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Kormoran

Verfasst: 08.02.2009, 09:36
von palakona
Leider möchte ich anmerken, daß mein Eindruck der ist, daß es den sogenannten "Vogelschützern" nicht um den "Vogelschutz" geht! Es geht eher darum, Macht auszuüben über andere, und da sind Vögel u.o. Kormorane nur ein willkommener Anlass, die Angler in die Zange zu nehmen! Es passt diesen Leuten einfach nicht, dass sie nicht den "Alleinvertretungsanspruch" gegenüber der Natur haben!
Grüße Wolfhard

PS.
Für einige dieser Menschen sind wir doch "Faschisten"! Auch wenn man es nicht richtig schreiben kann!
http://www.emserchronik.at/Einzelansich ... 3ff.0.html

Verfasst: 08.02.2009, 15:52
von horstie honk
guten tag christian,


möcht dir die frage stellen, ob du grundsätzlich der meinung bist, dass nabu & co. sich für fische und deren erhalt intressieren; laut deren meinug ist ja genug fisch da.

ansonsten kam mir palakona zuvor.


hier noch eine erfreuliche nachricht aus rheinland-pfalz: freuer frei!

interessant auch:
In ausgewiesenen europäischen Vogelschutzgebieten dürfen laut Verordnung auch in der Zeit vom 20. September bis 10. Oktober sowie vom 10. Januar bis 15. Februar keine Kormorane gejagt werden. Bisher waren Abschüsse nur nach Einzelentscheidungen möglich.

Verfasst: 08.02.2009, 17:18
von fjorden
Hallo,
ich sehe das wie Christian....und das Hauptproblem sind nicht die Kormorane, sondern wir. Ohne eine Begradigung der Flußläufe, Fischzuchtanlagen in Seen, etc. gäbe es nicht so viele Kormorane und an Gewässern mit Struktur und genug Unterständen habe ich sie noch nicht gesehen. Also, wir sollten uns an unsere Nase packen und schauen, wo wir die Gewässer mit Besatz, der dann auch noch als natürlich ausgegeben wird, verhunzen und es uns "nur" um den Fang geht und nicht um Hege!!! Und sollte es dann zum Schluss dazu führen, das wir in den wenigen Forellengewässern nicht mehr fischen, da es gar keinen befischbaren Bestand (Ertrag) gibt....dann ist das auch o.k....
Gruß
Fjorden

Verfasst: 08.02.2009, 19:26
von horstie honk
a-ha. und deswegen gibt es so viele k-pkts. ja das ist einleuchtend :kotz

Verfasst: 08.02.2009, 19:32
von Gammarus roeseli
horstie honk hat geschrieben:guten tag christian,


möcht dir die frage stellen, ob du grundsätzlich der meinung bist, dass nabu & co. sich für fische und deren erhalt intressieren; laut deren meinug ist ja genug fisch da.

ansonsten kam mir palakona zuvor.
Hallo Horstie!

Ich bin grundsätzlich der Meinung, das NABU & Co. und wir Fischer oder Angler durchaus Gemeinsamkeiten haben und in der Lage sind, Probleme gemeinsam anzupacken und zu lösen.
Und wenn die Mehrheit das endlich mal einsieht und entsprechend handelt, eine Vielzahl von Tier und Pflanzenarten würde davon profitieren, es würde unseren Fischbeständen und deren Lebensräume wesentlich besser ergehen. Wir hatten ganz sicher alle etwas davon!

Grüße Christian

P.S.: Der Mensch braucht für sein Wohlbefinden seinen Feind, das scheint leider immer noch Tief im menschlichen Wesen verankert zu sein.
Das menschliche Wesen: ](*,) http://www.youtube.com/watch?v=5Wn5TYgC ... 1&index=27

Nabu

Verfasst: 08.02.2009, 20:51
von palakona
Hallo, da denke ich anders, die Motivation der typischen "Naturschützer" ist nach meinem Verständnis eine andere, als hier unterstellt wird, es geht um Macht, Funtionärspöstchen,- linksgrüne politische Vernetzung und so etwas und natürlich um politisch-korrekte Steuergelder! Lass sie nur machen, wenn es diese Leute glücklich macht.
Wo bleibt denn deren Aufschrei bei den Wasserkraftwerken zum Beispiel?
Grüße Wolfhard

Verfasst: 08.02.2009, 22:24
von roland k
fjorden hat geschrieben:Hallo,
ich sehe das wie Christian....und das Hauptproblem sind nicht die Kormorane, sondern wir.
...dann zieht die Konsequenz wenn ihr schuld seit!

Verfasst: 09.02.2009, 00:07
von fjorden
Hallo,
genau...leider aber zu wenig!!
Gruß
Fjorden

Verfasst: 09.02.2009, 08:15
von horstie honk
vorab
die welt schwarz und weiß sehen, ist oftmals sehr hilfreich um überhaupt klar zu sehen.



guten tag zusammen,

das der mensch feindbilder braucht um sich zu definieren und im leben zurechtzufinden, ist anhand von nabu & co. schön zu sehen. feindbilder dienen er orientierung, platt ausgedrückt und sind nichts verwerfliches. dito vorurteile. (ich weiß, ich weiß - ist staker tobak. deswegen gehe wird hier auch nicht näher drauf eingegangen )
mit klaren feindbildern, wie zB fischer und jäger, kommt man auch locker an spendengeldern ran. man will ja schließlich gut leben.
der wille zur macht und deren ausübung ist auf den webseiten von nabu & co. deutlich zu erkennen.

gerade bei nabu, sehe ich in meiner erinnerung eine sendug vor etlichen jahren auf bayern3 vor mir, in der ein nabu-funktioner ausposaunte: "unser ziel ist es naturnutzer zu kontrollieren". (habe damals versucht einen mitschnitt der sendung zu bekommen. doch leider erfolglos...) deswegen kann es keine partnerschaftliche zusammenarbeit mit einer organisation geben. die solch verwerfliche ziele verfolgt. wir sind für sie der feind. ob man es nun wahrhaben will oder nicht.

was ich nicht verstehe ist, wie man sich die position "der mensch ist schuld" hinsichtlich des fraßdruckes duch den k-pkt aneignen kann. das für nabu & co. keine schäden durch k-pkt entstehen ist ja noch 'verständlich'. denn wir sind ja die bösen, die konkurrenz für kormorane um fisch.
aber, dass geade fischer die sich um den erhalt der gewässer eingesetzt haben, lange bevor andere sich dies auf die fahne schrieben, dies tun... nee, absolut unverständlich und ein stückweit disqualifizieren.

Verfasst: 09.02.2009, 09:47
von Michael.
fjorden hat geschrieben:Hallo,
ich sehe das wie Christian....und das Hauptproblem sind nicht die Kormorane, sondern wir. Ohne eine Begradigung der Flußläufe, Fischzuchtanlagen in Seen, etc. gäbe es nicht so viele Kormorane und an Gewässern mit Struktur und genug Unterständen habe ich sie noch nicht gesehen. Also, wir sollten uns an unsere Nase packen und schauen, wo wir die Gewässer mit Besatz, der dann auch noch als natürlich ausgegeben wird, verhunzen und es uns "nur" um den Fang geht und nicht um Hege!!! Und sollte es dann zum Schluss dazu führen, das wir in den wenigen Forellengewässern nicht mehr fischen, da es gar keinen befischbaren Bestand (Ertrag) gibt....dann ist das auch o.k....
Gruß
Fjorden

Hallo Fjorden,

Entschuldigung, aber mit dieser Einstellung kannst Du Dir auch gleich den Strick nehmen...

Wir - und hunderte andere Vereine / Gewässserpächter - haben gut strukturierte und in weiten Strecken oftmals nahezu naturbelassene Fließgewässer in Pflege und versuchen seit Jahrzehnten, einen gewässertypischen Fischbestand aufzubauen und zu erhalten. Dazu gehören neben Äschen und Forellen auch 'zig Kleinfischarten, Uferpflege, Schaffung von Kiesbetten zum Ablaichen und das alljährliche Wegräumen von Müll der ignoranten Wohlstandsgesellschaft. Ohne diese aufwändige Pflege gäbe es in den meisten dieser Gewässer weder die "anglerisch interessanten" Fische, noch die meisten Kleinfischarten, also auch keine Eisvögel und Graureiher....

Müssen wir uns jetzt dafür entschuldigen, dass wir auch mal fischen gehen wollen? Müssen wir uns von irgendwelchen selbsternannten Vogelschützern, die es im Leben zu nichts weiter gebracht haben, als rechtschaffenden Menschen das Leben schwer zu machen, irgendwelche Schuldzuweisungen gefallen lassen? Ich glaub' ich bin im falschen Film.

Gruß
Michael

Verfasst: 09.02.2009, 10:40
von palakona
Michael. hat geschrieben:
.................................? Müssen wir uns von irgendwelchen selbsternannten Vogelschützern, die es im Leben zu nichts weiter gebracht haben, als rechtschaffenden Menschen das Leben schwer zu machen, irgendwelche Schuldzuweisungen gefallen lassen? Ich glaub' ich bin im falschen Film.

Gruß
Michael
Hallo Michael, Deine deutlichen Worte kann ich nur bekräftigen!
Grüße Wolfhard

.

Verfasst: 09.02.2009, 11:04
von Jürgen Anacker
hallo michael,

nicht weil du der "chef" hier vom verein bist :D

DU SPRICHST MIR AUS DER SEELE!

gruss, jürgen

Verfasst: 09.02.2009, 11:43
von Volker Krause
Hallo Michael,
so deutlich musste das mal gesagt werden!

Gruß Volker

Verfasst: 09.02.2009, 14:56
von horstie honk
hallo michael,

schön, dass du mal den holzhammer ausgepackt hast ;)

Verfasst: 09.02.2009, 15:39
von Zweihandwedler
Vor dem Kormoran war die Ilmenau das Äschenreichste Gewässer Niedersachsen,dazwischen war kein Ausbau .
Dann kam mal wieder ein harter Winter (gab es vorher sogar öfter) und 43 Kormorane (NABU),und es gab nichts mehr.
Kaum war der Bestand wieder am steigen-kam der Kormoran und blieb.
Früher Massen Rotaugen (1-2 Pfund) ,heute Einzelexemplare (handlang)

Früher Gründlinge ganze Sandbänke voll,heute ist man froh einen zu sehen.
Früher Hasel (egal wo eine Trockenfliege war) heute muß man schon lange suchen.
Früher ..........
Und genau deshalb mag ich den Kormoran nicht,wir Menschen sind natürlich auch schuld-einen Vogel zuzulassen der jahrhunderte lang verboten war anzusiedeln,und damit die Erfahrung von Generationen mit Füßen zu treten.