Lachszucht, was sagen die Partein vor der Wahl

Hier geht es um wichtige Belange wie Naturschutz, sinnvolle Gewässer-Bewirtschaftung, schonender Umgang mit Umwelt und Kreatur, Ärgernisse (Schlagthemen) wie Klein-Wasserkraft & Kormoran und Rechtliches.

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orkdaling
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Lachszucht, was sagen die Partein vor der Wahl

Beitrag von orkdaling »

Moin,
auch hier wird in wenigen Tagen gewæhlt.

Zur Zeit betseht die Regierung aus den Parteien Høyre (H) unter Fuehrung von Statsminister Solberg, zusammen mit der FRP (sowas wie FDP) und Venstre (V) Venstre heisst Links aber hat nichts mit den Linken zu tun, bedeutet sozusagen links von der buergerlichen Høyre.
Auf der anderen Seite steht der eher Linke Block. Angefuehrt von der Arbeiterpartei (AP) sowas wie SPD, dann noch die MDG - die Gruenen und dann gibt es noch Rødt (R) wo rot auch fuehr die Ausrichtung steht.
Sowohl die amtierenden Høyre (22% letzte Umfrage) oder auch die herausfordernde Arbeiterpartei (25%) muessten also 2 Partner finden da alle anderen Parteien zwischen 5 und 10% haben.

Nun hat sowohl der Naturverbund, Norske Lakseelver und die Fischerzeitschrift Oppstrøms die Partein zur Lachszucht bzw geschlossenen Anlagen befragt.
Hier mal ein Auszug mit den Antworten:

1. Kontinuierliches Wachstum in der Aquakulturindustrie?

Sozialistische Linkspartei (SV): Die SV wird Forderungen nach null Läusen, null Fluchten und null verloren gehenden Ressourcen haben, um die Erlaubnis für neue oder erhöhte Produktion zu erhalten. Voraussetzung für das Wachstum der Branche ist daher, dass wir strengere Umweltauflagen stellen und die Fjorde und das Meer sauber halten.

Rechts (H): Ja, aber nach dem Ampelsystem, also Wachstum dort, wo es nachhaltig ist, aber auch Reduktion, wo es nicht ist.

Zentrumspartei (Sp): Ja.

Labour Party (Arbeit): Ja. Die Aquakulturindustrie ist wichtig für die Distrikte und als Beitrag zum norwegischen Wohlstands- und Wohlstandsniveau, nicht zuletzt bei sinkenden Öleinnahmen.

Grüne Partei (MDG): Nein. MDG möchte nicht, dass ein Wachstum bestehender Anlagen vor 2025 erlaubt wird, es sei denn, sie haben keine Emissionen, keine Läuse, keine Fluchten und eine geringe Sterblichkeit.

Rot (R): Nein.

Links (V): Ja.

Christliche Volkspartei (KrF): Ja, wenn es aus Umweltgründen besser wird.

Progress Party (FrP): Wir wollen das Wachstum in der Aquakulturindustrie fördern. Dies setzt einen guten Umgang mit biologischen Herausforderungen wie Lachsläusen, Krankheiten, Ausbrüchen und Einleitungen sowie eine geringe Sterblichkeit in der Produktion voraus.


2. Forderung nach geschlossenen Anlagen in allen Fjorden?

SV: Ja. SV wird Anforderungen an emissions- und fluchtfreie Fischfarmen stellen.

H: Nein, nichts deutet darauf hin, dass komplett geschlossene Anlagen eine Maßnahme sind, die verhältnismäßig ist oder alle Probleme löst.

F: Nein.

Ap: Nein. Wir verfolgen einen technologieneutralen Ansatz, um zur Innovation und Entwicklung nachhaltiger Technologien und Prozesse beizutragen.

MDG: Ja. MDG wird nur neue Lizenzen für geschlossene Fischfarmen vergeben und bis 2025 eine geschlossene Technologie auf allen bestehenden Farmen verlangen.

R: Ja.

V.: Ja.

KrF: Ja.

FRP: Nein, aber die Vergabe einer Lizenz für Aquakultur und Aquakultur muss nach dem Nachhaltigkeitsprinzip erfolgen. Für Aquakulturanlagen, die beispielsweise geschlossene Käfige und begrenzte Einleitungen haben, werden die Lizenzbedingungen differenziert und liberalisiert.

Also sowohl das buergerliche Lager unter Fuehrung der H (Solberg) , gemeinsam mit der FRP wollen das die Zucht weiter wæchst und wollen keine geschlossenen Anlagen.
Und die Arbeiterpartei (AP) unter Støre ebenso.
Nun wird es spannend fuer die Lachse.
Die in den Umfragen vorn liegende AP braucht ja auch Partner und das wæren die R (rot) und MDG (gruen) und diese beiden sehen das ganz anders, wie man an den Antworten sehen kann.
Ich ahne nichts gutes fuer die wilden und auch Zuchtlachse. Sowohl die rechte Høyre wie auch die Sozialdemokraten brauchen Wæhlerstimmen, begruenden es mit sicheren Arbeitsplætzen, Fischzucht als wichtigstes Standbein nach dem Øl.
Aber spannend bleibt es bis zum Schluss, die 4 die fuer geschlossene Anlagen sind (Gruene, Rote,Linke und Kristen) machen zu sammen zwar nur 20% aus , aber sie werden als Mehrheitsbeschaffer gebraucht.

Gruss Hendrik
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webwood
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Re: Lachszucht, was sagen die Partein vor der Wahl

Beitrag von webwood »

Hallo Hendrik,

absolut informativ und interessant, dein Beitrag. Hier bei uns spielt die Lachszucht natürlich keine Rolle im Wahlkampf.
Also keinerlei Kritik von mir. Ich habe indes eine Bitte an alle Poster zu diesem Threat. Bleibt bitte einfach sachlich und themenbezogen.
Wir wollen sicherlich alle nicht dass, PETA, Querdenker etc. hier eine Bühne bekommen. Ich habe da nun einfach ein eher ungutes, nicht konkretes Bauchgefühl.
Lachs- oder andere Fischzucht und deren Umweltschäden haben hier im Forum wirklich Platz. Parteiprogramme dann eher weniger.
Ich moderiere ja nun sehr ungerne mit erhobenem Zeigefinger, doch versteht ihr wohl bitte meine Intention.

Danke und TL
Euer Thomas
Angler sterben nie, die riechen nur so.
orkdaling
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Re: Lachszucht, was sagen die Partein vor der Wahl

Beitrag von orkdaling »

Moin Thomas,
also um Parteiprogramme sollte es nicht gehen, Wollte anhand der Antworten nur mal zeigen das es mit der Fischzucht und den Umweltschæden wohl munter weiter gehen wird.
Den Parteien sind die Wæhlerstimmen wichtiger die sie mit sicheren Arbeitsplætzen versprechen. Leider !
Der Lachs- und Mefofischer zahlt die Rechnung. Immer mehr Lachslæuse die die jungen Mefos tøten, Fischkrankheiten bis hin zu Genverænderungen beim Wildlachs sorgen fuer gefæhrdete Bestænde und damit die nicht weiter zusammen brechen werden Quoten gekuerzt, Schonzeiten verlængert usw.
Die Fluesse die in den Trondheimfjord muenden haben nun totales Fangverbot fuer Mefo, der Fjord selbst und die gesamte Kueste im Trøndelag hat nun eine Schonzeit fuer Mefo vom 1.3. bis 1.6. ! Wir reden hier nicht von irgendeinem Bach der irgendwo in Europa betroffen ist, wir reden hier vom Land der Wildlachse und Forellen, also von ca 40% des Gesamtbestands ! Tana (Grenzfluss N-Fi) einer der 10 grøssten Lachsfluesse Europas ist bereits gespert.
Namsen, Stjørdal, Gaula, Orkla , also vier weitere der grossen 10 Europas, muenden in den Trondheimfjord, so wie weitere ca 20 kleinere.
Alle diese Fluesse bzw die Freizeitfischer wurden in den letzten Jahren reglementiert, es wurde gekuerzt, verboten... nur die Aufzucht wæchst und wæchst !

Auch wenn wir Freizeitfischer die Rute nicht mehr schwingen wuerden, keine 30 jahre und der Wildlachs ist verschwunden.
In den Jahren 1980 - 2020 haben sich die Bestænde halbiert! https://www.vitenskapsradet.no/Portals/ ... 4Uig%3d%3d
Aber das scheint die Politiker nicht zu støren !
Gruss Hendrik
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webwood
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Re: Lachszucht, was sagen die Partein vor der Wahl

Beitrag von webwood »

Servus Hendrik,

den Trondheim Fjord kenne ich wohl, bzw. einen der Zuläufe. Gefangen habe ich gar nichts, aber die Landschaft ist dramatisch schön. (Peer Gynt und so) Ist aber schon so 30 Jahre her. Ansonsten gebe ich dir zu 100% Recht, Die kommerzielle Lachsucht ist eine Umweltkatasthrophe. Ich esse schon seit vielen Jahren aus Prinzip keinen Zuchtlachs. Kritik an der Lachszucht ist absolut OK und auch wichtig. Nur eben bitte keine Parteipolitik. Ich habe da nun auch in anderer Ebene Erfahrung. Bei uns wurde ein Bach renaturiert und der ist auch wirklich toll geworden, doch wenn von einer gewissen Partei behauptet wird, dass sich deshalb dort nun der Aal wieder vermehren kann, platzt des Anglers Kragen.
Daher bitte, bekomme meinen Post nicht in den falschen Hals. Ich/wir Moderatoren und wohl alle anderen hier, schätzen dich seit Jahren als wertvolles Mitglied unserer Gemeinschaft.

In diesem Sinne
stehts TL
Thomas
Angler sterben nie, die riechen nur so.
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Re: Lachszucht, was sagen die Partein vor der Wahl

Beitrag von orkdaling »

Moin nochmal,
wie oben erwæhnt, geht nicht um die einzelnen Parteien eher darum zu zeigen das sich in den næchsten Jahren nichts zu gunsten des Wildlachses ændern wird.
Egal wie es am 13.9. ausgeht, wer das Rennen macht,
Die einzigen die was ændern kønnen sind die Kommunen , wenn sie zB keine Zucht in offenen Anlagen erlauben bzw auslaufende Konzessionen nicht verlængern.'
Sicher bekannt das es einige Kommunen gibt die das bereits so praktizieren. Manche aber haben sich abhængig gemacht von der Zuchtlobby, sei es durch Arbeitsplætze wie auch Steueraufkommen.
Ich speise auch keinen Zuchlachs, so wie viele andere auch nicht ,aber das ist ein Irrglaube das wir was ændern. Warum? Der Bedarf kann nicht gedeckt werden, immer mehr Lænder wie Polen , Russland, China stehen in der Warteschlange, wollen mehr.
Die Produktion soll in den næchsten Jahren verfuenffacht ! werden. Das Problem ist nicht die Menge sondern die Produktionsmethoden (in offenen Anlagen mit Umweltauswirkungen, mit Genvermischung durch entwischte Zuchtfische)
Die Gewinne , nach der kurzer Pandemieflaute 2020, sind kræftig am steigen . Bis August 2021 ueber 20% zum Vorjahr !
Gleichzeitig klagen zB die Mitglieder von Norske Lakseelver (NL ist ein parteipolitisch neutraler Verband für Managementteams oder ähnliche Verbände in Gewässern mit anadromen Salmoniden) ueber die Verluste die ihnen durch die Sperrung von rund 500 Fluessen entstanden. Davon 140 Lachsfluesse und damit auch Ausfælle fuer die Tourismusbetriebe.
Heisst, der Freizeitfischer soll die Bestænde durch Enthaltung, Verbote, niedrigere Quoten retten, die børsennotierte Lachsindustrie darf weitermachen wie bisher.
Aber es gibt zum Glueck auch immer mehr Kommunen die keine Genehmigungen fuer offene Anlagen geben und setzen vermehrt auf Tourismus.
Gruss Hendrik
Fliifi-Sepp
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Re: Lachszucht, was sagen die Partein vor der Wahl

Beitrag von Fliifi-Sepp »

Ich esse auch keine Zucht-Lachs! Und es bringt trotzdem auch was, wenn man in seinem Einfluss-Bereich darüber spricht, welche Auswirkungen die Lachs-Zucht auf die Gewässer und die Wild-Bestände hat.

Ich denke, ein Land wie Norwegen, das noch selbst reproduzierende Lachs- und Meerforellen-Bestände hat, sollte auch auch diese Natur-Ressourcen schauen.
Und ich finde es gut, wenn Hendrik immer wieder mal auf die Problematik hinweist!

LG Sepp
orkdaling
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Re: Lachszucht, was sagen die Partein vor der Wahl

Beitrag von orkdaling »

Moin Sepp,
genau darum geht es mir ja. Wollte nur mal zeigen das es nach dem 13.9. sehr wenig fuer den Lachs bringt, egal wer das Rennen macht.
Oft wird auch hier im Forum gefragt: Was macht eure Regierung (Umwelt, Buckellacks, Fischausfuhr usw.)
Aber wie man an den Antworten erkennen kann, egal ob die Buergerlichen weiter machen wie bisher oder der Linke Block uebernimmt, beide wollen keine geschlossenen Zuchtanlagen und beide wollen bei Zuchtlachs weiter steigern. Immer wieder redet man von Arbeitsplætzen, vom (Fisch)Standbein nach dem Ølgeschæft.
Und man sagt auch nicht das der norweg. Staat an vielen Zuchtbetrieben als Aktionær beteiligt ist.
(Wahlkampf ein )Es wundert hier niemanden das Frau Solberg in ihrem "Trøndelagurlaub" den Laksmilliardær Witzøe auf Frøya besuchte.
Tags darauf gab er Støre , also den Gegenkanditaten die Klinke in die Hand (Wahlkampf aus)
Hier mal was zu dem was die entflohenen Lachse bisher erreicht haben.
https://brage.nina.no/nina-xmlui/bitstr ... sAllowed=y
Norwegisches Institut für Naturforschung (NINA) und Institut für Meeresforschung (IMR) haben
klassifiziert 239 atlantische Lachspopulationen basierend auf genetischer Introgression von entflohenen Zuchttieren
Lachs. Die Analysen schlossen Junglachse und ausgewachsene Lachse ein, die alle aus der Zucht entkamen
Lachse wurden aufgrund von Skalenanalysen ausgeschlossen. Der Auftrag des Klimaministeriums
und Umwelt besteht darin, die wilden atlantischen Lachspopulationen nach dem Qualitätselement zu klassifizieren
„Genetische Integrität“ gemäß der „Nationalen Qualitätsnorm für wilden Atlantischen Lachs (Salmo
Salar)“. Der genetische Status der 239 Wildlachspopulationen verteilt sich wie folgt in den vier
Qualitätsklassen definiert durch die Qualitätsnorm:
Grün (Status sehr gut oder gut): Keine genetische Introgression beobachtet – 80 Populationen (33,5%)
Gelb (Status moderat): Schwache genetische Introgression angezeigt – 69 Populationen (29%)
Orange (Status schlecht): Nachweis moderater genetischer Veränderungen – 22 Populationen (9 %)
Rot (Status sehr schlecht): Nachweis großer genetischer Veränderungen – 68 Populationen (28,5%).
Seit dem letzten Bericht im Jahr 2019 wurden 14 neue Populationen in die folgenden Kategorien eingeteilt: 5 in die grüne Kategorie, 2 in die gelbe Kategorie, 6 in die orange Kategorie und 1 in die Kategorie
Rote Kategorie. Die Klassifizierung hat sich für 20 der 225 im Jahr 2019 klassifizierten Populationen geändert.
Zwölf davon wurden in einen schlechteren Status versetzt und acht in einen besseren Status. Neue Muster,
Ausschluss älterer Proben, die für die Klassifizierung verwendet wurden, und neuer historischer Referenzproben sind die
wichtigsten Gründe für die Klassifikationsänderungen.
Alle der 53 Flüsse, die als National Salmon Rivers definiert sind, wurden jetzt klassifiziert. Ihr
genetischer Status verteilt sich auf die Qualitätsklassen, also: Grün, 15 Populationen (28,3%);
Gelb 15 (28,3%); Orange, 10 (19%) und Rot, 13 (24,5%). Vierzehn der Flüsse, die
geänderten Status seit 2019 sind National Salmon Rivers. Davon wurden acht verschoben
in einen schlechteren Status (einschließlich R. Namsen und R. Vefsna) und sechs in einen besseren Status (einschließlich R.
Enningdalselva und R. Gaula in Trøndelag).
NINA und IMR reichen ihre Klassifikationen beim norwegischen wissenschaftlichen Beirat ein für
Atlantischer Lachs (auf Norwegisch: Vitenskapelig råd für lakseforvaltning), der zusammen mit dem
zweites Qualitätselement, Laichbestand und Erntepotenzial, gibt einen Gesamtstatus der
Norwegische Lachspopulationen gemäß der nationalen Qualitätsnorm.

Genau das verhindert man aber nur mit geschlossenen landbasierten Anlagen die vielerorts von den Kommunen gefordert werden um ausserdem die Umwelt zu schuetzen, damit die Touristen nicht ausbleiben , den Freizeitfischern keine weiteren Huerden auf zu bauen. Genau das haben diese Kommunen erkannt, das es 5 vor 12 fuer den Wildlachs ist, das man nicht auf das "Fischstandbein" schauen kann ohne auch auf die Umwelt zu schauen.
Wenn næmlich ein Fjord tot ist, natuerlich der muendende lachsfluss auch, dann zieht die Aufzucht weiter zum næchsten Fjord und die zeitweiligen Arbeitsplætze sind weg, nur der Dreck ist noch da.
Gruss Hendrik

Wenn man die Zahlen der orange und roten Fluesse zusammen rechnet (der 53 wichtigsten Lachsfluesse fuer den Bestand des europæischen Lachses in Norge)
kommt man auf nur 43,5% genetische Einwirkung - das sagt wohl alles !
orkdaling
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Re: Lachszucht, was sagen die Partein vor der Wahl

Beitrag von orkdaling »

Moin,
ich hænge es mal hier dran um nicht was neues auf zu machen.
Lese eben einen Bericht zur laufenden Behandlung -Driva, Lachfluss in Møre og Romsdal Fylke.
Von den 51 infizierten Fluessen in Norge seit den 80iger Jahren wurden bisher 38 erfolgreich behandelt, 8 befinden sich noch in Behandlug.
Bisher wurde dazu Rotenon (ein Pflanzengift) benutz wobei alles abgetøtet wurde. Dann erfolgte ein Neubesatz aus der Laksgenbank.
Jetzt wird an der Driva mit Chlor in einer Konzentration gearbeitet die nur den Gyro abtøtet, die Fische selbst haben keine Folgen zu befuerchten.
Damit sowas nicht mehr vorkommt, auch nicht weitere Krankheiten aus der Lachszucht auf Wildfische uebrtragen werden, sind geschlossene Anlagen notwendig.
Alles kein Problem wenn man will, wenn man nicht an die høchstmøglichen Gewinne denkt, und den Kommunen nicht damit droht "auszuflaggen".
Steuersitz auf einer Karibikinsel falls sie Forderungen zum Umweltschutz stellen. (genau das hat der grøsste Zuchtheini /Witzøe von Salmar gerade getan)
Hier was zum lesen von der norw. Lebensmittelkontrolle auch auf deutsch verøffentlicht https://www.mattilsynet.no/language/eng ... %20salaris
Gruss Hendrik
orkdaling
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Re: Lachszucht, was sagen die Partein vor der Wahl

Beitrag von orkdaling »

ABC Nyheter (online)
Villaksen kan bli rødlistet i Norge – regjeringen lanserer handlingsplan!
Wildlachs könnte in Norwegen auf die Rote Liste gesetzt werden – die Regierung legt Aktionsplan vor !

Auszug vom 10.10.21
"Wildlachs kann in Norwegen zum ersten Mal auf die Rote Liste gesetzt werden. Es sei ganz klar, dass konkrete Maßnahmen nötig seien, um diese Entwicklung umzukehren, sagt Klima- und Umweltministerin Sveinung Rotevatn (V).

Die Regierung wird unter anderem Anforderungen für den Nulleintrag von Lachsläusen aus Fischfarmen ab 2030 untersuchen. Auch der Fang von entkommenem Zuchtlachs wird verstärkt, und neue Methoden zur Verfolgung und Markierung von Zuchtlachsen und zur Verhinderung des Laichens von entflohenem Zuchtlachs werden untersucht werden.

Im Rahmen der Erhaltung des Atlantischen Lachses in Norwegen wurde 2013 der Qualitätsstandard für Wildlachs verabschiedet. Bis zu 80 Prozent der Wildlachsbestände erfüllen nicht die Vorgaben des Standards der Mindestqualität. Entflohener Zuchtlachs und Lachsläuse gelten als die beiden größten Bedrohungen."

Mein Senf -
mehr braucht man zur Situation nicht sagen.
Vielleicht das man sich bis 2030 etwas zuviel Zeit læsst, da es weiterhin nicht um geschlossene Anlagen geht, die eben nicht nur die Ausbreitung von Lachslæusen verhindern wuerden sondern auch die Palette der uebertragbaren Krankheiten.
Gruss Hendrik
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Re: Lachszucht, was sagen die Partein vor der Wahl

Beitrag von Fliifi-Sepp »

Danke Henrik, für die Updates!

Für mich gibt es keinen anderen Grund nach Norwegen zu fahren, als dort auf Lachs zu angeln!
Insofern kann ich für die Wirtschaft in Norwegen in der Zukunft nur als Fischer einen Beitrag leisten.

Ich kaufe generell keinen Lachs in den Geschäften.
Insofern leiste ich keinen Beitrag für die Wirtschaft in Norwegen als Konsument von Zuchtlachs.

Je mehr Menschen der konsequenten Haltung, keinen Zuchtlachs zu kaufen folgen und dazu noch Aufklärung in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis betreiben, desto mehr Wildlachse können in Norwegen überleben!

LG Sepp
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Re: Lachszucht, was sagen die Partein vor der Wahl

Beitrag von orkdaling »

Moin,
inzwischen wurde der volle Text vom Minister verøffentlicht, erspare mir mal das seitenlange Dokument zu uebersetzen.

Interessant ist die Stellungnahme von Norske Lakseelver (Auszug)

"Norske Lakseelver ist der Meinung, dass der Plan viel Positives enthält, aber in einigen Schlüsselbereichen eher mit etwas zu vielen "Bewertungen" als mit konkreten Maßnahmen verbunden ist. ..."
"Die Regierung wird auch die Vorschriften für Lachsläuse überarbeiten, einschließlich der Notwendigkeit einer Änderung der Läusegrenzen. Es ist ein kleiner Sieg für Norske Lakseelver und die anderen Organisationen der Wild Salmon Alliance, die 2020 darauf hingewiesen haben, dass die aktuellen Läusegrenzen nicht nachhaltig sind. Wir haben dann beantragt, die Entscheidung, die Läusegrenze von 0,5 erwachsenen weiblichen Läusen pro Fisch beizubehalten, zu überdenken. Diese Grenze wurde 2008 festgelegt, als die Zahl der Zuchtlachse im Meer deutlich niedriger war als heute. Die Läusegrenze ist nicht an die Zahl der Zuchtlachse angepasst, und der Infektionsdruck durch die große Zahl von Lachsläusen stellt ein ernsthaftes Tierschutzproblem für Wildlachs und Meerforelle dar. Der Infektionsdruck zwischen den Einrichtungen führt zu häufigen Behandlungen, die ein ernsthaftes Problem für das Wohlergehen von Zuchtlachsen darstellen."

Genau das ist es was wir befuerchten. Bei einem zugelassenen Befall von 0,5 Læusen/Fisch in der offenen Aufzucht (erst darueber muss bekæmpft werden) steigt natuerlich die Menge mit der Erweiterung der Zuchtanlagen. Bis 2030 und solange noch mit mehr Lachslæusen (mengenmæssig) wird es wohl den einen oder anderen Mefobestand nicht mehr geben. Da hilft auch kein totales Fangverbot fuer Mefo in den Fluessen stark betroffener Gebiete. Der Rueckgang der Mefo wird nicht durch uebermæssige Entnahme verursacht sondern die aus Fluessen abwandernden Smolts fangen sich sofort Lachslæuse ein. Die meisten jungen Mefos ueberleben nicht den næchsten Winter da sie geschwæcht sterben bevor sie auch nur einmal gelaicht haben.
Der nun vorgelegte Handlungsplan greift also viel zu kurz, enthælt zu viele " wir pruefen" und løst nicht das Problem der Genvermischung durch entflohene Zuchtfische.
Gruss Hendrik

Anhang, leider nur auf Nynorsk https://norskelakseelver.mailmojo.no/e/ ... oZg7xsDTL/
troutcontrol
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Re: Lachszucht, was sagen die Partein vor der Wahl

Beitrag von troutcontrol »

ich meine mich dunkel zu erinnern, dass über 90 % der ins Meer wandernden Smolts von den Lachsläusen befallen / getötet werden .... :roll:
Martin
orkdaling
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Re: Lachszucht, was sagen die Partein vor der Wahl

Beitrag von orkdaling »

Moin,
ob das mit 90% so stimmt ? man muss ja auch sehen das zum Zeitpunkt des Abwanderns mit den Fruehjahreshochwasser die Dorsche und Køhler sich vor den Muendungen stapeln.
(Hatte mal in den Zusammenhang erwæhnt das man dann reichlich davon fængt, auch mit der Fusselpeitsche, Jahrgænge von Ø 65cm und auch Ø 85cm und oft ueber die Metergrenze, die dann vollgefressen sind mit 15-20cm Lachs und Mefosmolts.
Aber richtig ist das ein Grøssteil den Lachslæusen zum Opfer fællt. ( Mefo weitaus hæufiger die verbleiben im Fjordsysthem , Lachse wandern ja weiter bis Barentsee, Grønland bzw Fressgebiete im Nordatlantik)
Das ist natuerlich sehr unterschiedlich weil auch die Aufstellung der Zuchtfarmen sehr schwankt.
Wenn erstmal ein Fjord (man muss es so sagen) zugeschissen ist und die Kæfige zum næchsten geschleppt werden, sinkt dort die Zahl der Lachslæuse die die Smolts befallen kønnen. Andere Fjorde eignen sich nicht auf grund der Tiefe, Strømung, møgliche Sturmeinwirkung, daher die doch sehr schwankende Verteilung der Zuchtanlagen.
Dann kommt noch dazu das oft Kommunen eine Verlængerung der Aufstellung (Konzession wird immer nur fuer 5 Jahre erteilt und kann auch vorher entzogen werden wenn gravierende Auswirkungen auftreten) verweigern. Manche Kommune erlaubt nur den Weiterbetrieb wenn zB eine landbasierte Anlage errichtet wird. Die anfallende Sch... wird Tomatenduenger, die Schlachteabfælle zB Biogas.
Aktuelles Beispiel, die Fischverabeitung hier im Ort und Norsk Kylling (der grøsste Huehchenverarbeiter Skandinaviens nimmt gerade den Probebetrieb auf) liefert zukuenftig Biogas fuer alle Muellautos und Busse die in der Trondheimregion fahren, neben den E-Bussen.
Man muss aber auch sagen das viele Kommunen sich total abhængig gemacht haben, nehmen gern das Geld was an Steuern rein kommt und leben damit sehr gut.
Auch fallen sie auf die Drohung mit dem Wegfall der Arbeitsplætze rein.
Hahaha, die haben eh alles automatisiert und Arbeiten die keiner machen will uebernehmen Polen und Balten.
Natuerlich muss man auch sehen was noch dran hængt, dabei ist es aber egal ob der Futterhersteller fuer geschlossene oder offene Anlagen produziert, da fællt kein Arbeitsplatz weg.
Hatte ich auch bereits anderswo erwæhnt, ein Journalist war zugegen als der grøsste Lachsproduzent (Witzøe / Salmar) sagte: (O-Ton)
"Erna, du schafftst die Bedingungen, ich sorge fuer Arbeitsplætze und fuer die Fischzucht nach dem Ølgeschæft"
Alle haben darueber nur gelacht, nachdem Frau Solberg im Trøndelagurlaub mit ihm gesprochen hatte traf er sich mit Støre , dem Gegenkanditaten.

Fest steht und das sagen alle Wissenschaftler, das sagt sogar das Umweltministerium, die grøsste Gefahr geht nicht von der Ueberfischung auf dem Meer aus, auch nicht von Ueberfischung in den Fluessen, da gibt es ja klare Quoten fuer jeden einzelnen Fluss je nach Bestandssituation.
Die grøssten Gefahren sind die massive Verbreitung der Lachslaus, die gentechnischen Einwirkungen auf den Wildlachs durch gefluechteten Aufzuchtfisch und natuerlich Fischkrankheiten die sich auf Wildfische uebertragen. Das alles kommt nun mal aus der offenen Kæfighaltung !

Ein weiterer wichtiger Aspekt bzw die Angst davor, wenn man landbasierte Anlagen aufstellt oder Schiffe mit 2 mio Lachsen ausserhalb der Landesgrenze kreuzen læsst (gibt ja schon einige in Erprobung), dann kann man das ja ueberall tun.
Das heisst, man kann die Welt nicht mehr mit billigen Zuchtlachs aus Norwegen zuschmeissen, man kann ja auch im Mittelmeer produzieren wo auch die Løhne viel niedriger sind. Griechenland, der Balkan wartet, die wollen nicht nur die beliebten Doraden mæssten.
Das wieder bedeutet, eine Ausflaggung wie von Witzøe angesprochen, bringt weniger Steuern in die Kommunekassen und noch viel schlimmer, das 2. Standbein nach dem Øl ist in Gefahr!

Da ist es doch ganz gut wenn sich die 80-100.000 Lachheinis (incl.Touristen) mit den 900 Nebenerwerbsfischern streiten wer wieviel jæhrlich entnehmen darf damit die Bestænde gerettet werden. Das haben die schon in den 80igern gemacht als die Zucht noch keine Smolts getøtet hat, als noch die Mefos von den Kindern mit der Stippe gefangen wurden.

Gruss Hendrik
troutcontrol
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Re: Lachszucht, was sagen die Partein vor der Wahl

Beitrag von troutcontrol »

Befallen / getötet muss man wohl trennen, ab 3 Läusen endet es jedenfalls meist tötlich, betrifft aber anscheinend "nur" 39%. :?
Martin
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Re: Lachszucht, was sagen die Partein vor der Wahl

Beitrag von orkdaling »

Moin Martin,
ganau das ist ja das Problem. In den Zuchtanlagen duerfen die Fische 0,5 Læuse haben, dann muss behandelt werden.
Aber die Læuse bleiben ja nicht in den Anlagen sondern gehen auf die vorbei wandernden Smolts ueber.
Mehr Aufzuchtanlagen bedeutet natuerlich mehr Læuse und natuerlich auch høhere Konzentration in den Gebieten wo mehr Anlagen stehen.
Die Lachslaus selbst gibt es schon immer, auch da wo niemals Zucht betreiben wurde, sie kommt natuerlich vor.

Meeresforschungsinstitut schreibt:
Veröffentlicht: 17.12.2018 Aktualisiert: 05.07.2021

"Lachsläuse sind ein parasitierendes Krebstier auf Salmoniden (Lachs, Forelle und Saibling), die in allen Meeresgebieten der nördlichen Hemisphäre natürlich vorkommen. Es gedeiht schlecht bei niedrigem Salzgehalt und wird schließlich vom Lachs fallen, wenn er den Fluss hinaufgeht. Lachsläuse auf Lachsen im Fluss waren früher ein Zeichen dafür, dass sie erst kürzlich aus dem Meer kamen, aber Experimente im Labor haben gezeigt, dass Lachsläuse an den Fischen bis zu 14 Tage im Süßwasser überleben können.

Durch den Verzehr von Schleim, Haut und Blut vom Wirt fügen die Lachsläuse den Fischen Schaden zu. Dies macht die Fische anfälliger für andere Infektionen wie Bakterien, Viren und Pilze und beeinflusst auch den Salzhaushalt der Fische. Große Mengen an Lachsläusen können zum Absterben der Fische führen, aber auch indirekte Schäden, vermindertes Wachstum und weniger Lebensräume schwächen das Fortpflanzungspotenzial von Wildsalmoniden.

Die Lachszucht (Salmo salar) in norwegischen Fjorden und entlang der Küste hat in den letzten Jahrzehnten zugenommen, und es ist sowohl für die Industrie als auch für die Behörden ein Ziel, die Produktion weiter zu intensivieren. Da Lachse entlang der Küste größtenteils in offenen Käfigen gezüchtet werden, können sich Parasiten wie Lachsläuse ungehindert von Zucht- auf Wildfische ausbreiten. Der starke Anstieg der Zahl der verfügbaren Wirte entlang der Küste hat zu einem erhöhten Vorkommen von Lachsläusen bei wild lebenden Salmoniden geführt. Lachsläuse sind daher eine Herausforderung für weiteres nachhaltiges Wachstum in der Aquakulturindustrie. Um die Menge an Läusen bei Wildfischen zu reduzieren, wurden daher Grenzwerte eingeführt, wie viel Lachsläuse Lachs in Fischfarmen haben darf."

Ein Lachs oder eine Forelle "vertrægt" 3 Læuse wie ein Hund Katze auch, das wird auch immer so sein.
Das Problem ist das die Smolts halt nicht so widerstandsfæhig sind wie erwachsene Fische und das die Konzentration natuerlich viel høher ist bei den Mefos die unter den kæfigen Futter suchen. Auch andere Fische die darunter Futter suchen, besonders Dorsch und Køhler sind von Krankheiten befallen. ZB Spulwuerner.
Man sollte nicht in der Næhe von Farmen fischen, die Filets auch gegen das Licht halten, so erkennt man sehr schnell ob da Wuerner drin stecken.
Hat es auch immer und in allen Weltmeeren gegeben, halt vermehrt in der Næhe von Farmen.

Ein weiterer Aspekt, wære ein eigenes Thema , die Mittel die gegen Krankheiten und Parasiten eingesetzt werden haben Einfluss auf die Umwelt!
Vielerorts findet man schon "fast geschælte" Garnelen weil diese Mittel den Chitinpanzer zersetzen. Auch ist in allen "Zuchtgebieten" ein Rueckgang bei den Tangarten zu erkennen, also die Kinderstube aller Jungfische, Garnelen, Wasserlæufer, Schnecken.

Finde nichts auf deutsch, nur norsk und engl.
https://www.hi.no/en/hi/temasider/aquaculture
Gruss Hendrik
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