Neuentwicklung auf dem Schnurmarkt
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Hubert.R
Neuentwicklung auf dem Schnurmarkt
Bei einem meinem letzten England Besuch konnte ich kurz eine komplett neuartige Schnur testen. Leider ist das Modell noch nicht in Serie gegangen, da der Erfinder Paul Pickering noch keinen Produzenten gefunden hat, der die Schnur in einem vertretbaren Kostenrahmen in Serie produzieren kann.
Das aber nur vorab. Ich komme jetzt zu den einmaligen Eigenschaften dieser Neuentwicklung.
Ich kann hier nur die Eigenschaften beschreiben, die ich beim Werfen kennen gelernt habe. Die technischen Kniffe kenne ich leider nicht. Verständlicherweise wollte mir Paul diese auch nicht verraten.
Vom Grundaufbau handelt es sich um eine normale Longbelly-Leine mit einem ca. 15 m langen Kopf. Bedingt durch diesen langen Kopf kann man wunderbar eine Menge Schnur in der Luft halten. Rollwürfe und die ganzen anderen Trickwürfe klappen ganz hervorragend. Auch das Menden klappt durch den langen Kopf wunderbar. Sollte man in die Verlegenheit kommen weiter als 15 m werfen zu müssen, was in den meisten einheimischen Gewässern nicht nötig ist, kommt das unglaubliche Weitwurfvermögen der Schnur zum tragen. Bedingt durch eine sehr dünne Schussleine fliegt diese Schnur bis weit ins Backing. Dies ist aber ja noch nichts besonderes. Die hier beschriebenen Eigenschaften sind ja bei vielen Longbelly-Leinen vorhanden.
Das erstaunliche ist die scheinbare Gewichtsverlagerung im Belly der Leine. Das Problem bei den Longbelly oder auch DT Schnüren ist, das sie bei einer kurzen Leinenlänge die Rute nicht ausreichend laden. Für den fortgeschrittenen Werfer ist dies sicher kein großes Problem. Dem Anfänger fehlt aber meist die nötige Rückmeldung durch das Schnurgewicht. Wird die Schnur von Paul ein bis zweimal scharf beschleunigt verlagert sich das Leinengewicht mehr zur Schnurspitze hin, was zur Folge hat, das die Rute auch schon mit wenig Schnur in der Luft ordentlich geladen wird. Hält man mehr Schnur in der Luft und macht weitere Leerwürfe, verteilt sich das Gewicht wieder über die ganze Bellylänge. Vom äußeren Erscheinungsbild ist die Schnur nicht von einer handelsüblichen Schnur zu unterscheiden. Für mich unverständlich, wie das alles klappt.
Hat einer von euch eine Idee, wie das alles funktionieren könnte?
Hubert
Das aber nur vorab. Ich komme jetzt zu den einmaligen Eigenschaften dieser Neuentwicklung.
Ich kann hier nur die Eigenschaften beschreiben, die ich beim Werfen kennen gelernt habe. Die technischen Kniffe kenne ich leider nicht. Verständlicherweise wollte mir Paul diese auch nicht verraten.
Vom Grundaufbau handelt es sich um eine normale Longbelly-Leine mit einem ca. 15 m langen Kopf. Bedingt durch diesen langen Kopf kann man wunderbar eine Menge Schnur in der Luft halten. Rollwürfe und die ganzen anderen Trickwürfe klappen ganz hervorragend. Auch das Menden klappt durch den langen Kopf wunderbar. Sollte man in die Verlegenheit kommen weiter als 15 m werfen zu müssen, was in den meisten einheimischen Gewässern nicht nötig ist, kommt das unglaubliche Weitwurfvermögen der Schnur zum tragen. Bedingt durch eine sehr dünne Schussleine fliegt diese Schnur bis weit ins Backing. Dies ist aber ja noch nichts besonderes. Die hier beschriebenen Eigenschaften sind ja bei vielen Longbelly-Leinen vorhanden.
Das erstaunliche ist die scheinbare Gewichtsverlagerung im Belly der Leine. Das Problem bei den Longbelly oder auch DT Schnüren ist, das sie bei einer kurzen Leinenlänge die Rute nicht ausreichend laden. Für den fortgeschrittenen Werfer ist dies sicher kein großes Problem. Dem Anfänger fehlt aber meist die nötige Rückmeldung durch das Schnurgewicht. Wird die Schnur von Paul ein bis zweimal scharf beschleunigt verlagert sich das Leinengewicht mehr zur Schnurspitze hin, was zur Folge hat, das die Rute auch schon mit wenig Schnur in der Luft ordentlich geladen wird. Hält man mehr Schnur in der Luft und macht weitere Leerwürfe, verteilt sich das Gewicht wieder über die ganze Bellylänge. Vom äußeren Erscheinungsbild ist die Schnur nicht von einer handelsüblichen Schnur zu unterscheiden. Für mich unverständlich, wie das alles klappt.
Hat einer von euch eine Idee, wie das alles funktionieren könnte?
Hubert
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NicoH
Ey, der erst April ist doch noch gar nicht
)
Nee, ich könnte mir vorstellen, das die Keule aus einem flexiblen Material besteht, welches aber eine hohe Viskosität hat. Wenn man stark beschleunigt, rutscht Masse der Keule weiter nach vorne, wenn man wieder soft wirft, geht die Keule in die Ausgangsform zurück.
Ich finde das etwas übetrieben, aber innovativ ist das auf jeden Fall.
Nico
Nee, ich könnte mir vorstellen, das die Keule aus einem flexiblen Material besteht, welches aber eine hohe Viskosität hat. Wenn man stark beschleunigt, rutscht Masse der Keule weiter nach vorne, wenn man wieder soft wirft, geht die Keule in die Ausgangsform zurück.
Ich finde das etwas übetrieben, aber innovativ ist das auf jeden Fall.
Nico
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Hubert.R
Hallo Nico,
vielen Dank dafür, dass Du dir Gedanken zu dem Thema gemacht hast. Leider kann dein Erklärungsversuch nicht richtig sein. Wenn ich dich richtig verstehe, meinst Du das das Coating so weich ist, dass es sich den Würfen entsprechend "verschiebt". Meiner Meinung nach kann das aber nicht die Erklärung sein, da sich das Coating relativ hart anfühlte. Eine Ummantelung, die sich im Wurf verschiebt müsste eigentlich relativ weich sein.
Ich habe gestern mit einigen meiner Fischerkollegen auch nochmal über das Thema gesprochen. Mein alter Freund Axel meinte, das die Schnur eventuell wie eine Cortland 555 mit ihren hohlen Kanälen aufgebaut ist, in die dann eine spezielle Flüssigkeit injeziert wurde. Könnte das des Rätsels Lösung sein? Ich bin mir unsicher.
Mit einem freundlichen Fischergruß
Hubert
vielen Dank dafür, dass Du dir Gedanken zu dem Thema gemacht hast. Leider kann dein Erklärungsversuch nicht richtig sein. Wenn ich dich richtig verstehe, meinst Du das das Coating so weich ist, dass es sich den Würfen entsprechend "verschiebt". Meiner Meinung nach kann das aber nicht die Erklärung sein, da sich das Coating relativ hart anfühlte. Eine Ummantelung, die sich im Wurf verschiebt müsste eigentlich relativ weich sein.
Ich habe gestern mit einigen meiner Fischerkollegen auch nochmal über das Thema gesprochen. Mein alter Freund Axel meinte, das die Schnur eventuell wie eine Cortland 555 mit ihren hohlen Kanälen aufgebaut ist, in die dann eine spezielle Flüssigkeit injeziert wurde. Könnte das des Rätsels Lösung sein? Ich bin mir unsicher.
Mit einem freundlichen Fischergruß
Hubert
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Manfred P.
Kann ich mir auch schwer vorstellen. Wenn eine Art Gel oder andere flüssige, verschiebbare Masse vorhanden ist, sollte diese egal bei welcher Schnurlänge in den vorderen Bereich "gleiten". Wenn also mehr Schnur in der Luft ist kann sich die Flüssigkeit nicht auf die ganze Keule verteilen. Abgesehen davon das sich die Flüssigkeit nicht so schnell verteilen könnte.
mfg Manfred
mfg Manfred
- Dirk Janßen
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NicoH
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maruoff
steelfin erreicht genau dasselbe ohne technischen schnick-schnack mit seiner XXD oder wie die schnur heisst.
des rätsels lösung liegt hier einzig und allein im taper (eine art doppelte Keule). leider gibts die meines wissens nur iin 6, 8 und 10. kein hexenwerk also und auch nicht wirklich was neues.
wäre wünschenswert jedoch, dass es solche schnüre in allen schnurklassen gibt.
des rätsels lösung liegt hier einzig und allein im taper (eine art doppelte Keule). leider gibts die meines wissens nur iin 6, 8 und 10. kein hexenwerk also und auch nicht wirklich was neues.
wäre wünschenswert jedoch, dass es solche schnüre in allen schnurklassen gibt.
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JensR
Hallo Marcus,
derzeit gibt es die XXD-offiziell leider GAR NICHT - siehe ->www.steelfin.com
Gruß, Jens
ps. Nachtrag: Hier gibt's noch eine
-> http://www.interweb.ch/cgi/emailinglist ... 4813730418
derzeit gibt es die XXD-offiziell leider GAR NICHT - siehe ->www.steelfin.com
Gruß, Jens
ps. Nachtrag: Hier gibt's noch eine
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maruoff
- Michael Pohl
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NicoH
Ähh, jetzt bin ich aber verunsichert: Ich habe mal die XXD von Steelfin geworfen und fand sie nicht so gut (besser so?). Die XXD von SA habe ich selber und die wirft sich toll. nach meinen Erfahrungen sind das komplett unterschiedliche Leinen: Die von Steelf. mit sehr viel Gewicht vorne um die Rute schnell zu laden, eher wie ein Schusskopf. Die von SA eher eine Longbelly mit sehr langem Taper für optimale Kraftübertragung um viel Schnur in der Luft zu halten.
Nico
Nico






