Schnur für kalte Tage

Forum für Fragen und Erfahrungen zu Gerät - Zubehör - Bekleidung - etc. Gibt es besonders empfehlenswertes Tackle? Was benötigt der Fliegenfischer wirklich? Du hast allgemeine oder spezielle Fragen, oder gute oder schlechte Erfahrungen mitzuteilen? Hier ist Platz dafür und Du bekommst die Antworten, die Du suchst...

Moderatoren: Maggov, webwood, Forstie, Olaf Kurth, Matthias M., Michael., Kurt Zumbrunn

Re: Schnur für kalte Tage

Beitragvon Fliifi-Sepp » 04.11.2021, 18:41

Hallo RC,

ja, das mit dem Fett bei den Seidenschnüren kann tatsächlich sein. Es gibt da verschiedene. Ich verwende Otter-Butter und habe bisher bei Temperaturen über null Grad recht gute Erfahrungen damit gemacht. Allerdings sollte man darauf achten, daß bei einer eingefischten oder vorher weich gemachten Schnur auch nicht zu viel Fett in der Schnur ist.
Deshalb fette ich die Seidenschnüre zwar nach dem Trocknen nochmal nach, bevor ich sie wieder auf die Rolle spule, aber ziehe die bei Zimmer-Temperatur vor dem Fischen nochmals durch einen Lappen, um überschüssiges Fett zu entfernen.
Ging bisher recht gut. Obwohl aber bei sehr niedrigen Temperatur auch Seidenschnüre nicht mehr ihre volle Geschmeidigkeit haben.

Nur für niedrige Temperaturen extra Seidenschnüre anzuschaffen, halte ich auch nicht für sinnvoll. Hat man aber welche, sollte man diese einfach auch mal bei niedrigen Temperaturen probieren.
Aber es kamen ja bereits gute Empfehlungen für Kunststoff-Schnüre für kalte Tage. Mein Tipp sollte nur eine Ergänzung dazu sein.

Bei null Grad ist es aber natürlich auch mit Seidenschnüren vorbei. Aber eben auch mit Kunststoff.

LG Sepp
Fliifi-Sepp
 
Beiträge: 282
Registriert: 30.11.2020, 13:37
"Danke" gegeben: 17 mal
"Danke" bekommen: 94 mal

Re: Schnur für kalte Tage

Beitragvon Harald aus LEV » 04.11.2021, 19:08

Hallo Kai,
schlicht und ergreifend und ohne viel Philosophie (schließlich willst Du Fischen und nicht Experimentieren), wie oben bereits geschrieben, nimm ne Cortland.
Entweder die Sylk oder die 444. Fischst Du überwiegend auf kurze bzw. sehr kurze Distanz in #5, sonst #4.
Gerade die 444 gibt es schon ewig. Die ist AFTMA-konform und eine der universellsten Schnüre, die ich kenne. Da brauchst Du nicht lange experimentieren.

Gruß
Harald
RFFS-
Rheinischer Fliegenfischer Stammtisch

***Open mind for a different view ***
***Forever trust in who you are ***
(Metallica)
Benutzeravatar
Harald aus LEV
 
Beiträge: 3325
Registriert: 28.09.2006, 11:08
Wohnort: Leverkusen
"Danke" gegeben: 7 mal
"Danke" bekommen: 334 mal

Re: Schnur für kalte Tage

Beitragvon orkdaling » 05.11.2021, 11:08

Moin nochmal,
Zitat "...schließlich willst Du Fischen und nicht Experimentieren..."
und darum schaut man sich ja auch an was in den Produktbeschreibungen steht ... cold water, sink type, long distance ...usw.

Beispiel - Scientific Anglers Mastery Anadro
... For use in moderate and cold climates ...
ausserdem sollte man darauf achten welches Symbol / Aplikationen zu sehen ist, zB das blaue Thermometer oder halt das rote Thermometer
When fishing cold water streams and rivers, these lines are the optimal choice. They remain supple, refuse to coil, and outperform lines built for warmer climates.

Eigentlich kann man heute nichts mehr falsch machen wenn man sich beliest.
Ob nun 130,- oder 80,- gerechtfwertigt sind wære ein anderes Thema aber fuer wenige Euro und irgendwo billig im www gekauft kann nicht diesen Service bieten.
Da ich bereits GL und SA und Vision uebern`n gruenen Klee gelobt hatte, natuerlich bietet auch Cortland eine riesen Auswahl fuer jedes Aufgabengebiet.
https://www.cortlandline.com/collection ... r-fly-line
Oder halt mal bei RIO nachlesen oder dem Forenpartner https://www.adh-fishing.de/fliegenschnu ... egenschnur
Gruss Hendrik
orkdaling
 
Beiträge: 3060
Registriert: 17.11.2013, 15:03
Wohnort: Orkanger, Norwegen
"Danke" gegeben: 198 mal
"Danke" bekommen: 566 mal

Re: Schnur für kalte Tage

Beitragvon Fliifi-Sepp » 05.11.2021, 11:53

Die bereits emfphohlenen Schnüre:
Cortland 444 und Sylk halte ich für Top-Empfehlungen. Aus genau den genannten Gründen:
Seit fast schon ewig bewährte qualitativ hochwertige, Kaltwasser geeignete Schnüre, die exakt den angegebenen Schnurklassen-Gewichten entsprechen.

Wenn man wieder Ersatz braucht, ist die Chance groß, genau die gleiche Schnur wieder zu bekommen und nicht lange mit neuen Schnüren experimentieren muss.

LG Seppp
Fliifi-Sepp
 
Beiträge: 282
Registriert: 30.11.2020, 13:37
"Danke" gegeben: 17 mal
"Danke" bekommen: 94 mal

Re: Schnur für kalte Tage

Beitragvon Harald aus LEV » 05.11.2021, 12:26

orkdaling hat geschrieben: Zitat "...schließlich willst Du Fischen und nicht Experimentieren..."
und darum schaut man sich ja auch an was in den Produktbeschreibungen steht ... cold water, sink type, long distance ...usw.
Gruss Hendrik


Hallo,

gerade die von anderen und auch von mir vorgeschlagenen Cortlandschnüre haben sich gerade für kühles Wetter und kaltes Wasser bewährt. Da beißt die Maus keinen Faden ab.
Will ich in tropischen Gefilden fischen, gebe ich Dir Recht. Da sollte man eine Schnur wählen, die ausdrücklich für Warmwasser empfohlen wird.
Aber man kann es natürlich auch komplizierter machen, als es ist.
Ich möchte nicht wissen, wie viele Angler wieviel Geld verbrannt haben, um sich mit Schnurexperimenten zu beschäftigen. Hier geht es schließlich um eine Standardsituation.

Gruß
Harald
RFFS-
Rheinischer Fliegenfischer Stammtisch

***Open mind for a different view ***
***Forever trust in who you are ***
(Metallica)
Benutzeravatar
Harald aus LEV
 
Beiträge: 3325
Registriert: 28.09.2006, 11:08
Wohnort: Leverkusen
"Danke" gegeben: 7 mal
"Danke" bekommen: 334 mal

Re: Schnur für kalte Tage

Beitragvon orkdaling » 05.11.2021, 13:07

Moin Sepp, moin Harald,
genau darum kann man bei Cortland auch folgendes lesen ( muss vielleicht noch sagen das ich selber Cortland fische allerdings meist DH - zur vollsten Zufriedenheit!)
Cortland :
-Sylk #5 140 gr. /9g
-Trout Boss hat da 160gr./10,4g
-FO - Tech aber bereits 195gr./12,6g (erst ab #5/6 aufwærts)
beste Qualitæt, Kaltwasser geeignet - da gehe ich mit !, aber die AFFTA Klasse ist untauglich wenn man andere Aufgabengebiete mit anderen Bellys abdecken muss.

Die Frage war aber - " Habe mir eine 4er Rute für das aktuelle Äschenfischen zugelegt, dafür bräuchte ich ne neue Schnur"
Es geht nicht hervor ob es sich um einen schmalen Bach, einen eher breiten Fluss oder gar Stillwasser handelt wo oft grøssere Weiten erforderlich sind.

Die Sylk #4 hat uebrigens 120gr/ 7,8g ob sie zu seiner neu angeschafften Rute passt (Wurfgewicht und Wurfstil, Nymphe oder Fliege bzw. 9, 10 oder 11ft ) wæren wieder eine andere Frage.

Man sieht es ja bei der Einleitung- Empfehlung vom Freund (Bullet ) aber dann das Erstaunen.
Genau das liese sich vermeiden wenn man mehr zum Einsatzgebiet, mehr zur Rute erfæhrt, dann kann man den Kreis der dafuer tauglichen Leinen besser einschrænken.
Eine Numphe fast vor die Fuesse oder aber eine Muecke weit entfernt ablegen sind 2 Paar Schuhe (andere Rute , andere Leine, anderer Stil )

Gruss Hendrik
orkdaling
 
Beiträge: 3060
Registriert: 17.11.2013, 15:03
Wohnort: Orkanger, Norwegen
"Danke" gegeben: 198 mal
"Danke" bekommen: 566 mal

Re: Schnur für kalte Tage

Beitragvon fjorden » 05.11.2021, 13:44

Hallo,
die Frage war nur "Suche Schnur für kalte Tage?" und auf die ist m.E. ausreichend geantwortet worden.
Gruß
Fjorden
fjorden
 
Beiträge: 871
Registriert: 05.02.2007, 13:11
"Danke" gegeben: 27 mal
"Danke" bekommen: 125 mal

Re: Schnur für kalte Tage

Beitragvon orkdaling » 05.11.2021, 17:45

Fjorden,
warum haben alle ! der ins Spiel gebrachten Marken mehrere ! Schnuere fuer kalte Tage ?
Mit mehrere meine ich die verschiedensten Einsatzgebiete sowohl Suess- wie Meerwasser und dabei noch unterteilt in Kaltwasser und Tropic.
Warum macht man sich die Muehe Aplikationen wie die Thermometer drauf zu drucken bzw in den Produkbeschreibungen darauf hin zu weisen.
Eine Schnur fuer Æschenfischerei mit Numphe an kalten Tagen in einen Bach kann niemals die Anforderungen erfuellen die ich an eine Schnur stelle die zB am Bacheinlauf eines See`s erforderlich ist. Und das kann sich um den selben Bach handeln, nur das dann die Æschen weitab stehen und auf das warten was eingespuelt wird.
Und das ist nur ein Beispiel von vielen bei kalten oder warmen Wetter/Wasser.
Das nicht beachten der Produktbeschreibungen, ob die Leine ueberhaupt zum Einsatzzweck passt, ist der Grund fuer die Fehlkæufe!

Dann kann man auch gleich nach einer Muteze fuer kalte Tage fragen! Und wird auch die verschiedensten Antworten bekommen, hahaha.

Es gibt keinen Standard in diesem Simme , weder bei Schnueren noch Einsatzgebieten!
Weder in den Bæchen und Fluessen die ich in meiner Kindheit/Jugend im Harz und Thueringen befischte, weder in grossen Æschenfluessen mit 100 oder 300 Breite wie die Glomma die hier im Forum mehrfach vorgestellt wurde und als einer der weltbesten Æschenfluesse zæhlt und auch nicht in kleinsten Bæchen der Finmark oder schwedisch Lappland. Mal abgesehen davon das man dort etwas kæltere Durschnittstemperaturen hat.
Wenn jemand von Standard spricht, dann bezieht er sich also nur auf ein begrenztes Gebiet mit wenig wechselnden Bedingungen.
Wenn jemand die Informationen der Hersteller/Marken nicht nutzt, dann ist das fuer mich nur Fliegenwedelei mit geringen Erfolgsaussichten.

Wer damit zufrieden ist, wem das als Standard genuegt - ok seine Sache.

Mir und meinen Mitfischern genuegt das nicht, weder bei der Æschenfischerei, nicht bei der Mefo, nicht beim Lachs.
Uebrigens bauchtes dann auch nicht so viele verschiedene Taper, Materialmischungen ... wøzu also die ganze Muehe, dann reicht doch eine Strippe fuer warmes und eine fuer kaltes Wasser. Wenn ich mir die Erfolge so mancher Fischer anschaue, das geklage høre , bin ich mir sicher das es an den unzureichendem Wissen ueber die Eigenschaften, dem Aufbau , also fehlenden Produktinformationen liegt.

Gruss Hendrik
Ach ja, bis 1990 musste ich mit dem fischen was es gab, was man sich irgendwie besorgen konnte.
Danach ist mir weder bei den EH , den Switsch, den DH -Leinen kein Fehleinkauf gelungen, musste keine Leinen unter Wert wieder verkaufen.
In den verschiedensten Foren liest man oft ganz andere Sachen, mich wunderts nicht mehr.
orkdaling
 
Beiträge: 3060
Registriert: 17.11.2013, 15:03
Wohnort: Orkanger, Norwegen
"Danke" gegeben: 198 mal
"Danke" bekommen: 566 mal

Re: Schnur für kalte Tage

Beitragvon fjorden » 05.11.2021, 19:01

Hallo Hendrik,
ich könnte auch schreiben Thema verfehlt.
Gruß
Fjorden
fjorden
 
Beiträge: 871
Registriert: 05.02.2007, 13:11
"Danke" gegeben: 27 mal
"Danke" bekommen: 125 mal

Re: Schnur für kalte Tage

Beitragvon AndiArbeit » 05.11.2021, 20:50

Nabend Gemeinde,
Habe mir ne Cortland besorgt. Danke für die Tipps. Werde berichten, wenn ich die Schnur/Rute am Fluss probiert habe.

Kai
Alle Macht den Gräten!
AndiArbeit
 
Beiträge: 33
Registriert: 19.12.2019, 22:17
Wohnort: Vogtland
"Danke" gegeben: 38 mal
"Danke" bekommen: 12 mal

Re: Schnur für kalte Tage

Beitragvon orkdaling » 05.11.2021, 21:18

Hallo Fjorden,
ich will ja nicht alles noch mal aufzæhlen aber die Frage bezog sich nur auf eine Empfehlung fuer eine Schnur fuer kaltes Wasser.
An Hand der Beispiele, der Produktinfos kann man sehen das es weitaus mehr oder verschiedene Anforderungen an eine Schnur fuer Kaltwasser gibt.
Wenn jemand das Thema verfehlt hat, dann nicht ich sondern jemand der das nicht beachtet.
Mich wundert nun auch nicht mehr das du so oft Schnuere anbietest.

Die Angaben zu den Leinen, egal ob die nun schreiben ab -5 ! oder bis +26 oder halt der Hinweis "cold water" oder als aufgedruktes Pictogram sowie die Angaben zum Aufbau der Leine entscheiden wo und fuer was sie einstzbar ist.
Ich denke mal das die Mehrheit der hier lesenden FF das sehr gut verstanden hat.
Die sich darueber weniger Gedanken machen werden auch weiterhin mit Fehleinkæufen leben muessen.

Gruss Hendrik
orkdaling
 
Beiträge: 3060
Registriert: 17.11.2013, 15:03
Wohnort: Orkanger, Norwegen
"Danke" gegeben: 198 mal
"Danke" bekommen: 566 mal

Re: Schnur für kalte Tage

Beitragvon Harald aus LEV » 05.11.2021, 22:58

Hallo Hendrik,
da das Einsatzgebiet nicht klar definiert war, schrieb ich expliziert:

Harald aus LEV hat geschrieben:
Fischst Du überwiegend auf kurze bzw. sehr kurze Distanz in #5, sonst #4.

Gruß
Harald


Da muss man nun keine neue Wissenschaft daraus machen, oder es komplizierter machen als es ist.

Gruß
Harald
RFFS-
Rheinischer Fliegenfischer Stammtisch

***Open mind for a different view ***
***Forever trust in who you are ***
(Metallica)
Benutzeravatar
Harald aus LEV
 
Beiträge: 3325
Registriert: 28.09.2006, 11:08
Wohnort: Leverkusen
"Danke" gegeben: 7 mal
"Danke" bekommen: 334 mal

Re: Schnur für kalte Tage

Beitragvon orkdaling » 06.11.2021, 11:53

Moin Harald,
nee keine Wissenschaft aber es ging mir wegen der ungenauen Fragestellung darum zu zeigen das es eine ganze Menge "Kaltwasserleinen" gibt.
Auch wenn alle die Eigenschaft haben fuer diesen Temperaturbereich zu taugen, so haben sie doch auf grund ihres Materials(Mischungsverhæltnis,Zuschlagstoffe) sowie durch ihr Profil (Belly und Front/Reartaper-Verhæltnis) ganz eigene Eigenschaften die sie entweder fuer Ueberkopf oder Unterhand oder halt Nahbereich bzw Distance auszeichnen.

Ich denke mal das der Hinweis zur Cortland Sylk ganz ok ist, aber halt wenn es die Bedingungen es dort zulassen, sonst wir auch eine der Besten zum Fehlkauf !
Wenn ich nur mal bei einem der Forenpartner schaue, da gibt es eine riesige Auswahl.
Von Airflo Cold Salt, RIO Intermediate Coldwater, RIO Stripper Coldwater, Orvis Cold Saltwater, Scientific Sonar Cold .... also fuer jeden was dabei.
Mir ist schon bewusst das sich nicht alle FF damit beschæftigen, mehr auf Ratschlæge in den Foren høren, aber dann besteht immer die Gefahr das man auf jemanden hørt der eben ganz ander Bedingungen an seinen Wasser hat.
Genau darum muss man sich belesen oder halt die Fragestellung erweitern ( Bedingungen vor Ort, Methode der beabsichtigten Fischerei)

Um nicht wieder bei doch fuer deutsche Verhæltnisse extremen Beispielen zu landen, was aus den Suedharz (ohje lange nicht dort gewesen)
Da gibt es ein Fluesschen wo ich ein Grossteil meiner Kindheit verbracht habe - die Helme.
Nur sieht die oberhalb von Stausee Kelbra anders aus als unterhalb, auch anders als an der Muendung in die Unstrut - alles auf wenigen Kilometern.
Mancherorts wenige Meter breit, kann man fast rueber huepfen, dann wieder flach und breit. Also mal wuerde die Sylk passen, anderen ortes aber dann doch eine Leine mit viel længerem Kopf um auf Entfernung ab zu legen.
Wie gesagt, als Kind/Jugendlicher war ich mit Rad oder Moped dort unterwegs, konnte somit unter ganz unterschiedlichen Bedingungen fischen.

Nicht anders wird es dem Fragesteller ergehen, wir wissen ja nicht wie es dort aussieht, ob er die Nymphe badet oder eine Muecke ablegen will.
Ich hab mir bei meinen Empfehlungen schon verkniffen auf LTS, Jensen, Eikre und was sonst noch hier in den Læden rumliegt hinzuweisen.
Bin aber der Meinung das es keine Wissenschaft ist, nee, auf einer Mehltuete steht heute ja auch drauf fuer was sich das Zeug eignet, Brøtschen, Vollkorn, Pizzateig , hahaha.

Wære ja schøn wenn wir mal erfahren wuerden ob die nun erstandene Leine auch fuer die dortigen Bedingungen gepasst hat.
Gruss Hendrik

Hier noch was zum lesen /gucken https://monic.com/collections/fly-lines ... g-fly-line
orkdaling
 
Beiträge: 3060
Registriert: 17.11.2013, 15:03
Wohnort: Orkanger, Norwegen
"Danke" gegeben: 198 mal
"Danke" bekommen: 566 mal

Re: Schnur für kalte Tage

Beitragvon fjorden » 06.11.2021, 17:10

Hallo Hendrik,
die Fragestellung war äußerst genau und wie Harald schrieb mache ich da auch keine Wissenschaft raus und wechsel an Bächen auch nicht die Schnur, sondern fische eine Schnur, meistens eine DT, oder eine mit "normal langer" ca. 12 m Keule die ich auf alle Entfernungen einsetzen kann.
Gruß
Fjorden
fjorden
 
Beiträge: 871
Registriert: 05.02.2007, 13:11
"Danke" gegeben: 27 mal
"Danke" bekommen: 125 mal

Re: Schnur für kalte Tage

Beitragvon Harald aus LEV » 06.11.2021, 20:28

fjorden hat geschrieben:Hallo Hendrik,
die Fragestellung war äußerst genau und wie Harald schrieb mache ich da auch keine Wissenschaft raus und wechsel an Bächen auch nicht die Schnur, sondern fische eine Schnur, meistens eine DT, oder eine mit "normal langer" ca. 12 m Keule die ich auf alle Entfernungen einsetzen kann.
Gruß
Fjorden


So wie Fjorden mache ich es auch.
Bevor ich losgehe nehme ich mir 1 Setup /Rute und Rolle mit Schnur passend zum Fluss. Schnur oder Rolle gewechselt wird nicht. Ich versuche mit so wenig auszukommen und nicht wie ein wandelnder Verkaufsstand auszusehen. Ggfs. wird die Fliegenart gewechselt und evtl. das Vorfach angepasst. Im absolut seltenen Fall kann schon mal ein entsprechender Polyleader vorgeschaltet werden, aber das kommt wirklich äußerst selten vor. Das wars dann aber auch schon.

Gruß
Harald
RFFS-
Rheinischer Fliegenfischer Stammtisch

***Open mind for a different view ***
***Forever trust in who you are ***
(Metallica)
Benutzeravatar
Harald aus LEV
 
Beiträge: 3325
Registriert: 28.09.2006, 11:08
Wohnort: Leverkusen
"Danke" gegeben: 7 mal
"Danke" bekommen: 334 mal

VorherigeNächste

Zurück zu Gerät, Zubehör und Bekleidung (außer Ruten und Rollen)

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 4 Gäste