Herr der Ringe?

Hier treffen sich die wahren Handwerker unserer Zunft. Gibt es eine schönere Fischerei, als mit einer Selbstgebauten - ob nun Gespließte, Kohlefaserrute oder Eigenbaurolle? Geizt nicht mit Euren Ratschlägen.

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Wurmbunt
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Re: Herr der Ringe?

Beitrag von Wurmbunt »

Hallo Sepp,
es freut mich, daß Du hier mitgelesen hast!!!
Fliifi-Sepp hat geschrieben:Hallo Andi,

gratulieren zu den bisherigen Erfolgen! Bin mir sicher, daß Du das auch noch zu einem erfolgreichen Abschluss bringen wirst.
...
Es ist schon unglaublich, wie viel Arbeit in einer Rute stecken kann!

LG Sepp
Definitiv kann man sich an einer Rute austoben - aber das ist das schöne am "Hobby" - eine Kosten- Nutzen- Relation ist nicht wichtig, da man für sich selbst arbeitet...
Liebe Grüße,
Andi
P.S. Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
Michl
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Re: Herr der Ringe?

Beitrag von Michl »

Hallo,
großes Kino, schon viel Arbeit so ein Ringlein! =D>
Sieht aber saugut aus der Muckenring.
Dank dafür.
Noch eine Frage, sind bei den bunten Steinen alle Bereiche gleich hart?
Die Achatringe die ich kenne sind homogen in der Farbe, deshalb die Frage.

Gruß Michl
Die Beute ist unwesentlich, entscheidend ist nur das Gefühl.
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Wurmbunt
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Re: Herr der Ringe?

Beitrag von Wurmbunt »

Hallo Michl,
bei der Bearbeitung könnte ich keinen Unterschied feststellen. Die Bänderung, zumindest was Achate angeht, entsteht während sich der Stein bildet. Ich bin kein Geologe oder so was und bin daher darauf angewiesen zu glauben, was mir die Bücher erzählen - vor allem stütze ich mich auf " Steine und Mineralien" von Ronald Louis Bonewitz.
Demnach entstehen die Bänder, wenn kieselsäurehaltiges Wasser in Hohlräume anderer Gesteine eindringt, und dort Quarzschichten bildet. Für die Färbung sind Spuren anderer Mineralien verantwortlich. Rot entsteht zum Beispiel durch Eisenoxid, grün durch Nickel. Der Hauptbestandteil ist aber immer Quarz, so daß sich die mechanischen Eigenschaften nicht unterscheiden sollten...
Beim Tiegerauge bin ich mir nicht ganz sicher, da hier faserige Strukturen ersetzt wurden. Sicherheitshalber habe ich den Ringeinsatz deshalb so positioniert, daß die Faserrichtung 90° zum Schnuranlagepunkt liegt.
Beim Polieren in der Trommel, wo ja überall geschliffen wird, hat sich jedenfalls bei keinem der Steine irgendeine Form von Oberflächenstruktur gezeigt. Wäre eine der Schichten weicher, sollte man annehmen, daß diese stärker durch die Polierkörper angegriffen wird und sich Riefen bilden würden - war aber nicht der Fall!
Liebe Grüße,
Andi
P.S. Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
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