Umfrage zum Einfluss von COVID-19 auf die Angelfischerei in

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Re: Umfrage zum Einfluss von COVID-19 auf die Angelfischerei

Beitragvon Vogtlandsalmon63 » 05.09.2020, 09:35

Ich kriege auch schon Kopfkino bei der Umfrage. Was soll sie bezwecken? Mir kommt es als vorgezogenen Winnterkoller vor. Da werden von einigen Teilnehmern immer wieder mal fragwürdige sinnfreie Beiträge eingestellt.
Ich weiß nur, daß die derzeitige Pandemiesituation in unserer Gruppe die gemeinsam geplante Reise nach Godland vermasselt hat,was sehr bedauerlich ist.Aber verschoben ist nicht aufgehoben. Außerdem geht Gesundheit vor.
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Re: Umfrage zum Einfluss von COVID-19 auf die Angelfischerei

Beitragvon orkdaling » 05.09.2020, 12:10

moin,
ich will mich nicht weiter zu der gestellten Umfrage nicht æussern weil ich es ,in dieser Form/Ziel oder wie auch immer, fuer nutzlos halte.
Nur soviel, was will man damit erreichen oder begruenden? Achtung - Verschwørung !
Vielleicht eine weitere Quotenregulierung bei Dorsch , Hering...? weil ja nun durch die Reisebeschrænkungen weniger gefangen wurde und wenn wieder mehr Leute fischen dann entnimmt man wieder mehr ?
Die Ursachen sind andere, die Ueberfischung hat nichts mit der Pandemie zu tun - meine Meinung dazu.
Jedenfalls steht nichts dazu in den neuen Quoten fuer 2021, Hering soll weiter abgesenkt werden (36%), Ostseelachs steigt (+8%) und bei den Quoten fuer uns Angler ændert sich nichts. (Entscheidet die EU Ende Sept)
Und ich stehe uebrigens voll hinter dem was Achim schrieb, was das so teilweise illegal an Fisch ueber die Kaimauer geht.
Hab Bekannte in Rostock und die berichten was da an Kutter-Dorsch oder Trolling-Lachs seit Jahren verhøkert wird ohne das der Dachverein da was unternimmt bzw die Interessen der Sportfischer vertritt.

Einfluss hatte und hat Corona natuerlich.
Viele der grossen Touristikbetriebe entlang der Kueste mussten ihre Angestellten auf Kurzarbeit schicken.
Man liest es wøchentlich in der Zeitung das die nur noch 10% einheimische Gæste haben.
Logisch , wer vom Turismus lebt, Gæste von weltweit zum Heilbuttfischen kommen, den bricht das Standbein weg.
Gotland, zunæchts noch offen fuer uns, nun auch dicht.
Bornholm im Fruehjahr zu, Mærz, April, Mai wo die meisten zum Mefofischen kommen.
Das muss ja wirtschaftliche Spuren hinterlassen.
Nicht anders wird es (hab dort nicht den Einblick) an der Ostsee sein. Wenn Meck.-Pomm. fuer Tagestouristen dicht macht kann man nicht auf der Mole flanieren, keine Mefo fischen, kein Kutter fæhrt raus.
Im Gegensatz dazu, hier bei einem Anteil von 5% Schweden, 5%Dænen, 1,4% Deutschen, waren einige Eigentuemer hart betroffen wenn sie ihre Abschnitte zB fuer einen ganzen Monat an auslændische lachsfischer vermietet hatten. Andere wieder haben gar nichts mit bekommen, denen war es wurst ob sie ihre Tageskarte an einen Norweger aus Oslo, Bergen oder an Einheimische verkauft haben, z.Teil auch Schweden, Deutsche die einen Zweitwohnsitz hier haben und damit reisen duerften.
Klar bedeutet so eine Pandemie Einschrænkungen, aber wie geschrieben, Sicherheit und Gesundheit gehen vor!
Man braucht auch kein Matheprofessor zu sein, wenn man nur auf einem Bein steht, nur auf eine Gruppe setzt die dann wegfællt, da wird es ganz schlimm - und da hilft auch keine Covid- 19 Studie ( Eine Pandemie die uebrigens nicht beendet ist und uns noch weitere Jahre beschæftigen wird )
Man sieht es ja aktuell, ab 15.7. durften Touristen reisen, nun ist wieder dicht bis auf`s Baltikum. Auch wir sollen (erstmal) bis 1.Okt. das Land nur in dringenden Fællen verlassen.

Wuensche euch allen das ihr gut durch diese Zeit kommt, das wir auch weiterhin unsere Fliege an der Ostsee , am Lachsfluss, an den Bergseen egal ob das in D, DK,N, S,.... ist, wedeln duerfen. Und ich wuensche mir weniger Trawler in Ost- und Nordsee, Skagerrak. Aber ob da eine Covid Umfrage hilfreich ist glaube ich eher nicht.

Gruss Hendrik

Kleiner Nachtrag - nur als Info gedacht (aber interessant was man alles mit Covid begruendet)
https://fiskejournalen.se/produktion-av ... er-galler/
... covid 19 hat uns gezwungen zu reagieren ... steht in der Begruendung warum die Produktion eingestellt wird !
Das ist fuer mich nur soweit interessant weil ich aus anderen Quellen weiss das man mit der Produktion,Verkauf von Booten und Motoren (die Hitrafahrer wissen sicher wen/was ich meine) nicht hinterher kommen. Und bei Wohnmobilen sieht es (zumindest hier) nicht anders aus.
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Re: Umfrage zum Einfluss von COVID-19 auf die Angelfischerei

Beitragvon orkdaling » 09.10.2020, 10:39

Moin,
gibts denn schon was zum auswerten?
Bin neugierig weil ich eben im schwedischen Fiskejournalen lese was covid-19 dort verursacht hat. (ich meine nun nicht die Pandemie als solches , nicht die Krankheits und Todesfælle)
Mats Erikson von Sweboat (Landesverband Bootsbranche) spricht von beste Saison -jemals !
Wie mir von hier bekannt ist gab es Engpæsse bei Booten und Wohnwagen, bis zu 20 % Umsatzsteigerung bei Camping und Fischausruestung.
Klar wird es Hændler geben die durch die eingeschrænkte Reisefreiheit Umsatzrueckgænge hatten, aber generell machte es sich doch sehr deutlich das es eine enorme Steigerung gab (Verkauf und Vermietung). Und wenn mehr Boote und Angeln, Netze und Reusen verkauft wurden, muss sich das ja irgendwie auf die Fische auswirken.
Oder vielleicht doch nicht so gewaltig durch uns Freizeitfischer?
Die Saison, jedenfalls hier, ist weitgehend beendet. Sommer und Herbstferien gelaufen, Schonzeit in den Lachsfluessen und regional fuer Bafo.
Meer in Kuestennæhe ,ist es jetz auch nicht so interessant, bis auf Grundfisch sind Dorsch, Køhler, Pollack zur Wanderung aufgebrochen.
Bereits vor der Pandemie gab es betræchtliche Einschrænkungen in Oslofjord bzw Suedkueste (Dorschfangverbot)
Die Fangquoten in der westlichen und østlichen Ostsee mussten ja auch schon jahre vor der Pandemie verringert werden.
( Hier die neusten Infos https://ec.europa.eu/commission/pressco ... ip_20_1522 )
Die lachse sind jedenfalls in Mittel und Nordnorwegen wie immer gestiegen, dieses Jahr viel mehr Kleinlachs, jæhrliche Schwankungen sind normal.
Trozt weniger Touristen, die ja erst nach dem 15.7. reisen duerften, haben wir zb 28,5 t aus der Orkla gezogen (2018 - 19,8 und 2019 - 18,7). Die erhebliche Steigerung hat aber damit zu tun das 2020 ein starkes Jahr fuer Kleinlachs war. Bei den mittleren 3-7kg und bei dem was als Grosslachs zæhlt, also alles ueber 7 kg gab es keine wesentlichen Ænderungen.
Auch anderenorts wo ich unterwegs war sah es nicht anders aus, auch da viele Fische bis 3kg, mind. eine Verdopplung
Ob Glomma, dem Æscheneldorado, oder im Dovreflell bei den Moschus, ueberall wurde gefangen wie bisher.
Noch stehen die Jahreshauptversammlungen der Vereine, Genossenschaften usw. aus, aber so wie ich es bisher einschætzen kann wird es keine Regelænderungen geben. Oder anders gesagt, mehr Boote und Angelausruestung hat jedenfalls nicht die Fischbestænde gefæhrdet.
Wenn, dann geschah das wieder durch die Industrie (Krankheiten und entflohene Fische)
Weder hier, noch ist mir was aus DK oder S bekannt geworden und daher gehe ich mal davon aus das wir auch 2021 so fischen kønnen wie bisher.(vorausgesetzt das die Pandemie beherrscht wird, leben muessen wir nun damit)

Ich kann mir aber keinen Reim aus der Covid Umfrage machen. Hatte es irgendwelche Auswirkungen? Gibt es Einschrænkungen die mit Covid zu begruenden sind? Wie gesagt, nicht den Einfluss auf die Reisemøglichkeiten sondern auf die Fischbestænde/Quoten/Regelænderungen...

Gruss Hendrik
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