Moin aus Hamburg,
ich hab da mal ne Frage an die Tackle-experten :
Bisher fische ich meine XP Kl.5 mit einer TT Lee Wullf.
Nun möchte ich aber auch eine Schnur, mit der sich eine größere Schnurlänge bei Leerwürfen sauber in der Luft halten läßt und bin somit zu den Longbellys gekommen.
Es bietet sich die SA XXD an und nun wirds etwas kompliziert.
Die Keule ist wohl fast 20 m lang, das läst sich dann sicherlich wie bei einer DT schön führen.
Ich frage mich aber, wie das Gewicht verteilt ist.
(gilt die Einstufung in KL.5 für die gesamte Keulenlänge ) ?
Ich möchte die Rute nicht durch ein zu hohes Gewicht verlangsamen,
wenn z.b. 18m Keule dranhängen und nicht wie sonst 9-10m.
Dann bräuchte ich keine XP.
Bietet sich in dem Fall dann nicht an, die Schnur eine Klasse kleiner zu kaufen?
Tscha, worüber man sich so den Kopf zerbrechen kann...
Beste Grüße, Ralf
Sage XP mit SA XXD 5 oder 4 ?
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- Rolf Renell
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Hallo Ralf ,grundsätzlich ist deine Theorie richtig,warum geht es nicht mit der XP?,die Kombination mit TT5 sollte gut gehen,wieviel möchtest du in der Luft halten???Auch LB werden sich bei zu grosser Länge etwas aufpendeln,würde bei der TT bleriben,Alternativ gehtb eine Partidge Reservoire gut (19y .kopf + 20 ft. Resr T.),weiterhin wird es bald eine neue Schnur von Snowbee geben,bekomme sie nächste Woche rein hat auch ein dafür geeignetetes taper.
Beschreib mal genauer wenn du kannst ,
beste Grüsse,Rolf
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beste Grüsse,Rolf
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...a fisherman`s dream , is a trout in the stream ...
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Nico (Berlin)
Hi!
Ich finde Deine Überlegung gar nicht so außergewöhnlich, hatte dieselbe Idee auch schon. Also: Das Gewicht einer Schnur bezieht sich immer auf die ersten 9,14m. Das heißt, Du hast bei einer Leine wie der XXD bei 20m in der Luft schon ziemlich viel Gewicht draußen. Ich bin kein schlechter Werfer, aber übe nicht so oft Distanz und da hapert es noch. Heißt: Timing und so sind noch ausbaufähig und ich kompensiere das dann mit viel Kraft. Das ist fatal, denn die Rute arbeitet dann schon ziemlich am Limit und wirft nicht mehr so sauber. Ich habe den Versuch, die Rute mit der 4er zu werfen, nie gemacht, weil man für Roll- und Switchcast das Gewicht braucht und ich wechseln der Schnur bei unterschiedlichen Würfen nicht gut finde. Besser: Sauber werfen und vor allem mit sehr wenig Kraft! Dann sollte es gehen.
Gruß
Nico
Ich finde Deine Überlegung gar nicht so außergewöhnlich, hatte dieselbe Idee auch schon. Also: Das Gewicht einer Schnur bezieht sich immer auf die ersten 9,14m. Das heißt, Du hast bei einer Leine wie der XXD bei 20m in der Luft schon ziemlich viel Gewicht draußen. Ich bin kein schlechter Werfer, aber übe nicht so oft Distanz und da hapert es noch. Heißt: Timing und so sind noch ausbaufähig und ich kompensiere das dann mit viel Kraft. Das ist fatal, denn die Rute arbeitet dann schon ziemlich am Limit und wirft nicht mehr so sauber. Ich habe den Versuch, die Rute mit der 4er zu werfen, nie gemacht, weil man für Roll- und Switchcast das Gewicht braucht und ich wechseln der Schnur bei unterschiedlichen Würfen nicht gut finde. Besser: Sauber werfen und vor allem mit sehr wenig Kraft! Dann sollte es gehen.
Gruß
Nico
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Ralf Montreal
Hallo Rolf, die TT läuft am Ende der Keule sehr dünn aus, was sie auch gut schiessen läßt.Passt auch gut zur XP.So weit, so gut.
Wenn mit der TT häufig auf etwas weitere Distanz gefischt werden soll
und die Trockenfliege etwas gößer ist, hilft es, die ersten 50 cm der Spitze einzukürzen, da sie wirklich sehr dünn ausläuft und schon bei wenig Wind zum Flattern neigt.
Ich möchte aber an einem großen, breiten Fluss mit der Trockenfliege fischen.
Will ich nun mit der TT gezielt einen Fisch anwerfen, der z.b. 20m weg steht, wird es schwierig.Mit der TT kann ich nach dem Ende der Keule nur noch -wenn nötig - schwierig korrigieren, die Runningline überträgt halt nur schlecht.
Ich werde mir auch mal die Partidge angucken, schönen Dank für den Tip !
Beste Grüße in die schöne Eifel, Ralf
@Nico
Hallo Nico,
danke für Deine Antwort.
Wenn ich Dich richtig verstehe, wird auch bei den Longbellys die Klassifizierung über die typische AFTMA (9,14m) gemacht.
Dann würde die komplette Keule wohl wirklich eher überladen bzw. verlangsamen.Ich neige dann eher zur 4er für die 5er Rute.
Überhaupt wundere ich mich darüber, das viele zu einer 1 Kl. höheren Schnur greifen, wenn es nicht so richtig läuft.Dann brauche ich mir keine "schnelle" Rute kaufen.Ein anderes Beispiel ist die Kombi XP und Guideline Pounch.
Wirft man die Pounch in der für die Rute angegebenen Kl., werden die Vorteile einer spritzigen Spitzenaktion aufgehoben, für mich ist das Unfug.
Stimmen Timing und Krafteinsatz, kann eher eine Schnurklasse niedriger als angegeben eine "Verjüngungskur" für viele Ruten darstellen, je nach eigenem Wurfvermögen.
Ich habe z.b. noch eine wunderschöne alte Powell "Troutmaster" mit 2 Spitzen in 5-6 und 6-7.
Mit der 6-7 Spitze und einer 5er Schnur immer noch eine schöne, nicht zu langsame Rute.
Viele Grüße, Ralf
Wenn mit der TT häufig auf etwas weitere Distanz gefischt werden soll
und die Trockenfliege etwas gößer ist, hilft es, die ersten 50 cm der Spitze einzukürzen, da sie wirklich sehr dünn ausläuft und schon bei wenig Wind zum Flattern neigt.
Ich möchte aber an einem großen, breiten Fluss mit der Trockenfliege fischen.
Will ich nun mit der TT gezielt einen Fisch anwerfen, der z.b. 20m weg steht, wird es schwierig.Mit der TT kann ich nach dem Ende der Keule nur noch -wenn nötig - schwierig korrigieren, die Runningline überträgt halt nur schlecht.
Ich werde mir auch mal die Partidge angucken, schönen Dank für den Tip !
Beste Grüße in die schöne Eifel, Ralf
@Nico
Hallo Nico,
danke für Deine Antwort.
Wenn ich Dich richtig verstehe, wird auch bei den Longbellys die Klassifizierung über die typische AFTMA (9,14m) gemacht.
Dann würde die komplette Keule wohl wirklich eher überladen bzw. verlangsamen.Ich neige dann eher zur 4er für die 5er Rute.
Überhaupt wundere ich mich darüber, das viele zu einer 1 Kl. höheren Schnur greifen, wenn es nicht so richtig läuft.Dann brauche ich mir keine "schnelle" Rute kaufen.Ein anderes Beispiel ist die Kombi XP und Guideline Pounch.
Wirft man die Pounch in der für die Rute angegebenen Kl., werden die Vorteile einer spritzigen Spitzenaktion aufgehoben, für mich ist das Unfug.
Stimmen Timing und Krafteinsatz, kann eher eine Schnurklasse niedriger als angegeben eine "Verjüngungskur" für viele Ruten darstellen, je nach eigenem Wurfvermögen.
Ich habe z.b. noch eine wunderschöne alte Powell "Troutmaster" mit 2 Spitzen in 5-6 und 6-7.
Mit der 6-7 Spitze und einer 5er Schnur immer noch eine schöne, nicht zu langsame Rute.
Viele Grüße, Ralf






