Sage Blank schief
Moderatoren: Forstie, Maggov, Olaf Kurth, Michael.
-
jonnycatch
- Beiträge: 143
- Registriert: 29.07.2008, 18:19
- Wohnort: Hamburg
- Danksagung erhalten: 1 Mal
- Kontaktdaten:
Sage Blank schief
Moin,
ich habe hier einen Z-Axis Blank (486-4) jetzt ist mir aufgefallen, das der Blank nicht ganz gerade ist,ist das erste mal das mir das bei einem Sage Blank aufgefallen ist.
Sage hat ja immer Markierungen an den Blanks (weisse Punkte) welche meines Erachtens den Blank am "geradesten" erscheinen lassen,die Spitze passt sogar exakt mit dem Overlap zusammen allerdings ist der OL am 2 Teil so schon etwas versetzt und am Teil passt er gar nicht mehr mit den Markierungen zusammen halt nur mit der optischen Ausrichtung.
Wie würdet Ihr den Blank ausrichten? Bin Dato habe ich meine Ruten immer nach OL ausgerichtet,hier stellt sich halt die Frage ob sich die Rute anders verhält,wenn dieser vernachlässigt wird.
Hattest Ihr das auch schon bei einem Sage Blank?Ist mein erster wo es so extrem auffällt. Bei G.Loomis ist dass ja bekannt.
ich habe hier einen Z-Axis Blank (486-4) jetzt ist mir aufgefallen, das der Blank nicht ganz gerade ist,ist das erste mal das mir das bei einem Sage Blank aufgefallen ist.
Sage hat ja immer Markierungen an den Blanks (weisse Punkte) welche meines Erachtens den Blank am "geradesten" erscheinen lassen,die Spitze passt sogar exakt mit dem Overlap zusammen allerdings ist der OL am 2 Teil so schon etwas versetzt und am Teil passt er gar nicht mehr mit den Markierungen zusammen halt nur mit der optischen Ausrichtung.
Wie würdet Ihr den Blank ausrichten? Bin Dato habe ich meine Ruten immer nach OL ausgerichtet,hier stellt sich halt die Frage ob sich die Rute anders verhält,wenn dieser vernachlässigt wird.
Hattest Ihr das auch schon bei einem Sage Blank?Ist mein erster wo es so extrem auffällt. Bei G.Loomis ist dass ja bekannt.
Hallo,
ich habe bis vor ein paar Jahren mehrfach Ruten auf Sage Blanks aufgebaut. Nach meinen Erfahrungen waren zumindest zu dieser Zeit Sage Blanks auch nicht gerader als die von anderen Herstellern.
So absolut gerade ist allerdings (fast) kein Blank. ... und in der Praxis (Werfen, Drillen) spielt das eher keine Rolle. Aber es gibt sicher eine Grenze. Ich habe voriges Jahr beispielsweise einen Winston Blank reklamiert, der zwischen dem 2. und 3. Teil einen regelrechten Knick hatte. Wo die Grenze für eine Reklamation ist, finde ich hier schwer zu sagen.
Sage und zumindest einige andere namhafte Hersteller (z. B. Winston) bekennen sich ganz offen dazu, dass sie ihre Ruten nicht nach Overlap bauen. Sie bauen die Ruten so auf, dass die Biegung nach oben zeigt und das Gewicht der Ringe später sozusagen die Rute gerade zieht. Daher die Punktmarkierungen auf den Sage Blanks.
Ich selber halte es so, dass ich versuche, die Ringe nach dem Overlap auszurichten, soweit die Krümmung nicht zu deutlich abweicht. Häufig stimmt die Krümmung auch mit dem Overlap mehr oder weniger überein. Ansonsten habe ich wenig bedenken, die Ringe nach Blankkrümmung anzubringen. Ich halte es für völligen Unsinn, dass eine Rute, wo die Ringe nicht auf dem Overlap liegen, beispielweise keine gerade Schnur wirft. Das Thema Overlap halte ich für häufig deutich überbewertet.
Gruß
Stefan
ich habe bis vor ein paar Jahren mehrfach Ruten auf Sage Blanks aufgebaut. Nach meinen Erfahrungen waren zumindest zu dieser Zeit Sage Blanks auch nicht gerader als die von anderen Herstellern.
So absolut gerade ist allerdings (fast) kein Blank. ... und in der Praxis (Werfen, Drillen) spielt das eher keine Rolle. Aber es gibt sicher eine Grenze. Ich habe voriges Jahr beispielsweise einen Winston Blank reklamiert, der zwischen dem 2. und 3. Teil einen regelrechten Knick hatte. Wo die Grenze für eine Reklamation ist, finde ich hier schwer zu sagen.
Sage und zumindest einige andere namhafte Hersteller (z. B. Winston) bekennen sich ganz offen dazu, dass sie ihre Ruten nicht nach Overlap bauen. Sie bauen die Ruten so auf, dass die Biegung nach oben zeigt und das Gewicht der Ringe später sozusagen die Rute gerade zieht. Daher die Punktmarkierungen auf den Sage Blanks.
Ich selber halte es so, dass ich versuche, die Ringe nach dem Overlap auszurichten, soweit die Krümmung nicht zu deutlich abweicht. Häufig stimmt die Krümmung auch mit dem Overlap mehr oder weniger überein. Ansonsten habe ich wenig bedenken, die Ringe nach Blankkrümmung anzubringen. Ich halte es für völligen Unsinn, dass eine Rute, wo die Ringe nicht auf dem Overlap liegen, beispielweise keine gerade Schnur wirft. Das Thema Overlap halte ich für häufig deutich überbewertet.
Gruß
Stefan
-
jonnycatch
- Beiträge: 143
- Registriert: 29.07.2008, 18:19
- Wohnort: Hamburg
- Danksagung erhalten: 1 Mal
- Kontaktdaten:
@Stefan
was mich halt wundert ist das es ja wie von Dir richtig beschrieben die Blanks Werksseitig markiert werden,dabei muss den Mitarbeitern doch auffallen, das der Blank nicht gerade ist. Sonst könnte er den Punkt ja gar nicht ermitteln. Vielleicht bin ich da auch zu pingelig und hinterher merkt man davon nichts mehr,aber in dem Mass ist es mir bei Sage noch nicht untergekommen. Die Ausrichtung so wie Sage sie vorgesehen hat ist tatsächlich die "geradeste" Ausrichtung. Trotzdem nicht so wie ich es mir wünschen würde. Ist halt sehr schwierig zu beurteilen, ob das noch im Rahmen ist. Reklamation wird schwierig, ich habe mir den Blank schicken lassen (bitte keine Grundsatzdiskussion anzetteln, sonst hatte ich nur gute Erfahrungen) aus den USA, deshalb ist eine Reklamation eher sehr aufwendig.
was mich halt wundert ist das es ja wie von Dir richtig beschrieben die Blanks Werksseitig markiert werden,dabei muss den Mitarbeitern doch auffallen, das der Blank nicht gerade ist. Sonst könnte er den Punkt ja gar nicht ermitteln. Vielleicht bin ich da auch zu pingelig und hinterher merkt man davon nichts mehr,aber in dem Mass ist es mir bei Sage noch nicht untergekommen. Die Ausrichtung so wie Sage sie vorgesehen hat ist tatsächlich die "geradeste" Ausrichtung. Trotzdem nicht so wie ich es mir wünschen würde. Ist halt sehr schwierig zu beurteilen, ob das noch im Rahmen ist. Reklamation wird schwierig, ich habe mir den Blank schicken lassen (bitte keine Grundsatzdiskussion anzetteln, sonst hatte ich nur gute Erfahrungen) aus den USA, deshalb ist eine Reklamation eher sehr aufwendig.
-
jonnycatch
- Beiträge: 143
- Registriert: 29.07.2008, 18:19
- Wohnort: Hamburg
- Danksagung erhalten: 1 Mal
- Kontaktdaten:
Können sich eigentlich die Steckverbindungen beim Werfen lösen, wenn der Blank nicht nach OL ausgerichtet ist, sondern willkürlich aufgebaut werden würde? Die Blankteile würden doch gegeneinander arbeiten, oder sehe ich das falsch? Habe bis Dato alles nach OL ausgerichtet deshalb stellten sich einige Fragen gar nicht erst.
- Rolf Renell
- Beiträge: 1605
- Registriert: 29.09.2006, 13:32
- Wohnort: Köln,Leverkusen/Berg.Land/Eifel/Irland
- Hat sich bedankt: 31 Mal
- Danksagung erhalten: 69 Mal
- Kontaktdaten:
- Joerg Giersbach
- Beiträge: 1131
- Registriert: 28.09.2006, 12:41
- Wohnort: Hessen
- Hat sich bedankt: 87 Mal
- Danksagung erhalten: 104 Mal
-
Fly-Only
- Beiträge: 263
- Registriert: 28.09.2006, 22:35
- Wohnort: Südnorwegen
- Danksagung erhalten: 2 Mal
Grundsätzlich wäre es ja schonmal hilfreich zu erfahren, wie krumm die Banane denn jetzt ist oder ob es sich nur um ein Teil, z.B. das Spitzenteil handelt. Ansonsten kannst du versuchen, die Ringe nach OL auszurichten und beim Wickeln gegenüber der krummen Flucht mehr Zug auszuüben, also bewusst ungleichmäßig zu wickeln.
Was meiner Meinung nach allerdings entscheidender ist, dass man durch die Ausrichtung des OL beeinflussen kann, ob eine Rute etwas weicher oder etwas härter zu Werke geht - was sich auch im Wurfgewicht widerspiegeln kann. Ich kenne da übrigens einen Spezialisten, der ist der Meinung, seine 6er TCR sei so aufgebaut, dass sie Schussköpfe über 17 Gramm spielerisch wirft. Und das sei nur dem Aufbau zu verdanken. Nun ja. Da könnte man natürlich wirklich darüber nachdenken, ob das Thema OL bei so viel Grobmotorik nicht tatsächlich überbewertet ist.
Gruß, Frank
Das hängt sicher ein Stück davon ab, wie Rund der Blank insgesamt ist. Ich hatte zahlreichen Blanks in der Hand, von z.B. Loop oder CTS, die waren eher oval. Wenn man die natürlich dann entsprechend verdreht aufbaut, kann es mal passieren. Aber dafür hat man ja auch ne Schnur, die die flüchtenden Teile notfalls beisammen hält.Können sich eigentlich die Steckverbindungen beim Werfen lösen, wenn der Blank nicht nach OL ausgerichtet ist, sondern willkürlich aufgebaut werden würde?
Man kann sicher diskutieren, wie gerade man in seiner gewohnten Schieflage überhaupt wirft und wie dann noch ggf. die Fliehkraft der Rolle den Wurf beeinflusst. Sprich, man müsste die Wurfgewohnheiten studieren und die Rute ggf. mit leicht verdrehtem OL aufbauen bzw. den Rollenhalter leicht verdreht montieren, um dem Rechnung zu tragen und über den OL gerade zu werfen.Ich halte es für völligen Unsinn, dass eine Rute, wo die Ringe nicht auf dem Overlap liegen, beispielweise keine gerade Schnur wirft. Das Thema Overlap halte ich für häufig deutich überbewertet
Was meiner Meinung nach allerdings entscheidender ist, dass man durch die Ausrichtung des OL beeinflussen kann, ob eine Rute etwas weicher oder etwas härter zu Werke geht - was sich auch im Wurfgewicht widerspiegeln kann. Ich kenne da übrigens einen Spezialisten, der ist der Meinung, seine 6er TCR sei so aufgebaut, dass sie Schussköpfe über 17 Gramm spielerisch wirft. Und das sei nur dem Aufbau zu verdanken. Nun ja. Da könnte man natürlich wirklich darüber nachdenken, ob das Thema OL bei so viel Grobmotorik nicht tatsächlich überbewertet ist.
Was ja nun nicht ganz einfach wird, weil ihmsen das Ding ja in U-SA geschossen hat, sacht er.Nur,wenn es wirklich zuviel ist,würde ich versuchen das teil zu tauschen.
Gruß, Frank
-
jonnycatch
- Beiträge: 143
- Registriert: 29.07.2008, 18:19
- Wohnort: Hamburg
- Danksagung erhalten: 1 Mal
- Kontaktdaten:
Moin Frank,
ist natürlich schwierig das zu beschreiben "wie krumm" der Blank ist. Ist jetzt nicht super viel, aber von Sage bin ich das nicht gewohnt und finde das ehre ungewöhnlich. Entweder hatte ich bis Dato immer richtig Glück aber die Blanks die ich so in der Hand hatte von Sage waren alle fast komplett gerade. Das Spitzenteil ist am meisten betroffen,macht einen leichten Knick,könnte man wohl aber mit der Ausrichtung der Ringe kaschieren.
ich frag mich halt wenn wie beschrieben von Sage die Ausrichtungsempfehlung gegeben wurde und die stimmt, dann muss der Blank ja im Rahmen sein,sonst wird so was wohl gleich aussortiert....hoffe ich:-) Vielleicht bin ich auch zu pingelig.
ist natürlich schwierig das zu beschreiben "wie krumm" der Blank ist. Ist jetzt nicht super viel, aber von Sage bin ich das nicht gewohnt und finde das ehre ungewöhnlich. Entweder hatte ich bis Dato immer richtig Glück aber die Blanks die ich so in der Hand hatte von Sage waren alle fast komplett gerade. Das Spitzenteil ist am meisten betroffen,macht einen leichten Knick,könnte man wohl aber mit der Ausrichtung der Ringe kaschieren.
ich frag mich halt wenn wie beschrieben von Sage die Ausrichtungsempfehlung gegeben wurde und die stimmt, dann muss der Blank ja im Rahmen sein,sonst wird so was wohl gleich aussortiert....hoffe ich:-) Vielleicht bin ich auch zu pingelig.
-
jonnycatch
- Beiträge: 143
- Registriert: 29.07.2008, 18:19
- Wohnort: Hamburg
- Danksagung erhalten: 1 Mal
- Kontaktdaten:
Also das Handteil ist fertig aufgebaut, jetzt habe ich mal das Spitzteil genommen und nach OL ausgerichtet (hab den Punk genommen, wo die Rute am weichesten ist) und die anderen Teile jetzt mal nach optischen Gesichtspunkten gerade ausgerichtet... ist auch gelungen. Jetzt habe ich die unberingte Rute mal zusammengestckt und an der Spitze festgehalten ( OL nach oben )und die Rute über den Finger als Stütze 60 cm weiter angehoben, dabei macht ja die Rute eine natürliche und freie Bewegung, kann hin wo sie will, allerdings verdreht sich mein ermittelter Punk um 45 Grad und nicht etwa um 90 Grad!!!???Kann man nicht mit der Methode genau feststellen wo der natürliche Verlauf des Blanks ist?
- Joerg Giersbach
- Beiträge: 1131
- Registriert: 28.09.2006, 12:41
- Wohnort: Hessen
- Hat sich bedankt: 87 Mal
- Danksagung erhalten: 104 Mal
Hallo!
Richte das Teil so aus,das es dir am Geradesten erscheint,bring die Ringe dann so an,und gut ist!!!
Diese Übertriebene Sch... mit dem Overlap kann ich echt nicht mehr Hören!!!
Baue schon seit mehr Jahren Ruten auf,als einige von den Mitgliedern hier im Forum auf dieser Erde sind!
Das mit dem sogenannten Overlap wird dermaßen hochgespielt und Übertrieben,das ich es wirklich nicht mehr hören,geschweige den Lesen möchte!!!
Gruß Jörg,der schon ein paar Hundert Ruten gebaut hat,und weis wovon er spricht!!!!!!!!!!
Richte das Teil so aus,das es dir am Geradesten erscheint,bring die Ringe dann so an,und gut ist!!!
Diese Übertriebene Sch... mit dem Overlap kann ich echt nicht mehr Hören!!!
Baue schon seit mehr Jahren Ruten auf,als einige von den Mitgliedern hier im Forum auf dieser Erde sind!
Das mit dem sogenannten Overlap wird dermaßen hochgespielt und Übertrieben,das ich es wirklich nicht mehr hören,geschweige den Lesen möchte!!!
Gruß Jörg,der schon ein paar Hundert Ruten gebaut hat,und weis wovon er spricht!!!!!!!!!!
-Das Leben ist zu kurz um nicht mit Bambus zu fischen-
- Joerg Giersbach
- Beiträge: 1131
- Registriert: 28.09.2006, 12:41
- Wohnort: Hessen
- Hat sich bedankt: 87 Mal
- Danksagung erhalten: 104 Mal
Nochmal ich!
Das von vorhin,ist nicht Böse,oder so gemeint!
Doch man kann eine Sache auch Übertreiben!!!
Ob Overlap,oder nicht,du wirst es eh nicht Merken,Garantiert!!!
Liegt Vielleicht am Schonzeitkoller,das die Pferde hin und wieder mit mir Durchgehen!
Gruß Jörg
Das von vorhin,ist nicht Böse,oder so gemeint!
Doch man kann eine Sache auch Übertreiben!!!
Ob Overlap,oder nicht,du wirst es eh nicht Merken,Garantiert!!!
Liegt Vielleicht am Schonzeitkoller,das die Pferde hin und wieder mit mir Durchgehen!
Gruß Jörg
-Das Leben ist zu kurz um nicht mit Bambus zu fischen-
-
Fly-Only
- Beiträge: 263
- Registriert: 28.09.2006, 22:35
- Wohnort: Südnorwegen
- Danksagung erhalten: 2 Mal
Hallo, Jörg,
das mag ja alles seine Richtigkeit haben. Nur ist es natürlich einfach, sich als erfahrener Rutenbauer hin zu stellen und zu sagen, das Thema ist überbewertet oder man habe es satt. Jemand der die Erfahrung nicht hat, muss da erstmal hin kommen, hinterfragen, ausprobieren und seine eigenen Erfahrungen sammeln.
Zum Trainieren der Sensibilität empfehle ich daher gern, Ruten mal mit unterschiedlich verdrehten Sektionen zusammen zu stecken und zu schwingen. Meiner Meinung nach kann man dann Unterschiede feststellen. Gerade, wenn man die Flucht auf die neutrale Seite oder auf den Springpunkt auslegt.
Das beeinflusst meiner Meinung nach das anschließende Wurfgefühl. Ob es dann einen messbaren Unterschied beim Wurfgewicht gibt, konnte ich für mich bisher nur mit "Ja, ein klitzekleines Bisschen" beantworten. Das ist natürlich eine subjektive Einschätzung. Die Beurteilung hängt selbstverständlich von den weiteren Rahmenbedingungen wie z.B. werferischem Können, Sensibilität oder Flugschnur ab. Und ich gebe zu, ich bin da eben Pedant. Eine Rute, die nicht nach solchen Kriterien aufgebaut ist, wird ihren Dienst selbstverständlich ebenfalls hervorragen verrichten. Der Rest ist ja eher Kopfkino.
F.
PS: Und abgesehen davon empfinde ich einen sachlichen Austausch über solche Themen als sehr angenehm. Kommt hier ja leider viel zu selten vor. Daher kann ich das mit deinen "emotional durchgegangenen Pferden" absolut verstehen.
das mag ja alles seine Richtigkeit haben. Nur ist es natürlich einfach, sich als erfahrener Rutenbauer hin zu stellen und zu sagen, das Thema ist überbewertet oder man habe es satt. Jemand der die Erfahrung nicht hat, muss da erstmal hin kommen, hinterfragen, ausprobieren und seine eigenen Erfahrungen sammeln.
Zum Trainieren der Sensibilität empfehle ich daher gern, Ruten mal mit unterschiedlich verdrehten Sektionen zusammen zu stecken und zu schwingen. Meiner Meinung nach kann man dann Unterschiede feststellen. Gerade, wenn man die Flucht auf die neutrale Seite oder auf den Springpunkt auslegt.
Das beeinflusst meiner Meinung nach das anschließende Wurfgefühl. Ob es dann einen messbaren Unterschied beim Wurfgewicht gibt, konnte ich für mich bisher nur mit "Ja, ein klitzekleines Bisschen" beantworten. Das ist natürlich eine subjektive Einschätzung. Die Beurteilung hängt selbstverständlich von den weiteren Rahmenbedingungen wie z.B. werferischem Können, Sensibilität oder Flugschnur ab. Und ich gebe zu, ich bin da eben Pedant. Eine Rute, die nicht nach solchen Kriterien aufgebaut ist, wird ihren Dienst selbstverständlich ebenfalls hervorragen verrichten. Der Rest ist ja eher Kopfkino.
F.
PS: Und abgesehen davon empfinde ich einen sachlichen Austausch über solche Themen als sehr angenehm. Kommt hier ja leider viel zu selten vor. Daher kann ich das mit deinen "emotional durchgegangenen Pferden" absolut verstehen.
- Shortcaster
- Beiträge: 288
- Registriert: 20.02.2008, 19:06
- Wohnort: Gerasdorf/Österreich
- Hat sich bedankt: 8 Mal
- Danksagung erhalten: 2 Mal
Hi,
TL
Peter
Aber da sind die Ringe schon drauf, und die sitzen wenn die Rute verdreht zusammen gesteckt wird nicht in allen Teilen korrekt dh nach unter, oder? Daß sich daraus ein Ungleichgewicht durch das Gewicht der Ringe ergibt und man das spürt iss völlig klar, und hat denk ich mal eben mit der Spine (Rückgrat) der Rute nix tu tun. Ich schätze daß das den Effekt der unkorrekt ausgerichteten Spine überdecktFly-Only hat geschrieben:Hallo, Jörg,
Zum Trainieren der Sensibilität empfehle ich daher gern, Ruten mal mit unterschiedlich verdrehten Sektionen zusammen zu stecken und zu schwingen. Meiner Meinung nach kann man dann Unterschiede feststellen. Gerade, wenn man die Flucht auf die neutrale Seite oder auf den Springpunkt auslegt.
TL
Peter






