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Verfasst: 25.01.2010, 09:43
von mefohunter
Vielen Dank für die Rückmeldung - dann bin ich ja mit meinem Problem nicht alleine :oops:
vom double spey hab ich ehrlich gesagt gar keine ahnung und ich bin auch nicht sicher, ob der mit schusskopf funzt.
ich versuch auf der falschen seite immer, das d ein wenig mehr nach vorn zu legen, damit der bogen nicht so weit zu mir kommt.
das klappt z.t. ganz gut.
vielleicht sollte ich wirklich mal mit rechte hand unten üben....
viele grüße
daniel

Verfasst: 25.01.2010, 09:51
von Florian S.
Ich finde der Double Spey ist fast leichter als der Single Spey, da man einen "fixed ankerpoint" hat. Schau doch mal bei Youtube, da gibt's genug Vid's die den Wurf gut erklären. Und es macht keinen Unterschied ob man mit einem Schusskopf oder mit einer Vollschnur wirft, was den grundlegenden Ablauf des Wurfes betrifft. Ich denke mit einem Schussköpfe sind Speycasts sogar einfacher. Probiers einfach mal ;)

PS: schau mal hier: http://www.youtube.com/watch?v=wmWl4PZj ... r_embedded

Verfasst: 25.01.2010, 10:08
von Eddy
Moin Daniel,

schau mal nach dem Unterhandwurf von Göran Andersson. Ich bin sicher, den bekommst auch du locker mit der schwachen Hand hin.

Verfasst: 25.01.2010, 10:13
von mario.s
Hallo Daniel,
ich denke mit dem Snakeroll müßtest du recht gut zurecht kommen, wenn du auf der rechten Seite bleiben willst. Ansonsten ist es keinesfalls schlecht, auch links werfen zu können. Thema Vielseitigkeit. Meist ist es gar nicht so schwer, kurz umdenken und los. Man muss ja keine Weitenrekorde aufstellen. Etwas leichter geht es nach meiner Erfahrung mit dem "skandinavien style" (siehe Henryk Mortensen). Einfach mal probieren.
Mario

Verfasst: 25.01.2010, 12:03
von mefohunter
vielen dank für die vielen tipps
jetz muss nur noch das eis tauen, dann werd ich mal los üben 8)

Verfasst: 25.01.2010, 18:07
von Rene Königs
Hallo Daniel,

ich kann Dir nur raten auch das werfen mit der linken Hand oben zu üben. Die Tipps der Kollegen funktionieren nur bei downstream Wind. Bei upstream Wind könnte die Sache sonst ins ''Auge'' gehen :lol: .

Lass mal wieder was von Dir hören.

Liebe Grüße
Rene

Verfasst: 25.01.2010, 21:15
von Aukieker
Hallo Daniel,
mein Tip wäre für Dich als regelmäßig übenden Zunftgenossen:
Am rechten Ufer einfach mit der Rute links vom Körper agieren.
Also linke Hand unten, rechte oben und dann das Ganze links vom Körper ankern und wech. Ich fische seit einigen Jahren so regelmäßig in unserer Stör und finde diese Art besser als die Variante mit Links, da ich so nach dem Einstrippen nicht umgreifen muß und auch mit dem Kraft-/Timing irgenwie besser klarkomme. GILT ABER NUR FÜR MICH UND JETZT... 8)

LG
Rolf

Verfasst: 26.01.2010, 11:33
von Bernd Ziesche
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Verfasst: 26.01.2010, 11:46
von mefohunter
Hey Bernd,

danke für den Tipp. Ich werde das mal testen, Deine Kurse finden ja (leider) eher im Norden statt, und ich sitze im Rheinland 8)
Herzliche Grüße
Daniel

Verfasst: 26.01.2010, 12:12
von Bernd Ziesche
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Verfasst: 26.01.2010, 12:27
von Eddy
Moin Bernd,

danke für den Hinweis. Du hast natürlich recht: das Werfen an sich bringt schon viel Freude, hin und wieder auch Frust und immer wieder neue Herausforderungen.

Beste Grüße

Eddy

Verfasst: 26.01.2010, 21:23
von icelander05
Eine interessante Diskussion, die Eddy da angestossen hat und ich ich möchte nun auch noch meinen Senf dazu geben. Grundsätzlich würde ich den Unterhand auch nicht als eigene Wurftechnik, sondern auch als speycast Variante sehen. Das Timing, der Krafteinsatz und der Wurfwinkel bleiben im Prinzip gleich, auch wenn letzerer auf andere Art und Weise erreicht wird. Grundsätzlich braucht man etwas Rückraum, beim klassischen Spey allerdings mehr als bei Skagit oder Underhand. Bei der beschriebenen Situation würde sich durchaus auch ein Überkopf anbieten. Gegen den spricht eigentlich nichts, aber ab einer gewissen Distanz ist kein Richtungswechsel möglich. Und Speycasts sind ja nichts anderes als Roll- bzw.Switchcasts mit eingebautem Richtungswechsel. Ich kann nur jedem anraten, beide Hände zu trainieren. Man kann sich die Windrichtung leider nicht aussuchen und wenn man beide Seiten beherrscht, dann kann man den Wind immer positiv einsetzen. Bei der Instruktorenvereinigung AAPGAI (www.aapgai.co.uk) muss jeder Prüfling jeden Wurf mit rechts und links ausführen und bei den verlangten Weiten erfordert dies hartes Training. In der beschriebenen Situation würde ich auch einen Perry Poke anraten. Doch wie soll man den erlernen?Aus Büchern ist es fast unmöglich, DVD's sind besser aber m.E. nur sinnvoll, wenn man es vorher richtig gezeigt bekommen hat. Also sollte man einen Speyday besuchen oder sich an einen kompetenten Instruktoren wenden, der alle Techniken beherrscht.Wer Hilfe braucht kann mir gerne eine PN schicken.
Tight lines
Hartmut
[/quote]

Verfasst: 29.01.2010, 16:21
von Bernd Ziesche
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Verfasst: 29.01.2010, 17:16
von Eddy
Moin Bernd,

schön, daß du es trotz deines Hintergrundes auf die praktische Seite gebracht hast und nicht versuchst hast, es nochmals mit einem IchWeissNichtWas-Cast zu toppen.

Finde ich grosse Klasse.

Verfasst: 29.01.2010, 17:25
von Bernd Ziesche
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