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Verfasst: 17.04.2006, 19:08
von Rötsch
Ich weiss nicht Jungs, aber wie zum Teufel kriegt ihr die Seele durchs Nadelör und das ganze noch durch die Schnur?????:mad:

Ich krieg's nicht nicht mal durchs Oer!!!

:evil2:
Verfasst: 17.04.2006, 19:44
von chris meyer
also, meine bisherigen versuche sind auch nur zum teil mit erfolg gekrönt.
zwei probleme:
1. das ör der perlnadel knallt weg beim einziehen. dadurch bekomme ich nur den ausgefranzten teil ins coating.
2. das einziehen der nadel ist mir noch nicht wirklich mittig über zwei cm. gelungen.
also das ist alles nicht ganz so einfach wie gedacht.
meine vorbilder, die schlaufen von k und hd sind auf jeden fall besser.

Verfasst: 17.04.2006, 21:18
von Ingo Dege
Hallo Kay,
wasdasdenn....
Nadel die in die Seele paßt hast Du , schieb rein , wenn Du kräftig aber nicht brutal schieben drehen usw. mußt ist sie richtig, sonst zu groß ! Deine Nadel steckt in Seele , geteilt hast Du, vielleicht zuviel , nimm weniger, geht nicht , gut , Öhr zu klein , jetzt nimmst du wenn Du hast , dünne
Fireline o. ähnliche reisfeste Schnur , ziehst Sie mit Nadel durch, das sich eine
Schlaufe bildet jetzt hast Du ein Riesenöhr , geteilte Seele ins Öhr vorsichtig
an beiden enden das Öhr zuziehen , kurz vorm einziehen , zweite häfte der geteilten Seele abschneiden ! Nimm büschen Spüli !
... ein alter Morse-Code???
Der Carsten hat es schön bebildert:
... erst die Seele teilen, dann passt sie auch durchs Öhr. Lässt sich die Seele nicht wieder einziehen, kann das mehrere Gründe haben:
1. der Schnitt ist nicht sauber ausgeführt ( ganz eng an der Seele )
2. die Seele ist mit dem Coating "durchtränkt", d.h. die Seele ist nicht mehr ein loses Geflecht.
Nemmt ein weinig heißes ( nicht mehr kochendes ) Wasser, haltet die freigelegte Seele plus 2 cm vom Coating dort hinein und es sollte funktionieren.
Verfasst: 18.04.2006, 15:49
von Michael St.
Tag die Herren!
Nur mal so am Rande, welche Nadeln benutzt ihr eigentlich immer?
Ich habe mir bisher immer mit Jeans-Nadeln (Stärken 70,80,90) ausgeholfen. Vorteil: Griffchen, Öhr vor der Spitze.
Nachteil: Ziemlich dick, somit fummelig!
Ich weiß ja, es gibt diese speziellen Spleißnadeln, sind die dünner?
Alternativen?
TL
Michael
Verfasst: 18.04.2006, 16:07
von mknuemann
Ich habe nur normale Nähnadeln benutzt. Eine Spleissnadel habe ich auch, weil ich mal so einen Lenkdrachen gebaut habe. Damit kann man sehr elegant braided loops aus Backing Schnur machen, aber für die Seele ist die zu dick.
In der Anleitung, deren Link ich oben gepostet habe, wurde ein Einfädler benutzt. Ich nehme mal an das damit nicht diese fimschige silbernen Blechdinger aus Omas Nähkästchen gemeint sind.
Aber wo man stabile Einfädler herbekommt würde mich auch mal interessieren.
Eine Nadel ist unsofern blöd, weil man unterwegs immer aus der Seele rauskommt. Was rundes wie eine Drahtschlaufe scheint da schon sinnvoll zu sein.
Bei der Drachenbauspleissnadel gibt auch so ein Kläppchen, statt einem Öhr.
Verfasst: 18.04.2006, 20:01
von stefanschmid
Ich habe immer mit einer normalen Nadel vorgestochen, und dann einen Einfädeler vom Flegenfinden (Bobbin-Einfädeler) durchgeschoben. Damit lässt sich die Seele einziehen.
Verfasst: 19.04.2006, 18:45
von Fynn_SH
Moin
habe mal mit Carsten's Beschreibung 2 Schlaufen am Schusskopf gemacht, funktioniert wirklich weltklasse und sieht 1a aus
Bei der Runningline habe ich aber so meine Probleme, da ist das Coating zu dünn. Habe die pinke LRL Shootingline von Guideline...
Wie macht ihr das da?
Gruß
Fynn
Verfasst: 20.04.2006, 18:02
von Speypages.de
Das gleiche, kommt aber ziemlich auf das Backing an.
Ich habe unter anderem
[Unwort AN]
Guideline LRL
[Unwort OFF]
im Einsatz, funktioniert tadelos.
Gruß, Carsten -
Speypages.de
Verfasst: 20.04.2006, 19:50
von stuart
Für 1hand Ruten (Küste et al) benutze ich als Verbindung zwischen Kopf bzw Schnur und Running oder Shooting Line ganz einfach ein Half-Blut oder Grinner Knoten. Es kostet zwar 5cm Line jedesmal wann ich den Kopf wechseln will, aber Shooting bzw Running Line hält ohnehin nicht ewig.
Bei 2Hand Ruten ist die Running-Line ohnehin dicker und es klappt dann auch mit der Schlaufen wie Ingo sie auf sein DVD beschreibt
Nadel/Schnur
Verfasst: 23.04.2006, 19:24
von Out-Cast
Moinsinger, togehter,
meine Loops mache seit längerem nach dem "Walter Kutschka/ Calle Speypages"-Prinzip und bin sehr zufrieden.
Allerdings habe ich auch eine Weile gesucht, bis ich die passenden (Näh)Nadeln gefunden habe. Dabei habe ich bei der Wahl der Nadeln a) auf ein ausreichend großes Öhr und b) einen möglichst adäquat dünnen durchmesser der Nadel geachtet.
Nur am Rande: Grundsätzlich habe ich festgestellt, dass das Einspleißen bei höheren Schnurklassen leichter geht, irgendwie auch logisch. Aber auch Runningline bis 0,26 Durchmesser ließ sich noch gut spleißen.
Problematisch fand ich bisher nur Schnüre von Scierra (EDP, Avalanche, Creek Specialist). Ich konnte das Coating zwar noch lösen, aber es gab beim Einstechen und Nachschieben der Nadel kaum nach, dehnte sich also sehr wenig.
Mein Tipp zur Lösung: Die Nadel ein wenig mit dem Feuerzeug erhitzen (nicht an der Flammenspitze, sondern am blauen, nicht so heißen Teil der Flamme). Doch selbst dann waren die Scierra-Leinen fummelig.
Übrigens: Ich habe neulich mal bei einem dieser Mortensen-Pornos gesehen, dass er die Schlaufen an Schussköpfen noch nachträglich hinter dem Loop mit einer Art Kreuzwicklung abbindet. Was für einen Sinn hat das – mehr Stabilität, weil mehr Seele in der Seele?
Grüßinger und TL, OC
Verfasst: 23.04.2006, 19:43
von Ingo Dege
Hallo OC,
Problematisch fand ich bisher nur Schnüre von Scierra (EDP, Avalanche, Creek Specialist). Ich konnte das Coating zwar noch lösen, aber es gab beim Einstechen und Nachschieben der Nadel kaum nach, dehnte sich also sehr wenig.
... der Tipp mit dem heißen Wasser steht schon weiter oben!!
Übrigens: Ich habe neulich mal bei einem dieser Mortensen-Pornos gesehen, dass er die Schlaufen an Schussköpfen noch nachträglich hinter dem Loop mit einer Art Kreuzwicklung abbindet. Was für einen Sinn hat das – mehr Stabilität, weil mehr Seele in der Seele?
.... welchen meinst Du?
@ Ingo
Verfasst: 24.04.2006, 16:08
von Out-Cast
Moinsinger, Ingo,
die Variante mit dem heißen Wasser hatte ich glatt überlesen. Find es mit der erhitzten Nadel etwas praktischer, da ich sie nicht erst wieder aus der Seele ziehen muss. Trotzdem probier ich die andere Variante bei Gelegenheit mal aus - ich lern ja gern dazu
Bezüglich Monsieur Mortensen: Ich glaube, es war "Distance & Delicassy". Wobei ich sagen muss, dass ich von der Scheibe maßlos enttäuscht war. Für meinen Geschmack zu viel Gedrille und zu wenig Technik & Taktik, vor allem zu wenig "Distance & Delicassy".
Grüßinger, OC
PS: In "Cracking The Code" gibt er sich ja wenigstens Mühe ein ausgewogeneres Programm abzuliefern.