Was ist eigentlich eine durchschnittliche Wurfweite?

Fliegenwerfen - wie geht das eigentlich? Wie kann ich meine Leine effektiver ausbringen und Fehler ausmerzen? Was hat es mit den AFTMA-Klassen auf sich? Was sind Spezial- und Trickwürfe? Fragen über Fragen! Hier könnt Ihr Euch gegenseitig helfen.

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Re: Was ist eigentlich eine durchschnittliche Wurfweite?

Beitragvon Harald aus LEV » 22.04.2021, 09:39

Hallo derstreeck,

derstreeck hat geschrieben:Versetzt euch mal in einen totalen Anfänger.

Das mache ich ständig, bei meinen Kursen :)

derstreeck hat geschrieben: Ich kann den Doppelzug nicht. Auf dem Niveau bin ich. Das werde ich mal üben.

Versuche jemanden in Deiner Wohnortnähe zu finden, der Dir das zeigen und beibringen kann.
Es erfordert anfangs etwas Koordinationsfähigkeit, aber wenn der Knoten einmal geplatzt ist, ist es wie Fahrrad fahren - Du verlernst es nicht mehr.
Dabei geht es (mir) nicht primär um das Erreichen einer größeren Wurfweite, als vielmehr um eine bessere Schnurkontrolle, besonders bei starkem Wind.
Gerade an offenen Gewässern wie Küste, große Flüsse/Ströme oder Seen ist der Doppelzug recht hilfreich. Aber auch am "normalen" Fluss mit Bewuchs ist er nützlich, besonders wenn man vom Ufer aus werfen muss.

Gruß
Harald
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Re: Was ist eigentlich eine durchschnittliche Wurfweite?

Beitragvon Thomas E. » 26.04.2021, 18:38

Harald aus LEV hat geschrieben:
derstreeck hat geschrieben: Ich kann den Doppelzug nicht. Auf dem Niveau bin ich. Das werde ich mal üben.

Dabei geht es (mir) nicht primär um das Erreichen einer größeren Wurfweite, als vielmehr um eine bessere Schnurkontrolle, besonders bei starkem Wind.


Richtig, es ist sehr sinnvoll, den DZ zu lernen, wenn die Basis vorhanden ist.
Weit werfen kann man zwar auch ohne ihn, aber mit entlastet er den Wurfarm erheblich.

Ich setze ihn auch mit kürzerer Schnur ein, nur dann kaum sichtbar in reduzierter Form.

Außerdem ist er für bestimmte Präsentationswürfe wie z.B. Bogenwurf, Tuck Cast unentbehrlich.
Gruß
Thomas Ellerbrock
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