Wo sind unsere Insekten geblieben?

Hier geht es um wichtige Belange wie Naturschutz, sinnvolle Gewässer-Bewirtschaftung, schonender Umgang mit Umwelt und Kreatur, Ärgernisse (Schlagthemen) wie Klein-Wasserkraft & Kormoran und Rechtliches.

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Mucki
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Re: Wo sind unsere Insekten geblieben?

Beitrag von Mucki »

Gammarus roeseli hat geschrieben:Servus!


Wird bei euch die Gülle auch immer erst ausgebracht, wenn Regen bevorsteht?
Hallo zusammen,

Sicherstes Zeichen für angekündigten/ erwarteten Starkregen/ Platzregen /schwere Gewitterschauer ??

Kolonnen von Traktoren mit Güllfässern, da wird gefahren was der Karren hergibt.
Viel Regen hilft wohl viel, oder ?? Ein Schelm wer böses denkt.

Meiner Meinung nach war früher nicht alles besser, weniger giftig, die unbehandelten Rückzugsflächen waren nur noch da. Heute wird fast alles überall Bewirtschaftet, da fehlen die Flächen von denen wieder etwas Nachkommen könnte. Dazu "Hocheffiziente" Gifte die feinst Vernebelt durch den Wind weit verfrachtet werden und sich dann auch in unbewirtschafteten Flächen absetzen.

Gruß
MarkusZ
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Re: Wo sind unsere Insekten geblieben?

Beitrag von MarkusZ »

Hallo,
Fliifi-Sepp hat geschrieben:Also ich komme aus Bayern und die bayerische Regierung hat erst was gemacht, nachdem sich bei einem Volksbegehren immerhin jeder 5. in Bayern die Mühe gemacht hat, zu seiner Kommune zu gehen oder zu fahren und dort unterschrieben hat.
Genauso war das in 2019, das hab ich ja geschrieben.

Warum man in BW trotzdem noch weiter abgewartet hat, bis auch dort die Bevölkerung genug Druck ausgeübt hat, statt von selbst was zu tun, werden die Einheimischen sicher besser wissen.

Dass mit Wechsel der Regierungsfarbe plötzlich alles besser wird, scheint sich zumindest dort nicht so ganz bewahrheitet zu haben.

Nicht nur was Insektenschutz angeht, sondern auch wenn man z.B. den Anteil der regenerativen Quellen an der Stromerzeugung in BW und Bayern vergleicht.
Mucki hat geschrieben:Heute wird fast alles überall Bewirtschaftet, da fehlen die Flächen von denen wieder etwas Nachkommen könnte.
Das ist regional sicherlich unterschiedlich. Bei uns in der Gegend haben z.B. die Ackerflächen und Viehbestände deutlich abgenommen. Außer Pferdehöfen läuft da nur noch wenig. In Nord- und Ostdeutschland sieht das vermutlich ganz anders aus.

Die Insektizide von früher waren m.W. noch überwiegend Breitbandkeulen, die so ziemlich alles niedergestreckt haben. Mittlerweile sollen die etwas gezielter wirken und unterschiedliche Arten unterschiedlich stark treffen.

Zum Beispiel sind in manchen Regionen bestimmte Schmettlingsarten wie Eichenprozessionsspinner, Buchbaumzünsler etc. ne echte Plage.
Andererseits macht uns Hendrik anscheinend für den Rückgang einiger Schmetterlingsarten in Norwegen verantwortlich.

In Niederbayern wird im Moment ein Lied von Reinhard Mey ad absurdum geführt, denn dort klagt man über einen Masseneinfall von Maikäfern.

Von einem deutlichen Rückgang der Borkenkäfer hab ich auch nichts mitbekommen.

Also ne ziemlich diffizile Geschichte das Ganze.

Das wird regional ggf. schon unterschiedlich sein, was Wirkung und Ursachen angeht.

Einfache Pauschalllösungen wird es wohl nicht geben.
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The Sharpshooter
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Re: Wo sind unsere Insekten geblieben?

Beitrag von The Sharpshooter »

Servus

Nach einer wissenschaftlichen Studie – im Auftrag von Audi und VW sind die eigentlichen Ursachen für das „Bienensterben“ wissenschaftlich nachgewiesen.
Grundlage der Überlegungen der Studie waren ua:

In der BRD sind zwischen 620 und 571 Arten von Wildbienen nachgewiesen (der Unterschied erklärt sich u.a. aus ggfls ausgestorbenen bzw neu zugezogenen Arten) – nach Westrich, P. (2019) gehen wir von als distinkte Arten anerkannt 571 Taxa aus.

75% aller heimischen nestbauenden Bienenarten nisten im Erdboden und benötigen oft ganz spezielle Bedingungen hinsichtlich der Bodenart (Sand, Lehm, Löß), Korngröße, Bindigkeit, Feuchte, Verdichtung, Belichtung und Bewuchs (unbewachsen bis dichte Vegetation). Von vielen Arten kennen wir die Ansprüche an den Nistplatz noch nicht. Die betreffenden Arten suchen sich einen für sie geeigneten Nistplatz selbst.
https://www.wildbienen.info/artenschutz ... fen_06.php

Fast drei Viertel aller nestbauenden Wildbienenarten in Deutschland nisten im Erdboden. Hier liegt also das größte Potential für den Bienenschutz. 
http://www.wildbienen.de/wbs-bode.htm

Wanderer, Jogger, E-bike-Fahrer, Mountainbiker und sog. „Naturliebhaber“ und Gartenbesitzer bewegen sich unentwegt auf den Flächen die für die Wildbienen-Populationen unabdingbar sind – und zerstören dabei die Nester bzw deren Eingänge und führen damit zu – manchmal 100% - Verlusten der Population.

Auf geteerten und asphaltierten Straßen hingegen sind 0 % (sic!) Nester von Erdbienen vorhanden!!
Conclusio: Baut mehr Straßen!

…. meine 50 Cent zu den „Experten“

Christian
"Die Völker wurden seiner Herr, jedoch, dass keiner mir zu früh da triumphiert: der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch" BB
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Re: Wo sind unsere Insekten geblieben?

Beitrag von Fliifi-Sepp »

Hallo Markus,

ist sicher regional unterschiedlich!

Baumschädlinge wie die von Dir beschriebenen Raupen und Käfer sind weniger von Pestiziden und Überdüngung betroffen, als andere Insekten, da sie ja in Bäumen leben, die in der Regel nicht gedüngt und mit Pestiziden behandelt werden (außer Obstbäume).
Mit dem generellen dramatischen Rückgang der Insekten sind auch die Feinde dieser zurückgegangen und das führt wiederum zu partiellen anderen Problemen, wie auch einzelne regionalen Überpupulationen von Schädlingen.
Zudem werden manche Insekten auch gegen gewisse Gifte resistenter als andere. Was aber genau der Grund für das wieder regional gehäuftere Auftreten von Maikäfern ist, kann ich auch nicht sagen.

Jedenfalls ist Vieles aus den Fugen geraten und eine ökologischere Landwirtschaft ist sicher besser, als die, die jetzt meist betrieben wird.
Das zumindest ist eindeutig auch wissenschaftlich bewiesen!

LG Sepp
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Gammarus roeseli
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Re: Wo sind unsere Insekten geblieben?

Beitrag von Gammarus roeseli »

Mucki hat geschrieben:
Gammarus roeseli hat geschrieben:Servus!


Wird bei euch die Gülle auch immer erst ausgebracht, wenn Regen bevorsteht?
Hallo zusammen,

Sicherstes Zeichen für angekündigten/ erwarteten Starkregen/ Platzregen /schwere Gewitterschauer ??

Kolonnen von Traktoren mit Güllfässern, da wird gefahren was der Karren hergibt.
Viel Regen hilft wohl viel, oder ??
Servus Mucki!?

Meine Frage ist nicht an Dich gerichtet! Und ganz ehrlich, so merkwürdig zitiert (vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen) legst Du mutwillig (!!) eine falsche Spur in Richtung Deiner äußerst merkwürdigen und nicht ernst gemeinten Fragen. Somit bist Du daran zu provozieren um nicht zu sagen zu beleidigen! Ich sehe keinerlei Grund dafür, auf solche unehrlichen und seltsamen Fragen wie Du sie gestellt hast zu antworten.

Gruß Christian
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webwood
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Re: Wo sind unsere Insekten geblieben?

Beitrag von webwood »

Hallo Christian,

so sehr ich dich als langjährigen Foristen schätze, mag ich doch widersprechen. An Muckis(?) Aussage ist schon was dran. Zumindest in meiner Ecke mit überwiegen Milchwirtschaft wird die Gülle schon öfter mal im Kriechgang mit dem Traktor ausgebracht. Das ist keine Düngung sondern schlicht Entsorgung, früher sogar bei geschlossener Schneedecke

Andererseits haben bei uns immer mehr Landwirte nun einen Art ausklappbaren Rechen mit vielen Schläuchen bis knapp vor den Boden reichend, hinter ihrem Gülleanhänger. Ich denke die Wahrheit liegt in der Mitte, Es gibt halt verantwortungsbewusste Landwirte (gefühlt die Majorität) und dann die Sorte " Des hamma mia no nia so gmacht" Bayrische Argumentationstriologe: Ha? Wos? Na!

Ferner bekommt ein Landwirt für ein aufgepepeltes, paar Wochen altes Kälbchen, derzeit unter 10 Euronen. Wenn du so um deine Existenz kämpfen musst, wären dir ein paar hundert Liter Gülle unökologisch entsorgt wohl auch egal.

Das Problem liegt imho tiefer. Im Supermarkt bekommst du Schwein/Rind und Milch für lau. Wir, also meine Frau und ich versuchen, was geht beim Erzeuger, als Hofladen zu kaufen.


TL
Thomas
Angler sterben nie, die riechen nur so.
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Gammarus roeseli
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Re: Wo sind unsere Insekten geblieben?

Beitrag von Gammarus roeseli »

Servus Thomas,

es ist halt einfach so, dass ich dem Fischwirt näher stehe wie dem Landwirt.
LG Christian

PS:
Fliifi-Sepp hat geschrieben: Darüber reden, Probleme aufzeigen und etwas dafür tun. Jeder kann an kommunale Politiker bis hin zur Regierung schreiben. Machen genug ihre Meinung kund, dann nehmen diese das auch wahr. Schimpft jeder nur in seinem engen Kreis, passiert nichts.
Also Tasten klopfen, Briefe schreiben und vielleicht auch mal telefonieren! Aber bitte dabei sachlich bleiben.

LG Sepp
:daumen :daumen :daumen
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tobster8108
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Re: Wo sind unsere Insekten geblieben?

Beitrag von tobster8108 »

Servus Zusammen,
mit den Insekten ist es wie mit den Fischen, die Arten, die einen etwas höheren Anspruch an den Lebensraum und die Nahrung (Insekten sind oft sehr spezialisiert was die Futterpflanzen der Larven angeht) haben, sind in der Fläche eigentlich nicht mehr vorhanden. Gerade bei den Käfer- und Schmetterlingsarten ist hier der Artenschwund enorm. Wenn es nicht auch Arten gäbe, die im Stande sind, sich auch unter den heutigen Umständen in Massen zu vermehren und damit eine hohe Biomasse zu produzieren, würde es noch viel schlimmer aussehen. Und hier geht es tatsächlich "nur" um die Biomasse! Aber der Rückgang der einzelnen Arten und vor allem der anspruchsvolleren ist schon extrem. Das sieht eigentlich jeder täglich in seinem Garten... Heute sind da eigentlich nur noch 3-4 Schmetterlingsarten zu finden. Als Kind hatte ich auf eine halbe Stunde sicher das doppelte an Arten im Kescher...
Beste Grüße
Tobi
"Jemand, der nicht weiß, wie man einen Fisch fängt, darf ihm nicht dadurch Schande bereiten, dass er ihn fängt."
MarkusZ
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Re: Wo sind unsere Insekten geblieben?

Beitrag von MarkusZ »

Hallo,
Fliifi-Sepp hat geschrieben: eine ökologischere Landwirtschaft ist sicher besser, als die, die jetzt meist betrieben wird.
Da sind wir gleicher Meinung. Wenn diese Landwirtschaft dann auch in DE stattfindet, dürfte sie für die hiesige Insektenwelt ggf. auch besser verträglich sein.

Ich finde es besser statt "Bio-Produkten" lieber Lebensmitteln aus regionaler, nach bestimmten ökologischen Standards arbeitender Produktion zu kaufen.
Mit dem Kauf von Bio-Bananen, Bio-Zuchtlachs, Bio-Paprika aus Marokko , Bio-Tomaten aus Spanien, Bio-Äpfeln aus Neuseeland oder Chile, etc. wird man wahrscheinlicher weniger positive Effekte auf die heimische Insektenwelt erzielen.
The Sharpshooter hat geschrieben:75% aller heimischen nestbauenden Bienenarten nisten im Erdboden und benötigen oft ganz spezielle Bedingungen hinsichtlich der Bodenart
Bei uns in der Gegend sind die landwirtschaftlich genutzten Flächen rückläufig. Außer Pferdehöfen läuft nicht mehr viel. "Agrarfabriken" hatten wir noch nie.

Allerdings hat die Bebauung mit Wohngebäuden und Gewerbeobjekten deutlich zugenommen, mit entsprechender Erschließung, Verkehrswegen etc. .
Dort wo ich früher tolle Rotkappen und Birkenpilze gefunden habe, stehen jetzt z.B. Reihenhäuser.
In unserem ehemaligen Pachtgarten hat man auch ein Wohnhaus gebaut.
Flächenverbrauch und Flächenversiegelung haben bei uns sicherlich auch einen signifikanten Effekt.

Da kommen dann schon so einige Faktoren zusammen.

Meiner Meinung trifft es einzelne Arten in unterschiedlichen Regionen aus unterschiedlichen Gründen mal mehr oder weniger stark.

Die eine Pauschallösung für das Problem wird es wahrscheinlich nicht geben.
orkdaling
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Re: Wo sind unsere Insekten geblieben?

Beitrag von orkdaling »

Moin nochmal,'
da ich gefragt wurde was bei uns los ist, na ganz einfach es gibt Regeln wie in der EU oder den einzelnen Bundeslændern.
Und das nichts mit Regen zu tun, es geht dabei um genau festgelegte Fristen !
https://www.landwirtschaftskammer.de/la ... rfrist.htm
https://www.landwirtschaftskammer.de/la ... e-nein.htm
Auszug Sperrfist/Guelle;
Ab Herbst 2021 wird der Gülleeinsatz auf Flächen in nitratsensiblen Gebieten im Herbst weiter eingeschränkt. Eine Güllegabe ist nach der Hauptfruchternte dann nur noch zu Zwischenfrüchten mit Futternutzung zulässig. Winterraps darf im Herbst nur gedüngt werden, wenn eine Bodenuntersuchung einen Düngebedarf ausweist.

Natuerlich nutz man (auch hier) den Regen , besonders bei duchtrockneten Boden damit die Guelle sofort einsickert.
Guelle hat aber genau wie chem. Duenger einen Næhrstoffgehalt . Je nach Art der Guelle, nach Art des Stalldungs schwankt der Anteil von Stickstoff und Phoshor erheblich.
Schweine Guelle ist also nicht Rinderguelle oder aus Huehnerhaltung.
Jede Fruchtfolge hat natuerlich auch einen anderen Næhrstoffbedarf.

Das hat also nichts mit Regen/Verduennung zu tun ! Mancherorts kann man bei Regen nicht mal aufs Land ohne Schæden mit der schweren Technik anzurichten.

Dann muss man noch nach Grundduengung des Bodens ( nach Bodenanalyse ) und der Kopfduengung (wæhrend des Wachstums) unterscheiden.
Bei der Grundduengung (meist im Herbst bzw, vor der Ansat) wird der Boden mit den fehlenden Næhrstoffen angereichert.
Dies kann organisch (Guelle, Dung, Kompost) oder auch chemisch (Kunstduenger) erfolgen.
Ausserdem erfordert jede Pflanze/Art auch einen anderen ph-Wert , darum wird der Boden auch gekalt. Dann noch Kali fuer den Wasserhaushalt der Pflanzwenzellen ...
Viele Wiesenblumen sind Magerpflanzen, vertragen eher Sandboden. andere sind Moorpflanzen.
Ausbringen von Guelle auf Gras, Klee, Luzerne hat ja auch nichts mit den Wiesenblumen oder Hochmooren zu tun- da gehørt sie nicht hin.
Wie man sieht ist die Duengung sowohl organisch wie chemisch ein sehr umfassendes Arbeitsgebiet - jedenfalls keine Entsorgung der Guelle!
Wenn ich das auch schon vor einiger Zeit ( Landwirt 76-80) erlernt habe, daran hat sich bis heute nichts geændert. Ok,einige Neuzuechtungen brauchen das eine oder andere mehr oder weniger, haben einen anderen Wasserbedarf, das ændert aber nichts am Prinzip. Jedenfalls arbeiten meine Bekannten und Verwandten auch heute nicht anders.
Was einige Bøsewichter mit der Guelle oder generell mit dem Einsatz von Pestiziden betreiben - na das wære ein anderes Thema.

Natuerlich muss sich der Bauer an die Regeln halten, siehe Link oben, und da kann es passieren das dies mit der Laichzeit der einen oder anderen Fischart zusammen fællt.
Die Laichzeit (selbst bei nur einer Fischart) fællt ja regional auch noch unterschiedlich aus.
Wenn es danach gehen wuerde, Laichzeit, duerfte kein Bauer im Orkland im Okt/Nov mit Guelle auf die Felder weil dann die Mefos und Lachse mit dem laichen beginnen.
Er kønnte auch nicht im Dez, Jan, Feb, Mærz auf die Felder weil er ja nicht auf Schnee und Eis duengen darf.
Und wenn im April das Schmelzwasser kommt auch nicht.
Bliebe Mai, Juni, Juli Aug - das ist aber die Wachstumsperiode und da kann er auch nicht quer uebern Acker.
Das bedeutet das der Bauer ein Zeitfenster hat das ihm das Regelwerk vorgibt, genau einhalten/nutzen muss.
Das ist hier in Norge nicht anders als in BY oder BW oder F, DK,S...
(Ich gehe mal davon aus das sich die Betreffenden daran halten - schwarze Schafe gibt es wohl ueberall)

Soviel zur Guelle, der Guelleverordnung,
ich verweise aber nochmal das es nicht nur um Guelle oder Landwirtschaft geht.
Auch das Spitzen der Alleebæueme, Waldschædlinge, generelle Unkraut- und Schædlingsbekæmpfung auf kommunaler Ebene, entglang der Autobahnen... mit Pestiziden und https://de.wikipedia.org/wiki/Fungizid muss ueberdacht werden. (ueber diese redet man ersatunlicher weise sehr wenig)
Ein Thema was hier sehr aktuell ist, die Mittel zur Schædlingsbekæmpfung in den Lachsfarmen ( Lachslaus) greift auch die Chitin-panzer der Garnelen an.
Die liegen dann wie gepult im Spuelsaum und werden von Fischen und Vøgeln gefressen. Auch bestimmte Tangarten leiden darunter, ein starker Rueckgang in den Gebieten mit Zuchtfischproduktion.

Ich sags mal vereinfacht - so wie der økologische Landbau die Insekten und Vøgel rettet, so wuerde die geschlossene landbasierte Fischzucht auch die Mefos und Lachse schuetzen. So wie es einzelne Økobauern in D oder N gibt, so gibt es auch Fischzuchtbetriebe die nicht in Netzkæfigen produzieren.
Aber was nicht verboten ist, ist halt erlaubt und da fehlen ueberall strengere Gesetze - landes- euroa - weltweit.

Gruss Hendrik
MarkusZ
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Re: Wo sind unsere Insekten geblieben?

Beitrag von MarkusZ »

Hallo,
orkdaling hat geschrieben:Aber was nicht verboten ist, ist halt erlaubt und da fehlen ueberall strengere Gesetze - landes- euroa - weltweit.
Eigentlich würde man erwarten, dass ein Land wie Norwegen, mit so geringer Agrarfläche und niedrigem Anteil der Landwirtschaft am BIP, das besser in den Griff bekommen könnte als viele der EU-Länder. Nachdem in NO m.W. mehr als die Hälfte der landwirtschaftlichen Einkommen über Subventionen erzielt wird, müsste die Förderung der nachhaltigeren, ökologisch sanfteren Bewirtschaftung ja auch nicht ausschließlich über Zwang durch Gesetze und Verordnungen laufen.

Wenn man dann liest, dass z.B. 97% der Erdbeerfelder, 95% der Kartoffeläcker usw. mit chemischen Pestiziden behandelt werden, scheint da aber mit der Umstellung auch in NO kein Selbstläufer zu sein.
orkdaling hat geschrieben:so gibt es auch Fischzuchtbetriebe die nicht in Netzkæfigen produzieren.
Als wir damals meine Schwägerin besucht haben, die auf nem Bauernhof in der Nähe von Bodo in 200m Entfernung vom Fjord lebt, hab ich mich gewundert, wer wohl die ganzen Pangasiusfilets kauft, die im örtlichen Supermarkt angeboten wurden. Aus Netzkäfigen stammten die höchstwahrscheinlich nicht. Besonders Öko dürften die aber auch nicht gewesen sein. Aber der Umwelt vor Ort dürften die ggf. weniger Schaden zufügen, als die Lachsfarmen.

Ich bin da lieber runter zum Fjord gelaufen und hab frische Makrelen zum Essen gefangen. Die MeeFos hab ich schwimmen lassen, worauf mich der Hausherr für bescheuert erklärt hat
orkdaling
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Re: Wo sind unsere Insekten geblieben?

Beitrag von orkdaling »

Moin Markus,
wie ich schrieb, was nicht verboten ist ...
Hatte ja schon erwæhnt das wir genau wie die Schweiz kein Mitglied sind aber zur erweiterten Europæischen Union gehøren und zum Schengenabkommen.
Somit kannst du nicht einfach was verbieten was die EU ausdruecklich erlaubt.
Solange zB Bayer ihr Monsanto Gift weiter verkaufen darf, solange wirst du es auch in hiesigen Mærkten finden.
Ich hatte in einem frueherem Post was zu den Kartoffeln geschrieben, dort zu lesen das es sogar Todesfælle in GB gegeben hat, aber das Ende vom Lied - bei einer richtigen Dosierung besteht kein Handlungsbedarf. https://www.swrfernsehen.de/marktcheck/ ... -6770.html
Ich kaufe jedenfalls keine Fruehkartoffeln aus dem Supermarkt, wenn dann vom Bauern wo ich weiss das er den Dreck nicht gespritzt hat.

Doch noch was zu "internationalen" Insektenroblem. Auch wenn du im eigenem Land das Guelleproblem im Griff hast (kønnte ja auch Kompost und Biogas werden), auch wenn du 100% Økolandwirtschaft betreibst, die Bestæuber (Schmetterlinge) kommen aber von Suedeuropa oder Afrika, oder besser gesagt kønnten von dort kommen wenn da nicht mit der Giftkeule gearbeitet wuerde und wenn da nicht Gewæchshæuser bis zum Horizont stehen wuerden. (Spanien, Portugal - Wassermangel usw)
Weichmacher entweichen aus den Reifen die ja wohl nur in wenigen Lændern hergestellt aber weltweit gefahren werden.
Die Fischfilets kommen ja bekanntlich nicht nur aus Norge, zB die Doraden aus dem Mittelmeer und da gibt es auch diese Probleme.
Die Grøsse der Agrarflæche, hier nur 3,5% (wenn man die jeweils 36% Wald und Marka unberuecksichtigt læsst wo es ja auch Insekten gibt), hat also nicht die entscheidende Bedeutung - wir reden von hier !
Anders sieht es schon dort aus wo es weitaus mehr Agrarflæchen gibt, wo es zu Trockenheiten/Wassermangel kommt, wo Sumpfland verschwindet ... kønnte man weiter fortsetzen.

Genau darum erwæhnte ich - nicht alles an der Landwirtschaft festmachen, die haben eine (grosse) Mitschuld - aber eben nicht die alleinige.
Wenn man so liest was verøffentlicht wird und von wem, kønnte man auch denken die haben einen Dummen gefunden auf den man alles ablæd bzw um von ihrem Dreck ab zu lenken.
Das Guelleproblem læsst sich sofort unterbinden wenn man die Zeiten und Mengen strikt dursetzen wuerde.
Geschieht wohl weniger in den norddeutschen Schweinezuchtregionen, sonst gæbe es kein Vertragsverletzungsverfahren ?!
Hier im lande gibt es dieses Guelleproblem nicht in dieser Form, gibt auch nicht solche Mastbetriebe fuer Billigschweinefleisch, dafuer Betriebsgrøssen mit 25ha.
Was ist mit besagten Reifen? Was mit den aus der Wærmedæmmung entweichenden Gifte? Was mit den Stickoxyden die immer noch aus manipulierten Karren entweichen?
Da muesste es eigentlich Fahrvebot geben. Nicht zuletzt - was hat das Verfassungsgericht eben erst gekippt ? Da wollte man sich reichlich Zeit lassen und das Problem auf die kommenden Generationen abwælzen. Beispiele kønnte man beliebig fortsetzen.

Aber nachdenklich macht mit das schon wenn ich diese Karte sehe https://www.wassermanufaktur.com/blog/a ... den-rekord oder aber solche Meldungen von 2020 https://www.tagesschau.de/inland/nitrat ... r-101.html
Irgendwie scheint da in den EU Staaten einschliesslich CH,N,Lux. und auch den einzelnen Bundeslændern unterschiedlich viel zu geschehen.
Wenn bei dir nur noch Pferde rum springen heisst das ja nicht das du aus o.g. Gruenden nicht betroffen bist.

Ja ja, ich weiss, jammern auf hohem Niveau. Fængst sein Dorsch selber, muss kein Zuchtlachs essen weil es noch genug in der Orkla gibt, Eier und Gans vom Bauern, Hirsch von den Vereinskollegen im Tausch gegen Lachs, Pfifferlinge und Preiselbeeren wachsen auch noch genug, Strom aus den Kommunekraftwerken (da sind solche Wasserfælle da kommt kein Fisch mehr hoch) fuer unter 4ct/ KWh, aber trotzdem machen wir uns einen Kopf wie es weiter gehen soll mit Insekten, Luft und Wasserverschmutzung.
Und das bei 1,7% MDG (Umweltpartei/Gruene) hier im Orkdal.
In den letzten ca 16 Monaten wurde eine Schlacht und Verarbeitungsfabrik fuer Huehnchen gebaut, in unmittelbare Næhe des Hafens. Nur dort waren 12ha Kornacker.
Baugehenmigung gab es von unserer Kommune nur wenn der gesamte Mutterboden abgebaut und auf nicht urbarem Boden ausgebracht wird. Da wurde vor kurzen Sommergerste gedrillt. Zur Zeit wird die Trabbahn erweitert, das sind 100ha - ueber 10 Fussballfelder. Seitdem der Schnee weg ist laufen die Erdtransporte.
Auch Baugenehmigung nur wenn genau soviel Ackererland wieder hergestellt wird.
Vielleicht krasse Beispiele aber die Investoren sind bereit und nehmen die Beschluesse der Kommune bzw Kosten die auf sie zukommen in Kauf.
"Norsk Kylling baut derzeit eine weltweit führende Produktionsstätte in Orkland. Die Eröffnung ist für Herbst 2021 geplant"
http://www.norsk-kylling.no/wp-content/ ... ygg-NK.mov
Wenn bei dir Flæchen verschwinden, ist es jammerschade, das es auch anders geht sieht man aber an den beiden Beispielen.

Das grøsste Problem was ich derzeit sehe, sterbende Wasserinsekten, Fischparasiten, verursacht durch die Fischzucht,
Aber auch hier sind im Sept. Wahlen und die Partei die die letzten Jahre regierte, die den Fischereiminister stellt, die die Aufstellungsgenehmigungen im Meer durchdrueckte, kommt nur noch auf ca 25% und ihr Partner auf 10% (laut Umfragen) . Ein Regierungswechsel steht vor der Tuer, nicht zuletzt weil sich Kommunen nicht mehr ihre Fjorde zerstøren lassen wollen, die Bevølkerung auch die Nase voll hat das alles der Øl- und Fschwirtschaft untergeordnet wird.

So wie hier bereits von einigen angesprochen wurde, sowohl bei Kommunal wie auch Landeswahlen entscheidet der Wæhler wie und mit wem es weitergehen soll!
Gruss Hendrik
Fliifi-Sepp
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Re: Wo sind unsere Insekten geblieben?

Beitrag von Fliifi-Sepp »

MarkusZ hat geschrieben: Ich finde es besser statt "Bio-Produkten" lieber Lebensmitteln aus regionaler, nach bestimmten ökologischen Standards arbeitender Produktion zu kaufen.
Mit dem Kauf von Bio-Bananen, Bio-Zuchtlachs, Bio-Paprika aus Marokko , Bio-Tomaten aus Spanien, Bio-Äpfeln aus Neuseeland oder Chile, etc. wird man wahrscheinlicher weniger positive Effekte auf die heimische Insektenwelt erzielen.
Grundsätzlich sind für den Anbau von Bio-Produkten Pestizide und künstliche Dünger nicht erlaubt, Bio ist für Böden und Wasser also immer besser als konventionelle Landwirtschaft, egal wo die Produkte herkommen.
Natürlich bringt es der heimischen Tier- und Pflanzenwelt nur was, wenn die Bio-Zutaten hier angebaut werden.

Klar, daß es auch andere Probleme als Pestizid-Einsatz, Überdüngung und Futter-Maisanbau für zu hohe Viehbestände in der konventionellen Landwirtschaft. Aber dieser Faden ist anläßlich der Initiativen in der Schweiz konkret auf diese Probleme ausgerichtet.

LG Sepp
Ede***
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Re: Wo sind unsere Insekten geblieben?

Beitrag von Ede*** »

Tag zusammen,

es wurde ja schon fast alles gesagt zu den komplexen Zusammenhängen und Faktoren. Eine Sache, die uns an den Gewässern ganz direkt betrifft, sind die zu schmale Gewässerrandstreifen. In NRW und vielen anderen Bundesländern sind das nur 5m, wurde gerade eben in der Novelle des Wassergesetzes so festgelegt. Im Gespräch waren 10m, die aus wissenschaftlicher Sicht das Minimum sind. Die Randstreifen sind Puffer gegen Einträge aller Art (Dünger, Pestizide) und natürlich Lebensraum. Hier müssten gerade wir Angler mehr kämpfen, aber natürlich wird so eine Novelle vom Gesetztgeber nicht an die große Glocke gehangen. Unsere Verbände und wir sind da gefragt, die Menschen zu mobilisieren.

Das Andere, was nicht angesprochen wurde, sind die Veränderungen im Grünlandbereich. Viel intensiver, fast nur Weidelgras, starke Düngung auch im Grünland. Weiden gibt es ja viel weniger als zu meiner Kindheit (40 Jahre her) fast nur noch Stallhaltung und dafür Silageproduktion auf den ehemaligen Weiden. Statt 2 Schnitte wie früher mal, bis zu 5 heute. Das geht nur mit sortenreinen Hochleistungsgräsern und massiver Düngung. Übrigens leider auch in Norwegen. An vielen Gewässern befindet sich Grünland. Ist schön grün ja, aber artenreich schon lange nicht mehr. Ich kaufe nur Weiderind und Biomilch, weil ich diese neue Art von Rinderhaltung extrem besch... finde. Fürs Tier und für die Natur. Von den Unmengen Plastik für die Silageballen (das leider oft genug an den Bäumen im Wasser klebt), ganz zu schweigen.

Grüße,

Ede
orkdaling
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Re: Wo sind unsere Insekten geblieben?

Beitrag von orkdaling »

Moin Sepp,
genau darum finde ich auch solche Initiven wie in der Schweiz so gut, irgendwo und irgendwer muss anfangen solange die EU Buerokraten und die Lobby (Agrar wie Industrie) nicht aus dem Knick kommen/wollen.
Neugestaltung von Ackerboden ist hier Pflicht, weil nur eine sehr begrenzte Flæche urbaren Bodens vorhanden ist.

Gibt halt ueberall, schon klimatisch bedingt, mehr oder weniger Auswirkungen, auch dort wo die Landwirtschaft keine Rolle spielt.
Die Ursachen sind aber weltweit bekannt!
https://www.sueddeutsche.de/wissen/inse ... -1.5171518
"Wie dramatisch sich der Temperaturanstieg in diesen Fällen auswirken kann, zeigt eine Untersuchung an Schmetterlingen in hoch gelegenen Regionen Kaliforniens. Christopher Halsch von der University of Nevada hat mit seinem Team gezeigt, dass die Zahl der Insekten dort stark zurückgegangen ist, obwohl in der Region weder Landwirtschaft betrieben wird, noch sonstige menschliche Aktivitäten die Tiere stören."
Klimawandel ist also ebenfall einer der Gruende und da kann jeder seinen Beitrag leisten - unabhængug vom Wohnort !

Das die Bananen mancherorts vom Flugzeug aus gespritzt werden, das darunter Menschen arbeiten, leben und erkranken - das hat jedes Schulkind schon gehørt !
Da ziehe ich mal eine BIO Banane vor, die wæchst nun mal nicht in nørdlichen Breiten, weder CH, D, N ...., muss also importiert werden.
Klar gibt es im globalem Handel auch unsinnige Importe ( fuer mich, nicht fuer den der damit Geld verdient) aber ich hab es selber in der Hand ob ich Æpfel, Pflaumen aus der Hardanger Region kaufe oder aus Israel. Ich brauche auch keine Erdbeeren aus Spanien denn die wachsen sogar hier im Norden.
Und auch da hab ich es in der Hand (nicht nur wørtlich gesehen) ob ich vom Bauern kaufe der diese "behandelt" und im Supermarkt um die Ecke anbietet oder von seinen osteuropæischen Pflueckern am Wegesrand verkaufen læsst oder ob ich Bio-Erdbeeren selber pfluecke.
Und wo, genau zwischen Fjord und den beiden Seen gelegen wo ich im Winter noch Saiblinge fangen kann weil nichts von der Giftbruehe in die Seen læuft.
Hier zu sehen - https://selvplukk.com/plantasjen/landroe-lensvik-3595/

Und da wæren wir wieder beim Verbraucher angekommen.
Der Handel zwingt den Bauern alles schøn in Plastikfolie verpackt zu liefern.
Niemand ist aber gezwungen zu spritzen, nienand wird gezwungen abgepackte Ware zu liefern damit im Handel alles frisch und in Portionsgrøssen angeboten werden kann.
Jeder Bauer kann auf BIO umstellen , auf Mærkten unverpackt anbieten ...
Und jeder Verbraucher kann aber auch selber entscheiden wo er seine Erdbeeren, seine Schnitzel ... kauft.
Das ist in der Schweiz, in Deutschland, in Norge, in USA oder wo auch immer nicht anders !

Gruss Hendrik

Einer geht noch,
nur Lachse kann nicht jeder selber fangen, auch da braucht es Fluginsekten. Aus Ziegenhaar statt Tempelhund und Jungle Cock!
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