Thank you Mr. Aesch
Verfasst: 28.10.2007, 17:21
Heute ist ein wunderschöner Sonntag und so haben wir einen Ausflug an die Aare gemacht. Die Bedingungen schienen ideal, um den Fahnenträgerinnen mit der Trockenfliege nach zu stellen. Nachdem mein letzter Ausflug nur eine einzige Aesche zum Steigen bringen konnte, erhoffte ich mir Heute bessere Verhältnisse.
So war es auch und trotzdem war nur sehr wenig Steigaktivität, als ich am Wasser ankam. Meine Augen suchten die Wasseroberfläche nach Stiegringen ab und wurden nach ca. 5 Minuten fündig. Gemütlich watete ich ein und servierte dem Fisch meine Trockenfliege, welche im ersten Wurf ein paar Zentimeter zu kurz kam. Der zweite Wurf wurde vom Fisch akzeptiert und von mir mit dem Anschlag quittiert Doch ohä, offenbar hatte ich meine Fliege nicht gut genug montiert, denn das Vorfach riss noch während dem Abtauchen des Fisches. Wäre ein schöner Fisch gewesen ... sorry Mr. Aesch!
Schon bald stieg etwas versetzt von mir ein zweiter Fisch, welcher schon beim ersten Wurf nahm. Bereits an der Art, wie er genommen hatte, war klar, dass es sich um einen Jungfisch handelte, welcher die widerhakenlose Fliege selbst schnell los wurde.
Es folgte dann eine kleine Flaute, wo nichts mehr stieg und so entschloss ich mich, ein paar Meter Flussabwärts zu waten. Während dem Waten liess ich die Fliege ca. 20 Meter vor mir treiben und bekam so einen Biss - eigentlich ungewollt und deshalb völlig überraschend. Den Anschlag habe ich wohl um einen winzigen Augenblick "verschlafen" und deshalb verabschiedete sich der Fisch nach kurzem Drill.
Zwischenzeitlich war meine Familie vom Sonntagsspaziergang zurück und gesellte sich ans Ufer. Ich watete aus und setzte mich zu meinen Lieben ans Ufer. Währenddem ich das Erlebte erzählte, begannen die Fische wieder zu steigen. Wiederum zögerlich zwar, aber immerhin. Nun stund ich aber unter Leistungsdruck, mit soviel Zuschauern und pirschte den ersten steigenden Fisch an, welcher sich beim zweiten Wurf als Bachforelle entpuppte. Schnell wieder schwimmen gelassen und aus den Augenwinkeln wahrnehmen, dass gerade eben eine wohl bessere Aesche etwas weiter unten gestiegen ist. Ich wate noch etwas hin und werfe den Fisch an - in diesem Augenblick steigt keine 8 Meter von mir wieder ein guter Fisch. Die Fliege ist schnell wieder in der Luft und wird sanft, mit genügend Vorhalt auf die Bahn der Aesche gelegt. Auf so kurze Distanz gelingt auch mir als eingefleischtem Bachforellenfischer der Anhieb gut und der Fisch hängt. In der Anfangsphase des Drills unterschätze ich den Fisch doch um einiges, indem ich annehme, es handle sich um eine gerade Massige. Relativ leicht gelingt es mir, mit dem 3er Rütchen, den Fisch vom Grund zu lösen. Doch nun stellt er sich quer in die Strömung und macht möchtig Druck. Er lässt sich unter stetem "klopfen" mit der Strömung treiben und stellt sich immer wieder quer. Durch umlegen der Rute gelingt es, den Fisch aus dem Gleichgewicht zu bringen, doch er schafft es immer wieder, quer in die Strömung zu ziehen. Es bleibt mir nichts Anderes übrig, als dem Fisch ein paar Meter zu folgen, um ihn in seichteres Wasser führen zu können. Doch noch immer zeigt der Aeschenmilchner, wie ich nun erkennen kann, nicht weiss. Im Gegenteil, er mobilisiert die letzten Kräfte und zieht an mir stromauf vorbei. Doch diesmal ist es die letzte Flucht, welche mein gesplisstes Rütchen abfedern muss. Es gelingt mir abermals, den Fisch aus dem Gleichgewicht zu bringen und er lässt sich übers Wasser führen.
Nach 4 Fotos darf die wunderschöne Aesche wieder zu ihrem Standplatz zurück, denn es fehlten ihr noch ein paar wenige Zentimeter, um über mein persönliches Aeschenentnahmemass zu kommen.




Danke meiner Frau für die Fotos - so gehts noch fixer.
So war es auch und trotzdem war nur sehr wenig Steigaktivität, als ich am Wasser ankam. Meine Augen suchten die Wasseroberfläche nach Stiegringen ab und wurden nach ca. 5 Minuten fündig. Gemütlich watete ich ein und servierte dem Fisch meine Trockenfliege, welche im ersten Wurf ein paar Zentimeter zu kurz kam. Der zweite Wurf wurde vom Fisch akzeptiert und von mir mit dem Anschlag quittiert Doch ohä, offenbar hatte ich meine Fliege nicht gut genug montiert, denn das Vorfach riss noch während dem Abtauchen des Fisches. Wäre ein schöner Fisch gewesen ... sorry Mr. Aesch!
Schon bald stieg etwas versetzt von mir ein zweiter Fisch, welcher schon beim ersten Wurf nahm. Bereits an der Art, wie er genommen hatte, war klar, dass es sich um einen Jungfisch handelte, welcher die widerhakenlose Fliege selbst schnell los wurde.
Es folgte dann eine kleine Flaute, wo nichts mehr stieg und so entschloss ich mich, ein paar Meter Flussabwärts zu waten. Während dem Waten liess ich die Fliege ca. 20 Meter vor mir treiben und bekam so einen Biss - eigentlich ungewollt und deshalb völlig überraschend. Den Anschlag habe ich wohl um einen winzigen Augenblick "verschlafen" und deshalb verabschiedete sich der Fisch nach kurzem Drill.
Zwischenzeitlich war meine Familie vom Sonntagsspaziergang zurück und gesellte sich ans Ufer. Ich watete aus und setzte mich zu meinen Lieben ans Ufer. Währenddem ich das Erlebte erzählte, begannen die Fische wieder zu steigen. Wiederum zögerlich zwar, aber immerhin. Nun stund ich aber unter Leistungsdruck, mit soviel Zuschauern und pirschte den ersten steigenden Fisch an, welcher sich beim zweiten Wurf als Bachforelle entpuppte. Schnell wieder schwimmen gelassen und aus den Augenwinkeln wahrnehmen, dass gerade eben eine wohl bessere Aesche etwas weiter unten gestiegen ist. Ich wate noch etwas hin und werfe den Fisch an - in diesem Augenblick steigt keine 8 Meter von mir wieder ein guter Fisch. Die Fliege ist schnell wieder in der Luft und wird sanft, mit genügend Vorhalt auf die Bahn der Aesche gelegt. Auf so kurze Distanz gelingt auch mir als eingefleischtem Bachforellenfischer der Anhieb gut und der Fisch hängt. In der Anfangsphase des Drills unterschätze ich den Fisch doch um einiges, indem ich annehme, es handle sich um eine gerade Massige. Relativ leicht gelingt es mir, mit dem 3er Rütchen, den Fisch vom Grund zu lösen. Doch nun stellt er sich quer in die Strömung und macht möchtig Druck. Er lässt sich unter stetem "klopfen" mit der Strömung treiben und stellt sich immer wieder quer. Durch umlegen der Rute gelingt es, den Fisch aus dem Gleichgewicht zu bringen, doch er schafft es immer wieder, quer in die Strömung zu ziehen. Es bleibt mir nichts Anderes übrig, als dem Fisch ein paar Meter zu folgen, um ihn in seichteres Wasser führen zu können. Doch noch immer zeigt der Aeschenmilchner, wie ich nun erkennen kann, nicht weiss. Im Gegenteil, er mobilisiert die letzten Kräfte und zieht an mir stromauf vorbei. Doch diesmal ist es die letzte Flucht, welche mein gesplisstes Rütchen abfedern muss. Es gelingt mir abermals, den Fisch aus dem Gleichgewicht zu bringen und er lässt sich übers Wasser führen.
Nach 4 Fotos darf die wunderschöne Aesche wieder zu ihrem Standplatz zurück, denn es fehlten ihr noch ein paar wenige Zentimeter, um über mein persönliches Aeschenentnahmemass zu kommen.
Danke meiner Frau für die Fotos - so gehts noch fixer.