Die Suche nach neuen Herausforderungen

Wie der Name schon sagt: Vor der Haustür fischt es sich fast immer am besten. In Deutschland gibt es eine Vielzahl großartiger "Fliegenwasser". Habt Ihr Fragen oder wollt Ihr eine Empfehlung aussprechen?

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Die Suche nach neuen Herausforderungen

Beitragvon Kneuer » 20.11.2020, 11:22

Liebe Fliegenfischerkolleginnen und Kollegen,

nachdem ich nun über 1 Jahr mit dem Fliegenfischen pausieren musste, da mich ein Bandscheibenvorfall ein klein wenig beeinträchtigt hat und mich meine berufliche Tätigkeit wegen der Corona-Pandemie auch mehr als üblich gebunden hatte, ist jetzt kurz vor dem Winter das Fliegenfischer-Virus wieder stark im Kommen.

Ich MUSS im nächsten Frühling wieder ans Wasser und dem schönsten Hobby der Welt nachgehen.

Meine Gewässer sind seit längerem diejenigen des BFV Miesbach-Tegernsee. Dort war ich jedoch im vorletzten Jahr vor der Zwangspause nicht sonderlich zufrieden. Der "Kick" des unbekannte fehlte leider völlig und auch meine Fangerfolge waren (wohl nur mir selbst geschuldet) auch nicht das, was sie sonst waren. Satzforellen gingen schon die ein oder andere, aber wie oben schon dargestellt: Der "Kick"...

Was mir eigentlich am Wichtigsten ist: Ein schönes, möglichst naturnahes Gewässer (gern auch im Miniaturformat) mit einem gut durchmischten Bestand, bei dem man erkennt, dass die Alterspyramide passt (kein Forellenp*ff).

Gut gefallen hat mir vor 2 Jahren die Traun bei Herrn Heger. Viel Natur, schöner Bestand (gut, zwischendrin auch mal sehr dicke Forellen) und gute Regeln.

Neu aufgefallen ist mir die Ammer von Brinkhoff oder noch schöner dessen Ach. Da wollte ich im kommenden Jahr mal einen Versuch starten. Meine BFV MB-Teg Gewässer will ich auch mal besuchen.

Aber da vermutlich der Pandemie auch Trips nach Österreich zum Opfer fallen werden, bin ich in der näheren Umgebung noch auf der Suche nach dem Gewässer für meinen "Traumtag".

Meine Frage an euch ist daher: Kennt ihr Gewässer, die mit Tageskarte befischt werden können, an denen ich einen Tag genießen kann. Lage: Landkreis FFB plus/minus eine Stunde Autofahrt.

Für eure Mithilfe bedanke ich mich bereits vorab!
Mit besten Grüßen

Christoph
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Re: Die Suche nach neuen Herausforderungen

Beitragvon MahiMahi » 20.11.2020, 18:19

Hi Kneuer,
eine neue Herausforderung könnte doch mal sein: statt Forellen mal mit der Trockenen auf Döbel 40+ zu fischen.
Glaub mir, dass ist der Kick!
Wenn du Lust hast kommst halt mal zu mir ans Wasser.

LG
Harry
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Re: Die Suche nach neuen Herausforderungen

Beitragvon Kneuer » 20.11.2020, 20:00

Hallo und danke für die Antwort.

In unserer Mangfall haben wir Aitel mit 40+. Ich hatte mal einen mit der Red Tag Nymphe an der 4er Rute. Und ja, ich finde das Geräusch des Backingknotens in den Schlangenringen auch echt super!

Wo genau fischst Du aktuell?
Mit besten Grüßen

Christoph
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Re: Die Suche nach neuen Herausforderungen

Beitragvon Royal Coachman » 20.11.2020, 20:45

Hallo Kneuer!

Brinkhof gibt an der Ammer auf 2 km unbegrenzt Karten aus, es werden große RB besetzt, die Leute stehen nebeneinander.

Letzten Sonntag 15 Karten!
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Re: Die Suche nach neuen Herausforderungen

Beitragvon MahiMahi » 20.11.2020, 20:47

Hast ne PN.

Gruß
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Re: Die Suche nach neuen Herausforderungen

Beitragvon Kneuer » 20.11.2020, 21:28

Hallo Royal Coachman,

Das klingt dann tatsächlich eher wenig verlockend und widerspricht der Beschreibung eines absoluten Naturerlebnis des Herrn Brinkhoff vollständig. Auf sowas hab ich keine Lust. Dann doch eher Leitzach Mühle. Da ist man zumeist allein in schöner Natur. Nur die Satzforellen hast da auch...

Vielleicht muss doch die Pandemie enden, damit ich wieder die Großarler Ache heimsuchen kann.

Gruß
Christoph
Mit besten Grüßen

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Re: Die Suche nach neuen Herausforderungen

Beitragvon Norman506 » 20.11.2020, 22:14

Schau dir mal die Gewässer vom Anglerbund Chiemsee an;-) gerade die kleinen Gewässer

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"Eine Fliege, auf die garantiert kein Fisch beißt, an eine Stelle zu werfen, an der sich garantiert kein Fisch befindet. 'Das ist reine Kunst'"
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Re: Die Suche nach neuen Herausforderungen

Beitragvon Royal Coachman » 21.11.2020, 12:17

Hallo!

Du kannst ja mal bei mir im Mai vorbeikommen, da gibt es keine Satzforellen mehr.

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Re: Die Suche nach neuen Herausforderungen

Beitragvon Kneuer » 22.11.2020, 06:32

Hallo zusammen,

Chiemseer Anglerbund ist gespeichert. Hab mir die Seite schon angeschaut und da scheint tatsächlich die ein oder andere Perle bei den Gewässern dabei zu sein.

@Royal Coachman: Wo bist du angeltechnisch daheim?
Mit besten Grüßen

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Re: Die Suche nach neuen Herausforderungen

Beitragvon Royal Coachman » 22.11.2020, 10:35

Hallo!

Zwischen Garmisch und München, Du kannst den Bach ansehen hier im Forum unter Mein letztes Thema zum Abschied.

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Re: Die Suche nach neuen Herausforderungen

Beitragvon Kneuer » 22.11.2020, 14:44

Hallo Royal Coachman,

Das ist ein sehr interessantes Projekt mit dem Bach. Ich hatte vor einiger Zeit bereits einmal das Vergnügen, einen sehr ursprünglichen Bachlauf zu befischen.
Der gehörte auf ca. 1 KM einem Bauern, der sich nichts aus dem Bach machte und selbst überzeugt war, dass da keine Fische drin wären. 3 Bachforellen zwischen 40 und 53cm innerhalb einer Stunde konnten ihn überzeugen...

Wenn alles so klappt, wie ich mir das vorstelle, komme ich gern mal vorbei und lase mir verpflegungstechnisch was für Fischerpausen einfallen.
Mit besten Grüßen

Christoph
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Re: Die Suche nach neuen Herausforderungen

Beitragvon Royal Coachman » 22.11.2020, 15:45

Hallo !
Gerne einfach vorher melden.

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Re: Die Suche nach neuen Herausforderungen

Beitragvon Dr.Do » 22.11.2020, 19:54

Guten Abend Christoph
Deine Hausgewässer durfte ich als Gast auch schon befischen. Hat mir eigentlich sehr gut gefallen bei euch und ich wünschte wir hätten hier sowas in der Nähe. Klar gabs da hauptsächlich RBF als Besatz aber auch Bafos in allen Größen . Also bestimmt nicht nur Fangreifen Besatz. Auch kleinere RF und vereinzelt Äschen, Döbel und u.a. Barben.
Das sah schon so aus, als würden sich die Bewirtschafter, also dein Verein, richtig Mühe geben.
Wir können doch nicht erwarten, dass die Gewässer nur Wildfische in natürlicher Altersverteilung für uns Tages/ Gastkarten- Fischer bereit halten. Dass es die kaum mehr gibt liegt ja auch nicht zuletzt am Homo sapiens. Mir ist es viel lieber ich fange ein paar Besatzforellen und die führe ich einer vernünftigen Verwertung( Pfanne) zu. Bafos, wenn vorhanden, entnehme ich so gut wie nie in der Hoffnung dass sie noch ablaicht
LG Klaus
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Re: Die Suche nach neuen Herausforderungen

Beitragvon Kneuer » 23.11.2020, 10:18

Hallo Klaus,

selbstverständlich sind die Gewässer (insbesondere Leitzach Mühle und Schlierach) teils sehr schön gelegen und auch schön zum befischen, da sie recht abwechslungsreich sind. Im vorletzten Jahr haben wir jedoch vorwiegend schlechte Tage am Wasser verbracht. An der Leitzach in Bayrischzell zum Beispiel sind zuletzt wir vor dem Fischen die gesamte Strecke abgewandert und haben mal geschaut, was wir beobachten können. Und wir haben keinerlei Fischaktivitäten gesehen.
Also haben wir mit verschiedenen Nymphen typische Standorte abgefischt und einen klitzekleinen Saibling verhaften können. Entweder war dies also ein schlechter Tag oder der Besatz war rausgefangen und vom Nachwuchs fehlte einfach jede Spur.

Und solche Tage hatten wir zuletzt vermehrt.

Man hat auch kaum mehr Fischer am Wasser getroffen. Wenn dann doch mal 5 oder 6 Fischer zugegen waren, waren auf einmal auch überall Besatzfische zu sehen. Zufall? Ich weiß es nicht... Mir kamen die Gewässer zuletzt vor, wie Forellenseen.

Auch aus dem letzten Jahr hat mein Freund, der normalerweise mit mir gemeinsam die Gewässer befischt, fast ausschließlich Fangbildern von Regenbogenforellen in Einheitsgröße präsentiert.

Vor 4 Jahren oder mehr war das anders. Da wusste man nie, was jetzt einsteigt, wenn man ein Ringerl an der Oberfläche angeworfen hat. Von der handlangen Bachforelle bis zur 50er Äsche war da alles drin.

Es kam mir halt so vor, dass der zuvor recht durchwachsene Bestand nach und nach dem Attraktionsbesatz weichen musste. Und die Entnahmepolitik ist teilweise eh fraglich.
Wenn Vereinsmitglieder bei erfolgtem Besatz tagelang ihre Tageskarten einlösen und jeden Tag die 3 erlaubten Fische mitnehmen, ist schnell ein Ende mit den vorhandenen Forellen gefunden.

Mir war es jedenfalls zuletzt zu langweilig an besagten Gewässern, da ich neben der erwähnten Problematik eben beinahe jeden Stein im Flüsschen kenne.

Beste Grüße

Christoph
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