Die leichteste atmungsaktive SIMMS
Gore-Tex Wathose heißt treffend "Lightweight".
Sie ist in allen
gängigen Größen (und in diversen Sondergrößen!)
zu bekommen, hat die Farbe "Sterling Brown" (graubraun) und besteht aus
dreilagigen Gore-Tex-Material. Die Hose wiegt ca. 1000 Gramm und kostet
rund 322 EUR. Produziert wird sie in Montana/USA. Die Garantie umfasst
Nähte- und Materialdichtigkeit, sie beträgt 2 Jahre. Darüber
hinaus behandelt SIMMS Schäden sehr kulant, auch über die Garantiezeit
hinaus.
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Zur Praxis: Die Verwendung von so hochwertigen Materialien macht sich im praktischen Einsatz bezahlt. Die "Lightweight" hat eine gute Passform, trägt sich sehr angenehm und raschelt kaum. Körperfeuchtigkeit wird zuverlässig nach aussen transportiert, dadurch hat man immer ein angenehm trockenes Gefühl, auch wenn mal hohe Außentemperaturen an die Vernunft apellieren, daß man die Fischerei eigentlich auf die Abendstunden verlegen sollte. Natürlich ist die "Lightweight" auch von außen nach innen absolut "dicht". Lecks oder "Aufösungser- scheinungen" waren auch nach mehrmonatigen Einsatz nicht zu verzeichnen. |
| Fazit: Im Gegensatz zu vielen
Kopien ist die "Lightweight" eine echte Gore-Tex-Wathose, sie ist leicht,
bequem, super verarbeitet, zuverlässig und hoch atmungsaktiv. Damit
erfüllt sie alle Eigenschaften, die man von einer Wathose dieser Art
und Preislage erwarten darf. Ideal vor allem als Sommerwathose, mit der
entsprechenden Unterbekleidung jedoch auch in kühleren Jahreszeiten
sehr gut einzusetzen. Die "Lightweight" lässt nach unserer Einschätzung
keine Wünsche offen. Der Preis ist natürlich stolz - aber "Originale"
haben eben ihren Preis - und der Gegenwert in diesem Fall ist hoch...
Bezug: SIMMS Produkte erhalten Sie in allen Flyfishing-Europe-Filialen, deren Vertriebspartnern und direkt bei Flyfishing Europe, Linkstr.27, 50519 Möhnesee, (02924)87430, Fax ("")874328, eMail: info@flyfishingeurope.de, Internet: www.flyfishingeurope.de. Hersteller-Website: www.simmsfishing.com |
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Hier noch ein Hinweis des Anbieters
zur Reparatur:
"Besonders erwähnenswert ist das einfach zu reparierende Material. Wenn Dornen, o.ä., die Gore-Tex Hosen durchstochen haben, können diese Löcher leicht gefunden werden. Man dreht die Hose einfach auf links und streicht den Bereich, von dem man denkt, dass er Wasser durchläßt, mit medizinischem Alkohol. Wenn dort ein Loch ist, bildet sich sofort ein schwarzer Punkt und man kann direkt den Schutzkleber aufbringen und die Hose ist wieder funktionsfähig. Diese Form der Fehlerfindung erleichtert die Reparatur und kann von jedem selbst ausgeführt werden." |
| Testbericht: www.fliegenfischer-forum.de
Fotos: (C) Michael Müller Das unerlaubte Kopieren und Verbreiten von Text- und Bildmaterial aus diesem Bericht ist verboten. |
| Verbraucher
& Meinungen:
Ich habe im
März
2003 diese Wathose auf Grund des Testes hier als Bootfoot-Modell gekauft.
Da ich alljährlich von April bis Ende November sehr regelmäßig
einmal die Woche zum Stillwasserfischen auf Forellen gehe und dabei 4 –
6, manchmal auch 8 Stunden bis auf Ellenbogenhöhe im Wasser stehe,
kann ich sicher sagen, in fast drei Jahren mit dieser Hose um die 500 Stunden
Tiefwaten hinter mir zu haben.
Hans Klas aus Göttingen im Dezember 2005 |
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| 20.02.2007:
Auch im dritten Angeljahr (2006) war die Wathose trotz gesteigerter Aktivität
unverändert gut. Dazu gekommen waren als weitere Belastung Ufergeklettere,
viel dorniges Beerengesträuch und im Schnee vergnügliches Hinunterrutschen
mancher Uferböschung auf dem Hosenboden.
Ich gehöre zu den Fliegenfischern, die am Wasser wirklich viel laufen. So sind jetzt nach drei Jahren die Filzsohlen an Spitze und Hacke abgewetzt bis kurz vors Stiefelgummi (bei einem Körpergewicht von 77kg), da müssen jetzt neue drunter. Ich denke, das ist ein ganz normaler Verschleiß. Ich hatte viel eher damit gerechnet, die Filzsohlen mal erneuern zu müssen. Und wer im Forum mitliest wenn es um Wathosen geht wird feststellen, dass manche Hose anderer Hersteller erst gar nicht so alt wird. Fazit nach drei Jahren: weiterhin allergrößte Zufriedenheit meinerseits. Ich freue mich auf die vierte Saison! Grüße aus Göttingen, Hans Klas Zu den Fotos: Bild 1: Die Hose von vorne, mit neuen Filzsohlen. Jetzt sieht sie wieder aus wie frisch aus dem Laden. Na gut, fast jedenfalls. Bild 2: Die Hose von hinten. Bild 3: Die Nähte im Schritt: nach drei Jahren keine Spur einer Belastung. Für Scharfseher: der Wasserrand im Außenstoff entstand lediglich, als der Pobereich mal extra abgeseift wurde. |
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| Im März
2008 war mein Bootfoot-Modell dieser Hose 5 Jahre alt. Die Hose selber
ist nach wie vor absolut dicht und genauso atmungsaktiv wie immer. Die
Träger haben etwas nachgegeben. Das ist aber wegen der sehr guten
Längen-Verstellbarkeit nicht der Rede wert. Der Oberstoff hat seine
Festigkeit behalten und lässt bis heute keine Dornen durch. Die Hose
ist nach dem Waten immer noch recht schnell trocken. Die Schmutz abweisenden
Eigenschaften haben aber deutlich nachgelassen. Jetzt sieht man der Hose
an, dass sie Einiges auf dem Buckel hat. Mit Stiefeln lässt sie sich
nicht in die Waschmaschine stecken, sie kann nur von außen abgewaschen
werden. Das Ergebnis ist dabei nicht befriedigend, besonders im Po-Bereich.
Das ist auch auf den Fotos deutlich zu erkennen.
Ist die Hose ansonsten komfortabel wie am ersten Tag, versagen jetzt die angeschweißten Stiefel ihren Dienst. Vorne am Schaft, wo sie beim Gehen einknicken, ist das Gummi auf ganzer Breite rissig geworden. Wasser dringt ein und sorgt für Feuchtigkeit rund um die Knöchel, die allerdings erst beim Ausziehen bemerkt wird. Die Hose läuft also nicht voll wie ein Eimer, es handelt sich eher um eine „Sickerblutung“. Wenn sich das nicht kleben lässt oder auch gänzlich neue Stiefel sich nicht anschweißen lassen, wäre dies das Aus für die Hose. Andererseits: Wenn ich die Anschaffungskosten durch 5 Jahre teile, hat sie mich 77,- Euro im Jahr gekostet. Damit kann ich gut leben. Trotzdem starte ich einen Rettungsversuch. Dafür bin ich viel zu sehr mit ihr zusammen gewachsen und es täte mir auch um die noch dichte Hose leid. Gelingt er, werde ich hier weiter über das Schicksal meiner Simms Lightweight Bootfoot berichten. Grüße aus Göttingen, Hans Klas |
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| Abschlußbericht
/ Jan. 2009
Wenn auch die Stiefel nach dem Kleben dicht waren, kam doch im Laufe des Jahres schnell das Aus für die Hose. Es gab Wassereinbrüche, die ihren Namen verdienten: plötzlich liefen beide Stiefel voll. Und das umso schneller, je tiefer ich im Wasser war. Quelle im wahrsten Sinne des Wortes war dafür der Bereich von den Knien abwärts. Der zur Lochsuche aufgebrachte Alkohol sammelte sich in 5cm großen Flecken! Da habe ich dann nicht mehr mit dem Kleben angefangen. Endgültiges Fazit nun: Diese Simms war eine großartige Wathose, die bei sehr anspruchsvoller Belastung 5 ganze Jahre ihren Dienst tat. Nicht eine Sekunde habe ich die Anschaffung jemals bereut. Wen wundert's, dass die neue Wathose wieder eine Simms Bootfoot ist? Grüße aus Göttingen, Hans Klas |
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