michl
Mais ist halt ein sehr nahrhaftes Gemüse....
Das wissen die Viecher auch.
Und ohne Aufwand verfügbar.
Gut für dem Winterspeck.
Wildschweine, Biber, Nutria, Waschbären, mögen alle.
Und bei der Aussaat auch die Krähen.
Damit müssen die Maisbauern leben.
Gruß Michl
Die Beute ist unwesentlich, entscheidend ist nur das Gefühl.
- trutta1
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Re: Die Biber und der Mais
Hallo Harry,
bei den Problemen die der Kormoran verursacht, bin ich absolut bei dir!
Beim Fischotter muss man klar unterscheiden, ob sich sein Revier in einem reinen Salmonidengewässer oder einem Mischgewässer befindet. In klaren Alpen- oder Voralpenbächen mit reinem Salmonidenbestand richtet der Fischotter natürlich einen riesen Schaden an, da seine Nahrung fast zu 100% durch Salmoniden gedeckt wird.
Bei uns gibt es einen Mischbestand, der lediglich ca.15-25% Salmoniden beherbergt. Weissfisch ist in großen Mengen vorhanden. Dennoch ernähren sich unsere Fischotter mindestens zu 50% von Signalkrebsen. Diese sind in Massen vorhanden, für ihn leichte Beute und nahrhaft. Wer Fraßplätze vom Fischotter kennt, wird immer mal wieder Nahrungsreste finden. Und da überwiegen ganz klar Krebsreste. Reste von Salmoniden konnte ich noch nicht nachweisen. Liegt sicher an unserem natürlichen Bestand, der nicht durch Satzfische gestützt wird!
Vielleicht ist der Siegeszug dieser invasieven Art ein Vorteil für unseren Fischbestand. Zumindest was den Prädatorendruck des Fischotters
betrifft, denn im Winter fallen auch immer wieder Kormorane ein.
Die sind dann ein echtes Problem, auch wenn sie erst mal die leichter zu erreichenden Weissfische dezimieren.
Auch der Biber kann zum Problem werden, wenn er durch einen Anstau ganze Wiesen, Felder oder einen ganzen Wald unter Wasser setzt. Ist bei uns mal passiert, da ich nicht ständig vor Ort sein konnte. Der Staudamm hatte Außmaße die nur noch mit schwerem Gerät zu beseitigen waren. Auch deshalb ist eine ständige Gewässerüberwachung auch in der Schonzeit wichtig.
TL, Frank
bei den Problemen die der Kormoran verursacht, bin ich absolut bei dir!
Beim Fischotter muss man klar unterscheiden, ob sich sein Revier in einem reinen Salmonidengewässer oder einem Mischgewässer befindet. In klaren Alpen- oder Voralpenbächen mit reinem Salmonidenbestand richtet der Fischotter natürlich einen riesen Schaden an, da seine Nahrung fast zu 100% durch Salmoniden gedeckt wird.
Bei uns gibt es einen Mischbestand, der lediglich ca.15-25% Salmoniden beherbergt. Weissfisch ist in großen Mengen vorhanden. Dennoch ernähren sich unsere Fischotter mindestens zu 50% von Signalkrebsen. Diese sind in Massen vorhanden, für ihn leichte Beute und nahrhaft. Wer Fraßplätze vom Fischotter kennt, wird immer mal wieder Nahrungsreste finden. Und da überwiegen ganz klar Krebsreste. Reste von Salmoniden konnte ich noch nicht nachweisen. Liegt sicher an unserem natürlichen Bestand, der nicht durch Satzfische gestützt wird!
Vielleicht ist der Siegeszug dieser invasieven Art ein Vorteil für unseren Fischbestand. Zumindest was den Prädatorendruck des Fischotters
betrifft, denn im Winter fallen auch immer wieder Kormorane ein.
Die sind dann ein echtes Problem, auch wenn sie erst mal die leichter zu erreichenden Weissfische dezimieren.
Auch der Biber kann zum Problem werden, wenn er durch einen Anstau ganze Wiesen, Felder oder einen ganzen Wald unter Wasser setzt. Ist bei uns mal passiert, da ich nicht ständig vor Ort sein konnte. Der Staudamm hatte Außmaße die nur noch mit schwerem Gerät zu beseitigen waren. Auch deshalb ist eine ständige Gewässerüberwachung auch in der Schonzeit wichtig.
TL, Frank
Der Äschenflüsterer ( Leider hören nur noch wenige zu!)
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Forstie
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Re: Die Biber und der Mais
Hallo Frank,
diese Zeilen finde ich ja durchaus interessant:
Viele Grüße
Martin
diese Zeilen finde ich ja durchaus interessant:
Bei uns wird vermutlich erst Hand angelegt, wenn ein Ort droht, unter Wasser zu stehen. Ansonsten habe ich es in unserer Region noch nicht erlebt, dass ein Biberdamm legal entfernt wurde. Liegt vermutlich am Straftatbestand.trutta1 hat geschrieben:Ist bei uns mal passiert, da ich nicht ständig vor Ort sein konnte. Der Staudamm hatte Außmaße die nur noch mit schwerem Gerät zu beseitigen waren. Auch deshalb ist eine ständige Gewässerüberwachung auch in der Schonzeit wichtig.
Viele Grüße
Martin
catch'em like you see'em
- trutta1
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Re: Die Biber und der Mais
Hallo Martin,
genau deshalb wurde er entfernt!
Es standen ca.10Hektar Wald unter Wasser.
Um so etwas zu unterbinden, wurden Biberdämme immer wieder geöffnet. Nicht komplett, jedoch so, dass Natur- und Hochwasserschutz im Einklang standen. Da die Biber diese Öffnungen immer wieder verschließen, kann dies in richtig viel Arbeit ausarten. Je öfter kontrolliert wurde, je weniger musste man beräumen.
1-2x im Jahr kam dann das komplette Räumkommando um alles zu entfernen. Ob dies dann mit wem auch immer abgesprochen wurde, ist mir nicht klar, denn wir wurden als Pächter nicht informiert.
Auch Strömungslenker, von uns im begradigten Bereichen eingebracht, wurden geräumt.
Das ist mehr als ärgerlich, wenn man immer wieder viele Stunden dafür aufgebracht hat.
Für mich heute nicht mehr relevant, da auch dies Gründe waren, den Verband/ Verein zu verlassen.
TL, Frank
genau deshalb wurde er entfernt!
Es standen ca.10Hektar Wald unter Wasser.
Um so etwas zu unterbinden, wurden Biberdämme immer wieder geöffnet. Nicht komplett, jedoch so, dass Natur- und Hochwasserschutz im Einklang standen. Da die Biber diese Öffnungen immer wieder verschließen, kann dies in richtig viel Arbeit ausarten. Je öfter kontrolliert wurde, je weniger musste man beräumen.
1-2x im Jahr kam dann das komplette Räumkommando um alles zu entfernen. Ob dies dann mit wem auch immer abgesprochen wurde, ist mir nicht klar, denn wir wurden als Pächter nicht informiert.
Auch Strömungslenker, von uns im begradigten Bereichen eingebracht, wurden geräumt.
Das ist mehr als ärgerlich, wenn man immer wieder viele Stunden dafür aufgebracht hat.
Für mich heute nicht mehr relevant, da auch dies Gründe waren, den Verband/ Verein zu verlassen.
TL, Frank
Der Äschenflüsterer ( Leider hören nur noch wenige zu!)






