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Probleme beim Werfen mit der Nymphe
Verfasst: 01.01.2014, 20:39
von valuv90
Hallo,
fisch nun seit mehreren Monaten am Fluss, aber nur mit Trocken- und Nassfliege.Nun habe ich vor kurzem versucht mit der Nymphe zu angeln. Ich habe folgendes Problem:
Wenn ich mit z.B. Trockenfliege fische habe ja fast kein Gewicht an der Spitze der Schnur/Vorfach. Bei der Nymphe schon. Wenn ich versuche die Nymphe zu werfen um mehr Schnur von der Rolle zu kommen, schnallst die Nymphe einfach voraus und ist nicht so kontrollierbar wie die Trockenfliege.
Gibt es etwas das man beim Fischen/Werfen mit der Nymphe beachten muss?
LG
Philipp
Re: Probleme beim Werfen mit der Nymphe
Verfasst: 01.01.2014, 23:06
von cdc
Hallo Phillip,
du kannst schon mal unter "
http://www.fliegenfischer-forum.de/flyf ... 68603.html
etwas dazu lesen...
Lieben Gruß Jürgen
Re: Probleme beim Werfen mit der Nymphe
Verfasst: 02.01.2014, 00:06
von greypanther
valuv90 hat geschrieben:Wenn ich versuche die Nymphe zu werfen, um mehr Schnur von der Rolle zu bekommen, schnallzt die Nymphe einfach voraus und ist nicht so kontrollierbar wie die Trockenfliege.
Sorry, Phillipp, so ganz verstehe ich Dein Problem nicht. Meine Empfehlung wäre, einen guten Profi aufzusuchen, der Dir das richtige Werfen beibringt.
Re: Probleme beim Werfen mit der Nymphe
Verfasst: 02.01.2014, 00:09
von valuv90
Hallo,
ich finde die Nymphe verhält sich eher wie ein Geschoss beim Werfen.
LG
Philipp
Re: Probleme beim Werfen mit der Nymphe
Verfasst: 02.01.2014, 00:13
von greypanther
Ja, eben deshalb muss man eine gute Wurftechnik beherrschen. Darf ich raten? Du hast Dir das Werfen selbst beigebracht, oder?
Re: Probleme beim Werfen mit der Nymphe
Verfasst: 02.01.2014, 00:15
von webwood
Servus Phillipp,
wie schwer ist denn deine Nymphe?
Kann es sein, das du einen Jighead wirfst?
Mit geht es wie Klaus, so recht verstehe ich dein Problem nicht.
Wenn ich versuche die Nymphe zu werfen um mehr Schnur von der Rolle zu kommen
Ich vermute mal, da läuft im Ansatz schon was schief. Mit einer Nymphe am Vorfach wirst du nämlich keine Schnur von der Rolle ziehen können.
Tight Lines
Thomas
Re: Probleme beim Werfen mit der Nymphe
Verfasst: 02.01.2014, 02:06
von Thomas E.
valuv90 hat geschrieben:
ich finde die Nymphe verhält sich eher wie ein Geschoss beim Werfen.
Hi Philipp,
so kann man es durchaus empfinden, wenn die Fliege ein gewisses Gewicht hat (schwere Nympfen/Jigs).
Welche Schnur- Schnurklasse benutzt Du ?
Ich verwende hier fast ausschließlich Roll- Switchcasts !
Wenn schon Überkopfwürfe, diese auf ein Minimum beschränken.
Vor allen Dingen dann bis zur völligen Streckung warten, dieses "Endgewicht" spürbar wird (driften hilft), erst dann wieder ganz gefühlvoll in die Gegenrichtung beschleunigen.
Am besten ist es, im Rückwurf à la H. Gebetsroither die Leine unten durchziehen (Elliptic casting), damit dieses "Gewicht" hinten hoch aufpendelt und über die Rutenspitze
nach vorn gebracht werden kann.
Wenn es hier an der Technik scheitert, wäre eine Unterweisung schon ratsam.

Re: Probleme beim Werfen mit der Nymphe
Verfasst: 02.01.2014, 02:11
von Hawk
Die Frage ist doch eher WOMIT versuchst du die Nymphe zu werfen ?
Wiegut sich die Teile werfen lassen hängt nicht nur vom Gewicht der Nymphe ab, sondern auch sehr stark von der Schnur.
Ich habe z.B. folgende Erfahrung gemacht:
An meiner #3er Rute mit einer #3 Opti Stream (Sehr schwere und sehr kurze Keule) lassen sich selbst stark beschwerte Nymphen noch halbwegs sauber werfen.
An meiner #4er Rute mit der normalen Triangle Taper (leichter und längere Keule als oben genannte Schnur) lassen sich trotz der eigentlich höheren Schnurklasse nur deutlich leichtere Muster fischen.
Also was für eine Rute und was für eine Schnur nimmst du und wie schwer sind deine Nymphen ?
Re: Probleme beim Werfen mit der Nymphe
Verfasst: 02.01.2014, 16:11
von valuv90
Hallo,
danke für euere Antworten. Ich werfe mit einer 5er WF Schnur, meistens mit dem Überkopfwurf, wenn das euere Fragen beantwortet.
LG
Philipp
Re: Probleme beim Werfen mit der Nymphe
Verfasst: 02.01.2014, 16:23
von Hawk
Das hilft nicht weiter weil es hunderte sehr unterschiedliche WF Schnüre auf dem markt gibt.
#5 Sollte selbst für schwere nymphen locker ausreichen, aber es gibt halt Schnüre die eher auf eine saubere,unauffällige präsentation mit Trockenfliegen etc. ausgelegt sind und weniger darauf hohe Gewichte zu transportieren.
Re: Probleme beim Werfen mit der Nymphe
Verfasst: 02.01.2014, 16:31
von Frank.
Auch ich habe ein Problem mit dem Satz "Wenn ich versuche die Nymphe zu werfen um mehr Schnur von der Rolle zu kommen" - was machst du denn mit der linken Hand?
Dein Frank
Re: Probleme beim Werfen mit der Nymphe
Verfasst: 02.01.2014, 19:27
von valuv90
Hallo,
habe das falsch geschildert mit dem Schnur von der Rolle zu kommen. Die Nymphe schnallst/fliegt eifnach voraus beim Werfen. Und ich habe im Moment noch
eine Cormoran Schnur für 25,-€.
LG
Philipp
Re: Probleme beim Werfen mit der Nymphe
Verfasst: 02.01.2014, 19:45
von Frank.
Kann es sein, dass du vielleicht einfach zu wenig Schnur zum Schießen freigibst? Dass die Nymphe also aufgrund deines Vorschwungs einfach viel weiter fliegen möchte, als sie kann? Dass der Wurf sozusagen abgebrochen wird, weil nicht genug Schnur zur Verfügung steht? - So recht verstehe ich das Problem immer noch nicht, fürchte ich.
Dein Frank
Re: Probleme beim Werfen mit der Nymphe
Verfasst: 04.01.2014, 11:47
von mario.s
Hallo Phillip,
nun wenn du bisher nur Trocken bzw. mit unbeschwerten Fliegen gefischt hast, so ist natürlich eine beschwerte Nymphe schon eine ordentliche Bommel. Je nachdem wieviel Gewicht deine Nymphen haben (Gold- oder Tungstenkopf, zusätzlich Blei etc.) sind das schon kleine Geschosse die man nicht wie eine Trockene werfen kann und für enge Schlaufen eher ungeeignet sind. Dann tritt dieses "Schlagen" auf. Probier doch mal größere Schlaufen und langsamer zu werfen. Oder eben, wie schon erwähnt wurde Roll- bzw. Unterhandwürfe.
TL, Mario
Re: Probleme beim Werfen mit der Nymphe
Verfasst: 04.01.2014, 15:27
von Harald aus LEV
Hallo Phillip,
irgendwie sind Deine Aussagen nicht so ganz konkret. Daraufhin sind die Antworten auch ziemlich "in den Nebel" geschossen.
So wird auch meine sein.
Ich weiß nicht, was Du meinst mit "die Nymphe schnalzt".
Grundsätzlich würde ich Dir raten, wie schon beschrieben, auf enge Schlaufen zu verzichten.
Außerdem ist es wichtig, dass Du beim Rückschwung wirklich wartest, bis die Schnur hinten gestreckt ist und Du nicht zu früh den Vorwurf beginnst.
Wenn die Nymphe so stark beschwert ist, warte einfach beim Rückschwung, bis Du das Gewicht der Nymphe am gestreckten Vorfach spürst. Und setze dann zum Vorwurf an. Das Gleiche gilt für den Vorwurf, wenn Du Leerwürfe machst. Warte bis die Schnur gestreckt ist.
Ob das mit dem Roll- und Switchcast so gut ist, bezweifele ich. Wenn eine Nymphe stark beschwert ist, kommt es sehr auf das Rückgrat der Rute, das Taper der WF-Schnur, der geführten Tiefe der Nymphe, der Stärke der Strömung und der Entfernung an, in der Du fischst, ob du die Nymphe mit einem Rückschwung abheben kannst, oder nicht. Dann sind erst einmal einstrippen und/oder einer oder mehrere Rollwürfe angesagt, um die Nymphe an die Oberfläche zu bekommen, bevor Du überhaupt zum eigentlichen Wurf ansetzen kannst.
Aber wie eingangs geschrieben, die Tips sind alle Schüsse in den Nebel.
Am Besten wird es sein, wenn Du versuchst in Deiner Umgebung jemanden zu finden, der sich das Ganze mal anschaut und Dir konkrete Hinweise geben kann.
Oder du besuchst eine der Messen, die jetzt wieder starten und fragst dort am Castingpool, ob Dir jemand helfen kann.
Gruß
Harald