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Messverfahren für Fliegenruten

Verfasst: 14.04.2008, 13:42
von TorstenHtr
Hallo,

Ich habe schon eine ganze Weile hier nicht mehr geschrieben, dachte mir aber weil ich hier etwas über Rutenklassen gelesen habe - meinen Artikel noch einmal zu erwähnen.

Ein Problem ist - dass keine Norm zur Klassifizierung von Fliegenruten existiert. So kann eine Rute die z.B. für die Schnurklasse 5 entwickelt wurde ganz unterschiedlich ausfallen.

Es gibt mehrere Autoren, die sich mit Verfahren zum Messen/Klassifizieren von Ruten beschäftigt haben - momentan hat die sog. "Common Cents Methode" die größte Verbreitung.

Hier findet ihr meinen Artikel, ich habe versucht rel. praxisnah zu schreiben:

http://www.angelverein-ragow.de/Texte/Messverfahren.pdf

Ist jetzt ca. 2 Jahre alt, ein paar Leute haben schon erfolgreich ihre Ruten damit getestet ..

Sinnvoll sind quantitative Aussagen insbesondere für den Vergleich von Ruten oder auch um ein bestimmtes Schusskopfgewicht für die jeweilige Rute zu bestimmen.

Ich werde noch einiges hinzufügen - interressant ist zum Bespiel die Massenbelegung d.h. die Verteilung der Masse einer Rute. Damit können z.B. kopflastige Ruten identifiziert werden.

Bis dann..
Torsten

Verfasst: 14.04.2008, 16:07
von Tisie
Hi Torsten,

schön mal wieder von Dir zu lesen! Wie geht's?

Daß mit dem Wiegen der einzelnen Rutenteile ist ein interessanter Ansatz bez. Gewichtsverteilung. Damit sieht man deutlich, warum sich eine vom absoluten Gewicht schwerere Rute manchmal leichter anfühlt, als eine leichtere Rute mit schlechter Gewichtsverteilung.

Gruß, Matthias

P.S.: Meine 6er XP habe ich übrigens fertig aufgebaut und vorletzte Woche in DK intensiv "eingeworfen" ;) ... Du wolltest doch mal mit Deiner vergleichen?!

Verfasst: 14.04.2008, 16:18
von Red Tag
Hallo Torsten!
Schön, dass das Thema wieder etwas auflebt.
Es ging ja schon mal hier darum: "AFTMA ermitteln mit Common-Cent-Methode (Dr. Bill Hanemann)"
Im Forum werden desöfteren viele Erfahrungsberichte bezüglich dieser oder jener Rute gegeben. Da bringt eine "objektive Zahl" sicher auch einiges. Wäre schön, wenn sich noch ein paar Kollegen finden, die Ihre Ruten einmal durchtesten und die Ergebnisse einstellen.
Viele Grüße
Rob

Verfasst: 14.04.2008, 20:40
von TorstenHtr
Hi Matthias,

Hab dir ne PM geschickt ..

Ja, die Messung der Massenverteilung kann man noch verbessern - dabei misst man zusätzlich die Position des Schwerpunktes und kann somit einen abgeschätzten Graph der Massenbelegung bestimmen. Werd ich später noch ergänzen. Prinzipiell ist es möglich mit diesen Variablen das Trägheitsmoment zu bestimmen, Grunde Lovoll hat meine Idee weiter entwickelt. Leider schwerer zu bestimmen (man benötigt ein Skript o.ä.) .. erst mal schauen wie sich das bewährt.

Bis dann..
Torsten

Verfasst: 15.04.2008, 07:11
von Rolf Renell
Hallo Thorsten ,
immer noch gute Sache,habs bei Paul auf Seite gesehen ,wenn du etwas hast darüber wäre nett wenn du etwas zukommen lässt oder veröffentlichst.Hast du deine "Messwertsammlung" erweitern können (versch. Ruten) ,
besten Dank,
Grüsse,
Rolf

Verfasst: 15.04.2008, 23:32
von TorstenHtr
Hallo Rolf,

Ein paar Ruten habe ich schon noch gemessen, sollte ich mal eintragen. Eine gute Vergleichstabelle findest du unter superbob.org oder auch auf sexyloops.com.

Probiert doch einfach mal die Methode aus - eine Messung ist mit einfachsten Mitteln möglich. OK, eine gute Waage ist sinnvoll - es geht auch mit Münzen (geringere Genauigkeit).

Bis dann..
Torsten