Schnur im Spiegel und Fenster
Moderatoren: Forstie, Maggov, Olaf Kurth, Michael.
- MichaelN
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Schnur im Spiegel und Fenster
Hallo zusammen.
Nachdem ich mir das Buch " die Forelle und die Fliege" reingezogen habe, stellt sich mir folgende Frage.
Es wird beschrieben, dass dunkle Fliegenschnüre im Spiegel gar nicht und im Fenster kaum zu sehen sind, wobei helle richtig aufgefallen sind.
Ich selbst kann mir kaum vorstellen, dass bei Vorfächern um die 3 Meter die Farbe der Fliegenschnur einen wesentlichen Unterschied macht.
Habt ihr selbst schon mal erlebt, dass ein Fisch aufgrund der Schnurfarbe nen Rückzug gemacht hätte?
Sind doch die meisten Schüre extrem bunt.
Viele Grüße, Michael
Nachdem ich mir das Buch " die Forelle und die Fliege" reingezogen habe, stellt sich mir folgende Frage.
Es wird beschrieben, dass dunkle Fliegenschnüre im Spiegel gar nicht und im Fenster kaum zu sehen sind, wobei helle richtig aufgefallen sind.
Ich selbst kann mir kaum vorstellen, dass bei Vorfächern um die 3 Meter die Farbe der Fliegenschnur einen wesentlichen Unterschied macht.
Habt ihr selbst schon mal erlebt, dass ein Fisch aufgrund der Schnurfarbe nen Rückzug gemacht hätte?
Sind doch die meisten Schüre extrem bunt.
Viele Grüße, Michael
Enjoy the time to fish, because time is valuable.
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guideliner
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- Registriert: 15.12.2007, 01:36
Hallo Michael
Leider kann ich dir im Bereich Fliegenfischen noch nicht mit einer reichhaltigen Erfahrung dienen.
Da ich aber über 10 Jahre ein begeisteter Spinnangler (Gummifisch mit Einzelhaken ohne verschärfung) war und wo das fliegenfischen nicht geht, auch heute noch bin kann ich dir meine persönliche Meinung dazu sagen.
Ich denke man kann solche Überlegungen immer am besten an Gewässern mit guten Fischbestand überprüfen.Denn bei einer Flaute oder tagelangem "Nixfangen" vertraut man immer seinen Lieblingsködern und seinem Lieblings-tackle.
Deshalb habe ich in Schweden ( Schärengärten) mit meinem Freund mal den Test unternommen, das wir bei gleichem Vorfach (Hardmono oder 7x7) und dem gleichen Gummifisch verschieden Schnüre auf die Rollen zogen.
Ich Fireline in rosa
Mein Freund Fireline in smoke(schwarz)
Und jetzt endlich zu deiner Frage!!!!!
Ich wechselte noch am selben Tag die Schnurr, weil wir beide den sicheren Eindruck hatten, dass die rosa Fireline wesentlich wenigen bisse brachte!!!!!!!
Das wahr aber nur unser Eindruck und vieleicht war es ja nur Zuvall!!!!!!
MFG Sven
Leider kann ich dir im Bereich Fliegenfischen noch nicht mit einer reichhaltigen Erfahrung dienen.
Da ich aber über 10 Jahre ein begeisteter Spinnangler (Gummifisch mit Einzelhaken ohne verschärfung) war und wo das fliegenfischen nicht geht, auch heute noch bin kann ich dir meine persönliche Meinung dazu sagen.
Ich denke man kann solche Überlegungen immer am besten an Gewässern mit guten Fischbestand überprüfen.Denn bei einer Flaute oder tagelangem "Nixfangen" vertraut man immer seinen Lieblingsködern und seinem Lieblings-tackle.
Deshalb habe ich in Schweden ( Schärengärten) mit meinem Freund mal den Test unternommen, das wir bei gleichem Vorfach (Hardmono oder 7x7) und dem gleichen Gummifisch verschieden Schnüre auf die Rollen zogen.
Ich Fireline in rosa
Mein Freund Fireline in smoke(schwarz)
Und jetzt endlich zu deiner Frage!!!!!
Ich wechselte noch am selben Tag die Schnurr, weil wir beide den sicheren Eindruck hatten, dass die rosa Fireline wesentlich wenigen bisse brachte!!!!!!!
Das wahr aber nur unser Eindruck und vieleicht war es ja nur Zuvall!!!!!!
MFG Sven
- MichaelN
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Hi Sven.
Mit der Spinnrute bin ich auf Fireline Cristal umgestiegen.
Habe auch bemerkt, dass die mehr Bisse kommen, vorallem auf Zander.
Hierbei sind die Vorfächer allerdings auch kaum länger als 70cm.
Aber bei 3 Meter Fliegenvorfach, sollte das wohl andres ausschaun, oder?
Vorallem weil die Flugschnur ja an der Oberfläche liegt (eben Spiegel und Fenster )
Grüße, Michael
Mit der Spinnrute bin ich auf Fireline Cristal umgestiegen.
Habe auch bemerkt, dass die mehr Bisse kommen, vorallem auf Zander.
Hierbei sind die Vorfächer allerdings auch kaum länger als 70cm.
Aber bei 3 Meter Fliegenvorfach, sollte das wohl andres ausschaun, oder?
Vorallem weil die Flugschnur ja an der Oberfläche liegt (eben Spiegel und Fenster )
Grüße, Michael
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guideliner
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Markus H.
Hi Michael!
Seit ich besagtes Buch gelesen habe, fische ich nur noch unauffällige olivgrüne oder braune Schnüre. Leider fehlt mir daher aber auch die Vergleichsmöglichkeit, da man ja i.d.R. nur eine Schnur dabei hat.
Im übertragenen Sinne analog zu "...man muss an seine Fliege glauben - dann fängt sie auch...", glaube ich zusätzlich auch an die geringere Scheuchwirkung meiner Schnur in gedeckter Farbe.
Dies liegt aber auch daran, dass die Ausführungen im Buch (nach mehrfachen, genauen Durchlesen) bei mir einen fundierten und nachvollziehbaren Eindruck hinterlassen haben.
Einen entscheidenden Nachteil darf man aber nicht verschweigen: die Schnur ist (auch?) für den Fischer schlechter sichtbar!
Viele Grüße
Rob
Seit ich besagtes Buch gelesen habe, fische ich nur noch unauffällige olivgrüne oder braune Schnüre. Leider fehlt mir daher aber auch die Vergleichsmöglichkeit, da man ja i.d.R. nur eine Schnur dabei hat.
Im übertragenen Sinne analog zu "...man muss an seine Fliege glauben - dann fängt sie auch...", glaube ich zusätzlich auch an die geringere Scheuchwirkung meiner Schnur in gedeckter Farbe.
Dies liegt aber auch daran, dass die Ausführungen im Buch (nach mehrfachen, genauen Durchlesen) bei mir einen fundierten und nachvollziehbaren Eindruck hinterlassen haben.
Einen entscheidenden Nachteil darf man aber nicht verschweigen: die Schnur ist (auch?) für den Fischer schlechter sichtbar!
Viele Grüße
Rob
"In der Kürze liegt die Würze"
- MichaelN
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Moin.
Also, ich fisch ja ne dunkle Schnur beim Trockenfischen, da schau ich ja eh nur auf die Fliege.
Auch wenn mal ne Nymphe zum Einsatz kommt, geht das schon. Man muss nur bissl genauer hinschaun
Ansonsten hab ich eigentlich keinen Unterschied bemerkt, ob helle oder dunkle Schnur besser "fängt".
Klar, dieses Buch gibt wirklich gute Rückschlüsse und Tips.....hat sehr geholfen, einiges aus anderem Winkel zu sehen.
Zur Zeit ist das Buch "Erlebtes Fliegenfischen" dran.
Liest sich auch sehr interessant.
Grüße, Michael
Also, ich fisch ja ne dunkle Schnur beim Trockenfischen, da schau ich ja eh nur auf die Fliege.
Auch wenn mal ne Nymphe zum Einsatz kommt, geht das schon. Man muss nur bissl genauer hinschaun
Ansonsten hab ich eigentlich keinen Unterschied bemerkt, ob helle oder dunkle Schnur besser "fängt".
Klar, dieses Buch gibt wirklich gute Rückschlüsse und Tips.....hat sehr geholfen, einiges aus anderem Winkel zu sehen.
Zur Zeit ist das Buch "Erlebtes Fliegenfischen" dran.
Liest sich auch sehr interessant.
Grüße, Michael
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el-forello
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Hallo Michael,
ich kann dir aus eigener Erfahrug leider nicht sagen, ob die Farbe eine so große Rolle spielt, was ich aber sehr ernsthaft anzweifle.
Was eine Rolle spielt und meistens nicht beachtet wird, ist die Schnurgeschwindigkeit. Bewegt sich etwas unnatürlich schnell durch die Luft, wird der Fisch automatisch bzw. instinktiv schrecken, egal welche Farbe das Ding hat. Kommt es aber sanft und paßt zu den Bewegungen im Umfeld ( Äste usw. ) stellt es auch keine Gefahr dar, egal welche Farbe.
Das ist zum Beispiel einer der wesentlichen Vorteile einer "Gesplissten".
Der Wurf kommt sanft und weich, ohne den Fisch zu erschrecken.
Es paßt zu den natürlichen Bewegungen im nahen Umfeld und die Farbe ist eigentlich egal. Wenn sie sehr scheu sind, wirst du eh das Vorfach verlängern !
Gruß
Peter
ich kann dir aus eigener Erfahrug leider nicht sagen, ob die Farbe eine so große Rolle spielt, was ich aber sehr ernsthaft anzweifle.
Was eine Rolle spielt und meistens nicht beachtet wird, ist die Schnurgeschwindigkeit. Bewegt sich etwas unnatürlich schnell durch die Luft, wird der Fisch automatisch bzw. instinktiv schrecken, egal welche Farbe das Ding hat. Kommt es aber sanft und paßt zu den Bewegungen im Umfeld ( Äste usw. ) stellt es auch keine Gefahr dar, egal welche Farbe.
Das ist zum Beispiel einer der wesentlichen Vorteile einer "Gesplissten".
Der Wurf kommt sanft und weich, ohne den Fisch zu erschrecken.
Es paßt zu den natürlichen Bewegungen im nahen Umfeld und die Farbe ist eigentlich egal. Wenn sie sehr scheu sind, wirst du eh das Vorfach verlängern !
Gruß
Peter
... der mit dem Weib fischt !
-
Olaf Kurth
- Moderator
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Hallo zusammen,
obwohl ich auch die verschiedensten Schnurfarben (weiß, olivgrün, blau, orange, gelb) in den vergangenen Jahren gefischt habe, kann ich keinen wesentlichen Unterschied im Beißverhalten erkennen.
Aktuell fische ich auf einer 3er oder 4er Rute eine olivfarbene Wulf TT und sowohl auf der 5er XP als auch auf meiner 5er-Traum-Gespließten eine quitschegelbe 5er Steelfin Stinger DT Schnur. Seit 12 Jahren benutze ich ausschließlich die geknüpften Moser-Vorfächer und knüpfe sie an jede Rute (von 3 - 8 ). Die Vorfächer sind immer mindestens rutenlang, lediglich die Länge des Tippets variiert (z.B. beim Nymphenfischen).
Wenn ich mich in die Situation des Fisches versetze, dann sieht er tagsüber von unten gegen den hellen Himmel, folglich müsste eine dunklere Schnur eine größere und eine hellere Schnur eine geringere Scheuchwirkung haben. Abends genau umgekehrt - soweit die Theorie.
Ich denke, dass wir uns bei der Wahl derSchnurfarbe zu viele Gedanken machen. Was nützt mir bspw. die unauffälligste Schnur, wenn ich durch das veräterische Aufblitzen z.B. meiner Armbanduhr, goldfarbenen Rolle, Brille oder anderer Utensilien starke Lichtsignale ausstrahle, die auch unter Wasser wahrgenommen werden können? Richtig, gor nix!!!!
Statt dessen möchte ich mich Peters Meinung anschließen, und behaupten, dass die schnelleren, ruckartigen Bewegungen der fliegenden Schnüre das stärkste Erkennungsmerkmal unter Wasser ist. Warum kommt mir jetzt gerade wieder der Gedanke an eine gute, elfenbeinfarbene Seidenschnur in den Sinn????? (Damit wirft man wirklich wie von einem anderen Stern....)
Gruß, Olaf
obwohl ich auch die verschiedensten Schnurfarben (weiß, olivgrün, blau, orange, gelb) in den vergangenen Jahren gefischt habe, kann ich keinen wesentlichen Unterschied im Beißverhalten erkennen.
Aktuell fische ich auf einer 3er oder 4er Rute eine olivfarbene Wulf TT und sowohl auf der 5er XP als auch auf meiner 5er-Traum-Gespließten eine quitschegelbe 5er Steelfin Stinger DT Schnur. Seit 12 Jahren benutze ich ausschließlich die geknüpften Moser-Vorfächer und knüpfe sie an jede Rute (von 3 - 8 ). Die Vorfächer sind immer mindestens rutenlang, lediglich die Länge des Tippets variiert (z.B. beim Nymphenfischen).
Wenn ich mich in die Situation des Fisches versetze, dann sieht er tagsüber von unten gegen den hellen Himmel, folglich müsste eine dunklere Schnur eine größere und eine hellere Schnur eine geringere Scheuchwirkung haben. Abends genau umgekehrt - soweit die Theorie.
Ich denke, dass wir uns bei der Wahl derSchnurfarbe zu viele Gedanken machen. Was nützt mir bspw. die unauffälligste Schnur, wenn ich durch das veräterische Aufblitzen z.B. meiner Armbanduhr, goldfarbenen Rolle, Brille oder anderer Utensilien starke Lichtsignale ausstrahle, die auch unter Wasser wahrgenommen werden können? Richtig, gor nix!!!!
Statt dessen möchte ich mich Peters Meinung anschließen, und behaupten, dass die schnelleren, ruckartigen Bewegungen der fliegenden Schnüre das stärkste Erkennungsmerkmal unter Wasser ist. Warum kommt mir jetzt gerade wieder der Gedanke an eine gute, elfenbeinfarbene Seidenschnur in den Sinn????? (Damit wirft man wirklich wie von einem anderen Stern....)
Gruß, Olaf
Und Gott sprach zu den Steinen im Fluss: "Wollt ihr Mitglieder der UNERSCHROCKENEN werden?" Und die Steine antworteten: "Nein Herr, dafür sind wir nicht hart genug."






