Besprechung
Watbekleidung:
Es steht nicht Gore-Tex drauf und Gore-Tex ist auch nicht drin: in der leichtesten Wathose von Simms, der Freestone Wathose. „Durch die Kombination von einer QuadraLam-Membrane mit Microporen- Außencoating“ sei ein neuartiges vierlagiges Material entstanden, sagt der Katalog. Was immer das im Einzelnen sein mag, wichtig ist ja nicht, was draufsteht, sondern ob das, was drin ist, unseren Ansprüchen genügt. Beschreibung
Ausstattung
von oben nach unten
Praxis
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Selbst in der Gluthitze im Sommer
2003 war es kein Problem, mit der Hose zwischen fünf und zehn Kilometer
am Gewässer zurückzulegen. Eben so wenig war es ein Problem,
in der kalten Isar mir normaler Unterbekleidung den ganzen Tag im Wasser
zu stehen. Die „glatte flexible Nylon-Außenschicht“ trocknet so schnell,
dass man -einige Minuten aus dem Wasser- sich mit dann trockener Hose ins
Auto setzen kann um 5 Kilometer weiter an einen anderen Flussabschnitt
zu fahren, ohne dass man dabei die Autositze durchnässt.
Einen Nachteil hat diese glatte Außenschicht jedoch: Sie raschelt ziemlich bei der Pirsch am Ufer entlang. Diese Nylonaußenschicht, die als „Schutzcoating“ für das schnelle Trocknen und die Schmutzunempfindlichkeit der Hose verantwortlich ist, muss jedoch vorsichtig behandelt werden - den Eindruck macht sie jedenfalls. Man soll die Hose laut darin befindlichem Schild mit kaltem Wasser ohne Weichspüler und mit herkömmlichen Waschmitteln waschen. |
| Aufgrund der oben genannten Befürchtung,
die Außenschicht zu beschädigen, bat ich die Firma Brinkhoff
um Hinweise zum Waschen der Hose. Nach zweimaliger Mailanfrage kam nun
eine Antwort: der Verfasser empfiehlt, die Hose ohne Waschmittel mit warmem
Wasser zu reinigen. Ich zitiere : "Ich würde die Hose grundsätzlich
nicht mit Waschmittel säubern, sonder einfach mit warmem Wasser. Am
besten Sie reinigen die Hose nach jedem Angeltag noch direkt im Wasser
mit Ihren Händen, so lebt die Hose am längsten!."
In der Praxis war an der absolut dichten, leichten Hose nichts auszusetzen. Sie ist durchaus als Ganzjahreshose geeignet, von Extremeinsätzen einmal abgesehen. |
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Und....... sie ist nicht grün,
wie in den Anzeigen der Firma Brinkhoff abgebildet, sondern eher silbergrau.
Man kann den Eindruck bekommen, dass die farbliche „Unterscheidung“ zur
Lightweight-Hose gewollt ist, damit man sich im gleichen Hause nicht selber
Konkurrenz mache (es könnte natürlich auch sein, dass die aktuelle
Freestone-Serie 2004 in grüner Farbe kommt. Eine entsprechende Nachfrage
im Hause Brinkhoff kann sicher nicht schaden. Anm. Redaktion).
Wer auf die Bezeichnung Gore-Tex und gegen Beschädigungen verstärkte Beinbereiche verzichten kann, wer eine sehr leichte Wathose möchte, die den meisten Anforderungen voll gerecht wird, sollte über die Anschaffung einer Freestone nachdenken. Vor allem auch, weil sie preislich deutlich unter ihren Gore-Tex Konkurrenten liegt und die |
| gleiche zweijährige Simms-Garantie
für sich beanspruchen kann wie diese. Zur möglicherweise nötigen
Reparatur der Hose waren keine gesonderten Hinweise zu bekommen. Auf der
Homepage der Firma Simms ist das Verfahren bei der Reparatur der Gore-Tex-Hosen
erläutert. Ich nehme an, dass Gleiches auch für die Freestone
gilt. Gesonderte Hinweise dazu gibt es nicht. Also sollte man das von Michael
Müller bei der Ligthweight schon beschriebene Verfahren anwenden,
oder man fragt bei Brinkhoff an ...
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| Testbericht & Fotos (C):
Werner Berens für www.fliegenfischer-forum.de
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