Hallo Leute,
tja wie ihr ja schon über meine
Österreich-Post gelesen habt war es diesen Sommer recht essig. Doch
was mir beim Toni ( Pension Fischerstüberl, Pulling 12, 93467 Blaibach,
09941/8161) passiert ist läßt mich nachdenklicher werden:
Es war ein Tag an dem wir die 5-6
Ruten auf Seite gelegt hatten und mit den Streamerruten auf Hecht gehen
wollten. Wir sind vom Fischerstüberl bis Kötzting zu Fuß
maschiert um es mal zu versuchen. Als wir zurückkammen gingen wir
in den allseitsbekannten Anglerraum , in dem man ja laut Hausordnung sein
ganzes Angelzubehör (und dazu ist man dann ja gezwungen wenn man kein
Auto dabei hat) ablegen muß.
Wir mußten also feststellen
das sich jemand unserer Ausrüstung bedient hatte und somit waren 800
DM erst mal verloren. Wir hatten noch Hoffnung das es sich jemand ausgeliehen
hätte doch als am Abend alle Fischer wieder da waren unsere Ruten
aber nicht, wußten wir, das wir verloren hatten.
Interessant war für mich in
diesem Zusammenhang der Aspekt wie Familie Höcherl damit Umging. Ein
"Das ist noch nie Passiert" hörte man jedenfall öfters als ein
Lösung zu diesem Problem. Nein was noch viel schlimmer war, ich merkte
unterschwellig zunächst einmal die Verdächtigung welche sich
auch später durch die Stammgäste und deren Verhalten ausdrückte,
das wir jetzt die Bösen sind und die Ruten versteckt hätten und
die arme Familie Höcherl betrügen wollten.
Naja daran wollte ich noch nicht
glauben. Mein Kollege den ich zum 1. mal dorthin mitgenommen hatte, mußte
ich beruhigen. Frau Höcherl war die Einzige welche sich um unsere
Problem kümmern wollte, jedoch stellte sich dann ganz schnell heraus
wer im Hause Höcherl die Hosen an hat und Aussagen wurden dementiert
oder garnicht mehr erwiedert. Plötzlich kam man auf den genialen Gedanken
der Toni sei über unsere Ruten mit seinem Auto gefahren. Das mußte
dann später als wir zu Hause waren in eine Version mit dem Fahrrad
abgeändert werden da sonst die Autoversicherung gestiegen wäre.
Das letzte Telefonat zwischen meinem
Kollegen und Toni zeigte dann auch die wahre Gesinnung. Wir hatten mittlerweile
150 DM pro Person überwiesen bekommen. Entstanden war mir aber ein
Schaden von über 350 und meinem Kollegen von fast 500 DM. Tja und
das wollten wir jetzt nochmal regeln. Toni sagte dann er wäre davon
überzeugt das die Ruten gar nicht gestohlen worden wären. Er
unterstellt uns somit wieder das wir ihn verar.... wollten. Angebot seinerseits
war beim nächsten mal die Angelkarten kostenlos zu überlassen.
Tja damit ist uns auch nicht mehr geholfen. Denn das hätte ja zunächst
wieder mal zuerst einen Aufwand für uns zu bedeuten.
Schade das es sowas gibt. Wir hatte
also die ganze Palette. von - wir strecken euch das Geld vor und bekommen
es dann von der Versicherung wieder - bis- Ich bin davon überzeugt
das die Ruten garnicht gestohlen wurden. Und miesmacherei bei den Stammgästen.
Die, ich muß es leider so sagen, sofern sie keine Fischer waren besonders
unausstehlich in ihren Gebaren waren.
Das Resume für uns: Wir werden
natürlich nicht mehr nach Höcherls fahren. Schade ist es um den
schönen weißen Regen und den genialen Angelshop in Kötzting.
Und Hausordnungen bezüglich Angelausrüstung interessieren mich
in Zukunft auch nicht mehr. 5 Sterne oder nicht. Ich nehme meine Sachen
mit aufs Zimmer.
Hoffentlich wird Toni mit seiner
Art noch glücklich und kann gut schlafen. Auf uns braucht er als Gäste
nicht mehr zu zählen.
Gruß Falko
Herfeld.
Und hier andere Meinungen dazu:
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Noch eine Sache habe ich Vergessen
die sich besonders an diejenigen richten soll die das große Wehr
des Schwarzen Regens unterhalb des Blaibacher Sees immer so mit Wehmut
betrachten weil dort wirklich Rapfen,Huchen riesen Hechte und Karpfen rumschwimmen
und hier laut Aussage Höcherl absolutes Fischverbot gilt.
Leute es ist nicht so. Für
seine Stammgäste sprich dem Hausmeister der reden Nervt und die ganzen
anderen Kumpane die sich aufführen als wären Sie Pensionseigentümer,
ist diese Stück Wasser ebenfalls Reserviert. Dies mußte ich
im letzten Jahr feststellen. Dort fischten einige wie im Forellenpuff mit
Salzwasserwirbeln die ich allenfalls auf Großbutt oder ähnliches
ansetzen würde. Tja mein Gefühl vom letzten Jahr hatte sich eben
bestätigt. Es gibt eben doch Gäste zweiter Klasse...nur war mir
das aufgrund des Wunderbaren weißen Regens bis zum genannten zwischenfall
ziemlich egal. Falko Herfeld.
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Hallo Falko, den negativen Eindruck
kann ich leider nur bestätigen. Allerdings muß ich auch sagen,
das der weiße Regen ebenfalls auch nicht das Gewässer ist, wie
ich es mir nach dem Artikel in der Fliegenfischen vorgestellt habe. Bei
uns war es so :
Wir hatten für Juni diesen
Jahres Fischkarten und Zimmer für 3 Tage reserviert. Als wir nach
fast 600 km Fahrt dort ankamen mussten wir feststellen das absolutes Hochwasser
herrschte. D.h. das Wasser war derart angetrübt, das an ein Fischen
gar nicht zu denken war. Auch haben wir uns angesichts der von dir bereits
beschriebenen "Stammtischbrüder" und dem Gehabe des Herrn Hoescherl
überhaupt nicht wohl gefühlt. Nach ca. 1,5 Std. in denen wir
den Fluss begutachtet und zaghaft zu fischen versucht hatten sind wir zurück
zum Hotel und haben uns mit dem Hausherrn unterhalten. Mit unserer Frage,
warum man uns nicht benachrichtigt hatte obwohl der Fluss unfischbar war,
ernteten wir nur Unverständiss. Immerhin sind wir so die lange Strecke
umsonst gefahren :-( <BR>Auch war er nicht bereit die bereits bezahlte
Angelkarte für die 3 Tage zu erstatten. Nach viel hin und her hiess
es dann plötzlich gegen Zahlung von 50 DM sei alles (Reservierung+Angelkarte)
storniert und vergessen. Auf den Hinweis, das sich IMHO das Gewässer
(subjektive Meinung die ich mir trotz Hochwasser denke bilden zu können)
völlig anders darstellt als in der Fliefi beschrieben wurde ebenfalls
nicht reagiert.
Wir sind dann Hals über Kopf
geflohen und weil wir einmal da waren direkt zu Gmundener Traun durchgefahren.
Altbewährt und gut eben. Der eine Tag fischen war dann allerdings
wunderbar und der beste den ich je an der Traun erlebt habe !
Also auch von mir eine ganz klare
Negativbewertung für die Unterkunft und das Drummherum und in Ansätzen
auch für das Gewässer an sich !!! Gruß, Jens
Richrath.
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Hallo Leute! Leider muß ich
auch etwas Negatives zu o.a. Thema sagen. An Weißen Regen war ich
vor 2 Jahren das erste Mal. Wetter und Wasser "paßten", die Unterkunft
hatte ich als "guten Durchschnitt" eingestuft, die Preise sind erträglich.
Natürlich hatte FliFi wieder
maßlos bei der Gewässerbeschreibung übertrieben (wie schon
oft von mir erlebt). Am ersten Tag habe ich im Weißen Regen mehrere
gute Fische gefangen, am 2. Tag waren noch einige "Fliegenfischer" angereist,
die in mehreren 2er Gruppen watend vor mir "gefischt" hatten. Da ging natürlich
nur an den wenigen stellen etwas, wo selbst die Wathosen zu kurz waren.
Entnommen durfte 1 Fisch pro Tag werden, eine Zubereitung in der Pension
wurde aus "Kapazitätsgründen und den vielen Streß in der
Küche" abgelehnt. Die Kühltruhe im "Angelgeräteraum" machte
keine guten Eindruck.
Ich hatte mit meiner Familie trotzdem
4 schöne Tage, fing sogar eine kapitale Äsche von 52cm (an der
Fußgängerbrücke bei der Pension) und bin deshalb im vorigen
Jahr wieder hingefahren. Die Gastlichkeit hatte nachgelassen (Streß
wegen Himmelfahrt), die zusätzliche Decke fürs Bett bekam meine
Frau erst nach 2 Tagen und mehrmaligen nachfragen, im Fluß waren
kaum noch Fische zu sehen und die wenigen, die wir fingen machten keinen
gesunden Eindruck (ausgefranste, unvollständige Flossen, abgemagert).
Meine Frage nach einer eventuellen Krankheit wurde mit unfreundlichen Bemerkungen
zurückgewiesen.
Schade, mit etwas mehr "Herz" für
alle Gäste würde das Fischerstüberl sicher die im FliFi
geschilderte Qualität erreichen.
Peter
Krause
P.S. Ich nehme mein Angelgerät
prinzipiel mit aufs Zimmer. Es ist zu teuer und ich hänge zu sehr
daran. Sch.. auf Hausordnungen, was dabei rauskommt, hat Falko erlebt.
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Hallo Leute, tja ich habe ja schon
immer gesagt, dass die Gewässertips von "Flifi" nicht das Papier wert
sind auf dem sie gedruckt sind. Am schlimmsten wird es wenn die Strecke
zu einen Hotel o.ä. gehört. Anscheinend ist doch was dran wenn
verschiedene Leute immer wieder behaupten, dass die Redakteure der Zeitschrift
an Gewässern umsonst fischen dürfen wenn sie positiv darüber
berichten. So ärgert es mich schon lange, dass die Lachsfischerei
in Norwegen für "Flifi" anscheinend nur aus der Strecke des "NFC"
von Manfred Raguse besteht. Ein Forumteilnehmer (der nicht genannt werden
wollte) hat mich dann aufgeklärt warum das so ist. Das war dann ein
weiterer Grund für mich das Abo zu kündigen. Auf diese "Gewässertips"
kann ich verzichten. Richard Beisig.
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Hallo Falko. Habe mit Erstaunen
Deinen Bericht zum Fischerstüberl und der Familie Höcherl gelesen.
Ich selbst habe in den letzten 2 Jahren eigendlich die schönsten Stunden
meines 27 jährigen Fischerdaseins dort erlebt. Die Stunden am Blaibachersee,
Regen und dem Weißen Regen haben mich dazu veranlasst das Fischerstüberl,
seine Gewässer und seine Wirtsleute an viele meiner Bekannten weiter
zu empfehlen. Bis zum heutigen Tage war die Resonanz all dieser Bekannten
nur positiv. Von kranken Fischen in den Gewässern, unfreundlichen
Bedienungen kann ich hier nicht berichten.
Es war in der Vergangenheit eher
so, das die Führung des Hauses, egal wer gerade die Hosen anhatte
immer bemüht war den Gästen jeden Wunsch zu erfüllen. (
auch die fast unmöglichen ) Aber ein altes Sprichwort sagt schon "
wie man kommt gegangen, so wird man auch empfangen.
Deine Verbittertheit über den
Diebstahl Deines Angelgerätes kann ich nachvollziehen, aber ist es
angebracht mit teils persönlichen, difamierenden Äusserungen
eine <BR>Adresse die unter vielen Fischern einen guten Ruf hat in dieser
Form zu schädigen ?
Zu Qualität von Gewässern
und Unterkunft sei noch bemerkt natürlich wird es auf verschiedenen
Plätzen unserer Erde noch bessere Vorraussetzungen zur Ausübung
unseres Sportes geben, diese aber sind durch die Preisgestalung nur einigen
wenigen vorbehalten. Die Einheimischen Besucher der Gaststätte ( Stammtisch
) haben mir und meiner Frau nach kürzester Zeit schon den Eindruch
vermittelt, gern gesehene Gäste dieser Region zu sein, sodaß
auch meine Frau sich als Nichtanglerin hier sehr wohl fühlt. Ich würde
Dir Vorschlagen lass die Kirche im Dorf. Viele Deiner Angelkollegen sind
schon längst darüber hinweg, schlechtere Fangergebnisse mit allen
möglichen Entschuldigungen wie Wetter, Hochwasser un sonstigem zu
interpretieren.
An die Famiele Höcherl: Bleibt
wie Ihr seid, wir freuen uns jetzt schon auf die nächsten schönen
Stunden am Weißen Regen. Fritz
und Ilona.
*****
War mir natürlich auch klar
das Resonazen dieser Art geben muß. Besonders amüsant finde
ich wieder den Teil indem man versucht hier einen Krater zwischen Top Fliegenfischern
zu denen Du dich wohl zählen möchtest und denen die Pech haben
zu ziehen.
Ich kann Dir aber versichern das
ich in der Woche super gefangen habe. Trotz hochsommelicher Temperaturen.
Aber von "wie es im Wald hineinruft
so schalt es hinaus" war wohl keine Spur. Wir waren höflich und freundlich.
Nur über eines muß man sich mal klar werden. Wenn zwei Leute
die Strapaze eine 10 Stündigen Zugfahrt auf sich nehmen um ihren Urlaub
dort unten zu verbringen. Dann kann man nach einen Diebstahl wie er dort
vorgekommen ist wohl etwas mehr Verständnis verlangen. Das ganze dann
irgendwie, so wie Du, mit schlechten Fangergebnissen zu rechtfertigen oder
als eine Art angriff oder Verarschungsversuch darzustellen ist nicht gerade
das, was man unter Gastfreundschaft versteht.
Oder soll ich die ganze Sache etwa
so sehen. 150 DM Mensch da kann ich ja froh sein. Stell Dir doch mal vor
es hätte eine Diebstahlversicherung gegeben. Ich denke Du kennst ja
den Raum und weißt wie sicher er ist (Nie abgeschlossen, und unbewacht).
Aber es gibt dann die Hausordnung tja und an die halte ich mich. Außerdem
hat Toni Höcherl noch gesagt das nichts von Ruten in der Hausordnung
steht. Aber ich denke mal das wenn von Angelgerät die Rede ist, das
ich glaube ich nicht ganz falsch liege, wenn ich eine Fliegenrute dazuzähle.
Ansonsten muß ich mich in der Hausordnung präzieser ausdrücken.
Oder lieber Fritz hast Du schon
mal mit einer Wathose einen Fisch gefangen?? Bestimmt maximal in einer
Karpfenzuchtanlage.
Resume für mich ist:
Du hast deine subjektive Erfahrung
und ich habe meine. Und diese ist exakt so wie ich sie dargestellt habe.
Wenn Du schöne Tage dort hattest freut mich das für dich. Meine
waren bis auf den Diebstahl auch nicht schlecht nur die Reaktion war weder
flexibel, noch hilfsbereit, noch akzeptabel. Wenn einem meiner Gäste
sofern ich ein Hotel besitzen würde, sowas passiert wäre, wäre
ich für den Schaden aufgekommen und hätte dafür gesorgt
das es in Zukunft einen sicheren Platz für Angelausrüstung gibt.
Es gibt immer ein erster mal, nur ist es eine Frage wie man Dem begegnet.
Wir waren gezwungen uns neue Ausrüstung zu kaufen und sind hergegangen
und haben genau den Betrag ausweisen lassen der uns auch an Schaden entstanden
ist. Also eigentlich hätte man ja auch die Polizei rufen sollen. Nur
sah ich dazu keinen Anlass weil man sich ja "erstmal" bereit erklärt
hatte das Geld vorzustrecken. Nur das ich jetzt hinterher laufen muß
finde ich schon sehr unverschämt.
Gruß Falko
Herfeld
*****
Sehr gerne möchte ich hier
auch meine Meinung zu der Sache abgeben.
Ich bin der Angelkollege der mit
Falko im Sommer am weißen Regen war. Was uns dort passiert ist kennt
ihr ja schon bereits. Leider (und das leider meine ich ernst) muß
ich Falko zustimmen. Die Reaktion von Toni wegen dem Diebstahl waren nicht
OK. Ich hatte nach der Überweisung der Versicherung mit Toni gesprochen
und wurde bitterlich enttäuscht. In zweideutigen Sätzen stellte
sich ja heraus, das er nicht glaubt das die Ausrüstung gestohlen wurde.
Und mit der Aussage das es ja so nicht in der Hausordnung steht!!!! Na
ja!!!.Möchte nur mal wissen was passieren würde wenn Toni im
Urlaub fährt und ihm seine Angelausrüstung gestohlen würde.
Ich glaube der Besitzer könnte sich auf was gefaßt machen und
Toni würde auf Ersatz bestehen (Was ja auch verständlich ist).
Was anderes möchten wir ja auch nicht, wir wollen ja keinen Kapital
rausschlagen oder jemanden verar.... Ich hoffe doch wir können das
Problem noch irgendwie aus der Welt schaffen. Vielleicht sollte Toni mal
über eine Diebstahlversicherung nachdenken. Noch ein paar Sätze
an den Kerl der unsere Sachen mitgenommen hat. Ich dachte immer unter Fischerkollegen
besteht ein Ehrencodex aber leider mußte ich ja feststellen das es
Fischer und Fischer gibt. Hoffe doch das er irgenwann mal bei so einer
Sache erwischt wird, ich glaube aber das wird nur ein Wunsch von mir bleiben.
moonglow@gmx.at
*****
Ich hab die schon etwas zurückliegenden
Artikel über die Höcherl-Strecke und die Pension gelesen und
kann sie aufgrund meiner Erfahrungen nicht bestätigen. Ich war das
erste mal E/Mai- A/Juni dort (Woche nach Chr. Himmelfahrt) und eine weitere
Woche A/September. Die Fischerei im Juni war einmalig. Das Wetter passte,
Wasserstand war auch ok und die Fische bissen für meine Verhältnisse
sehr gut. Besonders die Äschenfischerei mit Trockenfliegen war ein
Traum, da entgegen meinem Hausgewässer auch die oberhalb der 40cm-Marke
auf die Trockene gingen. Ich hatte aber auch wohl die ideale Woche erwischt,
denn der Vatertagstrubel war vorbei (nur das Zelt stand noch) und ab der
folgenden Woche war die Fischerei wohl aufgrund hohen Wasserstandes kaum
noch möglich. In der Septemberwoche hatte ich weit nicht so viel Erfolg.
Sicherlich muss man zum Ende der Saison einkalkulieren, dass die Fische
fast alle schon ein oder mehrere Male am Haken waren, zudem war gerade
der Wetterumschwung von der Hitzeperiode auf die recht kühle
und regnerische Phase. Und darauf reagierten die Fische mit recht extremer
Steigfaulheit. Aber trotzdem war es noch eine sehr schöne, wenn auch
sehr heikle Fischerei. Zur Pension und der Fam. Höcherl kann ich ebenfalls
nichts negatives sagen. Vielleicht mal abgesehen von der Speisekarte, die
für meinen Geschmack etwas dürftig ist, aber das ist halt wie
schon gesagt Geschmacksache, und satt geworden bin ich immer. Die Erfahrungen
die Falko gemacht hat sind wirklich ärgerlich. Und, da Diebstähle
aus dem besagten Raum wohl schon öfter vorgekommen sind wäre
da eine entsprechende Versicherung bestimmt angebracht, alleine schon um
den Ärger zu vermeiden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass so etwas
für die Familie Höcherl angenehm ist und für die betroffenen
Fischer erst recht nicht. Ich habe die Fam. Höcherl bisher nur von
einer sehr freundlichen und zuvorkommenden Seite kennen gelernt und kann
die Pension und besonders die FF-Strecke nur weiter empfehlen. Tschüs
Willi
Diekhaus
*****
07.05.03: Weißer Regen
Fischerstüberl Höcherl
Ich war vorige Woche mit dem "schlafenden
Mann, der die Glocken läuten hörte" in Blaibach für 3 Tage
zum Fischen. Wir wollten uns nach den vielen unterschiedlichen Meinungen
selbst ein Bild machen. (man hörte von geklauter Rute etc.) Wir buchten
für 2 Übernachtungen im Einzelzimmer+ 3 Tages-Fischerkarte für
den Weißen Regen.Preis 90,20 ?. Das ist bezahlbar. Die Fischerstrecke
war sehr abwechslungsreich und es war genügend Fisch vorhanden. Besonders
an der oberen Pachtgrenze in Kötzting gab es richtig gute Fische.
Das Gasthauspersonal war sehr freundlich und es fehlte uns an nichts. Die
Gleichgesinnten Flifis waren sehr nett und man konnte nach der Fischerei
in der Gaststube noch lange schwätzen. Also, das war meine persönliche
Meinung. Nur zur Info für Kollegen die mal rauffahren möchten
und sich vor lauter Angst nicht getraut haben. Die Strecke darf von der
Stadtbrücke in Kötzting bis zur Mündung in den Regen befischt
werden, ohne "Privatstrecken für besondere Freunde des Chefs". Mario
Mende, Sachsen
*****
| 02.06.2003: Beitrags-Titel: also
gut: ein kurzbericht:
Wir fahren seit etlichen Jahren immer über Himmelfahrt mit durchschnittlich 7 Mann (bzw. einer Frau :-) zum Fischen - immer in eine andere Region - mal Große Mühl, Ager, Weiße Elster, Saale, Ilm, Erzgebirge etc.. Vom Fischerstübl selbst können wir nur wenig berichten, da uns T.Höcherl ein paar 100 Meter abseits in der Pension Vogel einquartiert hatte, weil das eigene Haus voll war (obwohl wir bereits exakt ein Jahr vorher verbindlich reserviert hatten...). Das war jedoch absolut kein Ärgernis: die Unterkunft war TOP, das Frühstück prima und das Preis-Leistungsverhältnis mit 18 bis 20 EUR/ÜB-F mehr als günstig. Zudem hatten wir hinter dem Haus ein schönes Gartengelände bis direkt an den großen Regen, große Bäume spendeten in der Mittagshitze Schatten und wir konnten die obligatorischen "Thüringer Himmelfahrts-Bratwürste" (die auch immer dem Gastgeber zum Probieren krendenzt werden...) und den einen oder andern Fisch ungestört auf den Grill legen... Mit dem Fischerstüberl Höcherl kamen wir also nur bei der Fischkartenausgabe und beim Einnehmen diverser Mahlzeiten in Kontakt - die alle preiswert und lecker waren. Auch der Preis für die 3-Tages-Karte (40,--EUR) ist günstig. Unsere Einschätzung zum Weißen Regen selbst lautet einstimmig: ein sehr schönes Fischwasser mit gutem Fischbestand. Die an solch heißen Tagen unterschiedlichen (schwierigen) Aktivitätsphasen trocken und mit der Nymphe ausnutzend, hatten wir sehr schöne Stunden am Wasser und es gelangen (fast) allen Teilnehmern Fänge von sehr schönen Äschen und Bachforellen bis knapp über 40cm. Auch sonst gefällt mir persönlich das Wasser sehr gut, negativ ist natürlich auch an diesem Fluß geradezu die Vergewaltung mit Wehren, Aufstau- und Ausleitungsstrecken, die dem Gewässer den natürlichen Lebensnerv abklemmen - aber das ist dort wohl schon seit "Menschheitsgedenken" so. Auch nicht schön ist der m.E. sehr hohe Befischungsdruck (Himmelfahrt um die 25 Fliegenfischer), was mich vermutlich zukünftig von allzuhäufigen Besuchen dort abhalten wird. Aber es kann sonst ja durchaus bedeutend ruhiger zugehen - an einem Feiertagwochenende ist natürlich Hochbetrieb. Die Spuren des Hochwasser's im letzen Jahr sind noch allgegenwärtig - es muß, gerade auch in Kötzting, verheerend gwesen sein. Das Foto oben zeigt die Fußgängerbrücke oberhalb Pulling. Sicher 5m hoch, fällt hoffentlich das mit Urgewalten unter die Brücke gepresste Treibgut nicht mal irgendwann einem ahnungslosen Fliegenfischer auf den Kopf... Michael Müller |
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