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Verfasst: 27.06.2007, 09:36
von Mario Malarczuk
Hallo Jakob
Also sehr gut passt die Extreme Distanz und auch die Presentation² von Vision zu der Rute. Die 30m Marke ist damit auf jeden Fall zu knacken....
Gruß
Mario
Verfasst: 27.06.2007, 10:49
von Bernd Ziesche
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Verfasst: 27.06.2007, 16:47
von jakefly
Hallo Bernd,
danke für deine Einschätzung.
Wäre ein längerer Belly denn ein Problem?
Anders ausgedrückt: Welcher pragmatische Grund spricht gegen die MED?
Sind werferisch Probleme mit der Kombination mit der Extreme plus zu erwarten? Mir hat die Beurteilung der SA XXD als durchaus auch "fischbare" Schnur gefallen.
Ich werde mir über kurz oder lang sicherlich noch eine schnelle 5er Rute a la Dan Craft FT zulegen, Distancecasting macht mir einfach Spaß. Dann hätte ich schon eine passende Schnur.
@Mario:
ebenfalls bedankt für die prompte Antwort. Die Extreme Distance werde ich mir jetzt näher anschauen.
Grüße, Jakob
Verfasst: 27.06.2007, 17:41
von olli
Hallo,
gute Schnur für weite Würfe aber auch im Nahbereich voll tauglich ist die Guideline Pounch. Habe ich als 5er für ne LPXe, mein Sportsfreund für seine 5er XP. Wir sind beide hoch zufrieden!!!
In der Elektrobucht findest du meist ein gutes Angebot...
Grüße, Olli
Verfasst: 27.06.2007, 20:36
von Bernd Ziesche
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Verfasst: 27.06.2007, 22:40
von fluefiske
Hallo Bernd !
Du schreibst :" Die Pounchschnur finde ich gut, um bei Wind eine gute Weite zu erzielen. Für Windstille ist die Keule sehr kurz und man muß viel Distanz schießen lassen. Dies wird ohne Wind schwierig auf die gleiche Weite zu bekommen, wie eine Longbellyschnur a la MED oder Vision Extreme D. "
Die Keule der Pounch ist 11.70m.
Auf der HP von VISION ist für die Extrem Distance eine Kopflänge von 9-12m angegeben,bezogen auf die Klassen 5-9.Ich kann somit nicht erkennen,dass dies eine Longbelly sein soll,wenn z.B. bei #5 der Kopf 9m lang ist.Ich weiss aber,dass es eine sehr gute Schnur ist,um viel Leine in der Luft zu halten.Konnte mich selbst bei einem Kollegen von Dir überzeugen,der hielt 24m in der Luft.Kann es sein,dass diese pos. Eigenschaft nicht nur der Keule,sondern viel mehr dem Gesamtdesign der Schnur zu verdanken ist ?
Gruss Erich
Verfasst: 27.06.2007, 23:38
von jakefly
Bernd Ziesche hat geschrieben:Hallo Jakob,
...
Aber ihre Stärke entwickelt die MED erst dann richtig, wenn man so eine laaange Keule in der Luft halten kann.
Das ist nicht ganz einfach ...
... Dies wird ohne Wind schwierig auf die gleiche Weite zu bekommen, wie eine Longbellyschnur a la MED oder Vision Extreme D.
Gruß,
Bernd
Hallo Bernd,
da stimme ich dir zu, einfach ist das nicht.
Ich habe nur den Eindruck, dass ich bei meiner alten WF-Schnur genau dann ein Problem bekomme, wenn ich mehr als ca.20m in der Luft halten will.
Werferisch arbeite ich fast täglich dran (leider nur auf der Wiese), mir will aber scheinen, dass die Gewichtsverteilung in meiner Schnur für obigen Fall nicht optimal ist. Daher kam mir der Gedanke mit der MED.
Man kann natürlich auch mehr schießen lassen, um auf Weite zu kommen, aber lieber wäre mir, wenn ich die Wahl hätte zwischen: "Viel Leine in der Luft" und "Feuer das Ding raus". Beides hat seinen Reiz.
Im Moment knabbere ich daran, die 30m zu einigermaßen konstant zu erreichen, dann schau ich mir mal die Weitenjäger an

... Training...
Wie ists denn mit Wind: Ist da eine Longbelly-Schnur werfbar auf Weite? Oder bräuchte man da was kurzes schweres Dickes?
Du siehst schon, ich bin in diesen Details (Schnur etc.) noch nicht so drin, ich habe bisher alles mit meiner alten Schnur geworfen, aber ich will jetzt das Maximum aus der Extreme plus herausholen.
Grüße, Jakob
Verfasst: 30.06.2007, 11:10
von jakefly
Grüße aus München an alle,
ich vergleiche gerade die unterschiedlichen Rutengewichte in der Klasse 5wt 9' verschiedener schneller Ruten, da ich wissen möchte, wo in etwa sich diese Raketen im Vergleich zur Extreme plus gewichtsmässig befinden.
Also was ich bisher gefunden habe:
Extreme plus: gewogen ca.98g, Web-site: 96g
Sage TCR: web-site: 3.375 oz = 95,7g
Sage z-Axis: web-site: 3.0625 oz = 86,8g
Was sagt dazu Loomis, etc.?
Was wiegt eine "standard aufgebaute" Five Rivers FT und andere Selbstgebaute?
Grüße, Jakob
Verfasst: 30.06.2007, 12:04
von Mario Malarczuk
Hi Jacob
Was spielen diese geringen Unterschiede im Gewicht für eine Rolle????
Grundsätzlich ist die Aussage doch nur, dass bei der leichtesten Rute die Wandungen am dünnsten sind, was ja nicht unbedingt ein Vorteil sein muß bei Kontakt mit anderen Gegenständen, oder das der Rollenhalter etwas leichter ausfällt.
Beim Fischen oder Werfen wird man dies kaum merken. Gerade in Kombination mit Rolle, Schnur, Backing, Ärmel der Jacke und vielleicht noch Chest Pack, das auf der Schulter lastet.
Gruß
Mario
Verfasst: 30.06.2007, 13:13
von jakefly
Hallo Mario,
du hast recht. Es ist einfach interesse daran, wie die verschiedenen Rutenhersteller ihre scnellen 5er Ruten auslegen. Ich arbeite in der Betriebsfestigkeitserprobung verschiedenster Strukturen und Konstruktionen im Maschinenbau. Von daher bin ich etwas vorbelastet
Ich weiss, dasss echter Leichtbau immer eine Gratwanderung mit der Dauerfestigkeit im Einsatz ist, daher das Interesse, wie die verschiedenen Hersteller damit umgehen. Ich weiss nicht, ob die Hersteller von Ruten oder Blanks tatsächlich Prüfstandsversuche mit ihren Produkten machen, ob es dazu ststistische Auswertungen o.ä. gibt, ich glaube eher nicht, ehrlich gesagt. Von daher ist für mich ein extrem geringes Gewicht nicht unbedingt ein Hinweis auf das Können der Hersteller. Ein Mittelwert ist das, was ich suche.
Grüße Jakob
Verfasst: 30.06.2007, 15:32
von jakefly
@Mario:
Was ich vergaß im letzten Beitrag:
Der Bruch meiner letzten Rute beim einfachen Werfen auf der Wiese hat als Grund m.E. eine zu leichte Auslegung der Verbindungsstelle zwischen Blank 2 und dem Spitzenteil. Es war keine Fremdeinwirkung oder Kerbung durch Sandkörner etc. vorhanden.
Grüße Jakob