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"Rollwurf" der Neuseeländer

BeitragVerfasst: 01.06.2020, 17:22
von Thomas E.
Dieser "Rollwurf" dient das System von meist 2 Nympfen (eine schwer) und Bissanzeiger auch weiter auszubringen.
https://www.youtube.com/watch?v=ydo8_4B ... 2H073tgvA4

Rollwurf ist zwar dort die Bezeichung, doch würde ich eher von einem dynamischen D- Cast mit Zugunterstützung sprechen.

Überkopf würden sich diese Montagen schwierig werfen lassen.

Re: "Rollwurf" der Neuseeländer

BeitragVerfasst: 01.06.2020, 19:57
von Magellan
Hallo Thomas

Danke für den Link!

Single handed spey !

Mein Favorit wenn nicht die ganze Fliegenschnur samt Vorfach in der Luft sein muss, zb. beim abfischen von Schilfgürteln beim Watfischen. Effizient und unschlagbar (für mein Veständniss der Fischerei) bei Wind und relativ leichten Schnurklassen. Allerdings mit nur einer Fliege.

Gruß
Heiko

Re: "Rollwurf" der Neuseeländer

BeitragVerfasst: 01.06.2020, 23:36
von Joosti
Hallo Thomas, hallo Heiko,

Single Hand Spey eher nicht,
sieht mir sehr nach dem was man in Nordschweden "Byskeloop" nennt aus oder einer Abwandlung davon.
Die Skagitfischer nennen den Wurf glaube "Perrypoke" oder "Wombatcast" und bei dem was da vorn alles dranhängt würde ich das auch eher mit nem sustained Anchor Cast werfen anstatt Überkopf.

Benutze die Technik auch manchmal an der Einhand und das geht mit Zugunterstützung tatsächlich sehr gut.
Hier sehe ich das allerdings zum ersten mal mit einer langkeuligen Schnur.

Grüße Joosti

Re: "Rollwurf" der Neuseeländer

BeitragVerfasst: 02.06.2020, 06:50
von fliegenfeger
Hallo,

das sieht nach der neuseeländischen Variante des Froller Cast aus.

Gruß
Armin

Re: "Rollwurf" der Neuseeländer

BeitragVerfasst: 02.06.2020, 12:03
von Johannes Krämer
Hallo Thomas,

ich erinnere mich noch, wie ich im Dezember im Tongariro stand und fast verzweifelt bin...
Diese "schweren" Montagen habe ich einfach nicht richtig rausbekommen und Überkopf war trotz #8 nicht allzu sicher und normaler Spey war auch nicht wirklich effektiv.
Über Google bin ich dann auch auf diesen Tongariro Rollcast gestoßen. Also Video geschaut und gleich mal versucht... Fehlanzeige!!! Hat nicht geklappt. :D
Vom Bewegungsablauf ist das gar nicht so einfach. Darüber hinaus verwenden die Kiwis, soweit ich das dort mitbekommen habe, da ganz andere Set-Ups. Die Rute wird teilweise mit Schnüren geworfen, die z.T. zwei Klassen über der Rute liegen, sonst hat man gar nicht die Masse, um die Wurf effektiv zu nutzen.

Während meines Aufenthalt habe ich verstanden, wieso man diesen Wurf da entwickelt hat.

Re: "Rollwurf" der Neuseeländer

BeitragVerfasst: 02.06.2020, 13:23
von Magellan
Joosti hat geschrieben:Hallo Thomas, hallo Heiko,

Single Hand Spey eher nicht,



Hallo Joosti

Gewiss hast du recht, mit der „Zeitaufwendigen“ Zurechtlegerei mit Schnurverlängerung.

Ich bezog mich auf den geformten D-Loop und den eigentlichen cast. Bei meiner geschilderten fischer. Situation mit kleiner Fliege und WF Leine ich das Vorspiel nicht notwendig.

Gruß
Heiko

Re: "Rollwurf" der Neuseeländer

BeitragVerfasst: 30.09.2020, 07:18
von alfredo.fly
Was ein Scheiss :D
Gruß Willi

Re: "Rollwurf" der Neuseeländer

BeitragVerfasst: 30.09.2020, 07:55
von piscator
Moin, überschwere Schnüre sind typisch für sustained anchor Würfe (Skagit) und mit ner Einhandrute braucht man dafür etwas mehr Schnurbogen und Dynamik. Das ist eine Variante des Perry Poke -- der natürlich auch ohne den Zwischenschwung geht. So ähnlich wie man auch die Schnur beim Überkopfwurf im Rückschwung verlängern kann (minimiert das Gefuchtel). J.