Hallo,
Reimar hat geschrieben:
Und der Nabu und Bund wollen nun die armen Tieren laut unserer Dorfpresse, auch als neue nette Gäste im Norden begrüßen.
Ich frage mich manchmal wo leben wir Deutschen eigentlich und welche Macht haben solche Ökospinner bei uns .
Mit freundlichen Grüßen
Reimar
Die Naturvorstellung und das anzustrebende Ideal etlicher Bürger ( und leider auch etlicher Fliegenfischer- siehe Gewässerbewirtschaftung) ist die Vorstellung von einer paradiesischen Idylle, in der sich alles von selbst regelt. Selten korrespondiert diese Vorstellung mit der Wirklichkeit.
Nabu und Bund sammeln auf diesem Hintergrund Spenden und begrüßen alles als nette Gäste, was sich zwecks Spendensammlung instrumentalisieren lässt- und 99% der naturentfremdeten Bevölkerung fallen darauf rein, bis die Wildschweine den Rasen umpflügen, die Waschbären die Mülltonneninhalte verteilen usw., usw..
Jäger und Fischer werden schon deshalb nicht an einem Strang ziehen, weil den meisten Jägern der Kormoran völlig egal ist und man selbst bis zum Hals in "Abwehrschlachten" (weitaus mehr als Fischer) gegen grünrot initiierte Jagdgesetzänderungen verstrickt ist, die langfristig alles, was im Lande im Zusammenhang mit Natur geschieht, unter die Oberhoheit von Nabu, Bund und Tier"schützern" stellt. Außerdem fällt auf, dass von Zusammenarbeit mit den Jägern seitens der Fischer immer nur dann die Rede ist, wenn es um den Kormoran geht, aber andererseits eine Petition gegen eine mehr als einseitige Fernsehsendung zu ungunsten der Jäger( bzw. die Diskussion darüber) in diesem Forum z.B. sehr schnell "abgewürgt" zu werden scheint.
Auch der ein oder andere Fischer glaubt an die mögliche sinnvolle Zusammenarbeit mit Nabu's- weil es auf der örtlichen Ebene tatsächlich manchmal funktioniert. Aber ich bin davon überzeugt, dass, wenn bezüglich der Jäger die Dinge im "grünen" Sinne geregelt sind, man sich der Fischer annehmen wird.
Gruß
Werner