Ruten-Schaufenster
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Hallo Tom,
Die Beschriftung wird auf ein hauchdünnes, und durchsichtiges Material (Folie) gedruckt. Farben meist gold oder silber.
Die Folie wir anschliessend mit Hilfe von Wasser vom Trägermaterial abgelöst Die Stelle auf dem Rutenblank wird ebenfalls mit Wasser beträufelt und dann wir die Folie auf die Stelle geschoben, ausgerichtet und anschliessend das restliche Wasser unter der Folie rausgestrichen. Vor der Lackierung musst du dann das Ganze trocknen lassen.
Vorteil, der Rutenblank scheint elegant durch die Folie durch, nach der Lackierung erkennt man den Sticker nicht mehr.
Anbei noch ein Link aus den USA
http://www.decalconnection.com/new_waterslide.htm
Wenn du willst kann ich dir mal ein Versuchsexemplar zukommen lassen.
Gruss Pascal
Die Beschriftung wird auf ein hauchdünnes, und durchsichtiges Material (Folie) gedruckt. Farben meist gold oder silber.
Die Folie wir anschliessend mit Hilfe von Wasser vom Trägermaterial abgelöst Die Stelle auf dem Rutenblank wird ebenfalls mit Wasser beträufelt und dann wir die Folie auf die Stelle geschoben, ausgerichtet und anschliessend das restliche Wasser unter der Folie rausgestrichen. Vor der Lackierung musst du dann das Ganze trocknen lassen.
Vorteil, der Rutenblank scheint elegant durch die Folie durch, nach der Lackierung erkennt man den Sticker nicht mehr.
Anbei noch ein Link aus den USA
http://www.decalconnection.com/new_waterslide.htm
Wenn du willst kann ich dir mal ein Versuchsexemplar zukommen lassen.
Gruss Pascal
- Joerg Giersbach
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Rutenbeschrieftung
Hallo Pascal!Das gefällt mir Ausserordendlich gut!!!Wo bekommst du das zeug her,und muß es nicht mit einem Laserdrucker gemacht werden?Gruß Jörg 
-
Christian R.
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Hallo Jörg,
Die letzten habe ich mir bei Decalconnection.com bestellt.
Ihm kannst du einfach deine Vorlage schicken und in ein paar Tagen später liegen die Decals bei dir im Briefkasten. Die Decals kosten etwa 3Dollar pro Stück.
Wenn jemand einen ALPS Drucker hat ist es ebenfalls kein Problem diese Dinger selber herzustellen. Gute Tintenstrahl funktionieren scheinbar auch...
Das grössere Hinderniss ist es wahrscheinlich das benötigte Basismaterial zu finden.
Eine Adresse zum Bezug von Basismaterial ist http://www.acidrod.com
habe aber selber keine Erfahrungen mit selber drucken.
Gruss Pascal
Die letzten habe ich mir bei Decalconnection.com bestellt.
Ihm kannst du einfach deine Vorlage schicken und in ein paar Tagen später liegen die Decals bei dir im Briefkasten. Die Decals kosten etwa 3Dollar pro Stück.
Wenn jemand einen ALPS Drucker hat ist es ebenfalls kein Problem diese Dinger selber herzustellen. Gute Tintenstrahl funktionieren scheinbar auch...
Das grössere Hinderniss ist es wahrscheinlich das benötigte Basismaterial zu finden.
Eine Adresse zum Bezug von Basismaterial ist http://www.acidrod.com
habe aber selber keine Erfahrungen mit selber drucken.
Gruss Pascal
- Joerg Giersbach
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- Kurt Zumbrunn
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Rutendiashow
Hallo Forumsgemeinde
Da es schon einige Zeit her ist, dass wir uns Werke aus der Rutenbauerzunft ansehen konnten, erlaube ich mir, das Thema mal wieder hervor zu holen.
Bereits vor längerer Zeit trafen sich die Schweizer Rutenbauer Philipp, Herbi und Jaroslav, sowie meine Wenigkeit zu einem gemütlichen Rutenbauerwochenende. Ausgiebig wurden verschiedene Bauweisen diskutiert. Dabei kam die Idee auf, dass man die 13er sollte hohl bauen können. Während wir noch am rätseln waren, wie das zu lösen sei, kam Philipp auf die zündende Idee. Seither sind bereits eine ganze Anzahl solcher hohlgespliesster Ruten entstanden, welche durch ihr sehr geringes Gewicht wunderbar zum Trockenfliegenfischen geeignet sind.
Schon bald treffen wir uns wieder zum Ruten bauen, Fachsimpeln, feinem Essen (freue mich schon Jaroslav!), gutem Wein, usw.
Ich hoffe Ihr habt Spass an meiner kleinen Diashow über die 13-fachen und die etwas anderen Hohlgespliessten:
http://www.fischerforum.ch/coppermine/d ... eshow=3000
Herzliche Grüsse
Kurt
Da es schon einige Zeit her ist, dass wir uns Werke aus der Rutenbauerzunft ansehen konnten, erlaube ich mir, das Thema mal wieder hervor zu holen.
Bereits vor längerer Zeit trafen sich die Schweizer Rutenbauer Philipp, Herbi und Jaroslav, sowie meine Wenigkeit zu einem gemütlichen Rutenbauerwochenende. Ausgiebig wurden verschiedene Bauweisen diskutiert. Dabei kam die Idee auf, dass man die 13er sollte hohl bauen können. Während wir noch am rätseln waren, wie das zu lösen sei, kam Philipp auf die zündende Idee. Seither sind bereits eine ganze Anzahl solcher hohlgespliesster Ruten entstanden, welche durch ihr sehr geringes Gewicht wunderbar zum Trockenfliegenfischen geeignet sind.
Schon bald treffen wir uns wieder zum Ruten bauen, Fachsimpeln, feinem Essen (freue mich schon Jaroslav!), gutem Wein, usw.
Ich hoffe Ihr habt Spass an meiner kleinen Diashow über die 13-fachen und die etwas anderen Hohlgespliessten:
http://www.fischerforum.ch/coppermine/d ... eshow=3000
Herzliche Grüsse
Kurt
<< streamstalkin´ 24/7 >>
Trockenfliegen- und Bambuspurist
Trockenfliegen- und Bambuspurist
- Kurt Zumbrunn
- Moderator
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Hallo Karl
Würde mich auch freuen, mal wieder gemeinsam etwas fachsimpeln zu können. Mit dem gemeinsam Fischen würde da sicher auch was schönes daraus werden.
Zu den Metallrollenhaltern: Im Gegensatz zu früher, verwende ich diese nur noch bei sehr langen Ruten, um deren Kopflastigkeit auszugleichen. Bei den kurzen Gerten bin ich fast gänzlich auf Kork/Nickelsilber oder Holzspacer umgestiegen.
Beim ausbalancieren einer Rute ist die Rechnung ja sehr einfach; entweder du schaust rein auf's Gewicht, dann wird eine längere Rute unweigerlich kopflastig und ermüdet nachweislich beim fischen sehr, oder die Rute wird beim Windingcheck ausbalanciert, sei das mit zusätzlichem Gewicht im Rollenhalter, oder mit einem schweren "Wecker" von einer Rolle. Meine Meinung dazu ist, dass der Rollenhalter die bessere Lösung ist, weil bei ihm das Gewicht auf der Achse der Rute liegt und nicht wie bei einer schweren Rolle neben der Rutenachse.
Habe aber schon längere Zeit keine wirklich lange Rute mehr gebaut, da die kurzen, leichten Hohlgespliessten viel interessanter sind.
Woran baust Du gerade?
Herzliche Grüsse
Kurt
Würde mich auch freuen, mal wieder gemeinsam etwas fachsimpeln zu können. Mit dem gemeinsam Fischen würde da sicher auch was schönes daraus werden.
Zu den Metallrollenhaltern: Im Gegensatz zu früher, verwende ich diese nur noch bei sehr langen Ruten, um deren Kopflastigkeit auszugleichen. Bei den kurzen Gerten bin ich fast gänzlich auf Kork/Nickelsilber oder Holzspacer umgestiegen.
Beim ausbalancieren einer Rute ist die Rechnung ja sehr einfach; entweder du schaust rein auf's Gewicht, dann wird eine längere Rute unweigerlich kopflastig und ermüdet nachweislich beim fischen sehr, oder die Rute wird beim Windingcheck ausbalanciert, sei das mit zusätzlichem Gewicht im Rollenhalter, oder mit einem schweren "Wecker" von einer Rolle. Meine Meinung dazu ist, dass der Rollenhalter die bessere Lösung ist, weil bei ihm das Gewicht auf der Achse der Rute liegt und nicht wie bei einer schweren Rolle neben der Rutenachse.
Habe aber schon längere Zeit keine wirklich lange Rute mehr gebaut, da die kurzen, leichten Hohlgespliessten viel interessanter sind.
Woran baust Du gerade?
Herzliche Grüsse
Kurt
<< streamstalkin´ 24/7 >>
Trockenfliegen- und Bambuspurist
Trockenfliegen- und Bambuspurist
Morgen Kurt,
Naja mit dem Gewichtsausgleich durch den Griff kann man geteilter Meinung sein. Gerade bei den langen "Leichten" (Fries,Schlecht) muß ich m.M. nicht noch zusätzlich Gewicht durch den Rollenhalter draufladen. Bei den schweren von früher machts vielleicht noch Sinn, um die Kopflastigkeit auszugleichen. Du mußt ja bedenken du wirfst die Rute den ganzen Tag und was ermüdet da mehr. Geringe Kopflastigkeit oder 100gr. mehr Gesamtgewicht. Aber hohlgespleißter butt-Teil + Holzspacer ist sicherlich ne gute Lösung (ich find die corkrealseats scheußlich). Dass du auf kurze,schnelle Ruten stehst ist ja ganz logisch, du fischt ja hauptsächlich Bergbäche
Ich bin gerade am Lackieren einer 8´0 #5/6 3tlg. , und mit ner 7´2 #3 fang ich gerade an, wenn das taper von der Kurzen passt schick ichs dir. Herzliche Grüße Karl
Naja mit dem Gewichtsausgleich durch den Griff kann man geteilter Meinung sein. Gerade bei den langen "Leichten" (Fries,Schlecht) muß ich m.M. nicht noch zusätzlich Gewicht durch den Rollenhalter draufladen. Bei den schweren von früher machts vielleicht noch Sinn, um die Kopflastigkeit auszugleichen. Du mußt ja bedenken du wirfst die Rute den ganzen Tag und was ermüdet da mehr. Geringe Kopflastigkeit oder 100gr. mehr Gesamtgewicht. Aber hohlgespleißter butt-Teil + Holzspacer ist sicherlich ne gute Lösung (ich find die corkrealseats scheußlich). Dass du auf kurze,schnelle Ruten stehst ist ja ganz logisch, du fischt ja hauptsächlich Bergbäche
- Kurt Zumbrunn
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Hallo Karl
Ich bin da halt der Meinung, dass 100 Gramm hinter dem Griff viel weniger ermüdend wirken, als 20 Gramm zuviel (unausbalanciert) auf 240 cm vor dem Griff. Jeder der bisher diesen Unterschied bemerken konnte, musste dem zustimmen. Ich kenne einige Leute, welche gerade diese langen leichten Ruten seither nicht mehr gerne fischen!
Zum Glück sind die Geschmäcker verschieden sonst gäbe es nur einen Rutentyp und das wäre sehr langweilig.
Ich habe mich übrigens, sei es werferisch, als auch rutenbauerisch recht stark verändert. Die ganze letzte Saison fischte ich einen Prototyp von 180 cm länge und vollparabolischer Aktion in Schnurklasse 5, bestückt mit einer 3er Schnur. Die Rute ist in vollkonstruktionsweise (13-Spleisse) gebaut und wiegt 75 Gramm. Bestückt habe ich die Rute mit einer 120 Jahre alten Hendryx-Rolle von 105 Gramm, welche die Rute ideal ausbalanciert. Gesamthaft habe ich auch 180 Gramm in der Hand aber ich kann Dir versichern, es ist eine der leichtesten Fischereien die ich mir vorstellen kann. Ich hatte das Glück mehr als ein Dutzend Wildforellen zwischen 40 und 50 cm in meinem neu angepachteten Bergbach fangen zu können. Das nachfolgende Bild zeigt so ein Tierchen mit der erwähnten Rute.

Hier noch ein Beispiel anhand eines kurzen Beschriebs zweier Rutenmodelle:
Rute 1
Einteilig, 166 cm, Schnurklasse 2, Aktion vollparabolisch, Gewicht 46 Gramm, hohlgespliesst.
Die Rute wäre mit einem Rollengewicht von 45 Gramm ausbalanciert, was zu einem theoretischen Gesamtgewicht von 91 Gramm führt. (Gibts so leichte Rollen inkl. Schnur?)


Rute 2
Zweiteilig (NS-Hülse), 210 cm, Scnurklasse 4, Aktion semiparabolisch, Gewicht 83 Gramm, hohlgespliesst.
Diese Rute ist mit einem Rollengewicht von 100 Gramm ausbalanciert, ergibt ein Gesamtgewicht von 183 Gramm.


Anhand der beiden völlig unterschiedlichen Ruten lässt sich doch einiges erkennen:
1. Die 44 cm Längenunterschied wirken sich beim Gesamtgewicht mit 100 % Gewichtszuschlag aus!
2. Rutengewichte sind so eine Sache - nach meiner bescheidenen Meinung sollte viel mehr auf das ausbalancierte Gesamtgewicht geachtet werden! Denn, was nützt mich die leichteste Rute, wenn sie sich nicht ermüdungsfrei werfen lässt?
Dies ist meine persönliche Meinung - wie sind Eure Erfahrungen?
Vielen Dank und herzliche Grüsse
Kurt
Ich bin da halt der Meinung, dass 100 Gramm hinter dem Griff viel weniger ermüdend wirken, als 20 Gramm zuviel (unausbalanciert) auf 240 cm vor dem Griff. Jeder der bisher diesen Unterschied bemerken konnte, musste dem zustimmen. Ich kenne einige Leute, welche gerade diese langen leichten Ruten seither nicht mehr gerne fischen!
Zum Glück sind die Geschmäcker verschieden sonst gäbe es nur einen Rutentyp und das wäre sehr langweilig.
Ich habe mich übrigens, sei es werferisch, als auch rutenbauerisch recht stark verändert. Die ganze letzte Saison fischte ich einen Prototyp von 180 cm länge und vollparabolischer Aktion in Schnurklasse 5, bestückt mit einer 3er Schnur. Die Rute ist in vollkonstruktionsweise (13-Spleisse) gebaut und wiegt 75 Gramm. Bestückt habe ich die Rute mit einer 120 Jahre alten Hendryx-Rolle von 105 Gramm, welche die Rute ideal ausbalanciert. Gesamthaft habe ich auch 180 Gramm in der Hand aber ich kann Dir versichern, es ist eine der leichtesten Fischereien die ich mir vorstellen kann. Ich hatte das Glück mehr als ein Dutzend Wildforellen zwischen 40 und 50 cm in meinem neu angepachteten Bergbach fangen zu können. Das nachfolgende Bild zeigt so ein Tierchen mit der erwähnten Rute.
Hier noch ein Beispiel anhand eines kurzen Beschriebs zweier Rutenmodelle:
Rute 1
Einteilig, 166 cm, Schnurklasse 2, Aktion vollparabolisch, Gewicht 46 Gramm, hohlgespliesst.
Die Rute wäre mit einem Rollengewicht von 45 Gramm ausbalanciert, was zu einem theoretischen Gesamtgewicht von 91 Gramm führt. (Gibts so leichte Rollen inkl. Schnur?)
Rute 2
Zweiteilig (NS-Hülse), 210 cm, Scnurklasse 4, Aktion semiparabolisch, Gewicht 83 Gramm, hohlgespliesst.
Diese Rute ist mit einem Rollengewicht von 100 Gramm ausbalanciert, ergibt ein Gesamtgewicht von 183 Gramm.
Anhand der beiden völlig unterschiedlichen Ruten lässt sich doch einiges erkennen:
1. Die 44 cm Längenunterschied wirken sich beim Gesamtgewicht mit 100 % Gewichtszuschlag aus!
2. Rutengewichte sind so eine Sache - nach meiner bescheidenen Meinung sollte viel mehr auf das ausbalancierte Gesamtgewicht geachtet werden! Denn, was nützt mich die leichteste Rute, wenn sie sich nicht ermüdungsfrei werfen lässt?
Dies ist meine persönliche Meinung - wie sind Eure Erfahrungen?
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Kurt
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