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Geräte- Besprechung- Fliegenrollen: GREYS "GRX Large Arbor 5/6" |
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Wenn der Name GREYS im Zusammenhang
mit Fliegenfischer-Gerät fällt, zaubert es Kennern ein anerkennendes
Lächeln ins Gesicht: inzwischen hat sich längst herumgesprochen,
dass hier eine renommierte Marke am Werk ist, die es versteht, funktionelles
und ansprechendes Gerät zu niedrigen Preisen anzubieten - und dies
ohne Qualitätsmängel! Die hier vorgestellte Fliegenrolle mit
ihrem innovativen Wechsel- Kassettenspulensystem passt genau in dieses
Konzept.
Verfügbare
Modelle:
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| Schnurklassen 4 - 6) = unser
Testmodell - und eine 7/8 (für Schnurklassen 6 - 8).
Technische Daten (eigene Messungen): Gewicht: 196 Gramm
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Sonstiges: Die Lieferung
erfolgt mit einer Cordura Rollentasche und im Karton. Zwei weitere Wechsel-Kassettenspulen
liegen bei, ebenso eine Beschreibung in englisch. GREYS gewährt
1 Jahr Garantie auf Material- und Herstellungsfehler (Quelle: Rollenbeipackzettel).
Beschreibung und Praxistest: Großkern-Fliegenrolle, Spule und Gehäuse aus Aluminiumguss- material, anthrazitfarben. Offenes Gehäuse mit zwei Stegen (Rollensteg und ein Steg vorne), Gehäuserückseite gelocht. Rückseitig großes und griffiges Bremseinstellrad. |
| Geschraubter Rollenfuß.
Spule mit Langlöchern versehen, sie ist mit dem klassischen Hebelsystem schnell abnehmbar. Interessantes Wechsel-Kassettenspulen-System: Die Kassetten aus Kunststoff werden einfach und schnell auf den Spulenkern aufgeschoben und verdrehungssicher eingerastet. Da diese Kassetten zudem sehr preiswert sind (und drei Stück gehören bereits zum Lieferumfang), ist es kein Problem, verschiedene Schnüre mitzuführen oder darauf zu lagern. Die Kunststoffkurbel ist ergonomisch geformt: Sie lässt sich sehr gut bedienen und ist groß genug. Ihr gegenüber sitzt ein Kontergewicht. Die Verarbeitung der GRX ist ordentlich, scharfe Grate gibt es nicht. Rundlauf und Ausgewogenheit sind gut. Zwischen Spule und Stegabschlüssen ist ein ca. 0,5 mm bis 0,7 mm breiter Zwischenraum: |
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die Stege greifen zwar in die Nut
der Spule hinein, hier könnte aber in Ausnahmefällen das Vorfach
schon einmal ungewollt durchschlüpfen. Ansonsten ist dieser Punkt
eher zu vernachlässigen - da a) die Wahrscheinlichkeit gering ist
(im Test ist nichts passiert...) und b) die Auswirkungen eher gering sein
dürften.
Beim Schnur Abziehen ertönt ein dezentes Schnurren, welches sich durch Entfernen eines Ritzels bei Bedarf auch komplett Abstellen lässt. |
| Beim Einkurbeln ist ein anderes,
nicht abstellbares Schnurren zu vernehmen.
Das Bremssystem basiert auf Kunststoff- und Stahlscheiben. Es lässt sich von "Gering" bis "Bärenstark" regulieren und wurde im Testalltag mit seinen Aufgaben - nass wie trocken - gut fertig. Wirklich extreme Belastungstest's haben wir jedoch nicht vorgenommen - es lässt sich also nicht sagen, ob und wie lange das Kunststoffmaterial in der Bremse extremer Belastung standhält. Aber im Ernst: ist eine solche Belastung bei einer Fischerei in # 5-6 zu erwarten ? |
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Durch den übergreifenden Spulenrand
ist auch eine Handbremsung möglich.
Ein Umbau von Rechts- auf Linkshandbetrieb und umgekehrt ist durch lösen von zwei Schrauben und drehen einer Scheibe in kurzer Zeit erledigt (auf Beiblatt beschrieben). Trotz tadelloser Funktion und optimalen
Preis-/Leistungsverhältnis bleibt ein mehr oder weniger ins Gewicht
fallender Schwachpunkt: das für eine Kombination mit modernen 5er
Gerät verhältnismäßig hohe Gewicht.
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| Fazit:
Eine gut durchdachte, praktische Fliegenrolle mit Klasse Wechselspulensystem für kleines Geld: Erste Wahl für alle Preisbewussten! Bezug:
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| Testbericht: www.fliegenfischer-forum.de
Fotos (C): Michael Müller *** Das unerlaubte Kopieren und Verbreiten von Text- und Bildmaterial aus diesem Bericht ist verboten. *** Bauteileplan: |
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