Servus aus Bozen,
bin relativ neu beim Fliegenfischen und habe das Glück hier in Südtirol einige schöne Gewässer vor der Tür zu haben.
Leider stelle ich z.z. fest das vor allem im Hochsommer die Flüsse und Bäche relativ eingetrübt sind, und nach (stärkeren) Gewitter erst einmal 2-3 Tage fast nicht zu befischen - weil extrem eingetrübt - sind.
Vermute ich richtig das dies damit zusammenhängt das die Bäche zumeist direkt aus den Bergen gespeist sind und dementsprechend Geschiebe führen bei höherem Wasser?
Falls ja, wirkt sich das im Sommer (Schmelzwasser) entsprechend stärker aus?
Wie sind eure Erfahrungen? Vielleicht melden sich ja auch 1-2 Südtiroler die die Gewässer schon etwas länger kennen.
Grüsse, Soeren.
Eintrübung von Flüssen und Bächen
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la trota e la mosca
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Maggov
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Hallo Soeren,
generell hast Du das richtig erkannt - da wo noch Schnee im Sommer liegt kann es im Hochsommer zu Schmelzwasser können. Dieses ist meist milchig trüb.
Bei Gewitter oder starkem Regen trübt das Wasser ebenfalls ein - durch Schwemmstoffe, die durch den Regen eingebracht werden sowie durch das GEschiebe im anschliessend entsehenden Hochwasser.
Einen Vorteil haben BErgbäche: so schnell sie steigen und eintrüben so schnell werden diese auch wieder klar.
Bäche mit Shcmelzwassertrübung sind im Herbst gut befischbar. Da bleibt der Schnee oben (da schon zu kalt) und die Fische müssen Kraft tanken für den Winter.
Ich würde an Deiner Stelle auch die Seitzenbäche beobachten - dort kannst Du u.U. schon Fischen wenn im (haupt)Bach das Wasser noch trüb ist.
Viele Grüsse und v.a. viel Erfolg
Markus
generell hast Du das richtig erkannt - da wo noch Schnee im Sommer liegt kann es im Hochsommer zu Schmelzwasser können. Dieses ist meist milchig trüb.
Bei Gewitter oder starkem Regen trübt das Wasser ebenfalls ein - durch Schwemmstoffe, die durch den Regen eingebracht werden sowie durch das GEschiebe im anschliessend entsehenden Hochwasser.
Einen Vorteil haben BErgbäche: so schnell sie steigen und eintrüben so schnell werden diese auch wieder klar.
Bäche mit Shcmelzwassertrübung sind im Herbst gut befischbar. Da bleibt der Schnee oben (da schon zu kalt) und die Fische müssen Kraft tanken für den Winter.
Ich würde an Deiner Stelle auch die Seitzenbäche beobachten - dort kannst Du u.U. schon Fischen wenn im (haupt)Bach das Wasser noch trüb ist.
Viele Grüsse und v.a. viel Erfolg
Markus
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Hans.
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Hallo Markus,
ich habe in Graubünden im August erlebt, dass an sonnigen Tagen ein Bergbach immer ab ca. 14.00 Uhr milchig wurde. Da kam dann das Schmelzwasser von "weiter oben" an. War es extrem bedeckt, kühl, aber regenfrei, blieb die Eintrübung gänzlich aus.
So hat jedes landschaftliche Eckchen seine Regeln.
Ein Wiesenbach kann bei Regen sehr sauber bleiben, wenn die Zuflüsse auch alle durch Wiesen laufen. Da wird dann nur sehr wenig Sediment eingetragen. Ist aber neben der Wiese ein offener Acker, der an einer Ecke sein Oberlächenwasser in den Wiesenbach leitet, färbt sich das ganze Flüsschen bei jedem Regen sofort braun.
Es ist richtig, die Personen zu fragen, die sich vor Ort auskennen.
Grüße
Hans
ich habe in Graubünden im August erlebt, dass an sonnigen Tagen ein Bergbach immer ab ca. 14.00 Uhr milchig wurde. Da kam dann das Schmelzwasser von "weiter oben" an. War es extrem bedeckt, kühl, aber regenfrei, blieb die Eintrübung gänzlich aus.
So hat jedes landschaftliche Eckchen seine Regeln.
Ein Wiesenbach kann bei Regen sehr sauber bleiben, wenn die Zuflüsse auch alle durch Wiesen laufen. Da wird dann nur sehr wenig Sediment eingetragen. Ist aber neben der Wiese ein offener Acker, der an einer Ecke sein Oberlächenwasser in den Wiesenbach leitet, färbt sich das ganze Flüsschen bei jedem Regen sofort braun.
Es ist richtig, die Personen zu fragen, die sich vor Ort auskennen.
Grüße
Hans
Man muss nicht alles mitmachen...






