Hallo Uwe.
Es gibt einen laaangen Thread, in einem anderen Forum,
der sich genau mit diesem Thema beschäftigt.
Link gefällig?
Balance Rute/Rolle
Dort hatte ich schon einmal beschrieben,
das wir es mit zwei Massenträgheitsmomente zu tun haben.
Kurzgesagt, willst Du Deine Rute/Rolle ausbalancieren,
mit
so wenig wie möglich zusätzlichem Gewicht,
dann sollte das Gewicht an/in den Rutenknauf verbaut werden.
Du kannst es selber ausprobieren,
in dem Du etwas Gewicht, mit Tape, an den Knauf Deiner Rute "pappst",
zum probieren/testen reicht das aus.
Edit:
Ich möchte noch nachfügen, das "Dachdeckerblei" (Walzblei), sich sehr gut zum ausbalancieren eignet.
So etwas bekommt man im Baumarkt.
Man sollte aber bedenken, dass das Ausbalancieren "dynamisch" (werfen)
und nicht nur "statisch" (über einen Auflagenpkt. der ruhenden Rute) erfolgen sollte.
Meine Vorgehensweise war die:
Eine Kegel aufrollen der sich in das Rutenende schiebe ließ, aber deutlich zu schwer war.
Paketband mit einrollen damit man den Bleikegel auch problemlos wieder heraus bekommt,
und mit Tape umwickeln, damit der Rutenblank nicht beschädigt wir!
Dann "dynamische" Tests => werfen,
und scheibchenweise etwas von dem Kegel abscheiden, dann erneut probieren/testen.
Das Ergebnis kann man dann nachwiegen, etwaig auch zusammen mit dem zuletzt abgeschnitten Scheibchen.
(Es sollte bedacht werden, das das Rutenende ja wieder, optisch schön,
verschlossen werden muss, und dieses "Bauteil, auch wiegt.
Wobei man hier auch noch Einhand-, Zweihandruten unterscheiden sollte, so meine Erfahrung.
Mit einer Zweihandrute, sollte man es am Wasser, also mit dem "Wasseranker", probieren/testen,
mit der Einhandrute reicht es mit Überkopfwürfen zu probieren/testen.