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Verfasst: 04.08.2006, 11:06
von guido66de

:Prost:
Verfasst: 04.08.2006, 11:15
von stalling-frank
@Ranzi und Olaf
ich habe in Dänemark tatsächlich einmal einen Fliegenfischer auf dem Motorrad getroffen, der seine Neoprenwathose als Motorradhose genutzt hat (kam aus HH). Ich bin zwar kein Motorradfahrer aber ich hätte immer Angst um die Wathose, wenn es einen doch einmal hinpackt....
Also wer hat noch weitere Anwendungszwecke für die Wathose.....
TL
Frank
Verfasst: 04.08.2006, 13:29
von ranzi
Original geschrieben von michael oehm
kanns ja mitjonn, wenn de wiills.
hück han ich kei Zick, äver kummende Woch jään. Un wenn du da noch läävs und dir nit in die frische Ungerbotz jedrisse häst, roof doch ens aan oder schick mir en mail un verzäll mir ob et bei üch an der Siech noch Fesch im Wasser jidd. Tschö, Ranzi
Verfasst: 04.08.2006, 13:37
von mikesch
Original geschrieben von Tommes
...schonmal drüber nachgedacht, dass er Gastangler sein könnte?? ...
und dann im Boot mit der Wathose steht

.
Wenn ich trockenen Fußes in ein Boot steigen kann brauche ich um zu fischen keine Wathose, weder atmungsaktiv noch Marke Fischwirt. In diesem Fall sind sogar Wat- od. Kniestiefel zuviel.
Selbst gesehen, an einem kleinen bekannten See in Inzell.
Man kann zwar zum angeln anziehen was man will, aber ich z. B. bevorzuge dem Gewässer angepasste Fussbekleidung. Vom Turnschuh bis zur Wathose.
Mit Turnschuhen gehe ich aus dem Haus und entscheide dann am Gewässer ob andere Stiefel angebracht sind oder nicht. Ich habe einen großen Laderaum im Kombi

.
Verfasst: 04.08.2006, 15:55
von Superpupa
Hallo Leute,
nicht zu fassen: Vier Seiten über ein Thema, über das es nun wirklich nicht viel zu sagen gibt. Lasst doch die Leute anziehen, was sie wollen! Meinetwegen können sie im Taucheranzug am Wasser erscheinen.
Letztendlich sollte man jeden an seinem Verhalten messen, nicht an seinem Outfit.
Viele Grüße
Micha
Verfasst: 05.08.2006, 12:49
von max.s.
Servus Micha,
einer der bisher einzigen vernünftigen Kommentare in einem vollkommen sinnentlehrten threat der sich erschreckender Weise auch noch über vier Seiten zieht.
P.S.
Geht fischen anstatt über die Länge von Watbekleidung zu debattieren
Verfasst: 05.08.2006, 19:10
von pehers
Servus!
Ihr beide habt die vier Seiten gelesen und auch noch sinnvolle Kommentare dazu abgegeben!
Kleidung ist oft Ausdruck des Verhaltens am Wasser - lange Beobachtungen haben mir diesen Eindruck bestätigt!
Beste Grüße,
Hans
um hier mal wieder n büschen stimmung reinzubringen...
Verfasst: 07.08.2006, 11:30
von emka
wech
Verfasst: 07.08.2006, 12:00
von pehers
Servus emka!
Sehe ich genauso!
Beste Grüße,
Hans
Verfasst: 07.08.2006, 17:56
von hans.klas
Hallo Pehers,
ich kapiere gerade Deine Zustimmung zu emka´s Schrieb überhaupt nicht, mit Watstiefeln watet man doch auch, oder??
Es ist eben einfacher nur das zu hören und zu sehen, was in die eigene Schablone passt.
Ich verabschiede mich hier, denn so kleine Karos kann ich echt nicht malen.
Bis denne !
Hans
Verfasst: 07.08.2006, 21:20
von pehers
Servus Hans!
Wenn ich nur höre, was in die eigene Schablone passt, dann verstehst Du's ja eh!
Ich bin ja nicht gegen Waten an sich, ich bin nur der Meinung, dass zu viel gewatet wird, zur Sicherheit zieht man dann die Hosen an und nicht die Stiefel, steht mitten im Gumpen (da mußt Du Dich dann über keinen Kanuten und Canyoning Typen mehr aufregen)!
Als Extrembeispiel steht dann einer im November mitten im Bachforellenbruch!
Ich denke alles sollte vorsichtiger gemacht werden, ich will hier keine Pauschalverurteilungen vornehmen, aber die Wathose verleitet zu solchen Aktionen! Man hat einen Fisch vor Augen und geht halt noch den einen oder anderen Schritt - möglicherweise zu weit und sieht im schlimmsten Fall einen schon älteren Bruch nicht (und das ist nur das worst case scenario, das Waten an sich ist Beunruhigung und sollte so weit wie möglich vermieden werden, auch im Sinne des eigenen fischereilichen Erfolges)! Hat man Watstiefel an, muss man schon besser aufpassen!
Noch einmal, Wathosen haben ihre Berechtigung, aber die Erfahrung hat mir gezeigt, dass sie oft falsch eingesetzt werden (auch von mir, ich bin meist mit Wathosen ins Wasser gefallen, nicht mit Stiefeln), es wird, wie Emka sagte, oft nicht mal versucht, den einen Meter mit einem Switchcast mehr zu Werfen, sondern man geht bis zum Bauch ins Wasser und wirft über Kopf! Per se nicht verkehrt, aber nicht unbedingt gut, wenn der nachfolgende Fischer aussichtsreiches Wasser gar nicht mehr zu befischen braucht, weil der Mann vor ihm den ganzen Fluss mehrmals durchquert hat! (Und werferisch entwickelt man sich in diesem Fall ja auch nicht unbedingt weiter)
Ich kann nicht dauernd alle Aspekte wiederholen, es sind derer zu viele, aber ich glaube einfach, dass das Waten überbewertet wird, weil es eigentlich im Sinne der Fische möglichst vermieden werden sollte, aber weil der eine oder andere nicht willens ist Werfen zu lernen, wird es dauernd als unumgängliche Notwendigkeit hingestellt!
Noch einmal, es gibt Gewässer, die kann man einfach ohne Wathose nicht befischen (z.B. Gmundner Traun), aber wenn wir von Flüssen bzw. Bächen reden, dann ist das schlichtweg in den allermeisten Fällen falsch!!!
Beste Grüße,
Hans
Verfasst: 07.08.2006, 22:17
von Electronix
Hi!
Ist ja eine recht angeregte Diskussion hier.
Ich und einige andere (auch nicht Fliegenfischer- Kollegen) hatten neulich auch einmal dasselbe Thema. Angepranger wurde hautpsächlich von der Spinnfischer -Fraktion, die an unserem Fluss praktisch nicht waten muss, dass die meisten Fliegenfischer wie die wilde Elefantenhorde mitten im Bachbett Stromaufwärts laufen und dabei gerade den Spinnfischern die gesamten Fische vergrämen.
Der Punkt "bis zum Anschlag" betrifft als nicht nur uns Fliegenfischer, sonderen auch sämliche anderen Anglertätigkeiten.
Zumal ich bezweifle, dass es der Flora und Fauna auf dem Flussbett besonders gut tut, wenn ständig irgendwelche Typen drüberlatschen.
Zumal ich im Anbetracht der Strömungslage in unsrem Hauptfluss, der Etsch, nur den Kopf über "Tiefforscher" schütteln kann.
Dazu folgende Kleine Geschichte:
Es war heuer, mitte März. Die Saison war kürzlich eröffnet worden und ich habe mir ein paar Tage frei genommen, um die ersten Frühlingsforellen zu fangen. Punkt 7:00 Uhr bin ich am Bach. Herrlich klares Wasser, etwa 30cm tief und kein Lüftchen. Es duftet nach Frühling! Ich, wohlgemut und unbedacht tüdle meine Rute zusammen, knüpfe ne Nypmhe ran und ab in den Bach. An dieser Stelle muss man rein, da das Ufer komplett überwachsen ist. Ich bin nicht der "Tiefe" Typ! Das Wasser reichte mir knapp bis an die Knie und ich war keine drei Meter vom Ufer entfernt. Da fische ich so an die zehn Minuten vor mich hin bis ich einen Grundhänger habe und die Fliege verliere. Ein kleines "Shit happens" murmelnt binde ich gerade ein neues Tippet an, als ich bemerke, dass neben mir immer mehr Treibgut den Bach runterläuft. Auf einmal stehe ich bis zu den Hüften im Wasser! Etwa 40km weiter nördlich ist ein Auffangbecken von einem E-Werk und die Schw...e:mad: (*pardon!*) haben wieder einmal so mir nichts, dir nichts die Schleusen geöffnet. Ich nur mehr schnell die Schnur auf die Spule gewürgt und in Richtung Ufer gehechtet. Noch bevor ich am Ufer stehe, reicht mir dass Wasser schon über den Bauchnabel. Mit letzte Kraft habe ich die Rute ans Ufer geworfen und mich an einem Ast hinterhergehangelt! :suprise:
Aber diese Geschichte hätte auch anders gehen können. Wäre ich etwas weiter im Fluss gewesen, hätte mich die starke Strömung sicher mitgerissen und ich glaube nicht, dass ich dann noch hier schreiben würde....
Dieser Beitrag sollte nun manchem zum Denken anregen. In einigen Flüssen, besonders bei so starkem Strömungswechsel, kann Watangeln lebensgefährlich sein. Eine nasse Hose trocknet wieder, aber ein ertuckener Fliegenfischer bringt keine Freude mehr...
PS: Ich glaube, die obige Storry erklärt auch den Grund, wiso ich immer Wathosen trage. Nur "reingehen" werde ich selten mehr als bis zu den Knien.
Grüsse und schwimmt schön....

Verfasst: 08.08.2006, 11:25
von hans.klas
Hallo Perhers,
oder besser: Hallo Hans !
Zu Deinem Schrieb vom 07.08: da sind wir ja einer Meinung, absolut!!!
Eigentlich geht Dein Appell ja dahin, das jeder überlegen sollte, ob er überhaupt waten muss und wenn ja, wie tief und welche Strekce. Und das betrifft ja alle, egal, wie tief sie hinen waten können.
Das Thema hätte da vielleicht treffender "Watwahn" lauten sollen.
Natürlich ist die Verführung groß, die Wattiefe auszureizen. Das fängt aber eben schon beim Übergang vom Kniestiefel zum Hüftstiefel an und dann noch mal vom Hüftstielfel zur Wathose. So fand ich es einfach nicht gut, pauschal nur die Wathosenträger aufs Korn zu nehmen, da JEDER, der ins Wasser geht, die gleiche Verantwortung für sein tun hat.
In DIESEM Sinne kann ich Deinen Appell nur unterstützen und die "Schablone" nehme ich dann gerne zurück.
Grüße von Hans
"Fliegenfischervielzweckhosenträger"

Verfasst: 08.08.2006, 11:34
von Nico (Berlin)
Ich benutze am Fluss zu 95% eine Hüft-Wathose. Ich bin kein Fan des Tief-Watens, im Zweifelsfalle hat man schon diverse Fische verscheucht, bis man bis zur Hüfte im Wasser steht. Außerdem ist der Strömungsdruck schnell so hoch, dass man nicht mehr entspannt fischen kann.
Am Doubs z.B. sind nur Watstiefel erlaubt. Aber Verantwortungsgefühl ist noch viel besser als Vorschriften

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Besten Gruß
Nico
http://www.flyfishers-delight.de
Verfasst: 08.08.2006, 11:51
von pehers
Servus Hans!
Ja, da kann ich Dir auch nur recht geben! Einzig sehe ich halt, dass Wathosen besonders dazu verleiten, einen Schritt mehr zu machen (eben mich auch oft). Und es sieht halt dann auch oft, naja, zumindest merkwürdig aus, wenn einer im kleinen Bächlein mit der Wathose steht! Und noch ein Grund, warum ich das Posting auf Wathosen bezogen habe ist, dass mE der Unterschied Hüft- und Kniestiefel nich so massiv ist! Ohne Watstiefel sind viele, wenn nicht sogar die meisten Bäche nicht mehr sinnvoll zu befischen (auch für einen Rollwurf braucht man noch einen Meter Platz hinter sich...), aber ohne Wathose doch noch.
Aber Watwahn hätte man den Thread auch, vielleicht sogar besser, nennen können/sollen!
In diesem Sinne, beste Grüße,
Hans