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Wurftaktik mit der Zweihand vom Flussufer
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Vorfächer zum Ultralight Fischen :: Geknüpftes Vorfach so???  
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mefohunter



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 30
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 25.01.2010, 10:43    Titel:

Vielen Dank für die Rückmeldung - dann bin ich ja mit meinem Problem nicht alleine Embarassed
vom double spey hab ich ehrlich gesagt gar keine ahnung und ich bin auch nicht sicher, ob der mit schusskopf funzt.
ich versuch auf der falschen seite immer, das d ein wenig mehr nach vorn zu legen, damit der bogen nicht so weit zu mir kommt.
das klappt z.t. ganz gut.
vielleicht sollte ich wirklich mal mit rechte hand unten üben....
viele grüße
daniel
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Florian S.



Anmeldedatum: 11.03.2008
Beiträge: 119
Wohnort: Greifswald

BeitragVerfasst am: 25.01.2010, 10:51    Titel:

Ich finde der Double Spey ist fast leichter als der Single Spey, da man einen "fixed ankerpoint" hat. Schau doch mal bei Youtube, da gibt's genug Vid's die den Wurf gut erklären. Und es macht keinen Unterschied ob man mit einem Schusskopf oder mit einer Vollschnur wirft, was den grundlegenden Ablauf des Wurfes betrifft. Ich denke mit einem Schussköpfe sind Speycasts sogar einfacher. Probiers einfach mal Wink

PS: schau mal hier: http://www.youtube.com/watch?v=wmWl4PZjkqs&feature=player_embedded
_________________
Gruß
Florian
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Eddy



Anmeldedatum: 17.01.2010
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 25.01.2010, 11:08    Titel:

Moin Daniel,

schau mal nach dem Unterhandwurf von Göran Andersson. Ich bin sicher, den bekommst auch du locker mit der schwachen Hand hin.
_________________
Beste Grüße

Eddy

Ist auch irgendwie egal, womit ich keine Fische fange.
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mario.s



Anmeldedatum: 21.02.2008
Beiträge: 146
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 25.01.2010, 11:13    Titel:

Hallo Daniel,
ich denke mit dem Snakeroll müßtest du recht gut zurecht kommen, wenn du auf der rechten Seite bleiben willst. Ansonsten ist es keinesfalls schlecht, auch links werfen zu können. Thema Vielseitigkeit. Meist ist es gar nicht so schwer, kurz umdenken und los. Man muss ja keine Weitenrekorde aufstellen. Etwas leichter geht es nach meiner Erfahrung mit dem "skandinavien style" (siehe Henryk Mortensen). Einfach mal probieren.
Mario
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mefohunter



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 30
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 25.01.2010, 13:03    Titel:

vielen dank für die vielen tipps
jetz muss nur noch das eis tauen, dann werd ich mal los üben Cool
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Rene Königs



Anmeldedatum: 19.09.2007
Beiträge: 45
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 25.01.2010, 19:07    Titel:

Hallo Daniel,

ich kann Dir nur raten auch das werfen mit der linken Hand oben zu üben. Die Tipps der Kollegen funktionieren nur bei downstream Wind. Bei upstream Wind könnte die Sache sonst ins ''Auge'' gehen Laughing .

Lass mal wieder was von Dir hören.

Liebe Grüße
Rene
_________________
„Wir leben alle unter demselben Himmel, aber wir haben nicht alle denselben Horizont.“ Konrad Adenauer
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Aukieker



Anmeldedatum: 04.11.2006
Beiträge: 30
Wohnort: Burg/Dithmarschen

BeitragVerfasst am: 25.01.2010, 22:15    Titel:

Hallo Daniel,
mein Tip wäre für Dich als regelmäßig übenden Zunftgenossen:
Am rechten Ufer einfach mit der Rute links vom Körper agieren.
Also linke Hand unten, rechte oben und dann das Ganze links vom Körper ankern und wech. Ich fische seit einigen Jahren so regelmäßig in unserer Stör und finde diese Art besser als die Variante mit Links, da ich so nach dem Einstrippen nicht umgreifen muß und auch mit dem Kraft-/Timing irgenwie besser klarkomme. GILT ABER NUR FÜR MICH UND JETZT... Cool

LG
Rolf
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Bernd Ziesche



Anmeldedatum: 03.10.2006
Beiträge: 570
Wohnort: Glückstadt

BeitragVerfasst am: 26.01.2010, 12:33    Titel:

mefohunter hat Folgendes geschrieben:

ich kann mit links nicht werfen und wenn ich dann mit rechts einen Unterhandwurf mache (am "falschen" Ufer) bleibt das D häufig schon mal in den Ufersteinen hängen.


Hallo Mefohunter,
ich bin nahezu sicher, Du kannst dies an einem einzigen Kurstag in einem guten Wurfkurs lernen.
Du kannst theoretisch einen "Single Spey cast" verwenden. Dabei positionierst Du das D links von Dir - also stromauf. Diese Variante (die Hände gewissermaßen gekreuzt...) ist allerdings erheblich schwieriger geworfen, als die rechte Hand am Griff unter die linke Hand zu wechseln.
Glaube mir, auch Du kannst dies sehr schnell lernen.

Hätte ich einen Schüler, der dies nicht an einem Kurstag lernen kann, wäre der Kurs gratis.
Oft besteht im Kopf eine Barriere, die das linksseitige Werfen gewissermassen psychologisch blockiert bzw. hemmt.
Ist diese Barriere weg, hast Du es schon fast!

Zum Ausgangsposting:
Ob das Einstrippen fundamental positiv oder negativ für den Fangerfolg ist, hängt nicht zuletzt vom Zielfisch ab!
Am Forellenbach würde ich mich für die kurze Einhandrute entscheiden und der Fliege immer wieder vielen Leben einstrippen und wippen, sofern mir der Fangerfolg wichtig wäre.
Darüber hinaus bringt das Zweihandwerfen ja auch mit etwas weniger Fangerfolg Freude Wink.

Gruß
Bernd
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mefohunter



Anmeldedatum: 11.10.2006
Beiträge: 30
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 26.01.2010, 12:46    Titel:

Hey Bernd,

danke für den Tipp. Ich werde das mal testen, Deine Kurse finden ja (leider) eher im Norden statt, und ich sitze im Rheinland Cool
Herzliche Grüße
Daniel
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Bernd Ziesche



Anmeldedatum: 03.10.2006
Beiträge: 570
Wohnort: Glückstadt

BeitragVerfasst am: 26.01.2010, 13:12    Titel:

Hallo Daniel,
das ist der richtige Ansatz! Wink
Ist wirklich immer viel leichter, als man zunächst denkt.
Mit der Zweihandrute ist dies inbesondere der Fall.
Guten Wurf,
Bernd

p.s. Ich bin da aktiv, wo ich gebraucht werde, das geht weit über D hinaus.
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Eddy



Anmeldedatum: 17.01.2010
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 26.01.2010, 13:27    Titel:

Moin Bernd,

danke für den Hinweis. Du hast natürlich recht: das Werfen an sich bringt schon viel Freude, hin und wieder auch Frust und immer wieder neue Herausforderungen.

Beste Grüße

Eddy
_________________
Beste Grüße

Eddy

Ist auch irgendwie egal, womit ich keine Fische fange.
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icelander05



Anmeldedatum: 15.01.2010
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: 26.01.2010, 22:23    Titel:

Eine interessante Diskussion, die Eddy da angestossen hat und ich ich möchte nun auch noch meinen Senf dazu geben. Grundsätzlich würde ich den Unterhand auch nicht als eigene Wurftechnik, sondern auch als speycast Variante sehen. Das Timing, der Krafteinsatz und der Wurfwinkel bleiben im Prinzip gleich, auch wenn letzerer auf andere Art und Weise erreicht wird. Grundsätzlich braucht man etwas Rückraum, beim klassischen Spey allerdings mehr als bei Skagit oder Underhand. Bei der beschriebenen Situation würde sich durchaus auch ein Überkopf anbieten. Gegen den spricht eigentlich nichts, aber ab einer gewissen Distanz ist kein Richtungswechsel möglich. Und Speycasts sind ja nichts anderes als Roll- bzw.Switchcasts mit eingebautem Richtungswechsel. Ich kann nur jedem anraten, beide Hände zu trainieren. Man kann sich die Windrichtung leider nicht aussuchen und wenn man beide Seiten beherrscht, dann kann man den Wind immer positiv einsetzen. Bei der Instruktorenvereinigung AAPGAI (www.aapgai.co.uk) muss jeder Prüfling jeden Wurf mit rechts und links ausführen und bei den verlangten Weiten erfordert dies hartes Training. In der beschriebenen Situation würde ich auch einen Perry Poke anraten. Doch wie soll man den erlernen?Aus Büchern ist es fast unmöglich, DVD's sind besser aber m.E. nur sinnvoll, wenn man es vorher richtig gezeigt bekommen hat. Also sollte man einen Speyday besuchen oder sich an einen kompetenten Instruktoren wenden, der alle Techniken beherrscht.Wer Hilfe braucht kann mir gerne eine PN schicken.
Tight lines
Hartmut
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Bernd Ziesche



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Beiträge: 570
Wohnort: Glückstadt

BeitragVerfasst am: 29.01.2010, 17:21    Titel:

Ahoi Wink
Wenn es etwas gibt, dass ich jedem Lachsangler vor seinem ersten Trip in die Ferne zu lernen raten würde:

>> Unterhandwurf rechte Seite und linke Seite (jeweils die untere und obere Hand so wechseln, dass die obere Hand auf der Seite ist, wo man das D ankert)

>> Überkopfwurf rechte und linke Seite (jeweils die obere Hand auf der Seite, auf der man wirft)

Das sind gewissermaßen 4 Würfe, mit denen man so gut wie jede Situation bestens fischen kann.

Den snakeroll konstant zu verwenden, ist am Fischwasser prima, wenn man ihn beherrscht. Allerdings ist er erfahrungsgemäß deutlich schwieriger als die obigen 4 Varianten. Ich sehe selten Lachsangler, die mit dem Snakeroll ein vergleichsweise gutes Ergebnis erzielen.

Mit den obigen 4 Würfen kann man das D auf die Flussseite positionieren, auf der mehr Platz vorhanden ist, und man kann den Wind optimal ausnutzen. Dies sind zwei ganz wesentliche Einflussgrößen... störender Wind und Platzmangel

Beste Grüße
Bernd
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Eddy



Anmeldedatum: 17.01.2010
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 29.01.2010, 18:16    Titel:

Moin Bernd,

schön, daß du es trotz deines Hintergrundes auf die praktische Seite gebracht hast und nicht versuchst hast, es nochmals mit einem IchWeissNichtWas-Cast zu toppen.

Finde ich grosse Klasse.
_________________
Beste Grüße

Eddy

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Bernd Ziesche



Anmeldedatum: 03.10.2006
Beiträge: 570
Wohnort: Glückstadt

BeitragVerfasst am: 29.01.2010, 18:25    Titel:

Hallo Eddy Laughing
Die meisten von uns gehen einmal im Jahr (wenn überhaupt) zum Lachsfischen. Und dann soll der EINE Lachs gefangen werden.
Das heißt man muss im Endeffekt mit wenig Trainingsaufwand möglichst gut die Chancen am Wasser nutzen können...
Wer sich da nicht auf die wesentlichen und erfolgreichsten Techniken verlässt, hat schon verloren.
Der so überaus effektive Überkopfwurf wird in den Zeiten des grassierenden Speycastingfiebers gerne einmal erheblich unterschätzt. Wink
Gruss
Bernd
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