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Zwiehand- Tapen der Ruten-Steckverbindungen

Verfasst: 22.11.2004, 20:23
von DonPedro
Hallo Zweihand-Freaks,

wer taped seine Ruten-Steckverbindungen?

Habe beim Probewerfen auf dem Trockenen (Underhand Cast) meiner neuen Zweihand festgestellt, dass sich die Verbindungen doch leicht lösen.

Welche Erfahrungen habt Ihr diesbezüglich, speziell bei neuen Ruten?

Danke für rege Beteiligung


Viele Grüße

Verfasst: 22.11.2004, 21:09
von Noellgen, H
Hallo Peter,
ich tape die Steckverbindungen nicht. Ich denke, wenn man
sie fest genug ineinander d r e h t, dann halten sie schon.
Wenn sie sich dennoch lockern, hätte auch tapen nichts genützt.
Ich überprüfe allerdings regelmäßig, ob die Verbindungen noch fest sind.
Gelegentlich tape ich allerdings den Rollenhalter ( bei der Einhandrute ),
da der sich seltsamerweise trotz Kontermutter manchmal löst.
Tight lines,
Heiner

Verfasst: 22.11.2004, 21:23
von Nico (Berlin)
Hi!

Tapen ist gut. Trotzdem sollten man die Verbindungen ab und zu kontrollieren. Da man mit der Zwohand ja überwiegend Underhand Casts o.Ä macht, treten ja an den Verbindungen aussergewöhnliche Belastungen auftreten.

Nico

Verfasst: 23.11.2004, 08:44
von Rudi
Servus Peter,

ich tape die Rute immer. Ich hab keine Lust des öffteren die Rute zu kontrollieren.
Das von Heiner vorgeschlagene Drehen würde ich nicht machen. Wurde in vielen anderen Treads bereits diskutiert. ... Längsrichtung der Fasern ...etc.
Wenn sie die Verbindung bei deriner neuen Rute leicht lösen, die Frage ist immer noch, was ist leicht, solltest du mal zu deinem Händler gehen und das gleiche Model testen.

Gruss

Rudi

Zweiihand - Tapen der Ruten-Steckverbindungen

Verfasst: 23.11.2004, 19:53
von DonPedro
Hallo Jungs,

danke für Eure Meinungen zum Tapen.

Meine neue Zweihand fühlt sich noch ein wenig eingefettet bzw. gewachst an.
Sollte die Steckverbindungen vielleicht ersteinmal entfetten, um eine bessere/festere Verbindung zu erhalten.
Zu einem realistischen Probewerfen am Wasser fehlt mir leider noch die richtige Rolle und die komplette Schnurmontage.
Musste aber einfach mal probieren, wenn auch nur mit #8 Scierra EDP-Schnur.
Ist natürlich überhaupt nicht realitätsnah mit einer #9/10 Rute.

Aber Ihr kennt es ja sicher auch, wenn es in den Fingern juckt?

Grüße

Tapen

Verfasst: 23.11.2004, 20:14
von sts
Tapen? Immer!!
Einiges zum Thema Tapen findet Ihr auf Speyclave:

Tapen

how to tape a spey rod

Gruß
Stefan

Verfasst: 23.11.2004, 21:33
von fluefiske
Hallo !
Als ich mit Rudi am Samstag mit der 2-Hand gefischt habe,hat er seine Rute vorbildlich getapt , wie es in einem Kurzvideo zu sehen ist.Ich habe nicht getapt,da ich es mir angewöhnt habe,regelmäßig meine Verbindungen zu kontrollieren,was ich dann auch tat.Obwohl die Verbindungen bombenfest waren,hatte ich doch ein etwas unsicheres Gefühl.Mein Fazit:
1. Das kontrollieren einer so langen Rute ist nicht mehr bequem.
2. Stell dir mal in der Praxis folgendes vor:Du nimmst dir vor,nach dem nächsten Einstrippen die Verbindungen zu checken.In diesem Moment nimmt ein Lachs die Fliege.Eigentlich wäre jetzt deine ganze Konzentration für den Drill gefordert.Ich wäre verunsichert,halten die Überschübe oder nicht ? Wenn dann richtig die Post abgeht,hast du keine Zeit mehr.
Deshalb werde ich jetzt immer tapen,denn der nächste Lachs kommt bestimmt,und das ohne Vorwarnung.

Gruß Erich

Verfasst: 23.11.2004, 22:44
von Lutz/H
Hi

Ich werfe fast nur im Underhand-Cast und tape zumindest das Spitzenteil mit dem nächst folgenden.
Wenn ich irgendwo beim Lachsfischen eine ganze Woche bin und ich meine Rute nicht auseinander nehmen muß sondern irgendwo hinlegen oder hängen kann tape ich alle Teile.
Lutz

Verfasst: 24.11.2004, 09:32
von Rudi
Mojen Gemeinde,
seitdem ich von meinem Freund die Zweihand zerbrochen habe, weil ich die Verbindung nicht des öftern gecheckt habe, Tape ich. Und ich werde nie wieder nicht tapen!!

Den Link auf den Stefan hinweist, "how to tape a speyrod" Videos ansehen. Ist genauso wie ich es mache. Und das hält super. Das Klebeband gibts in fast jedem Elektroladen.

@ Erich.
.....Deshalb werde ich jetzt immer tapen,denn der nächste Lachs kommt bestimmt,und das ohne Vorwarnung.....
Du willst den doch nicht etwa im Neckar fangen, da muss ich dich leider enttäuschen :D ;) :cool: :jump:


;) Rudi

Verfasst: 24.11.2004, 11:54
von fluefiske
Hallo Rudi !
Mir ist es egal,wo ich den Lachs fange,wenn es sein muß,im Neckar.Bei den Tageskartenpreisen !!!!!!!

Gruß Erich

Verfasst: 24.11.2004, 19:07
von Harald aus LEV
Hallo Peter,

auch ich taper lieber, bevor sich die Verbindung löst. Trotzdem ist eine kurze Kontrolle ab und zu nicht verkehrt, obwohl Erich Recht hat, bequem ist es ob der Länge nicht. Achte darauf, Klebeband zu benützen, welches sich nicht dehnt. Und teste die Rolle nicht ohne Schnur, auch wenn es noch so sehr in den Fingern juckt - was jeder nur zu gut verstehen kann.
Gruß Harald

Verfasst: 25.11.2004, 15:41
von Kay H./Hamburg
Tape ich, Tape nicht , vernüntig gesteckt, fängt die Spitze sich an zu verdrehen wird nachgesteckt , darauf sollte man achten , verdrehtes Spitzenteil ganz wichtig , weil nach verdrehen kommt meistens lösen , bei meinen Ruten die mit Graphitewachs gesteckt werden löst sich sehr lange nichts ! Verdrehen kommt schon vor, vielleicht am ersten Tag , meistens nach 3-4 Std. danach ist meistens Ruhe ! Ein geübter Werfer merkt sehr schnell ob sich ein Teil gelöst hat !

Irgendwie ist das für mich selbstverständlich das sich die Teile nicht lösen ,

ich mach auch keinen Tropfen Kleber auf meine Knoten die müssen halten !

Zweihand- Tapen der Ruten-Steckverbindungen

Verfasst: 27.11.2004, 19:07
von DonPedro
Hallo Freunde,

freue mich über die rege Beteiligung zu diesem Thema.

Vielen Dank für Eure Meinungen und Erfahrungen!

Werde mir dann also auch das Tapen angewöhnen müssen.

Habe mir die Sache in "Spey Clave" angeschaut.
Das Tape, dass dort verwendet wird sieht aus wie gewöhnliches Coroplast-Isolierband. Also keine besonders kostspielige Angelegenheit.

Viele Grüße

Verfasst: 29.11.2004, 12:59
von Benny
Hallo,
ich hab über das Tapen in den Letzten Tagen viel nachgedacht.
Bei den etwas älteren Wurfstilen die auch ruhiger sind mag das sehr sinvoll sein.
Aber versteife ich mit dem Tape nicht die Rute im Bereich der Hülsen, dem Bereich in dem die Ruten beim Underhandcast am meisten belastet werden und am häufigsten brechen?
Gruß
Benny

Verfasst: 29.11.2004, 13:57
von Nico (Berlin)
Tag! Zum einen ist das Tape ja flexibel (sollst es ja nicht zentimeterdick umwickeln) und zum andern brechen die Rute an den Hülsen gerne, weil die Teile (nicht getaped) aus denselbigen rutschen und dann die Mutterteile "weghebeln".

Nico