| Geräte-Besprechung:
Fliegenrollen
Temple Fork Outfitters "TFO Large Arbor 375" |
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| Neben den interessanten Fliegenrutenserien
mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis bietet die U.S.-amerikanische
Firma "Temple Fork Outfitters" auch verschiedene Fliegenrollen-Serien an,
die alle Einsatzgebiete abdecken. Von sehr günstigen Einsteigerrollen
bis zu hochwertigsten Rollen für Profis ist alles im Programm.
In diesem Testbericht stellen wir Ihnen eine "TFO LA 375" aus der "TFO Large Arbor"-Serie vor - eine Serie von feinst verarbeiteten, grundsoliden Großkernfliegenrollen, die auch höchste Ansprüche zufrieden stellen dürfte, aber trotzdem preislich attraktiv geblieben ist. Verfügbare
Modelle in der "Large Arbor"-Serie:
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Technische
Daten (eigene Messungen):
Farbe: Titan, matt Gewicht: 263 Gramm Rollendurchmesser: 95 mm Rollenbreite (ohne/mit Kurbel/Bremsrad): 47 (79) mm, Spuleninnenbreite: 35 mm Spulentiefe (nutzbar): 19,5 (17) mm Schnurfassung: WF 8 F + um die 200 m 20 lbs-Backing Lieferumfang: Karton, ohne Futteral. Garantiekarte und Bauteileplan. Garantie: Lebenslange Garantie auf Material- und Herstellungsfehler für den Erstbesitzer. Preise: Rolle: 257,00 €, E-Spule: 143,00 € Zum Bauteile-Plan: (Hier Klicken) Beschreibung
und Praxistest:
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| Die beidseitig durchgehend tropfenförmig gelochte und im Rollenkern mit Langlöchern versehene, kugelgelagerte Spule (drei versiegelte Präzisionskugel- lager) läuft auf einer Edelstahlachse im offenen Rollen-Rahmen. Der äußere Spulenrand wurde zusätzlich umlaufend mit kleinen Löchern versehen - das peppt die Rolle optisch auf und ermöglicht in jeder Stellung das "Parken" der Fliege. Die Spulenrückseite läuft in einer exakt passenden Vertiefung der Rollenrückseite. Von der ungelochten Rollenrückseite geht ein breiter Steg für den zweifach | ![]() |
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von Außen geschraubten Rollenfuß
ab und diesem gegenüberliegend ein schmaler, langgelochter Steg für
die Schnurführung, auf der Vorderseite mittig. Beide Stegenden greifen
exakt und tief in die auf der Spuleninnenseite befindliche Nut hinein -
hier können Vorfach oder Schnur ebensowenig ungewollt durchflutschen
wie zwischen Spule und Gehäuse (optimale und präzise Abstände).
Auf der Spulenvorderseite befindet sich eine 2,4 cm große und seitlich
ausgespaarte, griffig geformte Kurbel aus Kunststoff, die toleranzfrei
läuft. Ihr gegenüber sitzt ein Kontergewicht.
Im Praxisbetrieb zeigt unser Testmodell einen geradezu extrem präzisen und toleranzfreien Rundlauf - absolut begeisternd! Selbst bei hohen Abzugsdrehzahlen gibt es keinerlei Anzeichen einer Unwucht etc.. Nach dem Anstoßen läuft die Spule noch etliche Umdrehungen widerstandsfrei nach. Die ganze Rolle wurde sehr sauber verarbeitet - alle relevanten Teile wurden gut abgerundet, bzw. angeschrägt. Alle Zwischenräume und Abstände wurden gering gehalten, scharfe Ecken und Kanten sind an der ganzen Rolle nicht zu Finden. Unser Testmodell arbeitet beim Einkurbeln völlig geräusch- und widerstandsfrei. Beim Schnur-Abziehen ertönt ein dezentes, angenehmes "Schnurren" und es wirkt die eingestellte Bremskraft der überaus wirkungsvollen Großscheibenbremse (siehe weiter unten). |
| Die Spule lässt sich mit wenigen
Handgriffen wechseln. Hierzu muss nur die Abdeckkappe in der Mitte der
Spulenvorderseite gelockert werden, anschließend kann die Spule einfach
abgezogen werden. Ein Umbau von Links- zu Rechtshandbetrieb oder umgekehrt
kann auch schnell und einfach durchgeführt werden - hierzu muss ein
Einweglager umgedreht werden.
Die "TFO 375" besitzt eine äußerst
kräftige Scheibenbremse auf Kevlar-/ Edelstahl-Basis, mit extra großer
Scheibe & Bremsfläche und herausragender Wirksamkeit bei minimalsten
Verschleiß. Das in jeder Einstellung weich anlaufende Bremssystem
ist für Drill's mit sehr starken Großfischen ausgelegt und in
der fischereilichen Praxis wohl kaum jemals zu bezwingen... Die Bremseinstellungen
lassen sich mit Hilfe des griffigen, runden Brems-Einstellrades auf der
Gehäuserückseite in rund 40 zarten Klickerstufen von "völlig
freilaufend" bis "komplett zu" einstellen. Die wesentlichen Einstellungen
für's normale Fischen liegen dabei innerhalb von nur einer Umdrehung
des Einstellrades. Einen spürbaren Anlaufwiderstand gibt es nicht,
ebensowenig wie erkennbare Schwächen des Systems im harten Einsatz,
unter allen möglichen Bedingungen, auch im Salzwasser.
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| Das Fassungsvermögen/die Schnurkapazität sind für eine Großkernfliegenrolle gut, begünstigt durch die relativ breite und tiefe Spule. In Sachen Größe/Gewicht passt unser Testmodell am besten zu # 8- bis 10-er Einhand- und Zweihand-Fliegenruten (das größere Modell TFO 425 dürfte "die perfekte" Lachs-Fliegenrolle sein...). Das etwas über das "normale Maß" hinausgehende Rollengewicht sollte dabei mit einkalkuliert werden. |
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| Fazit:
Die "TFO 375" hat uns außerordentlich gut gefallen - besticht sie
doch neben einem schicken Design und tadelloser Funktion, durch ihre äußerst
solide und höchst präzise Anfertigung. Die Rolle ist unverwüstlich
- selbst heftigste Einsätze dürfte sie problemlos meistern. Für
diese hohe Qualität, verbunden mit der guten Garantie, ist der Anschaffungspreis
wirklich im Rahmen geblieben...
*** Bezug: TFO-Produkte erhalten Sie in allen Flyfishing-Europe-Filialen, deren Vertriebspartnern und direkt bei Flyfishing Europe, Linkstr.27, 50519 Möhnesee, (02924)87430, Fax ("")874328, eMail: info@flyfishingeurope.de, Internet: www.flyfishingeurope.de. *** Hersteller-Website: www.templeforkflyrods.com *** |
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Testbericht: www.fliegenfischer-forum.de Fotos ©: Michael Müller Das Kopieren und Verbreiten von Text- und Bildmaterial aus diesem Bericht ist verboten. |
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