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Verfasst: 22.03.2006, 20:42
von el-forello
Hallo zusammen,
das bedeutet das eine Eindämmung der "Amerikaner" eigentlich nicht möglich ist ?
Ich werde aber den Gedanken, dem Steinkrebs eine Möglichkeit zu geben weiter pflegen. Sei es nur um einer bedrohten Art eine zusätzlich Möglichkeit zu bieten und das Wasser in seiner Viellfalt zu steigern.

Hoffe aber trotzdem, daß sich so mancher zu einem schönen Krebsessen, mit einer guten Flasche Weißen hinreißen lassen kann. Es ist ein kullinarisches Erlebniss.

Gruß
Peter

Verfasst: 22.03.2006, 20:48
von chris/bw
Ach ehrlich :eek:
ich weiß noch wie siehs bei uns an der Fischerprüfung gesagt haben, vielleicht auch was falsch verstanden, naja essen würd ich die trotzdem nie:)

Verfasst: 22.03.2006, 22:45
von Olaf Kurth
Hallo zusammen,

der Siegeszug des amerikanischen Signalkrebs ist leicht erklärbar: Er wächst im Gegensatz zum heimischen Edelkrebs viel schneller ab, d.h. er häutet sich schneller und kann so potentielle Habitate schneller "besetzen". Bis der Edelkrebs soweit ist, vertreiben ihn schon eine ganze Horde der amerikanischen Signalkrebse.

Außerdem gibt sich der Amerikaner mit einer schlechteren Wasserqualität zufrieden. Da, wo für den Edelkrebs schon die Grenze (Sauerstoffgehalt!) erreicht ist, kann der Signalkrebs noch leben und wachsen.

Last but not least trägt der Amerikaner noch den Erreger der Krebspest und gegen diesen Erreger ist der Signalkrebs selbst immun. Vor der massenhaften Einfuhr und der großen Besatzmaßnahmen mit den Amerikanern in der Vergangenheit konnte man diese Gefahr nicht erkennen. Der Erreger hat im Nachhinein wie eine Allzweckwaffe funktioniert. Fast alle großen heimischen Edelkrebspopulationen sind dadurch deutschlandweit und vor allem in Österreich vollständig vernichtet worden.

Überlebt haben isolierte lokale Bestände der Edelkrebse und teilweise auch nur deshalb, weil die Bachläufe im Unterlauf auf Jahre so verdreckt waren, dass überhaupt kein Leben möglich war. Durch diese Barrieren konnte der Signalkrebs gar nicht weiter nach oben wandern.

Bei uns gibt es noch ein starkes Edelkrebsvorkommen und die Signalkrebse haben da kaum eine Chance. Allerdings bewirtschaften wir auch einen riesengroßen Naturweiher in dem beide Arten nebeneinander existieren. Wir haben schon beide Krebsarten untersuchen lassen. Der Erreger der Krebspest ist nicht vorhanden bzw. nicht nachweisbar.

Ob sich das vielleicht mit einer anderen Wasserqualität verändert, weiß ich nicht. Da können vielleicht unsere Biologen im Forum mehr zu sagen.

Was ich allerdings weiß: Die Amerikaner schmecken ausgezeichnet und wer schon mal die Folge von "Michel aus Lönneberga" gesehen hat, wo Michel und Alfred nachts Krebse fangen, kann sich vorstellen wie ich manchmal nach Hause gekommen bin. :suprise: :D :D

Natürlich stimme ich mit Jens und Peter überein was die kulinarischen Aspekte der "Signalkrebsbekämpfung" angeht. Es erinnert allerdings oft an eine regelrechte Sysiphus-Arbeit. Dort wo sich die amerikanischen Signalkrebse festgesetzt haben, ist es sehr schwer, sie wieder zu vertreiben.

Wenn man dann noch spanische Freunde hat und von alten spanischen Frauen die besten geheimen Krebs-Rezepte (Tomaten-Knoblauch-Rotwein-Basilikum-Saucen) kennt, bekommt das alles einen ganz anderen Touch! :rolleyes: :cool:

Gruß, Olaf (komisch-dass-sich-vieles-wieder-in-der-Rubrik-Essen-und-Trinken-trifft)

Verfasst: 23.03.2006, 07:28
von Rattensack
Original geschrieben von Matthias Meyer
Hallo Peter,
wir haben in unserem Gewässer (ein kleiner Bach) vor etwa 5 Jahren mit 300 Stück europäischen Edelkrebsen besetzt. Bis heute hat sich eine ganz ordentliche Population aufgebaut, ich sehe eigendlich immer Krebse wenn ich am Wasser bin.
Die Bachforellen fressen in meinen Augen fast alle Größen, gerade aber die, die sich frisch gehäutet haben und somit leichte Beute darstellen.

Leider gibt es bei unserem Bach im Unterlauf auch eine sehr starke Population an Signalkrebsen die bis jetzt durch einem steiles Wehr daran gehindert werden in den Oberlauf zugelangen.
Dieses Jahr soll das Wehr imzuge der Renaturierungsarbeiten entfernt werden, mal sehen wie sich das auf die Population an Edelkrebsen auswirkt.

Gruß Matthias
Hallo Matthias!

Wenn der signalkrebs kommt, ist's mit Stein- und Edelkrebs aus - das ist eigentlich immer so (das Beispiel von Olaf ist für mich eine Sensation). Angeblich sind praktisch alle Signalkrebse Überträger. Es gibt eine Studie von Zubringern des Mondsees, welche folgendes Ergebnis gebracht hat: Steinkrebse gibt's nur dort, wo unpassierbare Querbauwerke zum Mondsee vorhanden sind, überall sonst ist der Signalkrebs eingewandert und hat die Krebspest eingeschleppt.

In dem von dir geschilderten Fall (wenn es sich um einen guten Edelkrebsbestand handelt) wäre anzudenken, von einer voll funktionsfähigen Fischaufstiegshilfe (FAH) abstand zu nehmen.
Schätze mal, das Gewässer liegt in der Forellenregion? Hier könnte man eine FAH bauen, welche nur für Forellen passierbar ist (einige Abstürze, ca. 15-20 cm, keine durchgehende Sohle), nicht aber für schwimmschwache Fischarten und Invertebraten wie den Signalkrebs. Das trifft eigentlich eh für die meisten FAHs zu, welche so landläufig gebaut werden :)
Man könnte sozusagen als Bollwerk vor dem Signalkrebs zwei Querbauwerke mit derartigen FAHs ausstatten, und den Abschnitt dazwischen intensiv beobachten, um im Fall des Auftretens von Signalkrebsen weiter stromauf was zu unternehmen.

Ist leider ein Kampf gegen Windmühlen, es bleibt zu hoffen, dass irgendwann resistente Edelkrebse entdeckt werden.

Clemens

Verfasst: 23.03.2006, 22:50
von Olaf Kurth
Hallo Clemens,

wir waren auch erstaunt beide Krebsarten in ein und demselben Gewässer vorzufinden. Deshalb wurden vor drei Jahren 12 Signalkrebse aus dem Naturweiher entnommen und zur Landesanstalt für Ökologie, Boden und Forsten in Albaum (zuständig für NRW) geschickt. Die Wissenschaftler haben die Tiere auf den Krebserreger untersucht und unabhängig von ihren Untersuchungen sind die Krebse an ein Fischerei-Institut in München geschickt worden. Beide Institute konnten den Erreger der Krebspest nicht nachweisen.

Nach wie vor existieren in dem stehendem Gewässer beide Arten und das Verhältinis von Signalkrebs zum Edelkrebs würde ich mit 100:8 allerhöchstens mit 100:12 beziffern. Das sind Erfahrungswerte aus meinen Fängen. :cool:

Vielleicht hängt der Ausbruch der Krebspest mit den Bedingungen zusammen, die in brackig, warmen Wasser vorkommen. Jedenfalls ist unter diesen Bedingungen oft ein Ausbruch der Krebspest beobachtet worden. Genauer kannst Du das bestimmt erörtern.

So, das sind die Erfahrungen eines Fliegefischers, der aber auch mit anderen kulinarischen Aspekten der Fischwaid vertraut ist. :suprise: :D :D

@ Matthias: Sobald der Signalkrebs eine Barriere überwinden kann, ist er im entsprechendem Habitat dem Edelkrebs haushoch überlegen. Versuche bitte die von Clemens vorgeschlagene Maßnahme auf der entsprechendem Ebene zu forcieren!!!!!

Gruß, Olaf

Verfasst: 23.03.2006, 23:16
von Matthias M.
Hallo Clemens,

danke für deine fachlich kompetente, dennoch sogleich ernüchternde Antwort.

Das Problem an der ganzen Sache ist, dass der Verein sogut wie kein Mitspracherecht hat.
Bei der Renaturierung des Wehres handelt es sich um eine Ausgleichsmaßnahme. Was mich jedoch verwundert ist, dass unser Gewässer (kleiner Forellenbach) ein FFH-Schutzgebiet ist, als zu besonders zu schützende Art wurde hier die Mühlkoppe vermerkt. Sie hat ihr ihre stärkste Populationsdichte unterhalb des Wehres, unteranderen um ihr Habitat zu erweitern soll nun das Wehr beseitigt werden.

In den Gewässerökologischen-Gutachten wurden die Krebse nicht mal erwähnt (soweit ich mich entsinnen kann).

Müssten oder sind die Edelkrebse durch die FFH-RL nicht auch geschützt?

Könnten dem Plannungsbüro hier Fehler unterlaufen sein?

Nach meiner Ansicht nach müssten die Edelkrebse den Gleichen Schutz wie die Mühlkoppen haben und somit könnte man sich Renaturierung des Wehres streiten?!

Fragen über Fragen :confused:

Gruß Matthias

Verfasst: 24.03.2006, 08:09
von Rattensack
Hi Matthias,

unter den Krebsen ist nur der Dohlenkrebs, Austropotamobius pallipes, eine FFH-Anhang II Art und damit für N2000 relevant. Schätze aber, der Edelkrebs hat einen hohen nationalen Schutz.

Ein Fischaufstieg, der Koppentauglich ist, wird wohl auch für Krebse passierbar sein;-)

Würde mal mit dem Büro Kontakt aufnehmen.
Die haben aber wenig Interesse, KEINEN Fischaufstieg zu planen ;)
Eine FAH, die für Koppen, aber nicht für Signalkrebse passierbar ist, halte ich nicht für machbar.

Hallo Olaf!

Beobachtet ihr einen weiteren Rückgang des Edelkrebses, oder ist das von dir beobachtete Verhältnis soweit zu beurteilen stabil?
Frage (bitte nicht bös sein): Nach welchen Merkmalen bestimmt ihr die Edelkrebse?

Danke,
Clemens

P.S. Unter "Renaturierung eines Wehrs" verstehe ich das Schleifen.
Der Einbau eines funktionsfähigen Fischaufstiegs verringert nur EINEN Aspekt der vielen negativen Begleiterscheinungen, das hat mir Renaturierung wenig zu tun.

Verfasst: 24.03.2006, 16:28
von Graylinglover
Hallo an alle,
ich kann Clemens nur beipflichten. Um die wertvollen europäischen Krebsarten zu schützen sollte man das Durchgängigkeitsprinzip ausnahmsweise ausser Kraft setzen. Die Groppe ist Dank der verbesserten Gütesituation eigentlich nur noch ganz lokal gefährdet. Hier sollte sture Bürokratie pragmatisch handeln und ohne viel Diskussion das Wehr stehen lassen. Problematischer sind die Wehre an Flüssen!
Zur Situation in Oberfranken findet man hier interessante Info:
http://www.bfoes.de/zebene2/leistg/bsp/ ... lkrebs.htm

Wenn man bedenkt, dass der Edelkrebs früher häufig massenhaft vorkam ...
traurig, traurig.

Wesentlich häufiger, aber noch besser an schlechte Wasserqualität angepasst ist der Kamberkrebs. Gut und einfach an den rotbraunen Streifen auf dem Hinterleib zu erkennen.

Beste Grüße

Robert

Robert

Verfasst: 24.03.2006, 18:33
von Olaf Kurth
@ Clemens:

Das Verhältnis der beiden Krebsarten beobachte ich seit vier Jahren und stütze mich dabei auch auf die Fangergebnisse meiner Kollegen.

Wegen der Merkmale der eindeutigen Bestimmung bin ich Dir nicht böse. Ich muss sie ja als ausgebildeter Fischereiberater selbst vermitteln können:

Also............ der Edelkrebs kommt bei uns von helleren bis dunklen Körperfarben vor. Die ausgeprägten Scheren sind wesentlich dorniger als die des Signalkrebses. Auffällig sind beim Edelkrebs die starken Augenleisten mit den beiden Leistenfurchen direkt hinter dem Auge. Weiterhin besitzt der Edelkrebs hinter der Nackenfurche einen deutlichen Dorn sowie spürbar dornige Wulste an den Seiten.

Das auffälligste Merkmal des Signalkrebses ist der weißlich-türkisfarbige Fleck auf der Oberseite der Scheren (beim Edelkrebs ist die Scherenoberseite im Gelenk rötlich). Von unten besitzen sowohl die Scheren des Signalkrebses als auch die des Edelkrebses einen rötlichen Farbton. Der Körper des Signalkrebses ist im Gegensatz zum Edelkrebs auffällig glatt, die Dornen fehlen und die paarigen Augenleisten sind zwar vorhanden, doch längst nicht so ausgeprägt wie beim Edelkrebs. Muss ich jetzt auch noch die Begattungsorgane beschreiben (ich denke, das reicht)????? :suprise: :D :D

Wanderbarrieren sind in jedem Fall zu begrüßen, denn da der Signalkrebs schneller wächst, eine höhere Vermehrungsrate hat und wesentlich aggressiver ist, ist er dem Edelkrebs biologisch überlegen. Übrigens wird der Signalkrebs auch als Winzling bei Massenbesatz aus der guten Teichwirtschaft in bisher geschützte kleinere Fließgewässer eingebracht (aber das wisst ihr ja). Und wir sind auch Überträger, denn so manches Krebslein hat es sich in den Stiefelritzen der Angler bequem gemacht und landet plötzlich in einem ganz anderen Gewässer. :(

Fast habe ich vergessen, dass wir auch noch im südlichsten Teil NRWs kleinere Populationen des deutlich kleineren Steinkrebses (8-10cm) haben. Die sind allerdings fast schon ausgestorben.

So, ich denke das ist genügend Info für alle Mitleser.


Gruß, Olaf

Verfasst: 24.03.2006, 23:09
von Matthias M.
Hallo,

ich habe mich heute unter anderem mit einem meiner Professoren über diese Thematik ausgiebig unterhalten. Dieser war auch ganz klar der Meinung, dass der Edelkrebs in unseren Breitengraden als Schützenswerter einzustufen sei als die Mühlkoppe.
Problematisch ist natürlich hier, dass unser Gewässer ein FFH-Schutzgebiet ist und das wie oben von Clemens schon erwähnt der Edelkrebs in Europa nicht in die FFH-Anhänge im gegensatz zur Mühlkoppe mit aufgenommen wurde obwohl er regional fast ausgestorben ist.

Das das Wehr geschliffen wird steht somit eigentlich fest. Natura 2000 ist wohl nicht immer das Gelbe vom Ei. :mad:

Somit ist eigentlich besiegelt das unsere Edelkrebspopulation zwangsläufig durch den Signalkrebs verdrängt wird.

Gruß Matthias

Verfasst: 24.03.2006, 23:29
von Rattensack
Hallo Olaf,

alles klar, ich bin begeistert, überzeugt, und senke mein Haupt in Demut:)

Konnte ich ja nicht wissen:)

Beste Grüße,
Clemens

P.S. Wirklich traurig, dass wir Situationen haben, wo man Pest und Cholera gegeneinander abwiegen muss.

Verfasst: 25.03.2006, 10:54
von el-forello
Hallo Leute,
schön das jetzt etwas Bewegung in den Thread kommt.

Eigentlich übertrefft ihr mit euren Postings meine schlimmsten Befürchtungen um Längen. Das es um die Krabbler nicht gut aussieht, war mir schon klar, aber das eigentlich (fast) KEINE Möglichkeit besteht etwas dagegen zu tun, daß schockt mich leicht. :suprise:
Das bedeutet - Langfristig werden die Edel.- und Steinkrebse in einigen wenigen Gewässersystemen überleben und wir können eigentlich sehr wenig dazu tun.

@Matthias - kann es sein, daß eure Bestandsaufnahme mit dem E-Gerät gemacht wurde, dann kommen die Krebse nicht.
Ich war bei einigen Bestandsaufnahmen dabei und nie ist der Krebsbestand angegeben worden. Es ist demnach keine Ausnahme, sondern schon eher die Regel.

@ Clemens - besten Dank
Wieder mal ausführlich, aber auch seeeeeehr ernüchternd.:niederges


Gruß
Peter

Verfasst: 25.03.2006, 20:46
von Matthias M.
Hallo Peter,

da liegst du richtig. Unsere Bestandsaufnahme wurde mit E-Gerät gemacht, jedoch gehe ich davon aus, dass ein geschultes Auge auch eine relativ "gute" Population an Edelkrebsen erkennen müsste.

Jedoch wie schon oben geschrieben, dürfte es keinen großen Unterschied machen ob die Krebse in die Bestandsaufnahme aufgenommen wurden oder nicht, da diese in den Anhängen der FFH-RL nicht mit aufgenommen sind und somit für die entgültige Entscheidung keine besondere Relevanz haben.

Gruß Matthias

Verfasst: 27.03.2006, 08:38
von pehers
Servus Freunde! Vor allem, hallo Peter!

Damit es nicht nur schlechte Aussichten und Rückblicke gibt:

Es gibt Systeme, in denen er zurückkehrt, unser Edelkrebs - z.B. in der Steyr in Oberösterreich! Am Klauser Stausee, der eine zwar unnatürliche, aber definfitiv für den Signalkrebs unüberwindbare Barriere bildet (da wird Bungee gejumped), wurden Edelkrebse besetzt. Eine meines Wissens höchst erfolgreiche Besatzaktion!

Beste Grüße, frohes Schaffen,
Hans

Verfasst: 27.03.2006, 09:40
von Rattensack
Morgen Hans,

stimmt.

Ist aber wohl nur eine Frage der Zeit, bis irgend ein Lustiger im Oberwasser Signalkrebse in einen Teich setzt, die dann beim nächsten Hochwasser ausbüchsen.

@Matthias
Du hast recht, beim E-fischen "spürt" man Krebse eigentlich recht gut.
Haben unlängst auf einer 60 m Strecke 45 Stück Signalkrebse in allen Größen (von 1,5 cm! aufwärts) nur so beiläufig "mitgekäschert".

Clemens