| Geräte-Besprechung:
The Waterworks-Lamson - Fliegenrollen / Teil 7:
Lamson Konic 1.5 |
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| Mit der neuen KONIC möchte
Waterworks-Lamson besonders diejenigen, preisbewussten Kunden ansprechen,
welche schon immer mit dem Kauf einer Litespeed oder Velocity geliebäugelt
haben, aber bis jetzt vom hohen Preis abgeschreckt wurden.
Das Äußere der Konic entspricht einem Hybrid aus den beiden genannten Modellen, das Innenleben und die Bremse sind identisch mit den hochpreisigen Rollen. Als Material für Spule und Gehäuse wurde jedoch ein Aluminium-Spritzguss verwendet, der nach der Formgebung noch in der CNC Fräse bearbeitet und zum Schluss mit einem Polyurethan Überzug versehen wurde. Im Endergebnis konnte hier eine gute Fliegenrolle im Preissegment um 100 EUR angeboten werden, die kaum Wünsche offen lässt. Verfügbare
Modelle der KONIC - Serie:
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Technische
Daten (eigene Messungen):
Farbe: Metallic Grau Gewicht: 125 Gramm Rollendurchmesser: 77 mm Rollenbreite (ohne/mit Kurbel/Bremsrad): 49 (65) mm, Spuleninnenbreite: 25 mm Spulentiefe (nutzbar): 16 (14) mm Schnurfassung: WF 5 F + um die 40 m 20 lbs-Backing Schnuraufnahme mit einer ganzen Umdrehung (bei leerer Spule): 14,5 cm Lieferumfang: Karton, Stoff-Beutel, Beipackzettel (englisch), Garantie: lebenslange Garantie auf Herstellungs- und Verarbeitungsfehler. Preis: Rolle: um 119 €, E-Spule: um 55 €. Beschreibung
und Praxistest:
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| durchgehenden Lochreihen versehene
Spule läuft im offenen Rollenrahmen. Der Spulenboden ist geschlossen.
Gehäuserückseite und Spulenvorderfront sind weitgehend offen,
mit fünf großen Durchbrüchen, im Stern-Design. Am Rollenrahmen
befinden sich hinten ein breiter Steg für den zweifach von Außen
geschraubten Rollenfuß und vorne ein schmalerer Steg für die
Schnurführung. Beide Steg-Enden greifen sauber und präzise in
die Nut auf der Spuleninnenseite hinein, um ein Durchrutschen von Vorfach
oder Schnur wirkungsvoll zu minimieren. Der Rollenfuß wurde etwas
versetzt in Richtung Rollenrückseite angebracht, für eine bessere
Ausbalancierung der Rolle. Allerdings geht er leicht aus dem Winkel. Auf
der Spulenvorderseite befindet sich eine schmale Kurbel aus schwarzem Kunststoff.
Auf ein (von Außen sichtbares) Kontergewicht wurde verzichtet: die
Lösung für die offensichtlich gute Ausbalancierung der Spule
ist eine Kombination aus der gegenüber der Kurbel verbreiterten Spulenspeiche
und einem im Spuleninneren beim Klickersystem verstecktem Gewicht.
Im Praxisbetrieb zeigte unser Testmodell einen sehr präzisen und sehr gut ausgewuchteten Rundlauf, auch bei höheren Abzugsdrehzahlen, ohne störende Toleranzen. Die Rolle wurde hervorragend verarbeitet - es gibt keine erkennbaren Mängel. Alle Kanten an relevanten Teilen wurden entschärft und abgerundet. Die Spule hat weder Spiel auf der Achse, noch kippelt sie. Alle Zwischenräume und Abstände wurden sehr gering gehalten, scharfe Ecken und Kanten sind an der ganzen Rolle nicht zu Finden. |
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| Unser Testmodell arbeitet beim Einkurbeln bis auf den Klicker widerstandsfrei und mit einem mittleren Geräuschpegel. Beim Schnur-Abziehen ertönt das "Schnurren" ebenfalls und es wirken die Einstellungen der High-Tech-Bremse (siehe weiter unten). Wer eine völlig geräuschlose Fliegenrolle bevorzugt, kann den "Sound" auch abstellen, indem mit Hilfe eines kleinen Imbus-Schlüssels (nicht mitgeliefert) ein kleines Ritzel "umgelegt" oder ganz herausgenommen wird - ohne weitere Auswirkungen auf die Bremseinstellungen. |
| Fläche einer traditionellen
Scheibenbremse in kegelförmige Elemente um. Damit war er in der Lage,
die Bremsmechanik wirkungsvoller gegen Feuchtigkeit, Schmutz und Salzwasser
zu schützen. Da die Bremselemente im Außenteil der Achse untergebracht
wurden, ist die Masse der Spulenrotation sehr niedrig und der durchschnittliche
Radius der Kontaktflächen ebenfalls. Im Ergebnis lässt sich die
Bremse hauchfein einstellen und der Andrehmoment ist so gering, dass er
kaum messbar ist.
Im Fall unserer KONIC mit ihrem griffigen, silbernen Bremseinstellrad auf der Gehäuserückseite ließ sich das Bremssystem über einen Einstellweg von zweieinviertel kompletten Umdrehungen rasch von "völlig frei" bis fast "komplett fest" einstellen. Irgendwelche Schwächen des Systems konnten wir bei unseren Praxiseinätzen mit der KONIC nicht feststellen. Da der Spulenrand großteils frei läuft, ist bei Bedarf auch eine "Handbremsung" möglich. |
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| Durch die breite Spule, die zwischen
Mittel- und Großkern angesiedelt ist, besitzt die KONIC 1.5 ein sehr
ordentliches Schnur-Fassungsvermögen. Neben einer WF5F passten im
Test auch noch rund 40 Meter 20lb Backing auf die Spule. Größe
und Gewicht der 1.5 passen gut zu Fliegenruten der Klassen #4-5.
Fazit: Ein Teil des Fazits haben wir bereits oben in der Einleitung vorweg genommen, dem ist nur noch wenig hinzuzufügen. Mit der praxistauglichen, zuverlässigen und präzise verarbeiteten KONIC dürfte (nicht nur) der preisbewusste Fliegenfischer genau richtig liegen und viel Freude haben... Bezug:
Verbreitet im Fachhandel. Herstellerwebsite:
www.waterworks-lamson.com
(auch in deutsch Teil).
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Testbericht: www.fliegenfischer-forum.de | Fotos ©: Michael Müller Das Kopieren und Verbreiten von Text- und Bildmaterial aus diesem Bericht ist verboten. |
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