Einhandrute für Pollack und Köhler?
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l`omble amants
Einhandrute für Pollack und Köhler?
Hi an alle Freunde des Fliegenfischens..
ich werde im sommer nach island fliegen, um dort den großen meeresraübern des atlantiks nachzustellen...
... mittlerweile habe ich auch einige schöne artikel über das fliegenfischen auf pollack und co. gelesen und habe nun beschlossen, dies auch mal zu probieren...
... eine passende rolle der klasse 9-10 habe ich mir bereits gekauft ( inspire cast gs) und nun bin ich auf der suche nach einer starken und quallitativ hochwertigen rute...
.... bis jetzt muss ich sagen gefällt mir die "tfo- left kreh professional" ganz gut, was sagt ihr zu der rute und was haltet ihr von zweihandruten...
gruß jens
ich werde im sommer nach island fliegen, um dort den großen meeresraübern des atlantiks nachzustellen...
... mittlerweile habe ich auch einige schöne artikel über das fliegenfischen auf pollack und co. gelesen und habe nun beschlossen, dies auch mal zu probieren...
... eine passende rolle der klasse 9-10 habe ich mir bereits gekauft ( inspire cast gs) und nun bin ich auf der suche nach einer starken und quallitativ hochwertigen rute...
.... bis jetzt muss ich sagen gefällt mir die "tfo- left kreh professional" ganz gut, was sagt ihr zu der rute und was haltet ihr von zweihandruten...
gruß jens
- fluefiske
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Hallo Jens !
Wenn Du vom Ufer aus fischst,ist jede kräftige #8 oder besser #9 geeignet.Ich bevorzuge eine durchgehende Aktion,um die kampfstarken Pollacks und Köhler zu bändigen.Als Schnur eine Sinktip von ca. 250Grain oder 17-20g.Vorfach 35er klares Mono,man weiß nie,was einsteigt.Vom Boot würde ich #11 oder #12 empfehlen,Vorfach 40er oder sogar 45er.
Natürlich kannst Du es auch mit einer 2-Hand versuchen.
Gruß Erich
Wenn Du vom Ufer aus fischst,ist jede kräftige #8 oder besser #9 geeignet.Ich bevorzuge eine durchgehende Aktion,um die kampfstarken Pollacks und Köhler zu bändigen.Als Schnur eine Sinktip von ca. 250Grain oder 17-20g.Vorfach 35er klares Mono,man weiß nie,was einsteigt.Vom Boot würde ich #11 oder #12 empfehlen,Vorfach 40er oder sogar 45er.
Natürlich kannst Du es auch mit einer 2-Hand versuchen.
Gruß Erich
- Achim Stahl
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Moin,
die TFO Professional ist eine feine Rute, kannst du gut nehmen. Ich würde dir die 9' #8 oder 9' #9 empfehlen. Eine Zweihand für diese Fischerei ist theoretisch möglich, ich sehe allerdings keinen Vorteil gegenüber einer Einhandrute. Ist alles ein bißchen sperrig und unhandlich.
Bei den Schnurklassenempfehlungen für die Pollakfischerei kräuseln si ch allerdings immer wieder meine Fußnägel. Ich fische schon seit Jahren regelmäßig in Südnorwegen in den Fjorden. Dabei habe ich schon etliche Pollaks über 90 cm gelandet. Alle mit einer 9' #8. Ich fische meistens vom Bellyboat und verwende eine vollsinkende Teeny Super Sink. Die geht runter wie ein Stein und läßt sich mit einer achter Rute astrein werfen.
Natürlich ist die Rute im Drill krumm bis ins Handteil. Aber dafür ist sie gemacht! Achter Ruten werden üblicherweise für Silberlachse, Steelheads, Bonefish, Snook und andere kampfstarke Fischarten benutzt. Pollaks, die in der Regel drei bis fün Kilo wiegen, können sich da gut einreihen. Elfer Ruten finden ihren Einsatz eher bei mittleren Tarpons, so um die 50 Pfund oder bei kapitalen Barrakudas...
Viele Grüße!
Achim
die TFO Professional ist eine feine Rute, kannst du gut nehmen. Ich würde dir die 9' #8 oder 9' #9 empfehlen. Eine Zweihand für diese Fischerei ist theoretisch möglich, ich sehe allerdings keinen Vorteil gegenüber einer Einhandrute. Ist alles ein bißchen sperrig und unhandlich.
Bei den Schnurklassenempfehlungen für die Pollakfischerei kräuseln si ch allerdings immer wieder meine Fußnägel. Ich fische schon seit Jahren regelmäßig in Südnorwegen in den Fjorden. Dabei habe ich schon etliche Pollaks über 90 cm gelandet. Alle mit einer 9' #8. Ich fische meistens vom Bellyboat und verwende eine vollsinkende Teeny Super Sink. Die geht runter wie ein Stein und läßt sich mit einer achter Rute astrein werfen.
Natürlich ist die Rute im Drill krumm bis ins Handteil. Aber dafür ist sie gemacht! Achter Ruten werden üblicherweise für Silberlachse, Steelheads, Bonefish, Snook und andere kampfstarke Fischarten benutzt. Pollaks, die in der Regel drei bis fün Kilo wiegen, können sich da gut einreihen. Elfer Ruten finden ihren Einsatz eher bei mittleren Tarpons, so um die 50 Pfund oder bei kapitalen Barrakudas...
Viele Grüße!
Achim
Früher war mehr Lametta!
- fluefiske
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Hallo Achim !
Weil Du vom Boot aus immer mit grossen Köhlern um 1m rechnen mußt,die dann senkrecht nach unten ziehen,ist eine #11 Rute angebracht.Es gibt doch einen ganz anderen Drillwinkel als vom Ufer aus.Auch unterschätzt Du die Drift,die allein schon einen gewaltigen Widerstand hat.Und wenn Du einen 90er Köhler am Bauch gehakt hast,kannst Du mit einer #8 bei Drift die Schnur durchschneiden.Wenn Du Deinen Erfahrungsschatz etwas erweitern willst,dann fahr mal höher Richtung Aalesund,dort gibt es die Grossen.
Wenn Du mit dem Belly im Fjord unterwegs bist,hast Du wenig Ahnung,wie gefährlich ein Fjord sein kann.Vielleicht entspannen sich Deine Fussnägel als Wasserleiche wieder
.Soll nur eine gut gemeinte Warnung sein.
Gruß Erich
Weil Du vom Boot aus immer mit grossen Köhlern um 1m rechnen mußt,die dann senkrecht nach unten ziehen,ist eine #11 Rute angebracht.Es gibt doch einen ganz anderen Drillwinkel als vom Ufer aus.Auch unterschätzt Du die Drift,die allein schon einen gewaltigen Widerstand hat.Und wenn Du einen 90er Köhler am Bauch gehakt hast,kannst Du mit einer #8 bei Drift die Schnur durchschneiden.Wenn Du Deinen Erfahrungsschatz etwas erweitern willst,dann fahr mal höher Richtung Aalesund,dort gibt es die Grossen.
Wenn Du mit dem Belly im Fjord unterwegs bist,hast Du wenig Ahnung,wie gefährlich ein Fjord sein kann.Vielleicht entspannen sich Deine Fussnägel als Wasserleiche wieder
Gruß Erich
- Achim Stahl
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Moin
Ich glaube, es ist Zeit für ein paar mehr Details:
Ich lebe an der Ostseeküste und fische schon seit etwa 10 Jahren mit dem Belly Boat. Jedes Jahr fahre ich mindestens ein mal nach Südnorwegen, wo ich mit dem Bellyboat in den Fjorden fische. Diese Gewässer kenne ich sehr genau. Der durchschnittliche Tidenhub beträgt nicht mehr als 50 cm und Gezeitenströmungen sind kaum spürbar. Man braucht sich selten weiter als 50 Meter vom Ufer zu entfernen und kann fast überall anlanden. Die Fjorde sind außerdem ziemlich windgeschützt. Dennoch gehören für mich Schwimmweste, Anker und ein zweiter Angler in Sichtweite zum Sicherheitsstandart. Damit ist das Risiko relativ überschaubar. Es ist mit Sicherheit geringer als bei den meisten Heavy Metal Pilkanglern, die ich regelmäßig beobachte, wie sie stark alkoholisert ohne Schwimmweste und Überlebensanzug mit dem Motorboot aufs offene Meer rausschippern, oder bei den meisten Bellyboatanglern an der Ostseeküste.
Dass ich weiter im Norden größere Pollaks fangen kann, glaube ich erst, wenn ich welche sehe. Wir haben bisher im Süden regelmäßig Fische über 90 cm(!) gefangen. Und das eben in einem Revier, wo ich tatsächlich relativ gefahrlos vom Bellyboat aus fischen kann. Wieso soll ich also weiter in den Norden fahren, wo das schon aufgrund der Strömung nicht mehr möglich ist? Übrigens habe ich beim Fliegenfischen auch noch keinen Köhler oder Pollak am Bauch gehakt.
Viele ahnungslose Grüße von der Küste!
Achim
@Erich: Autsch!fluefiske hat geschrieben:
Wenn Du Deinen Erfahrungsschatz etwas erweitern willst,dann fahr mal höher Richtung Aalesund,dort gibt es die Grossen.
Wenn Du mit dem Belly im Fjord unterwegs bist,hast Du wenig Ahnung,wie gefährlich ein Fjord sein kann.Vielleicht entspannen sich Deine Fussnägel als Wasserleiche wieder.Soll nur eine gut gemeinte Warnung sein.
Gruß Erich
Ich glaube, es ist Zeit für ein paar mehr Details:
Ich lebe an der Ostseeküste und fische schon seit etwa 10 Jahren mit dem Belly Boat. Jedes Jahr fahre ich mindestens ein mal nach Südnorwegen, wo ich mit dem Bellyboat in den Fjorden fische. Diese Gewässer kenne ich sehr genau. Der durchschnittliche Tidenhub beträgt nicht mehr als 50 cm und Gezeitenströmungen sind kaum spürbar. Man braucht sich selten weiter als 50 Meter vom Ufer zu entfernen und kann fast überall anlanden. Die Fjorde sind außerdem ziemlich windgeschützt. Dennoch gehören für mich Schwimmweste, Anker und ein zweiter Angler in Sichtweite zum Sicherheitsstandart. Damit ist das Risiko relativ überschaubar. Es ist mit Sicherheit geringer als bei den meisten Heavy Metal Pilkanglern, die ich regelmäßig beobachte, wie sie stark alkoholisert ohne Schwimmweste und Überlebensanzug mit dem Motorboot aufs offene Meer rausschippern, oder bei den meisten Bellyboatanglern an der Ostseeküste.
Dass ich weiter im Norden größere Pollaks fangen kann, glaube ich erst, wenn ich welche sehe. Wir haben bisher im Süden regelmäßig Fische über 90 cm(!) gefangen. Und das eben in einem Revier, wo ich tatsächlich relativ gefahrlos vom Bellyboat aus fischen kann. Wieso soll ich also weiter in den Norden fahren, wo das schon aufgrund der Strömung nicht mehr möglich ist? Übrigens habe ich beim Fliegenfischen auch noch keinen Köhler oder Pollak am Bauch gehakt.
Viele ahnungslose Grüße von der Küste!
Achim
Früher war mehr Lametta!
- fluefiske
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Hallo Achim !
Ich sehe,daß Dir die Sicherheit sehr wichtig ist und ich mir um Dich keine Gedanken machen muß
.Ich wollte auch nicht annehmen,daß Du zu der von Dir erwähnten Gruppe zählst,die alles Mögliche tun,um ja abzusaufen.
Ich fische nun auch schon seit 20 Jahren in Norwegens Fjorden und habe das Gefühl,daß die Windverhältnisse immer unberechenbarer werden.
Vor 2 Jahren war ich bei spiegelglatter Wasserfläche auf meinem Boot.Urplötzlich entwickelte sich in höchstens 2 Min. ein beachtlicher Wellengang.Ohne Vorwarnung,daß sich die Wellen langsam aufgebaut hätten.Nein,es kam wie eine Wand auf mich zu,ich hörte noch ein leichtes Rauschen in der Ferne.So fuhr ich Richtung Hafen,doch unterwegs kam noch Wind und Wellen aus einem Seitental,so daß ich durch die Kreuzwellen musste.Meine Erleichterung im sicheren Hafen angekommen zu sein,kannst Du Dir ja vorstellen.
Voriges Jahr am gleichen Ort.Als eine neue Anglergruppe eintraf,erzählte ich ihnen von meinem vorjährigen Erlebnis,um sie zu warnen.Wir waren mit 3 Booten draussen und nach Stunden wollte ich zurückfahren.Bevor ich den Motor startete,hörte ich in der Ferne wieder dieses Rauschen und ahnte,was kommen würde.500m vom Hafen entfernt hatten mich die Wellen eingeholt,doch ich schaukelte in den sicheren Hafen.Es dauerte auch nicht lange und die anderen,leicht blassen Kollegen trafen ein.
Das ist ein recht geschützter Fjord,wenigstens sieht es auf der Karte so aus,aber was sich dort innerhalb kürzester Zeit entwickeln kann,ist schon ein Gedanke an die Sicherheit wert.
An diese beiden Situationen musste ich denken,als ich Dich im Geiste im Bellyboot sah.Auch wenn Du Dich nur 100m vom Ufer aufhälst,bei diesen beiden Begebenheiten hättest Du grösste Schwierigkeiten gehabt.
Ich denke,daß Du meine Posts nicht richtig gelesen hast.Ich habe klar getrennt zwischen Ufer und Freiwasser,wobei ich zur Uferfischerei auch die Bellybootfischerei zähle.Dort reicht eine#8 oder #9,da sind wir uns doch einig,da in diesem Bereich fast nur Pollacks bis 90cm vorkommen,Köhler gibt es seltener.Nur im Freiwasser rede ich von Köhlern,die schon mal den Meter überschreiten können.Da hast Du mit einer #9 und Drift keine Chance.
Vor 4 Jahren hatte ich bei starker Drift einen Köhler von 102 cm am Bauch gehakt.Meine Rute mit WG von -400g hat sich im Halbkreis gebogen und ich musste mich gegen die Bootswand stemmen.
Gruß Erich
Ich sehe,daß Dir die Sicherheit sehr wichtig ist und ich mir um Dich keine Gedanken machen muß
Ich fische nun auch schon seit 20 Jahren in Norwegens Fjorden und habe das Gefühl,daß die Windverhältnisse immer unberechenbarer werden.
Vor 2 Jahren war ich bei spiegelglatter Wasserfläche auf meinem Boot.Urplötzlich entwickelte sich in höchstens 2 Min. ein beachtlicher Wellengang.Ohne Vorwarnung,daß sich die Wellen langsam aufgebaut hätten.Nein,es kam wie eine Wand auf mich zu,ich hörte noch ein leichtes Rauschen in der Ferne.So fuhr ich Richtung Hafen,doch unterwegs kam noch Wind und Wellen aus einem Seitental,so daß ich durch die Kreuzwellen musste.Meine Erleichterung im sicheren Hafen angekommen zu sein,kannst Du Dir ja vorstellen.
Voriges Jahr am gleichen Ort.Als eine neue Anglergruppe eintraf,erzählte ich ihnen von meinem vorjährigen Erlebnis,um sie zu warnen.Wir waren mit 3 Booten draussen und nach Stunden wollte ich zurückfahren.Bevor ich den Motor startete,hörte ich in der Ferne wieder dieses Rauschen und ahnte,was kommen würde.500m vom Hafen entfernt hatten mich die Wellen eingeholt,doch ich schaukelte in den sicheren Hafen.Es dauerte auch nicht lange und die anderen,leicht blassen Kollegen trafen ein.
Das ist ein recht geschützter Fjord,wenigstens sieht es auf der Karte so aus,aber was sich dort innerhalb kürzester Zeit entwickeln kann,ist schon ein Gedanke an die Sicherheit wert.
An diese beiden Situationen musste ich denken,als ich Dich im Geiste im Bellyboot sah.Auch wenn Du Dich nur 100m vom Ufer aufhälst,bei diesen beiden Begebenheiten hättest Du grösste Schwierigkeiten gehabt.
Ich denke,daß Du meine Posts nicht richtig gelesen hast.Ich habe klar getrennt zwischen Ufer und Freiwasser,wobei ich zur Uferfischerei auch die Bellybootfischerei zähle.Dort reicht eine#8 oder #9,da sind wir uns doch einig,da in diesem Bereich fast nur Pollacks bis 90cm vorkommen,Köhler gibt es seltener.Nur im Freiwasser rede ich von Köhlern,die schon mal den Meter überschreiten können.Da hast Du mit einer #9 und Drift keine Chance.
Vor 4 Jahren hatte ich bei starker Drift einen Köhler von 102 cm am Bauch gehakt.Meine Rute mit WG von -400g hat sich im Halbkreis gebogen und ich musste mich gegen die Bootswand stemmen.
Gruß Erich
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