Ich bin ziemlich neu hier und würde gerne den Rutenbauerfahrenen unter euch eine Frage zum anstehenden Aufbau meines neuen G.Loomis GLX F1088-4 Blanks (Klasse 8, 9ft, 4tlg.) stellen.
Das wird die erste Rute sein, die ich aufbaue - Ich werde zuvor jedoch auf einem alten Blank Ringwicklungen und Lackieren üben, bevor es dann an den eigentlichen Blank geht.
Zum Stand der Dinge: Die Rutenwickelbank ist so gut wie fertig, die Schlangenringe sind auch schon da und die übrigen Komponenten werden hoffentlich bald aus Ammiland eintreffen...
Jetzt habe ich schon mal mit Tape die Ringabstände makiert und mich daran gemacht, die Overlaps aller 4 Teile zu ermitteln.
Dabei wurde ich kompetent von "Fyggi" unterstützt und auch er durfte dabei feststellen, dass so ein G.Loomis Blank nicht ganz 100% gerade sein kann (dazu später mehr).
Wir konnten die Springpunkte der oberen 3 Rutenteile ermitteln und auch den Overlap somit feststellen. Das Handteil ist so kräftig, das es witzlos wäre dort noch einen Springpunkt realistisch feststellen zu wollen (ist ja ne 8er).
Bei der Ausrichtung der Overlaps auf einer Linie kam dann die Frage der Fragen (ich hoffe, dass ich mit meinen Schilderungen richtig liege, ansonsten einfach bitte schreiben, wenn was unstimmig oder fälschlich dargesetellt war
Wie werden denn nun die Rutenringe am besten angeordnet??? Entweder auf oder entgegenüber dem Overlap, was der "harten Blankseite" entspräche.
Oder auf der "weichen Blankseite", was einem um 90° zum Markierungspunkt verschobenen Punkt jeweils nach links oder rechts entspräche.
Letztendlich ist das wohl Geschmackssache und ich habe dass selber zu entscheiden. Das wichtige jedoch war, dass bei einer Ausrichtung der mittleren Teile nach dem Overlap, das Spitzenteil irgendwie nicht mit in einer Flucht wäre und dass das Ganze dann "krumm" ist.
Nach Rotieren des Spitzenteils um 90° (ein Viertel) nach links jedoch hob sich die Krümmung in der Linie der Ringausrichtung auf.
Das würde heissen, die Rute wäre in der Konfiguration im Spitzenteil zur weichen Seite, in den unteren Teilen zur harten Seite ausgerichtet.
Jetzt die entscheidene Frage an unsere Rutenbauerfahrenen: Ist das eine mögliche Lösung oder ergeben sich dadurch irgendwelche beachtenswerten Erscheinungen für das Wurfverhalten?
Die Frage hatte ich anderswo schon einmal gestellt, leider waren die Antworten abzusehenderweise nicht gerade zahlreich. Ich hoffe, dass mir hier unter den Rutenbaulern weitergeholfen werden kann
Vielen Dank im Voraus - Ich würde mich über Hinweise und Hilfestellung freuen
Beste Grüsse, Hiker







