Purist: Ja oder Nein? Das ist hier die Frage!

Was macht FLIEGENFISCHEN aus? Hier darf nach Herzenslust gefachsimpelt werden! Auch Termin- und andere Ankündigungen passen hier herein.
(Bitte prüfe zuerst, ob nicht eine der nachfolgenden Rubriken geeigneter für Deinen Beitrag ist).

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Wie bist Du angeltechnisch aufgestellt?

Ich fische ausschließlich mit der Fliege.
30
39%
Ich fische bevorzugt bzw. am liebsten mit der Fliege, übe aber auch andere Angelmethoden aus.
41
54%
Ich habe keine bevorzugte Angelmethode.
5
7%
 
Abstimmungen insgesamt : 76

Re: Purist: Ja oder Nein? Das ist hier die Frage!

Beitragvon Maifliege75 » 08.05.2020, 23:03

Guten Abend,
interessantes Thema.
Ich würde mich in Kategorie 2 einordnen.
Als ich vor ca 15-20 Jahren begann mich mehr und mehr dem Fischen mit der Fliege zu widmen , gab es für mich ausschließlich nur eine Sache. Fliegenfischen , Fliegenfischen, Flie........... .
Dieser Zustand hielt einige Jahre an. Seit auch schon einiger Zeit beginne ich mich wieder zunehmend für andere Angelarten zu interessieren. Da wären zum Beispiel Spinnfischen, Trotting nach englischer Art und Trolling.

Hat mich das Fliegenfischen meine Sicht auf viele Dinge verändert.
Aber ja, und wie !

1) Es klingt vielleicht komisch aber ich kann mir einfach nicht mehr vorstellen mit einer Stationärrolle zu fischen. Es stört mich wenn die Schnur ,,übers Eck,, und nicht gerade von der Rolle läuft.
Ich mag Achsrollen und auch Baitcaster finde ich schön. Trotting mit der Centerpin und Nymphen ( z.B. Killer Bug ), warum nicht. Hechfischen mit einer Hardy Silex, why not ? Bootsfischen auf einem See oder an der Küste usw.

2) Ich könnte mir nicht mehr vorstellen die ganze Zeit an irgendeiner Stelle zu sitzen und warten bis Fische zu meinem Köder schwimmen. Versteht mich nicht falsch, ich habe überhaupt nichts gegen Angler, jeder so wie er mag. Mir wäre das irgendwie zu öde.

3) Widerhaken, Drillings und Zwillingshaken würde ich nicht mehr verwenden, egal auf welchen Fisch.

Als ich mit 14 Jahren meinen Angelschein gemacht habe begann für mich ein Weg den sicherlich viele eigeschlagen haben. Vom Stipper zum Grundangler folglich vom Raubfischangler zum Spinnfischer und dann zum Fliegenfischen.
Durch das Fliegenfischen wurde ich entgültig zum Fischer und habe aufgehört ein Angler zu sein.

Gruß und bleibt gesund
Thomas
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Re: Purist: Ja oder Nein? Das ist hier die Frage!

Beitragvon MarkusZ » 11.05.2020, 16:43

Hallo,

Maifliege75 hat geschrieben:Ich mag Achsrollen und auch Baitcaster finde ich schön.


Das kann ich gut nachvollziehen.

Maifliege75 hat geschrieben:Durch das Fliegenfischen wurde ich entgültig zum Fischer und habe aufgehört ein Angler zu sein.


Mit dieser Aussage kann ich leider überhaupt nichts anfangen.
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Re: Purist: Ja oder Nein? Das ist hier die Frage!

Beitragvon Maifliege75 » 11.05.2020, 17:38

Hallo Markus und in die Runde ,

unter Angeln habe ich immer die passive Form des Fischfangs verstanden , also alle Varianten der Ansitzangelei wie zum Beispiel Brandungsangeln,Stippen, Matchangeln, Ansitz mit Köderfisch auf Hecht oder auch Aal , sowie alle Varianten mit der Pose ( Friedfisch oder Raubfisch).
Man wirft seine Ruten aus und wartet bis sich der Bissanzeiger bemerkbar macht ( Pose, elektronischer Bissanzeiger , Aalglocke usw.)
In der Regel wird auch angefüttert ( Paniermehl , Maden, Boilie oder auch mit toten Köderfischen ).

Unter Fischen verstehe ich das aktive Form des Fischfangs. Man ist sehr oft an einem Fliessgewässer unterwegs, führt nur eine Rute mit sich und sucht den Fisch.
Methoden wären hier das Spinnfischen, Fliegenfischen,aktives Fischen mit Naturködern an der Pose oder ohne ( geht auch, im englischen heißt das glaube ich roving , also mit dem Rollblei ) oder das Trotting mit der abtreibenden Pose und der Centerpin.
Natürlich kann man auch mit mehreren Ruten aktiv Fischen , dann wären wir beim Trolling. Man sagt ja auch nicht Schleppangeln sondern Schleppfischen.

Ich möchte nochmal darauf hinweisen das ich das alles nicht wertend meine. Es ist jedem sein Recht, z. B. in einem Mischwasser , sofern nicht verboten Ansitzangeln zu betreiben. Das muß dann jeder für sich entscheiden. Es gibt ja auch Gewässerstrecken, und oft sehr schöne, in dem ja auch Spinnfischen erlaubt ist.
Ich habe schon als Spinnfischer ( noch vor dem Fliegenfischen) mehr und mehr die Lust verloren zu Angeln zu gehen sondern fing an die Fische zu suchen, sei es am See, am Fluß oder auch Kanal .
Ich hoffe ich konnte dir helfen
Thomas
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Re: Purist: Ja oder Nein? Das ist hier die Frage!

Beitragvon MarkusZ » 11.05.2020, 18:48

Hallo,

jetzt sehe ich klarer.

Wir legen die Begriffe scheinabr unterschiedlich aus.

Angler ist für mich jemand, der mit Schnur und Haken fischt.

Fischer dagegen jemand, der die Fangmethoden und Fangeräte benutzt, die ihm den jeweils besten Erfolg versprechen, also u.a. auch Netze, Reusen, Fallen etc.

Deswegen hätte ich mich nicht als Fischer eingeordnet, da ich wegen bestimmter Prinzipien auf durchaus fängige Methoden, Geräte, Köder, Stellen etc. verzichte, auch wenn sie erlaubt sind.

Und das beschränkt sich wie bei Dir nicht nur aufs Fliegenfischen.
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Re: Purist: Ja oder Nein? Das ist hier die Frage!

Beitragvon Trockenfliege » 11.05.2020, 19:22

In Bayern geht der Angler "fischen", in einigen anderen Sprachregionen auch, in anderen Regionen geht er angeln.
Es hängt also von der Herkunft ab, ob ihr beim Angeln fischt oder angelt.
Der Netzfischer dagegen ist immer ein solcher - also ein Fischer.
Aber soweit mir bekannt, werden in keiner Region die 2 Begriffe für unterschiedliche Angelarten - Ansitz- versus Spinnangler - benutzt, das wäre mir neu.

lg
Reinhard
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Re: Purist: Ja oder Nein? Das ist hier die Frage!

Beitragvon Ralli » 11.05.2020, 20:20

Seit über Dreißig Jahren nur noch mit der Fliege und werde auch dabei bleiben.
Kenne andere Methoden aber einmal mit Fliegenfischen angefixt und alles war vorbei.
Gruß Ralli
Gehe lieber zum Fischen als im www. zu surfen !!
Denn da fängt man die Fische (grins)
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Re: Purist: Ja oder Nein? Das ist hier die Frage!

Beitragvon Maifliege75 » 12.05.2020, 14:17

Hallo nochmal ,
meine Meinung zum Thema ist natürlich keineswegs in Stein gehauen. Ich habe im Netz nachgelesen . Unter Angeln bezeichnet man jegliche Form des Fischfangs mit Haken und Angelrute. Unter Fischen der Fischfang mit Netz , Reusen etc. . So falsch liegt man da nicht.
Ich glaube aber auch das ich mit meiner Meinung auch nicht so ganz verkehrt liege.
Und Reinhard: Das es auch regionale Unterschiede gibt stimmt sicherlich.
Man könnte noch was schreiben . Aber dann fürchte ich , würde man zu weit vom eigentlichen Thema abrücken.

Gruß
Thomas
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Re: Purist: Ja oder Nein? Das ist hier die Frage!

Beitragvon Harald aus LEV » 12.05.2020, 17:47

Mal gehe ich Fischen und ein anderes mal gehe ich Angeln. Wie es gerade passt.
Beides mit der Fliegenrute. Da mache ich keinen Unterschied im Ausdruck. Ist doch eh wurscht, oder?
Wenn nicht, sollte vielleicht jemand einen eigenen Thread aufmachen, wenn er mag.
Aber hier in den Berichten zur Umfrage finde ich es eher lästig.

Gruß
Harald
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Re: Purist: Ja oder Nein? Das ist hier die Frage!

Beitragvon Norman506 » 12.05.2020, 20:56

Hallo,


also ich habe mich in den letzten Jahren nur noch aufs Fliegenfischen versteift, einfach weil es mir am meisten Freude bereitet, ich habe 2 kleine Kinder Zuhause und neben der Arbeit und Familie wenig Zeit für mein Hobby, also wenn es passt mit der Fliegenrute ans Wasser;-).


Tl

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Re: Purist: Ja oder Nein? Das ist hier die Frage!

Beitragvon SalmoTrutta » 19.05.2020, 11:10

Hallo Gemeinde

Interessantes Thema. Als fischender Zeitgenosse der seit seinem 5ten Lebensjahr dem Schuppenwild nachstellt, habe ich vor über 40 Jahren mit dem Fliegenfischen begonnen.
Ich lebe in den NÖ Voralpen und mein Revier erstreckt sich zusammenhängend als fast 50 Km, zum Teil schon fertig renaturiertes Salmoniden-Gewässer..

Es gibt da so manch große Wehranlage wo noch Mühlbäche abgeleitet werden und in diesen macht es einfach Spaß mit den Gummifischen und der Spinrute die fetten Forellen zu suchen und zu beangeln. Huchen gibt es auch im Revier. Obwohl ich es mit der Fliegerute ab und an schon probiert habe ist der Fang des selbigen an der Spinrute doch um einiges vom Handling her einfacher. Verwendet werden bei mir nur Einfachhaken mit angedrücktem Widerhaken.

An so manch verheissungsvollen Tag ziehe ich mir die Watschuhe und dazugehörigen Strümpfe an um mit der Fliege die eine oder andere Stelle zu befischen. Wir dürfen nur beim Fliegenfischen Watstrümpfe verwenden, sonst nur Kniehohe Stiefel.

Aber was ich an mir bemerke, ich bin jetzt 60+. Die Sicherheit und Flinkheit mit der ich vor Jahrzehnten am Ufer mich bewegt habe die ist zum Teil verschwunden. Ich fühle mich nicht mehr so sicher. Da ist das Mühlbachfischen mit dem Gummifisch richtig entspannend. Wenn dann die Fische provozierend unter der Wasseroberfläche stehen und nur darauf warten angeworfen zu werden, dann kommen sie wieder, die Glücksgefühle. Insofern sollte man der eigenen Neigung nachgehen was gerade Emotional gefordert ist, immer mit der nötigen Achtung vor der Kreatur.

Bleibt Gesund und Petri Heil!
L.G. Peter
Würmer, Käse, Semmelflocken.
Große *Truttas* soll man nur mit Fliegen locken!
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Re: Purist: Ja oder Nein? Das ist hier die Frage!

Beitragvon Henning60 » 19.05.2020, 13:42

Petri an alle hier,
bei mir verhält es sich sehr ähnlich wie bei Peter (Salmo Trutta).
Unser Verein hat gut 40 Km Fliessstrecke gepachtet, dazu zwei Waldbäche, die früher der Aufzucht von Satzforellen dienten.
Auch ich (ebenfalls 60) kann aus gesundheitlichen Gründen (Rheuma) leider keine Kletterpartien oder lange Querfeldein Wanderungen machen.
Dabei ist das Waten nur an wenigen Stellen untersagt. Aber ich fühle mich allein total unsicher beim Ein- und Aussteigen in die Fluten.
Aber an ein paar Stellen geht es und da fische ich natürlich mit der Fliegenrute, wenn möglich aber mit Begleiter.
An den ruhigen und tiefen Abschnitten benutze ich auch mal die Spinnrute (generell nur Einzelhaken barbless) oder fröne meiner Stipperleidenschaft.
So ging es bei mir ja auch vor über 50 Jahren los, wie wohl bei sehr vielen :D
Aber es muss auch aktiv sein, also meistens das Trotting mit einer Centerpinrolle, oder, wenn schon sitzend, dann mit der Bologneserute.
An der Küste aber fast nur noch mit der Fliegenrute.
Das Grundangeln bzw. andere Ansitzmethoden mag ich nicht mehr so.
Mittlerweile sind mir die schönen Naturerlebnisse auch wichtiger als Fangerfolge, aber es juckt natürlich immer wieder mal :mrgreen:
Beim Fliegenfischen komme ich voll auf meine Kosten, das Werfen macht Spass, die Erfahrung und Beobachtung sind gefordert und mehr Naturerlebnis kann man wohl schlecht bekommen.
Darauf hab ich jetzt auch den Schwerpunkt gelegt und muss auch nicht viel Ausrüstung mitschleppen.
Vielleicht hängt es auch mit dem Alter zusammen....es ist für mich noch ein wenig beackertes Angelkapitel.
Dazu noch das Fliegentüddeln.....es gibt noch ganz viel zu lernen und zu entdecken.

Eine gute Saison allen und TL, Henning
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Re: Purist: Ja oder Nein? Das ist hier die Frage!

Beitragvon Harald aus LEV » 19.05.2020, 21:10

Hallo Peter und Henning,
ich weiß sehr gut, wovon Ihr schreibt.
Ich kann nur empfehlen, sich einen stabilen Watstock anzuschaffen und sich nicht zu scheuen, ihn beim Waten in schwierigem Geläuf einzusetzen.
Das 3. Bein ist wirklich sinnvoll und hilfreich.
Wen es gar in gefährliche Flüsse und Strömungen verschlägt, sollte sich überlegen, eine automatische Schwimmweste zuzulegen und zu tragen.
Sicherheit geht vor.

Gruß
Harald
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Re: Purist: Ja oder Nein? Das ist hier die Frage!

Beitragvon Friedemann » 19.05.2020, 22:54

Hallo,
da kann ich Harald nur zustimmen. Ein Watstock hilft wirklich sehr.
Ich nehme einen Treckingstock mit einer kurzen Gummischnur und Karabiner
den ich an dem Gürtel befestige. Den kann ich den einfach hängen lassen
wenn ich fische.
Aber ich habe auch noch ein kurzes Seil ( auch mit einem einfachen Karabiner )
dabei. Das kann ich an einem Baum oder Busch oder woanders befestigen
und mich die Böschung runterhangeln. Das sieht zwar blöd aus aber ich komme
ins Wasser. Das Raufklettern ist auch einfacher.
Kollegen waren am lachen als ich das auspackte aber was glaubt ihr wer das
mit Begeisterung genutzt hat?
Gruß aus Hessen
Friedemann
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Re: Purist: Ja oder Nein? Das ist hier die Frage!

Beitragvon MahiMahi » 20.05.2020, 09:23

Hallo,

ja an Harald und Friedemann. Sicherheit geht vor.
Wenn ich bedenke wo ich überall alleine unterwegs war, kann ich dankbar sein, dass bis heute alles gut ging.
Das abseilen hat gute Gründe, du kommst leichter wieder aus dem Wasser.
Watstock in steinigen Gewässern unverzichtbar.
Es ist auch heute nicht unbedingt das Problem alleine loszuziehen aber die Erfahrung sagt mir ich gehe nicht mehr allein an gewisse Fliessgewässer.
Manchmal auch sehr abgelegen, wenn da was passiert, es hört dich keiner schreien. Auch verletzt ist es allein weiterzukommen nicht unbedingt leichter.
Wenn es an solche Gewässer geht ist mein Sohn immer dabei und da bin ich schon zu zweit.
Mir hat ein Kollege erzählt sein Freund ist in einem alpinen Fluß unter einen Befestigungsstein geraten gerade noch so viel Kopf raus, dass es zum überleben gereicht hat.
Ein Radfahrer hat ihn entdeckt und ihm bei seiner Misere geholfen. Wenn da noch Schwellbetrieb herrscht dann war es das!
Deshalb zu zweit ist noch sicherer.

LG
Harry
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Re: Purist: Ja oder Nein? Das ist hier die Frage!

Beitragvon Henning60 » 20.05.2020, 16:58

Hallo,
@ Friedemann.....das mit dem Seil und dem Karabiner ist eine super Idee, das wir in die Tat umgesetzt.
Lacher sind mir vollkommen egal, ich hab mir vor Jahren beim Angeln durch eine wegbrechende Uferkannte das Fussgelenk gebrochen.
Wenn dann kein Handyempfang ist, war es das.....damit läuft man nimmer..
Einen Watstock hab ich auch immer dabei.

Schönen Dank für den guten Tipp !
TL, Henning
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