Fluorocarbon Vorfach und Knoten - welches ist empfehlenswert

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Re: Fluorocarbon Vorfach und Knoten - welches ist empfehlens

Beitragvon orkdaling » 14.01.2021, 17:15

Moin ,
da hast du wohl Recht, ich halte mich immer noch daran - so duenn wie møglich aber so stark wie nøtig.

In anderm Faden hatte ich mal zu FC geschrieben was die Gelehrten dazu sagen - FC ist eine Warenruppe die jeder Hersteller durch Zugaben so verændern kann wie er es gerne haben møchte. Somit kønnen wir (bei gleicher Stærke oder angegebener linearer Tragkraft) Knotenfestigkeit, Steifheit/ einscheiden in andere Materialien, nicht vergleichen. Auch den Preis nicht!
Richtig ist wohl das es besser sinkt und darum zum Nymphen taugt, richtig ist aber auch das man aus genannten Gruenden stærkere Durchmesser fischen muss.
Ich fische im Bach 0,20 Mono, im Meer 0,28, im Fluss (lachs) ja nach zu erwartender Fischgrøsse 0,35 - 0,40mm.
Nach langjæhrigen Experimenten nur noch gezogene Mono-Vorfæcher. Wenn ich mal verlængern muss dann nur mit Stroft oder Daiwa Mono.
Auch wenn ich die Spitzen mit doppeltem Grinner verbinde (ein Knoten der nicht einschneidet und 90% Tragkraft hat), die Verbindung FC Spitze zum getapertem Vorfach bleibt die Schwachstelle. Schockfestigkeit des FC Knotens setzt die Tragkraft auf ca 65% runter.
Jedenfalls ist mir noch kein Fisch am getapertem Mono abgerissen, auch wenn ich im Sommer auf 0,35 runter gehe wo manche immer noch mit 0,45 unterwegs sind. Frueher hab ich aber auch Fische mit FC Spitze verloren, auch wenn es im Meer war und es sich um heftig schlagende Grosskøhler handelte.
Getaperte Mono Vorfæcher mit 0,28 halten selbst da wo die Blechfraktion mit 0,35 unterwegs ist.
Grund duerfte sein, das sich bei seitlich weg ziehenden Fischen und dem grøsserem Durchmesser der Flugschnur ein dæmpfender Schnurbogen bildet.
Hab das dann mal weiter untersucht und beim fischen im Meer auf Køhler, Pollack, Dorsch (die auch gern mal die doppelte Længe der Flugschnur mit ziehen) zwischen Nachschnur und Flugschnur eine Running Line geschaltet. Egal ob die abtauchen oder seitlich verschwinden, den grøsseren Durchmesser bzw den Wasserwiderstand muessen sie erst mal ueberwinden, das kostet Kraft bei der Flucht.
Weiterer Vorteil, wenn die mal im Tang verschwinden wollen kann man in die Running greifen und strippen, bei normaler Nachschnur ist das eher nicht zu empfehlen.
Seither fische ich im Meer nur noch mit getapertem Mono 0,28mm und Running dazwischen - auf #6 bis #8 EH Ruten.
Diese Stærke ist ausreichend von der Tagkraft her (bei beschriebener Methode) und erfordert auch kein angeblich nicht sichtbares FC.

Zur Fischgrøsse vielleicht. Ein in einer Rausche oder Rieselstrecke abwærts gehender 3 oder 5kg Fisch bereitet durchaus mehr probleme und belastet die Ausruestung weitaus mehr als ein Traumfisch der "nur" im tiefen Pool hoch und runter fæhrt. Ist doch langweilig, hahaha.
Darum im Bach wo ich auch mal 50 oder 100m folgen muss , wo die in den Rauschen richtig schlagen - keine FC Spitzen mehr.
Ach ja, 0,15mm hab ich auch, zum Eisfischen. Da ist aber die Bruehe so kalt das auch eine 2kg Forelle damit zu bændigen ist.

Gruss Hendrik
orkdaling
 
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Re: Fluorocarbon Vorfach und Knoten - welches ist empfehlens

Beitragvon Fliifi-Sepp » 14.01.2021, 20:03

Für mich auch unverständlich, daß man mit 0,10 oder 0,12 auf größere Fische geht! Bei ruhigem Wasser und auf Distanzen, wo man den Großteil der Leine noch gut aus dem Wasser bringt, wird es möglich sein, auch einen größeren Fisch zu landen. Aber dann ist dieser jedenfalls zu entnehmen, weil der dann "totgedrillt" ist.
Selbst mit einer Schnurklasse 1 und entsprechend weicher Rute fische ich meist nicht unter 0,16 und fange in glasklaren und spiegelglattem Wasser mit hohem Befischungs-Druck Fische.
Aber es wird vielleicht auch Gewässer geben, an denen es möglich ist, noch waidgerecht mit niedrigeren Durchmessern fischen. An denen bin ich bisher halt nicht gewesen. Zumindest nicht wissentlich.

Was Hendrik bezüglich der Dämpfungs-Eigenschaften der Schnur schreibt, kann ich voll bestätigen. Die neuen Kunststoff-Schnüre quasi mit "Null-Dehnung", aber auch Seidenschnüre bedingen stärkere Vorfächer, weil der Anhieb stärker durchkommt und Fluchten schlechter abgefedert werden. Ich fische gerne "weichere" Ruten und auch da ist das der Fall.
Ich mag´ deshalb ganz gerne Kunststoff-Schnüre, die noch eine halbwegs "normale" Dehnung haben. Der Anhieb kommt bei einer einigermaßen guten Schnurkontrolle trotzdem gut durch.

Aber wir kommen vom Thema ab! Die Frage war, welches FC man empfehlen kann! Die von mir und mehreren Anderen genannten Faktoren spielen aus meiner Sicht aber trotzdem eine wichtige Rolle im Zusammenspiel mit dem Vorfach, gleich ob normales Mono oder FC und sind deshalb hoffentlich auch hilfreich.

LG Sepp
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Re: Fluorocarbon Vorfach und Knoten - welches ist empfehlens

Beitragvon orkdaling » 15.01.2021, 10:21

Moin,
welche Knoten bevorzugt ihr denn bei der Verbindung von Schnueren?
Mono/Mono aber auch Mono/FC?
Ich hatte ja den doppelten Grinner erwæhnt um ein einschneiden zu verhindern. http://www.angelknotenpage.de/
Gruss Hendrik

Sepp - Vision Tane hat 22% Dehnung - da hælt auch das 0,16 FC - wenn man freies Wasser und keine Geæst im wasser hat.
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Re: Fluorocarbon Vorfach und Knoten - welches ist empfehlens

Beitragvon FlyandHunt » 15.01.2021, 10:29

Kurz das Randthema fortführen, da es auch zum Thema passt.
Schnur und Rute sind wirklich ein Thema, was die Tragkraft quasi verbessert und man mit dünnerem Material fischen kann.
Zum einem ich nutze sehr lange Vorfächer. 15ft und mehr am Fluss 12ft+ am Bach.
Versuche wenn möglich so leicht wie möglich zu fischen 3er oder 4er Rute am Bach / Fluss.
Der Tipp mit der Schnur von Hendrik, die realtiv viel Dehnung hat, werde ich ggfalls umsetzen.

Diese Punkte machen ein vermeintlich schwächeres Material -> Besser.

Letztes Jahr in Frankreich konnte dich dicke Döbel mit der Trockenfliege befischen. Hatte leider meine EPIC Carbon #5 dabei. Eher eine straffe Rute, fische ich lieber am See.
Die Döbel wollten nicht so ganz und ich ging mit dem Vorfach nach unten. 5x, in diesem Fall 0,148mm (TroutHunter)
Ich weiß nicht ob ich einen Schlechten Knoten gebunden hatte, oder es einfach der Straffe Anhieb mit der straffen Rute war.
Der Döbel nahm die Fliege, Anhieb und der knoten Riss direkt an der Fliege.
Ich denke mit einer weicheren Rute, wäre dies nicht passiert.

Grüße
Ferdinand
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Re: Fluorocarbon Vorfach und Knoten - welches ist empfehlens

Beitragvon FlyandHunt » 15.01.2021, 10:31

orkdaling hat geschrieben:Moin,
welche Knoten bevorzugt ihr denn bei der Verbindung von Schnueren?

Sepp - Vision Tane hat 22% Dehnung - da hælt auch das 0,16 FC - wenn man freies Wasser und keine Geæst im wasser hat.


Doppelter Blutknoten wenn FC / FC oder Mono / Mono.

Unterschiedliche Materialien immer mit einem Ring.

Wie wirft sich die Vision Tane? Hast du das gefühl du hast mehr Fehlbisse?

Grüße
Ferdinand
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Re: Fluorocarbon Vorfach und Knoten - welches ist empfehlens

Beitragvon Fliifi-Sepp » 15.01.2021, 12:45

Knoten:

Doppelter Grinner bei selbst geknüpften Vorfächern für die dickeren Teile und Mono/FC.

Chirurgen-Knoten (mind. 3x durchgefädelt) für Vorfach-Spitze Mono/Mono.

Danke an Hendrik für den Tipp Vision Tane mit 22% Dehnung! Die hatte ich bis jetzt nicht auf dem Radar. Ist vielleicht mal einen Versuch wert. Wie ist die bei niedrigen Temperaturen (so um 0 Grad Lufttemperatur und knapp darüber) und wie ist das Memory generell?
Bei einer "weicheren Rute" könnte das aber schon etwas sehr viel Dehnung sein.
Bisher waren die SA- und Cortland-Schnüre (die ich kenne) die beste Kombination mit meinen Ruten bezüglich Dehnung und "Durchbringen" des Anschlages. Cortland 444 war noch etwas besser bei niedrigeren Temperaturen (Memory). Aber generell mußten die Schnüre bei niedrigen Temperatur vorher gut gestreckt werden. Die genannten Schnüre hatten bisher im Schnitt auch die korrektesten Angaben bezüglich Schnurklassen, worauf ich viel Wert lege.

LG Sepp
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Re: Fluorocarbon Vorfach und Knoten - welches ist empfehlens

Beitragvon orkdaling » 15.01.2021, 14:24

Moin Sepp,
ja denke auch fuer steifere Rutenspitzen besser geeignet, Vision begruendet es aber anders - damit man duennere Schnuere fischen kann.
Kommt wohl aufs selbe raus.
Was gar nicht geht, eagl ob EH oder DH, Rute mit "Fast" Aktion und Strippen mit so gut wie keiner Dehnung.
Da spielt es keine Rolle ob Mono oder mit FC verlænget.

Also ich hab verschiedene , von SA (super zufrieden) bis GL, aber auch einige Vision (die mal einen schlechteren Ruf hatten, warum ?)
Bin vor Jahren mal mit Cortland auf die Nase gefallen, die waren so steif das die direkt am Loop Risse bekamen.
Aber heute mit dem Polyurethane Zeug gibt es keine Probleme mit Steifheit, abknicken, Risse.

Knoten, wie gesagt , von Schnur zu Schnur der Grinner und die Haken( bei EH und DH ) kommen in ein Non-Slip-Knot.
Gruss Hendrik
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Re: Fluorocarbon Vorfach und Knoten - welches ist empfehlens

Beitragvon FlyandHunt » 18.01.2021, 17:25

Hallo Hendrik,

wie verbindest du Vorfach mit Hauptschnur? Loop to Loop ?
hatte letztens jemanden gesehen (UuTube), der hat einfach den Loop von der Fliegenschnur wie ein Hakenöhr genutzt und dann das Vorfach mit einem Clinchknoten festgemacht.

Wenn ich eine Loop to Loop Verbindung mache, gehe ich zweimal durch die Schlaufe der FLiegenschnur. Damit liegen die Schlaufen doppelt ineinander und die Übertragung zum Fluo ist besser und hängt nicht so in den Ringen.

Grüße
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Re: Fluorocarbon Vorfach und Knoten - welches ist empfehlens

Beitragvon orkdaling » 18.01.2021, 18:21

Moin,
Also Mono zu Mono mit dem Grinner.
Fliegenschnur zum getapertem Vorfach kommt darauf an wie die Fliegenschnur auslæuft.
Das kann Loop zu Loop sein ,aber bei sehr duenn auslaufender Fliegenschnur kann es auch mal Nagelknoten sein.
Knuepfe aber auch selber wenn ich duennere Vorfæcher benøtige und wenn das Vorfach auf 0,50 bis max 0,55 endet dann knote ich nur einen Non-Slipp-Lopp und mache es wie du beschreiben hast. Zwei mal durch Loop so das sich eine 8 bildet.Hat den Vorteil das die Verbindung schøn gerade bleibt, kein abknicken wie es oft bei unterschiedlichen Durchmesserrn und unterschiedlicher Steifheit vorkommt.
Gruss Hendrik
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Re: Fluorocarbon Vorfach und Knoten - welches ist empfehlens

Beitragvon Dominikk85 » 18.01.2021, 23:27

Ich nehme meistens so nen vorfachring.
Dominik
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Re: Fluorocarbon Vorfach und Knoten - welches ist empfehlens

Beitragvon drehteufel » 19.01.2021, 10:51

FlyandHunt hat geschrieben:Wenn ich eine Loop to Loop Verbindung mache, gehe ich zweimal durch die Schlaufe der FLiegenschnur. Damit liegen die Schlaufen doppelt ineinander und die Übertragung zum Fluo ist besser und hängt nicht so in den Ringen.


Hallo zusammen,

wie muss ich mir das vorstellen mit dem 2x Durchfädeln? Gibt es evtl. ein Bild davon?

Gruß,
Marco
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Re: Fluorocarbon Vorfach und Knoten - welches ist empfehlens

Beitragvon FlyandHunt » 19.01.2021, 12:28

Loop to Loop.PNG
Loop to Loop.PNG (132.36 KiB) 235-mal betrachtet


Hier ne kleine Anleitung gefunden in englisch.

Hoffe das reicht.

Grüße
Ferdinand
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Re: Fluorocarbon Vorfach und Knoten - welches ist empfehlens

Beitragvon orkdaling » 19.01.2021, 13:00

IMG_3229.jpg
IMG_3229.jpg (41.09 KiB) 230-mal betrachtet

oder ein fach so, weiss =flugschnur
wenn Schnur- Loop und Vorfach zu unterschiedliche Stærken /Steifheit haben
Gruss Hendrik
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Re: Fluorocarbon Vorfach und Knoten - welches ist empfehlens

Beitragvon FlyandHunt » 19.01.2021, 14:25

Hallo Hendrik,

dass ist nicht ganz der Knoten, kenne die Verbindung auch, du drehst es einmal ein und dann zurück.

Allerdings finde ich den Knoten nicht gut, weil es keine gerade Verbindung ist und sich der Knoten eindreht.

Grüße
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Re: Fluorocarbon Vorfach und Knoten - welches ist empfehlens

Beitragvon orkdaling » 19.01.2021, 15:18

Moin Ferdinand,
hatte ja geschrieben "unterschiedliche Stærken" Man muss immer sehen wie die Schnur auslæuft in Durchmesser und Profil.
Also ich fische ja sehr oft Schnuere mit langem Front Taper die sehr duenn im Vergleich zu anderen Schnueren auslaufen.
Bei den langen duennen Front Tapern macht es sich schlecht ein getapertes Vorfach zu verwenden , die ein Butt von ca 0,60-0,65mm haben
Also bastle ich selber mit Buttstærken zwischen 0,50 und 0,55mm. Diese so eingeschlauft , wie im Bild zu sehen, ziehen sich nicht schief zusammen.
Bei den Polyleadern (Lachsfischerei)kommen sogar 1-1,5m 0,40mm Mono als Mundschnur ran. Auch da hat sich diese Schlaufe ,nur im Vorfach doppelt, bewæhrt.
Mefo sind es 0,55/ 0,45/ 0,35mm und 0,28 Spitze, Bach mit handelsueblichen getaperten 12ft Vorfæchern.

Zum Aufbau der Vorfæcher /Lachsfischerei
2m 0,55mm / 1m 0,40mm /1m 0,35mm
Diese verwende ich aber nur beim Einsatz von Long Belly Leinen, fuer die nicht Eingeweihten, das sind Vollschnuere mit einer Keulenlænge von 16-18m wobei allein das Front Taper 8m ausmacht und duenn wie eine WF- Schnur auslæuft. Die rollen super aus, das ist der Unterschied zum schiessen eines Kopfes.
Bei der DH Fischerei im Scandi oder Spey Stil kommen handelsuebliche getaperte Salmon Vorfæcher mit 15ft /0,35 -0,40mm zum Einsatz.
Diese haben Buttstarken von 0,65-0,75 und werden an die entsprechenden Scandi leinen nur Loop/Loop eingeschlauft.
Gruss Hendrik
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