Das Fliegenfischer-Forum hält es für seine Pflicht, in dieser Rubrik auch über unschöne Erlebnisse an Gast- und Urlaubsgewässern zu berichten. Hier ist diesbezüglich der erste Beitrag und nochfolgend diverse Wortmeldungen dazu:

Ärger am Weißen Regen:

Weißer Regen ade (19.09.2001)

Hallo Leute,
tja wie ihr ja schon über meine Österreich-Post gelesen habt war es diesen Sommer recht essig. Doch was mir beim Toni ( Pension Fischerstüberl, Pulling 12, 93467 Blaibach, 09941/8161) passiert ist  läßt mich nachdenklicher werden:
Es war ein Tag an dem wir die 5-6 Ruten auf Seite gelegt hatten und mit den Streamerruten auf Hecht gehen wollten. Wir sind vom Fischerstüberl bis Kötzting zu Fuß maschiert um es mal zu versuchen. Als wir zurückkammen gingen wir in den allseitsbekannten Anglerraum , in dem man ja laut Hausordnung sein ganzes Angelzubehör (und dazu ist man dann ja gezwungen wenn man kein Auto dabei hat) ablegen muß.
Wir mußten also feststellen das sich jemand unserer Ausrüstung bedient hatte und somit waren 800 DM erst mal verloren. Wir hatten noch Hoffnung das es sich jemand ausgeliehen hätte doch als am Abend alle Fischer wieder da waren unsere Ruten aber nicht, wußten wir, das wir verloren hatten.
Interessant war für mich in diesem Zusammenhang der Aspekt wie Familie Höcherl damit Umging. Ein "Das ist noch nie Passiert" hörte man jedenfall öfters als ein Lösung zu diesem Problem. Nein was noch viel schlimmer war, ich merkte unterschwellig zunächst einmal die Verdächtigung welche sich auch später durch die Stammgäste und deren Verhalten ausdrückte, das wir jetzt die Bösen sind und die Ruten versteckt hätten und die arme Familie Höcherl betrügen wollten.
Naja daran wollte ich noch nicht glauben. Mein Kollege den ich zum 1. mal dorthin mitgenommen hatte, mußte ich beruhigen. Frau Höcherl war die Einzige welche sich um unsere Problem kümmern wollte, jedoch stellte sich dann ganz schnell heraus wer im Hause Höcherl die Hosen an hat und Aussagen wurden dementiert oder garnicht mehr erwiedert. Plötzlich kam man auf den genialen Gedanken der Toni sei über unsere Ruten mit seinem Auto gefahren. Das mußte dann später als wir zu Hause waren in eine Version mit dem Fahrrad abgeändert werden da sonst die Autoversicherung gestiegen wäre.
Das letzte Telefonat zwischen meinem Kollegen und Toni zeigte dann auch die wahre Gesinnung. Wir hatten mittlerweile 150 DM pro Person überwiesen bekommen. Entstanden war mir aber ein Schaden von über 350 und meinem Kollegen von fast 500 DM. Tja und das wollten wir jetzt nochmal regeln. Toni sagte dann er wäre davon überzeugt das die Ruten gar nicht gestohlen worden wären. Er unterstellt uns somit wieder das wir ihn verar.... wollten. Angebot seinerseits war beim nächsten mal die Angelkarten kostenlos zu überlassen. Tja damit ist uns auch nicht mehr geholfen. Denn das hätte ja zunächst wieder mal zuerst einen Aufwand für uns zu bedeuten.
Schade das es sowas gibt. Wir hatte also die ganze Palette. von - wir strecken euch das Geld vor und bekommen es dann von der Versicherung wieder - bis- Ich bin davon überzeugt das die Ruten garnicht gestohlen wurden. Und miesmacherei bei den Stammgästen. Die, ich muß es leider so sagen, sofern sie keine Fischer waren besonders unausstehlich in ihren Gebaren waren.
Das Resume für uns: Wir werden natürlich nicht mehr nach Höcherls fahren. Schade ist es um den schönen weißen Regen und den genialen Angelshop in Kötzting. Und Hausordnungen bezüglich Angelausrüstung interessieren mich in Zukunft auch nicht mehr. 5 Sterne oder nicht. Ich nehme meine Sachen mit aufs Zimmer.
Hoffentlich wird Toni mit seiner Art noch glücklich und kann gut schlafen. Auf uns braucht er als Gäste nicht mehr zu zählen.
Gruß   Falko Herfeld.

Und hier andere Meinungen dazu:
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Noch eine Sache habe ich Vergessen die sich besonders an diejenigen richten soll die das große Wehr des Schwarzen Regens unterhalb des Blaibacher Sees immer so mit Wehmut betrachten weil dort wirklich Rapfen,Huchen riesen Hechte und Karpfen rumschwimmen und hier laut Aussage Höcherl absolutes Fischverbot gilt.
Leute es ist nicht so. Für seine Stammgäste sprich dem Hausmeister der reden Nervt und die ganzen anderen Kumpane die sich aufführen als wären Sie Pensionseigentümer, ist diese Stück Wasser ebenfalls Reserviert. Dies mußte ich im letzten Jahr feststellen. Dort fischten einige wie im Forellenpuff mit Salzwasserwirbeln die ich allenfalls auf Großbutt oder ähnliches ansetzen würde. Tja mein Gefühl vom letzten Jahr hatte sich eben bestätigt. Es gibt eben doch Gäste zweiter Klasse...nur war mir das aufgrund des Wunderbaren weißen Regens bis zum genannten zwischenfall ziemlich egal.  Falko Herfeld.
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Hallo Falko, den negativen Eindruck kann ich leider nur bestätigen. Allerdings muß ich auch sagen, das der weiße Regen ebenfalls auch nicht das Gewässer ist, wie ich es mir nach dem Artikel in der Fliegenfischen vorgestellt habe. Bei uns war es so :
Wir hatten für Juni diesen Jahres Fischkarten und Zimmer für 3 Tage reserviert. Als wir nach fast 600 km Fahrt dort ankamen mussten wir feststellen das absolutes Hochwasser herrschte. D.h. das Wasser war derart angetrübt, das an ein Fischen gar nicht zu denken war. Auch haben wir uns angesichts der von dir bereits beschriebenen "Stammtischbrüder" und dem Gehabe des Herrn Hoescherl überhaupt nicht wohl gefühlt. Nach ca. 1,5 Std. in denen wir den Fluss begutachtet und zaghaft zu fischen versucht hatten sind wir zurück zum Hotel und haben uns mit dem Hausherrn unterhalten. Mit unserer Frage, warum man uns nicht benachrichtigt hatte obwohl der Fluss unfischbar war, ernteten wir nur Unverständiss. Immerhin sind wir so die lange Strecke umsonst gefahren :-( <BR>Auch war er nicht bereit die bereits bezahlte Angelkarte für die 3 Tage zu erstatten. Nach viel hin und her hiess es dann plötzlich gegen Zahlung von 50 DM sei alles (Reservierung+Angelkarte) storniert und vergessen. Auf den Hinweis, das sich IMHO das Gewässer (subjektive Meinung die ich mir trotz Hochwasser denke bilden zu können) völlig anders darstellt als in der Fliefi beschrieben wurde ebenfalls nicht reagiert.
Wir sind dann Hals über Kopf geflohen und weil wir einmal da waren direkt zu Gmundener Traun durchgefahren. Altbewährt und gut eben. Der eine Tag fischen war dann allerdings wunderbar und der beste den ich je an der Traun erlebt habe !
Also auch von mir eine ganz klare Negativbewertung für die Unterkunft und das Drummherum und in Ansätzen auch für das Gewässer an sich !!! Gruß, Jens Richrath.
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Hallo Leute! Leider muß ich auch etwas Negatives zu o.a. Thema sagen. An Weißen Regen war ich vor 2 Jahren das erste Mal. Wetter und Wasser "paßten", die Unterkunft hatte ich als "guten Durchschnitt" eingestuft, die Preise sind erträglich.
Natürlich hatte FliFi wieder maßlos bei der Gewässerbeschreibung übertrieben (wie schon oft von mir erlebt). Am ersten Tag habe ich im Weißen Regen mehrere gute Fische gefangen, am 2. Tag waren noch einige "Fliegenfischer" angereist, die in mehreren 2er Gruppen watend vor mir "gefischt" hatten. Da ging natürlich nur an den wenigen stellen etwas, wo selbst die Wathosen zu kurz waren. Entnommen durfte 1 Fisch pro Tag werden, eine Zubereitung in der Pension wurde aus "Kapazitätsgründen und den vielen Streß in der Küche" abgelehnt. Die Kühltruhe im "Angelgeräteraum" machte keine guten Eindruck.
Ich hatte mit meiner Familie trotzdem 4 schöne Tage, fing sogar eine kapitale Äsche von 52cm (an der Fußgängerbrücke bei der Pension) und bin deshalb im vorigen Jahr wieder hingefahren. Die Gastlichkeit hatte nachgelassen (Streß wegen Himmelfahrt), die zusätzliche Decke fürs Bett bekam meine Frau erst nach 2 Tagen und mehrmaligen nachfragen, im Fluß waren kaum noch Fische zu sehen und die wenigen, die wir fingen machten keinen gesunden Eindruck (ausgefranste, unvollständige Flossen, abgemagert). Meine Frage nach einer eventuellen Krankheit wurde mit unfreundlichen Bemerkungen zurückgewiesen.
Schade, mit etwas mehr "Herz" für alle Gäste würde das Fischerstüberl sicher die im FliFi geschilderte Qualität erreichen.
Peter Krause
P.S. Ich nehme mein Angelgerät prinzipiel mit aufs Zimmer. Es ist zu teuer und ich hänge zu sehr daran. Sch.. auf Hausordnungen, was dabei rauskommt, hat Falko erlebt.
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Hallo Leute, tja ich habe ja schon immer gesagt, dass die Gewässertips von "Flifi" nicht das Papier wert sind auf dem sie gedruckt sind. Am schlimmsten wird es wenn die Strecke zu einen Hotel o.ä. gehört. Anscheinend ist doch was dran wenn verschiedene Leute immer wieder behaupten, dass die Redakteure der Zeitschrift an Gewässern umsonst fischen dürfen wenn sie positiv darüber berichten. So ärgert es mich schon lange, dass die Lachsfischerei in Norwegen für "Flifi" anscheinend nur aus der Strecke des "NFC" von Manfred Raguse besteht. Ein Forumteilnehmer (der nicht genannt werden wollte) hat mich dann aufgeklärt warum das so ist. Das war dann ein weiterer Grund für mich das Abo zu kündigen. Auf diese "Gewässertips" kann ich verzichten. Richard Beisig.
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Hallo Falko. Habe mit Erstaunen Deinen Bericht zum Fischerstüberl und der Familie Höcherl gelesen. Ich selbst habe in den letzten 2 Jahren eigendlich die schönsten Stunden meines 27 jährigen Fischerdaseins dort erlebt. Die Stunden am Blaibachersee, Regen und dem Weißen Regen haben mich dazu veranlasst das Fischerstüberl, seine Gewässer und seine Wirtsleute an viele meiner Bekannten weiter zu empfehlen. Bis zum heutigen Tage war die Resonanz all dieser Bekannten nur positiv. Von kranken Fischen in den Gewässern, unfreundlichen Bedienungen kann ich hier nicht berichten.
Es war in der Vergangenheit eher so, das die Führung des Hauses, egal wer gerade die Hosen anhatte immer bemüht war den Gästen jeden Wunsch zu erfüllen. ( auch die fast unmöglichen ) Aber ein altes Sprichwort sagt schon " wie man kommt gegangen, so wird man auch empfangen.
Deine Verbittertheit über den Diebstahl Deines Angelgerätes kann ich nachvollziehen, aber ist es angebracht mit teils persönlichen, difamierenden Äusserungen eine <BR>Adresse die unter vielen Fischern einen guten Ruf hat in dieser Form zu schädigen ?
Zu Qualität von Gewässern und Unterkunft sei noch bemerkt natürlich wird es auf verschiedenen Plätzen unserer Erde noch bessere Vorraussetzungen zur Ausübung unseres Sportes geben, diese aber sind durch die Preisgestalung nur einigen wenigen vorbehalten. Die Einheimischen Besucher der Gaststätte ( Stammtisch ) haben mir und meiner Frau nach kürzester Zeit schon den Eindruch vermittelt, gern gesehene Gäste dieser Region zu sein, sodaß auch meine Frau sich als Nichtanglerin hier sehr wohl fühlt. Ich würde Dir Vorschlagen lass die Kirche im Dorf. Viele Deiner Angelkollegen sind schon längst darüber hinweg, schlechtere Fangergebnisse mit allen möglichen Entschuldigungen wie Wetter, Hochwasser un sonstigem zu interpretieren.
An die Famiele Höcherl: Bleibt wie Ihr seid, wir freuen uns jetzt schon auf die nächsten schönen Stunden am Weißen Regen. Fritz und Ilona.
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War mir natürlich auch klar das Resonazen dieser Art geben muß. Besonders amüsant finde ich wieder den Teil indem man versucht hier einen Krater zwischen Top Fliegenfischern zu denen Du dich wohl zählen möchtest und denen die Pech haben zu ziehen.
Ich kann Dir aber versichern das ich in der Woche super gefangen habe. Trotz hochsommelicher Temperaturen.
Aber von "wie es im Wald hineinruft so schalt es hinaus" war wohl keine Spur. Wir waren höflich und freundlich. Nur über eines muß man sich mal klar werden. Wenn zwei Leute die Strapaze eine 10 Stündigen Zugfahrt auf sich nehmen um ihren Urlaub dort unten zu verbringen. Dann kann man nach einen Diebstahl wie er dort vorgekommen ist wohl etwas mehr Verständnis verlangen. Das ganze dann irgendwie, so wie Du, mit schlechten Fangergebnissen zu rechtfertigen oder als eine Art angriff oder Verarschungsversuch darzustellen ist nicht gerade das, was man unter Gastfreundschaft versteht.
Oder soll ich die ganze Sache etwa so sehen. 150 DM Mensch da kann ich ja froh sein. Stell Dir doch mal vor es hätte eine Diebstahlversicherung gegeben. Ich denke Du kennst ja den Raum und weißt wie sicher er ist (Nie abgeschlossen, und unbewacht). Aber es gibt dann die Hausordnung tja und an die halte ich mich. Außerdem hat Toni Höcherl noch gesagt das nichts von Ruten in der Hausordnung steht. Aber ich denke mal das wenn von Angelgerät die Rede ist, das ich glaube ich nicht ganz falsch liege, wenn ich eine Fliegenrute dazuzähle. Ansonsten muß ich mich in der Hausordnung präzieser ausdrücken.
Oder lieber Fritz hast Du schon mal mit einer Wathose einen Fisch gefangen?? Bestimmt maximal in einer Karpfenzuchtanlage.
Resume für mich ist:
Du hast deine subjektive Erfahrung und ich habe meine. Und diese ist exakt so wie ich sie dargestellt habe. Wenn Du schöne Tage dort hattest freut mich das für dich. Meine waren bis auf den Diebstahl auch nicht schlecht nur die Reaktion war weder flexibel, noch hilfsbereit, noch akzeptabel. Wenn einem meiner Gäste sofern ich ein Hotel besitzen würde, sowas passiert wäre, wäre ich für den Schaden aufgekommen und hätte dafür gesorgt das es in Zukunft einen sicheren Platz für Angelausrüstung gibt. Es gibt immer ein erster mal, nur ist es eine Frage wie man Dem begegnet. Wir waren gezwungen uns neue Ausrüstung zu kaufen und sind hergegangen und haben genau den Betrag ausweisen lassen der uns auch an Schaden entstanden ist. Also eigentlich hätte man ja auch die Polizei rufen sollen. Nur sah ich dazu keinen Anlass weil man sich ja "erstmal" bereit erklärt hatte das Geld vorzustrecken. Nur das ich jetzt hinterher laufen muß finde ich schon sehr unverschämt.
Gruß   Falko Herfeld
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Sehr gerne möchte ich hier auch meine Meinung zu der Sache abgeben.
Ich bin der Angelkollege der mit Falko im Sommer am weißen Regen war. Was uns dort passiert ist kennt ihr ja schon bereits. Leider (und das leider meine ich ernst) muß ich Falko zustimmen. Die Reaktion von Toni wegen dem Diebstahl waren nicht OK. Ich hatte nach der Überweisung der Versicherung mit Toni gesprochen und wurde bitterlich enttäuscht. In zweideutigen Sätzen stellte sich ja heraus, das er nicht glaubt das die Ausrüstung gestohlen wurde. Und mit der Aussage das es ja so nicht in der Hausordnung steht!!!! Na ja!!!.Möchte nur mal wissen was passieren würde wenn Toni im Urlaub fährt und ihm seine Angelausrüstung gestohlen würde. Ich glaube der Besitzer könnte sich auf was gefaßt machen und Toni würde auf Ersatz bestehen (Was ja auch verständlich ist). Was anderes möchten wir ja auch nicht, wir wollen ja keinen Kapital rausschlagen oder jemanden verar.... Ich hoffe doch wir können das Problem noch irgendwie aus der Welt schaffen. Vielleicht sollte Toni mal über eine Diebstahlversicherung nachdenken. Noch ein paar Sätze an den Kerl der unsere Sachen mitgenommen hat. Ich dachte immer unter Fischerkollegen besteht ein Ehrencodex aber leider mußte ich ja feststellen das es Fischer und Fischer gibt. Hoffe doch das er irgenwann mal bei so einer Sache erwischt wird, ich glaube aber das wird nur ein Wunsch von mir bleiben. moonglow@gmx.at
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Ich hab die schon etwas zurückliegenden Artikel über die Höcherl-Strecke und die Pension gelesen und kann sie aufgrund meiner Erfahrungen nicht bestätigen. Ich war das erste mal E/Mai- A/Juni dort (Woche nach Chr. Himmelfahrt) und eine weitere Woche A/September. Die Fischerei im Juni war einmalig. Das Wetter passte, Wasserstand war auch ok und die Fische bissen für meine Verhältnisse sehr gut. Besonders die Äschenfischerei mit Trockenfliegen war ein Traum, da entgegen meinem Hausgewässer auch die oberhalb der 40cm-Marke auf die Trockene gingen. Ich hatte aber auch wohl die ideale Woche erwischt, denn der Vatertagstrubel war vorbei (nur das Zelt stand noch) und ab der folgenden Woche war die Fischerei wohl aufgrund hohen Wasserstandes kaum noch möglich. In der Septemberwoche hatte ich weit nicht so viel Erfolg. Sicherlich muss man zum Ende der Saison einkalkulieren, dass die Fische fast alle schon ein oder mehrere Male am Haken waren, zudem war gerade der Wetterumschwung von der Hitzeperiode auf die  recht kühle und regnerische Phase. Und darauf reagierten die Fische mit recht extremer Steigfaulheit. Aber trotzdem war es noch eine sehr schöne, wenn auch sehr heikle Fischerei. Zur Pension und der Fam. Höcherl kann ich ebenfalls nichts negatives sagen. Vielleicht mal abgesehen von der Speisekarte, die für meinen Geschmack etwas dürftig ist, aber das ist halt wie schon gesagt Geschmacksache, und satt geworden bin ich immer. Die Erfahrungen die Falko gemacht hat sind wirklich ärgerlich. Und, da Diebstähle aus dem besagten Raum wohl schon öfter vorgekommen sind wäre da eine entsprechende Versicherung bestimmt angebracht, alleine schon um den Ärger zu vermeiden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass so etwas für die Familie Höcherl angenehm ist und für die betroffenen Fischer erst recht nicht. Ich habe die Fam. Höcherl bisher nur von einer sehr freundlichen und zuvorkommenden Seite kennen gelernt und kann die Pension und besonders die FF-Strecke nur weiter empfehlen. Tschüs Willi Diekhaus
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07.05.03: Weißer Regen  Fischerstüberl Höcherl
Ich war vorige Woche mit dem "schlafenden Mann, der die Glocken läuten hörte" in Blaibach für 3 Tage zum Fischen. Wir wollten uns nach den vielen unterschiedlichen Meinungen selbst ein Bild machen. (man hörte von geklauter Rute etc.) Wir buchten für 2 Übernachtungen im Einzelzimmer+ 3 Tages-Fischerkarte für den Weißen Regen.Preis 90,20 ?. Das ist bezahlbar. Die Fischerstrecke war sehr abwechslungsreich und es war genügend Fisch vorhanden. Besonders an der oberen Pachtgrenze in Kötzting gab es richtig gute Fische. Das Gasthauspersonal war sehr freundlich und es fehlte uns an nichts. Die Gleichgesinnten Flifis waren sehr nett und man konnte nach der Fischerei in der Gaststube noch lange schwätzen. Also, das war meine persönliche Meinung. Nur zur Info für Kollegen die mal rauffahren möchten und sich vor lauter Angst nicht getraut haben. Die Strecke darf von der Stadtbrücke in Kötzting bis zur Mündung in den Regen befischt werden, ohne "Privatstrecken für besondere Freunde des Chefs". Mario Mende, Sachsen
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02.06.2003: Beitrags-Titel: also gut: ein kurzbericht:
Wir fahren seit etlichen Jahren immer über Himmelfahrt mit durchschnittlich 7 Mann (bzw. einer Frau :-) zum Fischen - immer in eine andere Region - mal Große Mühl, Ager, Weiße Elster, Saale, Ilm, Erzgebirge etc..
Vom Fischerstübl selbst können wir nur wenig berichten, da uns T.Höcherl ein paar 100 Meter abseits in der Pension Vogel einquartiert hatte, weil das eigene Haus voll war (obwohl wir bereits exakt ein Jahr vorher verbindlich reserviert hatten...). Das war jedoch absolut kein Ärgernis: die Unterkunft war TOP, das Frühstück prima und das Preis-Leistungsverhältnis mit 18 bis 20 EUR/ÜB-F mehr als günstig. Zudem hatten wir hinter dem Haus ein schönes Gartengelände bis direkt an den großen Regen, große Bäume spendeten in der Mittagshitze Schatten und wir konnten die obligatorischen "Thüringer Himmelfahrts-Bratwürste" (die auch immer dem Gastgeber zum Probieren krendenzt werden...) und den einen oder andern Fisch ungestört auf den Grill legen...
Mit dem Fischerstüberl Höcherl kamen wir also nur bei der Fischkartenausgabe und beim Einnehmen diverser Mahlzeiten in Kontakt - die alle preiswert und lecker waren. Auch der Preis für die 3-Tages-Karte (40,--EUR) ist günstig.
Unsere Einschätzung zum Weißen Regen selbst lautet einstimmig: ein sehr schönes Fischwasser mit gutem Fischbestand. Die an solch heißen Tagen unterschiedlichen (schwierigen) Aktivitätsphasen trocken und mit der Nymphe ausnutzend, hatten wir sehr schöne Stunden am Wasser und es gelangen (fast) allen Teilnehmern Fänge von sehr schönen Äschen und Bachforellen bis knapp über 40cm. Auch sonst gefällt mir persönlich das Wasser sehr gut, negativ ist natürlich auch an diesem Fluß geradezu die Vergewaltung mit Wehren, Aufstau- und Ausleitungsstrecken, die dem Gewässer den natürlichen Lebensnerv abklemmen - aber das ist dort wohl schon seit "Menschheitsgedenken" so.
Auch nicht schön ist der m.E. sehr hohe Befischungsdruck (Himmelfahrt um die 25 Fliegenfischer), was mich vermutlich zukünftig von allzuhäufigen Besuchen dort abhalten wird. Aber es kann sonst ja durchaus bedeutend ruhiger zugehen - an einem Feiertagwochenende ist natürlich Hochbetrieb.
Die Spuren des Hochwasser's im letzen Jahr sind noch allgegenwärtig - es muß, gerade auch in Kötzting, verheerend gwesen sein. Das Foto oben zeigt die Fußgängerbrücke oberhalb Pulling. Sicher 5m hoch, fällt hoffentlich das mit Urgewalten unter die Brücke gepresste Treibgut nicht mal irgendwann einem ahnungslosen Fliegenfischer auf den Kopf...
Michael Müller
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03.06.03: Hallo Michael, herzlichen Dank für deinen aufschlussreichen Bericht. Ich glaube dir natürlich, was du schreibst.
Mich wundert nur sehr, dass mein Bruder und seine zwei Freunde, die den Weißen Regen wie ihre Hosentasche kennen und eben auch Vergleiche zu den Vorjahren haben, nur sehr sehr wenig maßige Fische landen konnten. Mein Bruder erzählte mir von unzähligen kleinen Äschen und nur einer Hand voll wenigen größeren Forellen und Äschen in vier Tagen!
Er erzählte auch, dass ihm ein Ortsansässiger von Kötzting erzählt hat, dass einige ausgelaufenen Öltanks bei der Flutkatastrophe im letzten Jahr weit mehr als 60 sehr große Äschen und Forellen mit in Tod gerissen hätten. Dieser Mann habe es selbst gesehen.
Bleibt nur zu hoffen, dass ihr entweder die  besseren Fischer seid oder einfach mehr Glück hattet. Etwas seltsam ist es aber schon. Vielleicht lag es ja auch an der Hitze?
Markus` Angestube, der an der Vereinsstrecke oberhalb vom Höcherl normalerweise Karten ausgibt, teilte meinen Bekannten mit, dass die nicht mal Tageskarten ausgeben, da der Bestand - nach dem Hochwasser letzten Jahres - so schlecht sei, dass man das nicht verantworten könne. Da liegt der Verdacht natürlich nahe, ob es beim Höcherl Toni nicht ähnlich ist und wir nicht überlegen sollten, uns kurzfristig ein anderes "lohnenswerteres" Ziel ins Auge zu fassen.
Wenn du mir bei deiner Fischerehre versprichst, dass eure Tage über Himmelfahrt Tage wirklich lohnenswert/fischenswert waren, dann werden mein Freund und ich vom 17. Bis 20. Juni das "Risiko" wagen.
Vielen Dank schon mal für deine ehrliche Einschätzung  im Voraus. TL, Martl Liebh.
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03.06.03: Hallo Martl, ich kann dir auch bestätigen, dass genügend Fisch da ist, auch Äschen weit über 40 cm und Bafos. Eine 45 er Bafo konnte ich selbst an der Brauerei fangen- die Äschen waren zu heikel, oder wir waren zu doof, diese Monster dort zu überlisten.
Einheimische sprachen von einer Super-Fischerei mit der Trockenfliege ab August. Wir waren Ende April oben und können nichts negatives sage n.
Unterkunft, Essen und Fischerei- sowie abends im Lokal die kennengelernten Fischerfreunde waren total in Ordnung.
Fazit: Empfehlenswert!    Gruß Mario Mende
Denke Olaf wird auch noch ein Sätzchen aus seiner Sicht schreiben.
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03.06.03: Martl: Da wir das erste mal am W.Regen waren, ist uns eine Einschätzung des Fischbestandes vor dem Hochwasser nicht möglich. In Gesprächen mit Stammgästen wurde desöfteren deutlich, dass der Bestand in diesem Jahr erheblich "dünner" als früher ist. Dann muß es vorher ja geradezu paradiesisch gewesen ein. Mehr kann ich dazu nicht sagen: für uns war es OK, es waren genug Fische da - schöne Äschen, gelegentlich eine bessere BF, im oberen Stück aber auch sehr viele gefräßige kleine BF's (handlang), die wohl vor Kurzem erst besetzt wurden.
Michael Müller
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