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Ab wann fischen mit der Nymphe und ab wann mit Trockenfliege
Verfasst: 09.03.2010, 12:12
von Odery
Hallo,
Ich gehe bei uns im Norden öftter mal auf Friedfisch mit der Fleigenrute.
Da ich hierzu noch nicht viel Erfahrug habe, würde mich mal interesieren ab welcher Temperatur ihr von Nymphe auf Emerger auf Trockenfliege umstellt?
Gibt es hierzu Erfahrungen, oder muss ich einfach schauen ab wann "es zu fliegen" anfängt?
Verfasst: 09.03.2010, 12:27
von derflow
Moin !
Eine genaue Temparatur kann ich Dir leider nicht nennen

aber wenn ich so aus dem Fenster schaue könnte das noch n weilchen dauern....
Habe die Erfahrung gemacht, dass die Friedfische im Stillwasser erst so richtig gut auf Trockenfliegen abgehen, wenn es in den Abendstunden wärmer bleibt und entsprechend viel "Viehzeug" unterwegs ist. Ansonsten würde ich bis dahin beim Friedfisch-Nymphen-Fischen die Augen offen halten, ob sich was an der Wasseroberfläche was tut.
Karpfen habe ich jetzt nicht berücksichtigt - aber hier ist die Nahrung im Oberflächenwasser sehr stark vom Mensch abhängig

....insofern könnte man in Teichen & Co schon früher erfolgreich mit der "Trockenen" (Brotfliege) sein......
Verfasst: 09.03.2010, 14:24
von Thotty
hey,
lass dir bloß nix unsinniges von insektenschlupf und "viehzeugs" erzählen.
es sind exakt 15,3 grad für nymphen (goldköpfe ein grad früher)
und 17 grad für emerger. alles andere funktioniert nicht..
ehrlich.
grüßung
Thotty
Verfasst: 09.03.2010, 14:41
von derflow
Hey Thotty,
... den Luftdruck und die relative Luftfeuchtigkeit nicht vergessen

Verfasst: 09.03.2010, 15:19
von Thotty
dazu kommt der beiszeitenkalender von fisch und fang,
und stets dran denken: immer schön anfüttern !
grüßung
Thotty
Verfasst: 09.03.2010, 16:02
von Fly-Only
Und was bitteschøn ist mit Mondphase (zunehmend Hares Ear, abnehmend Pheasent Tail), Windrichtung (ablandig Palmer, auflandig Maifliege) und Phantomschmerz in den Gliedmassen, bevorzugt im Handgelenk (ich hab fast n Biss gehabt!)? Kønnt ihr doch nicht einfach so ausser Acht lassen!
Gruss, Frank
Verfasst: 09.03.2010, 18:46
von benny
Hallo, ganz einfach, wenn soviele Fische steigen das auf Nymphe absolut nix mehr geht kann man über einen wechsel nachdenken.
Verfasst: 09.03.2010, 20:07
von Fly-Only
Moin, nochmal,
ist natürlich teilweise großer Tüddelkram, was ich geschrieben hab. Aber Spaß muss sein. Bezüglich deiner Frage gibt es meiner Meinung nach keine eindeutige Antwort, da für mich nicht zwingend ausschließlich die Temperatur entscheidet was ich anbinde, sondern eher die Gattung, dich ich befischen will (ganz allgemein), die fischereilichen Rahmenbedingungen, Jahreszeit, Tageszeit, Gewässerart, lokale Eigenarten oder was noch so Einfluss nehmen kann (und dann vielleicht erst die anderen Parameter
Ansonsten hab ich von gezielter Friedfischfischerei keine Peilung. Weiss nur, dass mir die Biester im Sommer gern und Regelmäßig den Abendsprung an der Kongeå versaut haben.
Gruß, Frank
Verfasst: 09.03.2010, 21:13
von Florian S.
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass mit der Nymphe fast immer was geht. Manchmal sogar zu viel (wenn bei fast jedem Wurf ein kleines Rotauge hängen bleibt...). Das wäre für mich der Punkt an dem ich zur Trockenen wechsele, damit der Fang eines Fisches eine Herausforderung bleibt. Denn diese Biester spucken die Trockene schneller aus als man gucken kann! Da sind gute Reflexe gefragt.
Bin ich frustriert weil nix beißt oder ich zwar Bisse habe, diese aber nicht verwerten kann, wechsel ich wieder zur Nassen oder Nymphe...