Seite 1 von 1
Ältere Guideline LeCie 5wt. 9# M
Verfasst: 10.05.2010, 15:33
von Streamer1
Moin,
ich hatte vor kurzem eine dieser Ruten gebraucht erstanden. Sie hat eine mittlere, weich Aktion, Einstegberingung und den seltsam geformten Griff.
Meine Frage:
Wenn ich die Rute beim Wurf normal halte, d.H. die Rolle zeigt nach vorn/unten und ist nicht nach aussen gedreht, schiesst die Schnur bei einem hohen Stopp beim Rückwurf nicht nach hinten raus, d.H. sie bleibt am Blank bzw. in den Ringen hängen.
Da ich die Rolle aus Gewohnheit eigentlich fast immer nach aussen drehe, ist mir dies erst aufgefallen, als ich mit verschiedenen Griffhaltungen herumprobiert habe.
Die Schnur ist eine Guideline High Water in #5.
Woran kann das liegen??
Verfasst: 10.05.2010, 16:34
von Barramundi
Hmm,
normalerweise würde ich sagen - eine falsche Wurftechnik für die genannte Rute, oder eine zu alte, komplett rauhe Schnur. Was anderes fällt mir kaum ein. Oder hattest Du die Schnur irgendwo falsch eingefädelt? Einen Ring vergessen? Die Schnur oben um die Spitze gewickelt, o.ä.? Eventuell bin ich in den nächsten Tage mal in Bad Oldesloe, wenn Dir der Weg nicht zu weit ist, schaue ich mir die Rute sonst gern mal an. Hätte verschiedene Schnüre da, die auf meiner LeCie wunderbar gehen.
TL
Flo
Verfasst: 10.05.2010, 16:46
von Erge
Bei meiner Lecie tritt das auch auf, das liegt an den Ringen. Die Schnur verklemmt sich an den Einstegringen in dem V unten am Blank. Wenn man die Rute verdreht kann sich die Schnur nicht mehr in den Ringen verklemmen, da die Schnur dann über die seitliche Fläche der Ringe läuft.
Viele Grüße
Ronald
Verfasst: 11.05.2010, 07:24
von Fly-Only
Moin. Dass Phænomen, dass die Flugschnur dazu neigt, sich im "V" des Einstegringes zu verklemmen, ist - soweit mir bekannt - typisch fuer die H&H Einstegringe. Bei den ansonsten am meisten verbauten PacBay oder AmTac-Einstegringen (gilt auch fuer die LeCie) kommt das eigentlich nicht vor. Ansonsten gibt es noch die Variante, dass der Hersteller die Beringung deutlich zu klein konzipiert hat.
Ich denke aber, es ist das Erstere, und man kann da nur mit zwei Massnahmen gegensteuern: Schnur immer gut pflegen und den Hartchromspitzenring gegen einen Einlagenring austauschen.
Gruss, Frank
Verfasst: 17.05.2010, 14:54
von Streamer1
Danke soweit für die Antworten.
Ich denke mal, dass dies tatsächlich am "V" mehrerer Ringe liegt, lässt sich jedoch nicht eindeutig nachvollziehen. Der Wurfablauf lässt sich eben nicht 'langsam' simulieren, sodass man schauen könnte, woran es liegt. Wenn man die Rute mal an der Schnur rückwärts durchbiegt, kann man dabei nichts erkennen, ausser dass die Schnur au Zug dicht am Blank liegt, im Spitzenteil sogar neben dem Blank. Eine erhöhte Reibung kann man aber nicht fühlen, dafür müsste man die Rute gebogen an die Wand nageln, sodass man die Schnur locker durchziehen kann....
Die High Water ist übrigens neu aus der Verpackung.
Wenn man beim Wurf die Rolle nach aussen dreht, geht's wie gesagt, jedoch ist das im Zusammenspiel mit der ergonomischen und nach vorne ausgerichteten Griffform konzeptionell eher Wurstwasser, oder sehe ich das verkehrt?