mein 2. Chile-Argentinien-Film (vor 1990)

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Magellan

Re: mein 2. Chile-Argentinien-Film (vor 1990)

Beitrag von Magellan »

Hallo Volki
volki hat geschrieben: Es hatte damals gerade eine Serie Rollen „Made in Argentina“. Die würden in Junin gemacht, ich müsse dort unbedingt bei Hersteller vorbei, Name habe ich vergessen.
Zu der Serienrolle Made in Argentina: es war eine STH Rolle, damals von 1976-2006 in Junin de los Andes gefertigt, nicht Junin, das liegt in der Provinz Buenos Aires ;-)
Danach übernahm DHAMS die Produktion. STH als Rolle exestiert noch heute, allerdings wurde die Marke übernommen, von Orvis?
volki hat geschrieben: Irgendeinmal war im „Fliegen-Fischen“ Magazin, ein Beitrag zu Riesenforellen in Süd Chile. Der Autor (Name vergessen) hatte einen Angler- Shop in Nord-Deutschland und suchte Mitreisende
Das war der gute Thomas Dürkop, DER Deutsche Fliegenfischer Pionier Patagoniens, der den deutschen Lesern erstmals von Südamerikas dicken Forellen per Pferd ;-) berichtete.

Ja Volki,
Interessante Zeiten waren das … glücklicherweise sind DIESE Vergangenheit, wenn auch noch Anfang der 90er Chiles Militärjunta bzw. deren ideologische Nachwehen omnipresent waren. Da war es durchaus intelligent nicht zu kommentieren was man als Rucksackreisender mitbekam… ob das jetzt in Santiagos noblen “Providencia” oder in chiles Süden und seiner mitunter militant Auftretenden Jugend geschah.

Da hatte ich in Argentinien zu dieser Zeit das generell bessere Gefühl ;-)
Allerdings, auch noch Heute brauch es Vitamin B um den Schlüssel zu bekommen...

Danke für Deine interessante Geschichte!

Gruss
Heiko
volki
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Re: mein 2. Chile-Argentinien-Film (vor 1990)

Beitrag von volki »

Zu der Serienrolle Made in Argentina: es war eine STH Rolle, damals von 1976-2006 in Junin de los Andes gefertigt, nicht Junin, das liegt in der Provinz Buenos Aires Danach übernahm DHAMS die Produktion. STH als Rolle exestiert noch heute, allerdings wurde die Marke übernommen, von Orvis?

Ich habe noch heute 2 Stück davon, eine "Kleine" für 5er und eine "Grosse" für 7er-Schnur mit Ersatz-Spulen.

Das war der gute Thomas Dürkop, DER Deutsche Fliegenfischer Pionier Patagoniens, der den deutschen Lesern erstmals von Südamerikas dicken Forellen per Pferd ;-) berichtete.

In einem späteren Jahr trafen wir uns dann zufällig bei Donna Elena in der Hosteria Chimehuin in Junin d.l.Andes. Zusammen unternahmen wir einen Float-Trip mit den Olsons auf dem R. Aluminé. Seinen Anteil schuldet er mir noch heute, (haha), denn Olson kassierte einfach bei mir.

Allerdings, auch noch Heute brauch es Vitamin B um den Schlüssel zu bekommen...
Warst du schon am Cayutue?
Magellan

Re: mein 2. Chile-Argentinien-Film (vor 1990)

Beitrag von Magellan »

Hallo Volki

Nein, am Gayutue war ich nicht. Meine Anmerkung betr. des "Schlüssels" war dahingehend gemeint, das dieser noch immer unumgäglich ist, um an wirklich interessante Gewässerabschnitte zu gelangen, ob in Chile oder Argentina.

Gruss
Heiko
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OWK
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Re: mein 2. Chile-Argentinien-Film (vor 1990)

Beitrag von OWK »

Da hat sich viel verändert heute z.b. braucht man kein Schlüssel mehr um an den Cayutue zu kommen. Mit dem Geländewagen kommt man bis ca 3km ran und kann von dort aus auf einen Wanderweg bis zum Cayutue laufen.
Er ist stark besucht von Rucksacktouristen viel zelten auch dort für eine Nacht. Die fischerei ist sicher nicht mehr so wie vor 20 Jahren.
Die Frage ist was man unter interessante Gewässerabschnitte versteht. Will ich nur riesen Forellen und unberührte Gewässer befischen braucht man vielleicht den Schlüssel zum Paradies. Wenn das Land nicht gerade eine fly fishing lodge gehört bekommt man den auch meistens wenn man fragt. Ich lebe seit 2011 in Santiago de Chile nächste Jahr geht es wieder zurück nach Deutschland . Anfang 2017 geht es zum letzten mal für 5 Wochen zum Fischen in den Süden. Wir fischen zu 3. in der Familie und haben uns nie einen Guide genommen einfach schon aus Kostengründen. Ich habe auch keine Lust im Auto oder Zelt zu schlafen da für bin ich einfach zu konfi. Wir haben uns einfach immer eine Hütte gemietet und sind von da aus immer an die Flüsse gefahren wo man ohne viel Umstände und Stunden lange Wanderung ran kam. 10m rechts und links vom Fluss sind nach chilenischen Gesetzt öffentliches Land. Das sieht so mancher Landbesitzer anders es ist aber so. Wir haben immer alle Fische gefangen manchmal nur jeder einen manchmal 30 am Tag große und kleine. In all den Jahren bin ich zu meinen eigenen erstaunen genau nur 5 anderen Fischern im Fluss begegnet. So kann man auch ohne viel Aufwand und Schlüssel eine schöne und einfache fischerei haben. Manch einer macht sich zu viel Druck um das optimale aus dem Urlaub herauszuholen, es geht auch einfach.
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