Morgen Christian,
also die 20 m Bereiche kannst du getrost zu den Fabeln legen.
Bei meinem Kumpel beobachte ich nachts beim Jagen immer Biber, egal wo ich sitze. Sie kommen sogar über Freiflächen gezogen und fressen auch seine Hochstände an, trotz Farbe!
Ich persönlich finde die Biber auch gut, sie tun niemand was und bereichern die Natur. Vor einiger Zeit wurde einer an der Straße gefunden (überfahren) und der Bursche hatte ein Gewicht von 38 (!!) Kilo.
Man sollte sich aber bereits beim (wieder) ansiedeln im Klaren sein, das wir in Deutschland die Gegebenheiten wie vor 100 Jahren nicht mehr haben.
In Bayern habe ich schon im vorigen Jahr erfahren, dass Förster die Tiere gezielt mit großen Kastenfallen in bestimmten Gebieten fangen und umsetzen. Da geht es doch los! Man hat ständig die Verpflichtung jegliche Abnormitäten des (Kofferraumbestandes) Bestandes zu überwachen und einzugreifen.
Das finde ich nicht richtig,ist doch der Biber dann kein freilebendes Wild im Sinne der Einbürgerung mehr!
Natürlich ist es möglich, dass der Biber für das Gewässer gut ist, aber was passiert beim "anstauen" mit dem Selbstreinigungspotential kleiner Flüsschen?
Pflanzen die nicht hergehören haben beste Bedingungen. Der Fischbestand verändert sich vielleicht über längere Zeit. Früher wurde der Biber in der Fastenzeit gegessen, somit wurde er auch in einer bestimmten Population gehalten durch den Mensch.
Ich persönlich erfreue mich an den Anblick von Biber, Otter, Adler, Wolf, Elch in Deutschland.
Aber bitte nicht nur durch ein EINGREIFEN des Menschen!
Wilde Tiere sollen wild bleiben-das Wild kann überhaupt nichts dafür, wenn ein paar Menschen Fehler machen! Kein Schönreden, sondern auch hinter den Kulissen die Karten auf den Tisch legen.
Ehrlichkeit für das Wild-nicht für den Job! (Biologische Forschungsprojekte zur Wiederansiedlung)