Insiderinfos zu Werra und Schleuse gesucht
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casapepe
Insiderinfos zu Werra und Schleuse gesucht
Moin, moin !
Ich hab mal 'ne Frage an alle Insider von Werra und Schleuse:
Ich war im Juni 05 eine Woche an Schleuse und Werra und möchte dieses Jahr gern wieder eine Woche runter.
Zwecks Urlaubsplanung (Einreichung beim Chef) würde mich interessieren, ob ihr (den Erfahrungen nach) eher Mitte Mai oder Mitte Juni empfehlen würdet.
Vielen Dank
Patrick
P.S. Falls ihr noch ein paar schöne Tips für den Bereich um Themar/Schleusemündung habt, gern mit dazu schreiben. Danke!
Ich hab mal 'ne Frage an alle Insider von Werra und Schleuse:
Ich war im Juni 05 eine Woche an Schleuse und Werra und möchte dieses Jahr gern wieder eine Woche runter.
Zwecks Urlaubsplanung (Einreichung beim Chef) würde mich interessieren, ob ihr (den Erfahrungen nach) eher Mitte Mai oder Mitte Juni empfehlen würdet.
Vielen Dank
Patrick
P.S. Falls ihr noch ein paar schöne Tips für den Bereich um Themar/Schleusemündung habt, gern mit dazu schreiben. Danke!
- Frank.
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Moin Patrick!
An der Werra fängt man eigentlich in beiden Monaten nicht schlecht. Es kommt aber ein bißchen darauf an, ob man Nass (bzw. Streamer) oder Trocken bevorzugt. Für das leichte Streamer- und Nymphenfischen, das auf die ja mitunter starken Regenbogen in der Werra manchmal sehr gut funktioniert, ist sicher der Mai besser, denn im Juni ist der Fluss oft schon sehr verkrautet, jedenfalls an den Strecken, die ich kenne. Mit der Trockenfliege ist es aber ziemlich wurscht, ob Mai oder Juni.
Ich habe übrigens an der Werra gute Erfahrungen mit sehr großen Mustern gemacht; besonders im Juni fängt auch eine Daddy Longleg dort sehr ordentlich (richtig aufs Wasser klatschen und ordentlich furchen lassen). Besonders alles, was nach Grashüpfer aussieht, läuft in Ufernähe ganz prächtig. Ich persönlich mag den Mai lieber, weil der Befischungsdruck da noch nicht so stark ist.
Aber die Werra ist ein wenig unberechenbar, weil der Erfolg dort sehr stark vom Wasserstand abhängig ist. Hat es heftig geregnet, ist der Fluss oft tagelang tief braun - und dann geht mit der Fliege dort fast gar nichts.
Tight lines - Frank
An der Werra fängt man eigentlich in beiden Monaten nicht schlecht. Es kommt aber ein bißchen darauf an, ob man Nass (bzw. Streamer) oder Trocken bevorzugt. Für das leichte Streamer- und Nymphenfischen, das auf die ja mitunter starken Regenbogen in der Werra manchmal sehr gut funktioniert, ist sicher der Mai besser, denn im Juni ist der Fluss oft schon sehr verkrautet, jedenfalls an den Strecken, die ich kenne. Mit der Trockenfliege ist es aber ziemlich wurscht, ob Mai oder Juni.
Ich habe übrigens an der Werra gute Erfahrungen mit sehr großen Mustern gemacht; besonders im Juni fängt auch eine Daddy Longleg dort sehr ordentlich (richtig aufs Wasser klatschen und ordentlich furchen lassen). Besonders alles, was nach Grashüpfer aussieht, läuft in Ufernähe ganz prächtig. Ich persönlich mag den Mai lieber, weil der Befischungsdruck da noch nicht so stark ist.
Aber die Werra ist ein wenig unberechenbar, weil der Erfolg dort sehr stark vom Wasserstand abhängig ist. Hat es heftig geregnet, ist der Fluss oft tagelang tief braun - und dann geht mit der Fliege dort fast gar nichts.
Tight lines - Frank
Das sind Deine Beobachtungen, mein Lieber, andere haben andere Beobachtungen gemacht.
Franz Kafka
Franz Kafka
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casapepe
Hallo Frank,
vielen Dank für Deine Antwort. Ich hatte die Hoffnung auf eine Antwort ja schon aufgegeben
Ich war ja 2005 in der ersten Juniwoche unten, wobei in dieser Woche der Winter fast zurückkehrte (Temperaturen bis runter auf 5°C). Zwei Tage vor Abreise wurde es dann wieder warm und es gab einen ordentlichen Maifliegenschlupf. Da war natürlich die Hölle los. Viele, relativ kleine Bachforellen (20-25cm) und einge Raini's, auch keine Riesen, aber verdammt kräftig. So habe ich also im Wesentlichen trocken gefischt.
Ich werd mir dann mal eine paar Deiner Vorschläge in die Dose packen und es auch mal auf diese Weise probieren.
An welchen Abschnitten hast Du denn gefischt ?
Gruß Patrick
vielen Dank für Deine Antwort. Ich hatte die Hoffnung auf eine Antwort ja schon aufgegeben
Ich war ja 2005 in der ersten Juniwoche unten, wobei in dieser Woche der Winter fast zurückkehrte (Temperaturen bis runter auf 5°C). Zwei Tage vor Abreise wurde es dann wieder warm und es gab einen ordentlichen Maifliegenschlupf. Da war natürlich die Hölle los. Viele, relativ kleine Bachforellen (20-25cm) und einge Raini's, auch keine Riesen, aber verdammt kräftig. So habe ich also im Wesentlichen trocken gefischt.
Ich werd mir dann mal eine paar Deiner Vorschläge in die Dose packen und es auch mal auf diese Weise probieren.
An welchen Abschnitten hast Du denn gefischt ?
Gruß Patrick
Hallo Patrick,
Bestimmt hast Du diese Beiträge schon gelesen:
http://www.fliegenfischer-forum.de/werra.htm,
http://www.fliegenfischer-forum.de/werra.html
und
http://www.fliegenfischer-forum.de/werrav.htm .
TL Markus
Bestimmt hast Du diese Beiträge schon gelesen:
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und
http://www.fliegenfischer-forum.de/werrav.htm .
TL Markus
Zuletzt geändert von markus am 07.02.2006, 22:37, insgesamt 1-mal geändert.
"Mit der Fluggerte ist man imstande, die seit grauer Vorzeit in uns schlummernden Jagdinstinkte auf unblutigste Weise zu stillen." (Steinfort, Voljc)
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casapepe
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Lieber Patrick,
die Ecke flußunterhalb von Eschwege kenne ich ganz gut.
Im heißen Sommer 2004 hatte ich da eines meiner kursiosesten Erlebnisse: Am linken Ufer lag ein großer Felsen, den ich immer wieder angeworfen habe - gut sichtbar schwirrten da alle möglichen Insekten herum. Aber gebissen hat nichts. Nach 'ner ganzen Weile erst kam ich in's Grübeln. Felsen? In der Werra? Kann doch gar nicht sein.
Also bin ich hingewatet - und stand dann vor einem toten Esel, der schon mächtig aufgedunsen im Fluß lag ...
Handy raus und die Sheriffs angerufen: "Hier liegt ein toter Esel im Fluß!" - Ach so, ja, der müsse da wohl raus, vielleicht die Feuerwehr?
Und dann wurde ich x-mal von Hinz zu Kunz verbunden. Wo liegt das Vieh ganz genau? Welche Gemeinde ist zuständig? "Keine Ahnung, was weiß denn ich, wo hier die Gemarkungsgrenzen liegen - ich steh hier im Fluß, ringsrum Wiese!"
"Na, dann rufen Sie doch mal die Feuerwehr an! Oder das Gewässerwirtschaftsamt!"
Und so weiter. Irgendwie hatte keiner recht Lust, am Samstagnachmittag einen toten Esel aus dem Fluß zu hieven.
Wen das Los schließlich getroffen hat, weiß ich nicht; am Ende des Angeltages lag der "Felsen" noch da. Dürfte aber 'ne unangenehme Geschichte gewesen sein - das Vieh war wirklich schon sehr gut durch und roch sehr anders als Lavendel.
Eine Woche später war der Esel jedenfalls weg. Und ein paar Polizisten oder Feuerwehrleute haben mich mit Sicherheit nicht in ihr Nachtgebet eingeschlossen.
Wenn's in deiner Ecke an der Werra so funktioniert wie an unserer Strecke: sehr große Trockenfliegen, Maifliegen-Larven der größeren Sorten und rot/gelbe Streamer. Die dicken Regenbogen stehen häufig direkt am Ufer im sehr flachen Wasser; in den tiefen Gumpen ist wenig mit Forellen zu machen, weil dort oft ziemlich starke Hechte stehen. In der Strömung wimmelt es in der Tat von untermaßigen Fischen; bessere Bachforellen sind sehr selten. Wenn der Fluß braun ist: Geh ein Bier trinken!
Tight lines - Dein Frank
die Ecke flußunterhalb von Eschwege kenne ich ganz gut.
Im heißen Sommer 2004 hatte ich da eines meiner kursiosesten Erlebnisse: Am linken Ufer lag ein großer Felsen, den ich immer wieder angeworfen habe - gut sichtbar schwirrten da alle möglichen Insekten herum. Aber gebissen hat nichts. Nach 'ner ganzen Weile erst kam ich in's Grübeln. Felsen? In der Werra? Kann doch gar nicht sein.
Also bin ich hingewatet - und stand dann vor einem toten Esel, der schon mächtig aufgedunsen im Fluß lag ...
Handy raus und die Sheriffs angerufen: "Hier liegt ein toter Esel im Fluß!" - Ach so, ja, der müsse da wohl raus, vielleicht die Feuerwehr?
Und dann wurde ich x-mal von Hinz zu Kunz verbunden. Wo liegt das Vieh ganz genau? Welche Gemeinde ist zuständig? "Keine Ahnung, was weiß denn ich, wo hier die Gemarkungsgrenzen liegen - ich steh hier im Fluß, ringsrum Wiese!"
"Na, dann rufen Sie doch mal die Feuerwehr an! Oder das Gewässerwirtschaftsamt!"
Und so weiter. Irgendwie hatte keiner recht Lust, am Samstagnachmittag einen toten Esel aus dem Fluß zu hieven.
Wen das Los schließlich getroffen hat, weiß ich nicht; am Ende des Angeltages lag der "Felsen" noch da. Dürfte aber 'ne unangenehme Geschichte gewesen sein - das Vieh war wirklich schon sehr gut durch und roch sehr anders als Lavendel.
Eine Woche später war der Esel jedenfalls weg. Und ein paar Polizisten oder Feuerwehrleute haben mich mit Sicherheit nicht in ihr Nachtgebet eingeschlossen.
Wenn's in deiner Ecke an der Werra so funktioniert wie an unserer Strecke: sehr große Trockenfliegen, Maifliegen-Larven der größeren Sorten und rot/gelbe Streamer. Die dicken Regenbogen stehen häufig direkt am Ufer im sehr flachen Wasser; in den tiefen Gumpen ist wenig mit Forellen zu machen, weil dort oft ziemlich starke Hechte stehen. In der Strömung wimmelt es in der Tat von untermaßigen Fischen; bessere Bachforellen sind sehr selten. Wenn der Fluß braun ist: Geh ein Bier trinken!
Tight lines - Dein Frank
-
casapepe
Hallo Frank,
interessante Felsen habt ihr bei Euch. Vielleicht hat ja auch nur einer nen fetten Aalköder auslegen wollen. Wer weis ?
Die Fliegentips werde ich mal beherzigen. Schon erstaunlich, daß Rot-gelb geht, aber offensichtlich sind die Rainis scharf darauf.
Bei uns geht sowas Auffälliges nur auf Barsche, sonst ist "Natur" angesagt.
Na jut, werd ick mal sehen, wat jeht
Viele Grüße aus Berlin
Patrick
interessante Felsen habt ihr bei Euch. Vielleicht hat ja auch nur einer nen fetten Aalköder auslegen wollen. Wer weis ?
Die Fliegentips werde ich mal beherzigen. Schon erstaunlich, daß Rot-gelb geht, aber offensichtlich sind die Rainis scharf darauf.
Bei uns geht sowas Auffälliges nur auf Barsche, sonst ist "Natur" angesagt.
Na jut, werd ick mal sehen, wat jeht
Viele Grüße aus Berlin
Patrick






