Aus der Mitte entspringt Verdruss?
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Aus der Mitte entspringt Verdruss?
Hallo,
wie in meiner Vorstellung geschildert, bin ich Anfänger im Fliegenfischen. Nach meinem Kurs steht nun also die Frage, wie es praktisch weitergeht. Als Student bin ich finanziell doch eingeschränkt und obwohl ich die Wiesent als bekannteres Gewässer in der Nähe habe, werde ich zunächst wohl häufiger am kleinen Wiesenbach (Breite maximal 4-5 Meter) und in einem "grünen Tunnel", wie es so oft heist, angeln. Der Wiesenbach hat Abschnitte, an denen man doch recht ungehindert nach hinten ausholen kann und aufgrund von Mäharbeiten auch die Ufervegetation kein Problem darstellen sollte. Dann gibt es natürlich die schönen rauschenden Abschnitte, wo man es mit viel Ästen, Sträuchern etc. zu tun hat. Es handelt sich dabei nicht um einen Bach, dessen Wasser kristalklar ist, sondern aufgrund des sandigen Grunds eine gewisse Grundtrübung aufweist. Der "grüne Tunnel" ist so richtig eingewachsen, so dass man hier an den meisten Stellen kaum viel Raum zum Werfen hat. Aufgrund seiner "Natürlichkeit" ist der aber auch besonders reizvoll.
Nun habe ich als Anfänger im Kurs klassisch mit einer 8,6' und 9 Rute Klasse #5 oder #6 geworfen (Greys Grxi+ und Hardy demon). Für den Bach hätte ich dann doch eher etwas Kürzeres ins Auge gefasst, so bei 6'6 oder so. Eventuell auch dann in #4.
Die Frage: Ist das für einen Anfänger eine große Umstellung (Fuß, Klasse), was das Werfen betrifft? Könnte man mit einer "Bachrute" auch mal an einem größeren Fluss (z.B. Wiesent) zufriedenstellend angeln?
Was haltet ihr von einem Mittelmaß an Rute, also Klasse 5 und länger als 7 Fuß. Oder sitzt man dann komplett zwischen den Stühlen?
Über eure Antworten würde ich mich freuen
Viele Grüße,
Matthias
wie in meiner Vorstellung geschildert, bin ich Anfänger im Fliegenfischen. Nach meinem Kurs steht nun also die Frage, wie es praktisch weitergeht. Als Student bin ich finanziell doch eingeschränkt und obwohl ich die Wiesent als bekannteres Gewässer in der Nähe habe, werde ich zunächst wohl häufiger am kleinen Wiesenbach (Breite maximal 4-5 Meter) und in einem "grünen Tunnel", wie es so oft heist, angeln. Der Wiesenbach hat Abschnitte, an denen man doch recht ungehindert nach hinten ausholen kann und aufgrund von Mäharbeiten auch die Ufervegetation kein Problem darstellen sollte. Dann gibt es natürlich die schönen rauschenden Abschnitte, wo man es mit viel Ästen, Sträuchern etc. zu tun hat. Es handelt sich dabei nicht um einen Bach, dessen Wasser kristalklar ist, sondern aufgrund des sandigen Grunds eine gewisse Grundtrübung aufweist. Der "grüne Tunnel" ist so richtig eingewachsen, so dass man hier an den meisten Stellen kaum viel Raum zum Werfen hat. Aufgrund seiner "Natürlichkeit" ist der aber auch besonders reizvoll.
Nun habe ich als Anfänger im Kurs klassisch mit einer 8,6' und 9 Rute Klasse #5 oder #6 geworfen (Greys Grxi+ und Hardy demon). Für den Bach hätte ich dann doch eher etwas Kürzeres ins Auge gefasst, so bei 6'6 oder so. Eventuell auch dann in #4.
Die Frage: Ist das für einen Anfänger eine große Umstellung (Fuß, Klasse), was das Werfen betrifft? Könnte man mit einer "Bachrute" auch mal an einem größeren Fluss (z.B. Wiesent) zufriedenstellend angeln?
Was haltet ihr von einem Mittelmaß an Rute, also Klasse 5 und länger als 7 Fuß. Oder sitzt man dann komplett zwischen den Stühlen?
Über eure Antworten würde ich mich freuen
Viele Grüße,
Matthias
- Hawk
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Re: Aus der Mitte entspringt Verdruss?
Ich kenne die Wiesent nicht, aber ich finde an größeren Flüssen ist, insbesonders wenn man nicht waten kann, will oder darf, eine längere Rute für eine saubere präsentation und höhere Wurfweite doch vom Vorteil.
Auch an Wiesenbächen mit Uferbewuchs fühle ich mich mit einer 7" Rute nicht wirklich wohl. Bei so unterschiedlichen Gewässern würde ich wenn möglich doch eher in den sauren Apfel beußen und mir 2 Unterschiedliche Ruten holen, Z.B. 6' zum Waten im Grünen Tunnel und 9' Für Wisenbach und größere Gewässer.
Ne #3er oder #4er Rute reicht für die Bachfischerei meiner Erfahrung nach locker aus, es sei denn der Bach hat einen wirklich starken bestand an Großfischen. An der Wiesent ist ja afaik auch nur das fischen mit unbeschwerten Mustern erlaubt, da brauchts dann auch keine #6er Rute
Vom Werfen her ist der Unterschied zwischen 6" und 9" nciht sonderlich groß. Die ersten paar Minuten nach einem Wechsel fühlt es sich erstmal ungewohnt an, aber das gibt sich meiner Erfahrung nach recht schnell.
Auch an Wiesenbächen mit Uferbewuchs fühle ich mich mit einer 7" Rute nicht wirklich wohl. Bei so unterschiedlichen Gewässern würde ich wenn möglich doch eher in den sauren Apfel beußen und mir 2 Unterschiedliche Ruten holen, Z.B. 6' zum Waten im Grünen Tunnel und 9' Für Wisenbach und größere Gewässer.
Ne #3er oder #4er Rute reicht für die Bachfischerei meiner Erfahrung nach locker aus, es sei denn der Bach hat einen wirklich starken bestand an Großfischen. An der Wiesent ist ja afaik auch nur das fischen mit unbeschwerten Mustern erlaubt, da brauchts dann auch keine #6er Rute
Vom Werfen her ist der Unterschied zwischen 6" und 9" nciht sonderlich groß. Die ersten paar Minuten nach einem Wechsel fühlt es sich erstmal ungewohnt an, aber das gibt sich meiner Erfahrung nach recht schnell.
Gruß
Sven
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Re: Aus der Mitte entspringt Verdruss?
Hallo Mattias,
wenn ich es richtig lese, soll es eine Rute für beide Gewässer werden. Ich würde auch zu einer 5/6 # neigen. Bei der Länge spielt natürlich die Vegetation eine Rolle, bei der Klasse mehr, welche Köder möchte ich fischen und welche Fische habe ich zu erwarten.
Wenn der Platz da ist neige ich eher zu längeren Ruten, sie lassen sich in der Regel besser laden. Die Rutenspitze beschreibt einen längeren Weg, den man als Anfänger meist nicht missen möchte.
Es werden sicherlich noch viele hilfreiche Beiträge folgen.
wenn ich es richtig lese, soll es eine Rute für beide Gewässer werden. Ich würde auch zu einer 5/6 # neigen. Bei der Länge spielt natürlich die Vegetation eine Rolle, bei der Klasse mehr, welche Köder möchte ich fischen und welche Fische habe ich zu erwarten.
Wenn der Platz da ist neige ich eher zu längeren Ruten, sie lassen sich in der Regel besser laden. Die Rutenspitze beschreibt einen längeren Weg, den man als Anfänger meist nicht missen möchte.
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Gruß Klaus
Mitglied im ASV Jübek
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- Frank.
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Re: Aus der Mitte entspringt Verdruss?
Lieber Matthias,
Sven stimme ich zu - mit einer Ergänzung: Die Wiesent zum Bespiel fällt ja nun wirklich nicht unter die Kategorie großer Fluss, da musst du auf Distanzen von maximal 15, allenfalls 18 Metern werfen, meist aber sehr viel kürzer. Da kommt man mit einer 4er Rute gut aus. Allerdings ist es kaum ratsam, eine zu kurze Rute zu benutzen, da man die Fische an vielen Stellen über das Uferkraut hinweg führen muss. Ich fische dort eine #4 in 7'6.
Es ist nicht leicht, einen vernünftigen Kompromiss zwischen "grünem Tunnel" und auch kleineren Flüssen wie der Wiesent zu finden - etwas, das beiden Gegebenheiten wirklich gerecht wird, ist kaum zu finden.
Müsste ich einen Kompromiss eingehen, mich also auf eine Rute für beide Gewässertypen beschränken, würde ich wohl die oben erwähnte 4# in 7'6 wählen; dein Bach könnte ja ohnehin ein Revier sein, in dem der Rollwurf eine größere Rolle als das Werfen über Kopf mit Rückraum spielt.
Dein Frank
Sven stimme ich zu - mit einer Ergänzung: Die Wiesent zum Bespiel fällt ja nun wirklich nicht unter die Kategorie großer Fluss, da musst du auf Distanzen von maximal 15, allenfalls 18 Metern werfen, meist aber sehr viel kürzer. Da kommt man mit einer 4er Rute gut aus. Allerdings ist es kaum ratsam, eine zu kurze Rute zu benutzen, da man die Fische an vielen Stellen über das Uferkraut hinweg führen muss. Ich fische dort eine #4 in 7'6.
Es ist nicht leicht, einen vernünftigen Kompromiss zwischen "grünem Tunnel" und auch kleineren Flüssen wie der Wiesent zu finden - etwas, das beiden Gegebenheiten wirklich gerecht wird, ist kaum zu finden.
Müsste ich einen Kompromiss eingehen, mich also auf eine Rute für beide Gewässertypen beschränken, würde ich wohl die oben erwähnte 4# in 7'6 wählen; dein Bach könnte ja ohnehin ein Revier sein, in dem der Rollwurf eine größere Rolle als das Werfen über Kopf mit Rückraum spielt.
Dein Frank
Das sind Deine Beobachtungen, mein Lieber, andere haben andere Beobachtungen gemacht.
Franz Kafka
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Re: Aus der Mitte entspringt Verdruss?
Hallo!
Es besteht die Möglichkeit sich bei einer 4-teiligen von 8-9' aus einem zusätzlich gekauften zweiten Teil ein Handteil bauen zu lassen. Hab ich bei einem Bekannten vor Jahren geworfen und kann nicht negatives dazu sagen.
Ich hatte am Anfang die Prazision beim Fischen mit meiner kurzen Rute, 6,6' 3er vermißt, bis ich von der 3er auf eine 4er Leine gewechselt habe. So läd sich die Rute auch mit 3-5m Leine gut auf und man kann vernünpftig präsentieren.
Tschüß, Kurt
Es besteht die Möglichkeit sich bei einer 4-teiligen von 8-9' aus einem zusätzlich gekauften zweiten Teil ein Handteil bauen zu lassen. Hab ich bei einem Bekannten vor Jahren geworfen und kann nicht negatives dazu sagen.
Ich hatte am Anfang die Prazision beim Fischen mit meiner kurzen Rute, 6,6' 3er vermißt, bis ich von der 3er auf eine 4er Leine gewechselt habe. So läd sich die Rute auch mit 3-5m Leine gut auf und man kann vernünpftig präsentieren.
Tschüß, Kurt
Re: Aus der Mitte entspringt Verdruss?
Schon mal vielen Dank für die Antworten und Aregungen.
Mir ist gerade eingefallen, dass es wichtig ist zu wissen, dass ich an beiden genannten Gewässern nicht beabsichtige zu waten. Deshalb meine Überlegung, dass eine 6'6 im grünen Tunnel auch deshalb schön ist, weil man beim Laufen weniger aufpassen muss. Aber, wenn man nicht direkt im Tunnel werfen kann, weil man drin steht dann wäre eine längere Rute evtl. von Vorteil, weil man sie einfach über entsprechende Fangstellen führen könnte. Ich bin mir sicher hier fehlt mir die praktische Erfahrung, aber vielleicht hat auch eine Rute, länger als 6'6, im Tunnel ihre Vorteile. Den Hinweis, dass für mich Rollwürfe häufiger der Fall sein werden, deute ich so, dass diese mit einer etwas längeren Rute einfacher sind, da man mit dem Schnurbogen nicht gleich in der Wiese/Uferbewuchs hängt? Also momentan bin ich am überlegen, obs nicht wirklich die 7'6 sein sollte.
Mir ist gerade eingefallen, dass es wichtig ist zu wissen, dass ich an beiden genannten Gewässern nicht beabsichtige zu waten. Deshalb meine Überlegung, dass eine 6'6 im grünen Tunnel auch deshalb schön ist, weil man beim Laufen weniger aufpassen muss. Aber, wenn man nicht direkt im Tunnel werfen kann, weil man drin steht dann wäre eine längere Rute evtl. von Vorteil, weil man sie einfach über entsprechende Fangstellen führen könnte. Ich bin mir sicher hier fehlt mir die praktische Erfahrung, aber vielleicht hat auch eine Rute, länger als 6'6, im Tunnel ihre Vorteile. Den Hinweis, dass für mich Rollwürfe häufiger der Fall sein werden, deute ich so, dass diese mit einer etwas längeren Rute einfacher sind, da man mit dem Schnurbogen nicht gleich in der Wiese/Uferbewuchs hängt? Also momentan bin ich am überlegen, obs nicht wirklich die 7'6 sein sollte.
- Hawk
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Re: Aus der Mitte entspringt Verdruss?
also ich nehme in so verwachsenen gewässern wenn ich NICHT wate eine wesentlich längere Rute. 8' können es dann ruhig sein, 9' geht auch.
Damit fische ich dann aber die meiste zeit mehr oder weniger direkt unter der Rutenspitze.
Damit fische ich dann aber die meiste zeit mehr oder weniger direkt unter der Rutenspitze.
Gruß
Sven
Sven
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Olaf Kurth
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Re: Aus der Mitte entspringt Verdruss?
Hawk hat geschrieben:Damit fische ich dann aber die meiste zeit mehr oder weniger direkt unter der Rutenspitze.
Na, ob das noch zum Fliegenfischen gehört???
Vermutlich noch Kätsch und Relies und widerhakenlos gefischt???
Ich wäre in der Schonzeit vorsichtig mit solchen Äußerungen, lieber Sven..........................
Liebe Grüße,
Olaf
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Re: Aus der Mitte entspringt Verdruss?
Lieber Matthias,
Frank hat die möglichen Schwierigkeiten an solchen Gewässern bereits angesprochen und Dir eine 4er Rute in 7,6' empfohlen. Die ideale Länge für Deine Bedürfniss solltest Du auch an Deine eigene Körpergröße anpassen. Während längere Menschen problemlos mit kürzeren Ruten hohe Gräser überwinden können, sieht es für etwas kürzere Fliegenfischer mit den gleichen Ruten anders aus.
Fischst Du im Tunnel, dann haben kurze Ruten Vorteile, weil sie einen größeren Bewegungsraum haben. Rollwürfe sind kein Problem und Du musst nicht laufend aufpassen, im Geäst oder an Gräsern hängen zu bleiben. Längere Ruten spielen ihre Vorteile natürlich bei freieren Gewässern oder beim Fischen vom Ufer aus.
Liebe Grüße,
Olaf
Frank hat die möglichen Schwierigkeiten an solchen Gewässern bereits angesprochen und Dir eine 4er Rute in 7,6' empfohlen. Die ideale Länge für Deine Bedürfniss solltest Du auch an Deine eigene Körpergröße anpassen. Während längere Menschen problemlos mit kürzeren Ruten hohe Gräser überwinden können, sieht es für etwas kürzere Fliegenfischer mit den gleichen Ruten anders aus.
Fischst Du im Tunnel, dann haben kurze Ruten Vorteile, weil sie einen größeren Bewegungsraum haben. Rollwürfe sind kein Problem und Du musst nicht laufend aufpassen, im Geäst oder an Gräsern hängen zu bleiben. Längere Ruten spielen ihre Vorteile natürlich bei freieren Gewässern oder beim Fischen vom Ufer aus.
Liebe Grüße,
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Re: Aus der Mitte entspringt Verdruss?
Wenn man an solchen Gewässern unterwegs ist :

Bleibt halt nicht viel als entweder Watfischen mit einer sehr kurzen Rute ( <6' ) oder mit ner langen Rute vom Ufer aus die vielversprechenden Stellen anpirschen und dann auf Knien oder auf dem Bauch liegend mittels Bow and Arrow Cast oder kurzen Rollwürfen die Fliege dahin platzieren wo sie hin soll (und dann in ~50% der doch in den Bach waten um die Fliege wieder aus dem Gebüsch zu befreien).
Ich bevorzuge da mit der 5' gespließten anzurücken damit kann man dann auch fast überall noch halbwegs ordentlich werfen und man verschreckt die Fische nicht ganz so leicht.
Wobei das Gewässer natürlich schon n Extrembeispiel ist.

Bleibt halt nicht viel als entweder Watfischen mit einer sehr kurzen Rute ( <6' ) oder mit ner langen Rute vom Ufer aus die vielversprechenden Stellen anpirschen und dann auf Knien oder auf dem Bauch liegend mittels Bow and Arrow Cast oder kurzen Rollwürfen die Fliege dahin platzieren wo sie hin soll (und dann in ~50% der doch in den Bach waten um die Fliege wieder aus dem Gebüsch zu befreien).
Ich bevorzuge da mit der 5' gespließten anzurücken damit kann man dann auch fast überall noch halbwegs ordentlich werfen und man verschreckt die Fische nicht ganz so leicht.
Wobei das Gewässer natürlich schon n Extrembeispiel ist.
Gruß
Sven
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Olaf Kurth
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Re: Aus der Mitte entspringt Verdruss?
Hawk hat geschrieben: Ich bevorzuge da mit der 5' gespließten anzurücken damit kann man dann auch fast überall noch halbwegs ordentlich werfen und man verschreckt die Fische nicht ganz so leicht.
Genau so, lieber Sven,
wenn dann noch behutsam und vorsichtig gefischt wird, kann das "Indianerfischen" an diesen wunderbaren Gewässern mit schönen Eindrücken belohnt werden.
Liebe Grüße,
Olaf
Und Gott sprach zu den Steinen im Fluss: "Wollt ihr Mitglieder der UNERSCHROCKENEN werden?" Und die Steine antworteten: "Nein Herr, dafür sind wir nicht hart genug."
Re: Aus der Mitte entspringt Verdruss?
Ich denke, dass ich jetzt kurz vor der Entscheidung stehe und zwar wirklich die 7'6 in #4 Greys grxi+ (im Kurs war mir diese Rute vom Werfen her in 8'6 #5 oder #6 sehr gut gelegen und ist vom Preis her voll in Ordnung)
Meine Entscheidung basiert auf folgenden Überlegungen:
ALs Anfänger sollte ich mich (trotz häufigen Übens auf der Wiese) erstmal in einem Terrain zurechtfinden, bei dem nicht ständig die Gefahr besteht irgendwo hängen zu bleiben. Also erstmal die grundlegenden Sachen einigermaßen sauber am unbewachsenen Wiesenbach beherrschen, bevor man dran denkt in beengten Verhältnisen und geringem Können mit einer sehr kurzen Rute zu werfen.
Da ich im Tunnel ohnehin nicht waten möchte/kann ist bei meinen Fähigkeiten wahrscheinlich sowieso eher Tippen und co. angesagt. Da das aber sicher interessant ist und man sich im Unterholz mit einer 7'6 wahrscheinlich immer noch besser bewegt, als mit einer 9' würde die Entscheidung auf die 7'6 fallen.
Weiterhin kann ich mir vorstellen, dass das Menden leichter sein könnte und das Nymphenfischen auch.
Sollte ich es dann doch schon nächstes Jahr an ein größeres Gewässer (in Relation zum Wiesenbach) schaffen, sollte mich die 7'6 nicht im Stich lassen.
Fazit ist also erst einmal einfach Spass haben und lernen und wenns gefällt werden, wie ich das von anderen Angelarten kenne, ohnehin weitere Modelle folgen.
Die obligatorische Frage nach der Schnurklasse werde ich mir dann mal durchlesen und evtl. bei Bedarf einen Thread erstellen.
Vielen Dank für eure Hilfe
Grüße,
Matthias
Meine Entscheidung basiert auf folgenden Überlegungen:
ALs Anfänger sollte ich mich (trotz häufigen Übens auf der Wiese) erstmal in einem Terrain zurechtfinden, bei dem nicht ständig die Gefahr besteht irgendwo hängen zu bleiben. Also erstmal die grundlegenden Sachen einigermaßen sauber am unbewachsenen Wiesenbach beherrschen, bevor man dran denkt in beengten Verhältnisen und geringem Können mit einer sehr kurzen Rute zu werfen.
Da ich im Tunnel ohnehin nicht waten möchte/kann ist bei meinen Fähigkeiten wahrscheinlich sowieso eher Tippen und co. angesagt. Da das aber sicher interessant ist und man sich im Unterholz mit einer 7'6 wahrscheinlich immer noch besser bewegt, als mit einer 9' würde die Entscheidung auf die 7'6 fallen.
Weiterhin kann ich mir vorstellen, dass das Menden leichter sein könnte und das Nymphenfischen auch.
Sollte ich es dann doch schon nächstes Jahr an ein größeres Gewässer (in Relation zum Wiesenbach) schaffen, sollte mich die 7'6 nicht im Stich lassen.
Fazit ist also erst einmal einfach Spass haben und lernen und wenns gefällt werden, wie ich das von anderen Angelarten kenne, ohnehin weitere Modelle folgen.
Die obligatorische Frage nach der Schnurklasse werde ich mir dann mal durchlesen und evtl. bei Bedarf einen Thread erstellen.
Vielen Dank für eure Hilfe
Grüße,
Matthias






