C&R wie mach ich es richtig?

Hier gehts rund um den Fisch. Besonderheiten, spezielle Techniken und Köderwahl auf unterschiedliche Fischarten, u.s.w.

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Heinz
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Ungelesener Beitrag von Heinz »

Hallo,

es gibt noch eine absolut fischschonende Methode an Gewässern ,
wo catch & release vorgeschrieben ist, oder wenn man vorhat, sowieso alles zu releasen. Man entfernt vor dem Fischen den Haken (gänzlich, nicht nur den Widerhaken). Natürlich hat man dann keinen Drill - aber man sieht doch, ob der Fisch zugepackt hätte und diese Methode ist absolut fischschonend.

Grüsse
Heinz
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Cuchulainn
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Ungelesener Beitrag von Cuchulainn »

HAllo Heinz,
Ich finde es gut, dass du in diesem Zusammenhang diese Idee aufgreifst. Unumstritten ist es sicher mit Abstand die fischschonendste Angelmethode überhaupt. Aber einerseits funzts nur reichtig mit Trockenfliege.
Außerdem finde ich, ist da eine Grenze erreicht, wo ich sage, dann muss ich eben mit der Fischerei aufhören und nur noch Binden und Werfen auf der grünen Wiese. Das muss meiner Meinung nach nicht sein. Ich respektiere Jeden, der das durchzieht, aber man möge mir meine widerhakenlosen FLiegen mit Haken lassen.

Grüße
Martin
Gründungsmitglied der Gesellschaft zum Schutz der Nassfliege n.e.V.
Nymphenfischer
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Ungelesener Beitrag von Nymphenfischer »

@ Achim Stahl : genau das ist es die meisten Handlandungen die ich gesehen habe wären mit dem Kescher besser abgelaufen !

Ich selbst entscheide immer nach der Situation ab und an lande ich auch Fische mit der Hand aber je nach Größe und Verhalten des Fisches keschere ich lieber !
Ich fahre morgen an ein tolles Äschenrevier falls ich Glück habe und eine ans Band bekomme werd ich das zum wiederholten mal versuchen die Äsche auf die Hand zu legen und Druck vom Vorfach zu nehmen mal sehen ob es diesmal klappt , nicht das ich ungeschickt wäre oder so aber so richtig gut hab ich das noch nie hinbekommen !

@ Markus : Wie könnte man über das zurücksetzen einer so großen Äsche diskutieren ? Wenn es wenige gibt spricht nix gegen das zurücksetzten genauso wen es viele gibt gegen das entnehmen , oder sieht das jemand anders ?

Gruß
Flo
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Heinz
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Ungelesener Beitrag von Heinz »

Hallo,

bin zwar nicht der Markus, aber Äschen werden bewiesenermassen nicht älter (in Westeuropa) als 6 bis max. 7 Jahre. Ein Äsche mit über 50 cm ist ihrem natürlichen Ende schon sehr nahe, deshalb spricht nichts gegen die Entnahme, auch in Gewässern, wo sie nicht zahlreich vorkommen.
Diesem Umstand tragen in Österreich viele Fischereirechtinhaber Rechnung und lassen die Entnahme von Äschen über 50 cm auch in solchen Gewässern zu. Ob die Ansicht mancher stimmt, dass so grosse Äschen das Aufkommen von kleineren behindern, kann ich nicht beurteilen (das hängt wahrscheinlich sehr vom Gewässer ab). Das mit dem maximal möglichen Äschenalter ist aber Fakt.

Grüsse
Heinz
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Nymphenfischer
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Ungelesener Beitrag von Nymphenfischer »

Wen es schon wenige Äschen hat sollte man sie nicht entnehmen ja in eizelfällen sollte jeder für sich selbst enrtscheiden ob er in solchen Gewässern überhaubt gezielt auf Äschen fischt !
Jede Äsche die nicht entnommen wird sorgt vielleicht nochmal für Nachkommen der dan den Bestand in o.g. Gewässern wieder unterstützt .
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Roger Gyr
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Hi Marx

Ungelesener Beitrag von Roger Gyr »

Kescher oder Handlandung bei C&R ? Mach es so wie es Dir gefällt, aber mach es mit grosser Vorsicht und Respekt. Bei der Handlandung nieee vergessen die Hände zuerst zu benetzen und den Fisch nicht zu "erwürgen ". Bei der Kescherlandung einen nicht zu kleinen Knotenlosen Kescher verwenden. Was jedoch noch viel wichtiger ist ; Verwende nicht zu feine Vorfachspitzen und nicht zu weiche Ruten, so kannst Du die Drillzeit stark verkürzen und dies ist für die Fische lebenswichtig. Ich persönlich bevorzuge die Handlandung da ich der Meinung bin dass ein Kescher die Schleimschicht der Fische stärker beschädigt als eine sorgfältige Handlandung.

Weiterhin Petri Heil
Roger
Russija Fishing
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Heinz
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Ungelesener Beitrag von Heinz »

Hallo,

nur ergänzend-der Rückgang der Äschenpopulation in Österreich ist auf
das zum Teil massenhafte Auftreten des Kormorans zurückzuführen,für den die Äsche aufgrund Ihres Verhaltensmusters eine sehr leichte Beute
ist. In ganzen Flüssen mit vorher hervorragendem Äschenvorkommen (etwa die Steyr) wurde fast das ganze Vorkommen ausgelöscht. Solange
die Kormoranproblematik nicht gelöst ist, kann es leider immer wieder
zu solchen Vorkommnissen kommen. Das schliesst selbstverständlich nicht aus, diesen Fisch auch dort zu releasen, wo man ihn entnehmen dürfte, aber es löst leider das Grundproblem nicht.

Grüsse
Heinz
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Maggov
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Ungelesener Beitrag von Maggov »

Hallo zusammen,

bin zurück vom Fischen deshalb verspätet. Der Grund warum ich mir bei einer 50-er Äsche das Releasen etwa diskussionswürdig erscheint ist von Heinz schon genannt worden. Basis für den Stamm bilden für mich zweisömmrige bis viersömmrige Fische. Diese sollten den Großteil der Nachkommenschaft stellen. Ein Ausnahmefisch wie dieser ist in der Regel älter. Wenn dieser Fisch dann bis zur Erschöpfung kämpft, dann kann es sein, dass er wegschwimmt und irgendwo verendet.

Für mich hat Hege was damit zu Tun möglichst vielen Individuen die Chance zu geben sich fortzupflanzen (zu mindest bei den Beständen die nach Hegeaspekten gefördert werden sollen). Ein Releasen damit andere auch noch Ihren Spaß haben (oder ich später mal) ist für mich nicht mit dem Tierschutzrecht vereinbar. Bei dem Fall einer kapitalen Äsche würde ich mich als Gastfischer stets um ein überlebensfähiges Releasen bemühen - außer ich habe vom Bewirtschafter gegenteilige Anweisung erhalten. An einer Strecke bei der ich selbst Einblicke habe und diese regelmässig befische würde ich bei diesem Fisch eben den Sinn des Releasens in Frage stellen. Hier folge ich eher der Einstellung von Nymphenfischer und falls ich "ungezielt" einen derartigen Fisch fange, dann kann es passieren, dass ich mich eben gegen ein Releasen entscheide.

Ein Aspekt der hier bisher ausgeklammert ist ist das "warum release ich" und ich finde es ganz gut sich hier über Methoden und nicht Motive aus zu tauschen.

LG

Markus
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Gammarus roeseli
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Ungelesener Beitrag von Gammarus roeseli »

Maggov hat geschrieben: Der Grund warum ich mir bei einer 50-er Äsche das Releasen etwa diskussionswürdig erscheint ist von Heinz schon genannt worden. Basis für den Stamm bilden für mich zweisömmrige bis viersömmrige Fische. Diese sollten den Großteil der Nachkommenschaft stellen.
Hallo,

ich meine gerade diese großen Ausnahmefische sind sehr wichtig um das Potenzial der Großwüchsigkeit zu erhalten!

Grüße Christian
Zuletzt geändert von Gammarus roeseli am 25.05.2009, 08:18, insgesamt 1-mal geändert.
Royal Coachman
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gelöscht

Ungelesener Beitrag von Royal Coachman »

gelöscht
Der immer auf Seiten der Fische steht!
Maggov
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Ungelesener Beitrag von Maggov »

Hallo Christian,

wie geschrieben möchte ich das Thema nicht in eine ganz andere Richtung lenken. Das Argument kenne ich und ich habe mir ehrlich gesagt noch keine endgültige Meinung dazu gebildet.

Einige Fragen hierzu:

Was hilft es Dir in Bezug auf die Großwüchsigkeit der Fische wenn dieser Ausnahmefisch (warum heißt der dann Ausnahmefisch?) nach dem Releasen verendet bevor er ablaicht?

Hast Du einen klaren Anhaltspunkt dafür wann ein Fisch zu lange gedrillt wurde? Und falls ja wie verhält sich hier der Unterschied von jung zu alt?

Wenn Du als Gast irgendwo fischst woher weißt Du welcher Fisch denn überhaupt zum Releasen gedacht ist? Und hat dies immer mit der Stützung eines Stammes zu Tun und dient eher der Minimierung des Besatzes im kommenden Jahr?

Ein Fisch der 5-7 Jahre alt ist hat seine Gene und somit das Potenzial der "Größwüchsigkeit" schon ein paar Mal weiter geben können. Womit reduziere ich dieses Potenzial dann?

Gegenargumente für Deine Theorie in der Literatur (soweit hier spontan eingefallen) sind z.B. eine kontraproduktive Produktivität von Großforellen (mehr fressen als Laich produzieren), Konkurrenz im Habitat / Schwarm die zu repressiv für die anderen Schwarmfische ist führt zu Kleinwuchs bei diesen, Nahrungskonkurrenz und schlechtere Schlupfraten im Alter.

Das alles führt jedoch zu einer anderen Diskussion die den Titel "Was release und was entnehme ich" die man separat diskutieren sollte. Die Fragestellung hier war für mich wie es am Besten für den Fisch ist.

Nochmal:
Einen kapitalen Fisch muss man nicht zwangsläufig entnehmen, er sollte jedoch genauso schonend behandelt werden wenn er zurückgesetzt wird wie jeder andere Fisch. Eine Handlandung erfordert sicherlich etwas mehr Übung bei grossen Fischen und wird sicherlich noch schwieriger wenn ich diesen für ein "Siegerfoto" vollständig aus dem Wasser heben will aber ist - richtig durchgeführt - aus meiner Sicht schonender als das Keschern und releasen (unabhängig von Drilldauer und -art die sich ebenfalls auf die Überlebenschancen des Fisches deutlich auswirken werden).

LG

Markus
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Ungelesener Beitrag von Nymphenfischer »

Also ich bin auch wieder zurück vom Äschenfischen und konnte 2 Beobachtungen machen , mir ist es gelungen die Äsche 45 cm wie beschrieben auf der Hand abzulegen habe es aber nur im ruhigen Wasser probiert und wäre mit dem Kescher schneller gewesen !
Ein Kollege von mir hat ebenfalls eine etwa gleich große Äsche überlisten können und ebenfalls mit der Hand gelandet sein Fisch hat aber wesentlich länger gebraucht bis er sich erholt hat woran das letzendlich gelegen hat kann ich nur vermuten .
Ich habe mein Fisch im Wasser abgehakt und in die Stömung gehalten habe auf Grund des sehr warmen Wetters auf ein Foto verzichtet das es schneller geht !
Mein Kollege legte den Fisch im Gras ab um ein Foto zu machen , ich glaube das es daran gelegen hat das der Fisch zu lange an der Luft war !
Ich hätte wen ich mich fürs fotografieren entschieden hätte die Äsche gekeschert den Haken gelöst danach den Foto gerichtet und erst dan den Fisch kurz aus dem Wasser genommen für das Erinnerungsbild .
Abschliesend bin ich immernoch der Meinung das ein Kescher geeigneter ist besonders im schnellen Wasser und das man den Landgang des Fisches so kurz wie Möglich halten sollte evt. sollte man auch aufs Foto verzichten !

Gruß Flo
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Gammarus roeseli
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Ungelesener Beitrag von Gammarus roeseli »

Hi Markus,

erstmal Sorry das ich mich erst so verspätet dazu Äußere. (War ein paar Tage fischen und danach bin ich auch nicht gleich dazu gekommen.)

Zum Ausnahmefisch.
Ganz klar jedes Gewässer ist anders, das Nahrungsangebot ist entscheidend für das Wachstum, die Fische passen sich an. Aber von Natur aus, herrscht nicht in jedem Wasser wo Salmoniden vorkommen Nahrungsknappheit. Es können neben Salmoniden auch zahlreiche andere Fischarten vorkommen, im Donaueinzugsgebiet auch Huchen.

Überall wo Gewässer durch Fischerei genutzt, oft sogar intensiv genutzt werden, dürfte in den meisten Fällen wohl so eine in freier Natur großgewordene Forelle oder Äsche schon ein Ausnahmefisch sein, wenn er es geschafft hat etwas größer zu werden als das Mindestmaß erlaubt. (Ich finde die Mindestmaße für F. und Ä. zu niedrig, aber sie sind so sicher am Wirtschaftlichsten.)
Aus meiner Sicht sollten vor allen die ursprünglich an das Gewässer angepassten Salmoniden, wenn noch vorhanden, erhalten werden. Daher meine ich auch Schonmaß rauf und keine gewässersystemfremden Bachforellen und Äschen setzen.

Ganz klar ein überalterter Fisch ist ein überalterter Fisch! Aber Fische, die es geschafft haben groß zu werden, haben weniger Fressfeinde und produzieren deutlich mehr Laich als kleine, das kann in Sachen Arterhaltung von Bedeutung sein.

Zur Groswüchsigkeit
Beispiel: Ich weiß nicht mehr wo, aber ich meine gelesen zu haben, dass die ein oder andere besonders großwüchsige Seeforellenform durch Überfischung bereits ausgestorben ist und es nicht gelungen ist, eine vergleichbare Seeforellenform zu finden. Die später in den entsprechenden See gesetzten Seeforellen wurden trotz gleichen Bedingungen nicht mehr so groß und so schwer.
Auch beim Kabeljau soll es wohl so sein, dass durch den starken Befischungsdruck und das lächerlich winzig kleine Mindestmass für so eine Fischart, die kleinwüchsigen Fische begünstigt werden. Wer kleiner ist, früher geschlechtsreif wird, mehr Energie in Vermehrung als ins Wachstum steckt, hat derzeit die besseren Erhaltungschancen.



Das eigentliche Thema ist sehr interessant, ich möchte mich auch nicht zu weit davon entfernen, also Schluss damit, zurück zum eigentlichen Thema :!: :!: :!:

Ich habe in einem raschfliessenden Wasser schon Äschen in groß und klein mit dem Bauch nach oben :shock: an mir Vorbeitreiben gesehen. :? Daher glaube ich, man sollte der Äsche generell Zeit geben sich zu erholen, wenn man sie zurücksetzt.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass durch einen stark verkürzten Drill größere Verletzungen im Fischmaul auftreten. Ich meine der Drill sollte auf das nötige beschränkt werden.
Ob Hand oder Kescher besser ist, weiß ich nicht.
Bei der Benutzung von Keschern sollte aus meiner Sicht, möglichst auch ein Keschernetz mit enger Maschenweite verwendet werden, um zu verhindern, dass sich die Fischflossen zu leicht durch das Netz durchspießen und einreißen.

Grüße Christian
Maggov
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Ungelesener Beitrag von Maggov »

Hallo Christian,

zum Thema Großfisch gerne auch meinerseits ein Verschieben - das ist ein eigenes Thema und wir werden mit einer Antwort meinerseits keine erschöpfende Diskussion zu diesem Thema hinkriegen. Nur soviel noch dazu meinerseits: Die Ansätze von Dir sind alle schlüssig - aber nur auf den ersten Blick und eben undifferenziert vom Wasser und Deinen Beispielen bzw. deren Hintergründe (z.B. bei Deinem Seeforellenbeispiel) betrachtet. So einfach funktioniert das leider nicht. Vorschlag: ein eigener Thread.

Zum Thema Maschengrösse bitte ich Dich zu beachten, dass ein engmaschiges Netz aus meiner Sicht 2 Nachteile hat:

1. grössere Oberfläche bedeutet grössere Kontaktfläche mit der Schleimschicht = Neg.
2. Engmaschige Netze sind m.M. nach nur in langsam fliessenden Gewässern praktikabel - Stichwort Strömungsdruck.

Die beste Kescherlösung ist m.M. nach die gummierte, grossmaschige VErsion von Orvis. Eine Flosse mit einem Riß kann ein Fisch m.M. nach gut kompensieren eine VErsletzung der Schleimschicht halte ich für kritischer.

LG

Markus
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Tobsn
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Ungelesener Beitrag von Tobsn »

Gammarus roeseli hat geschrieben:Auch beim Kabeljau soll es wohl so sein, dass durch den starken Befischungsdruck und das lächerlich winzig kleine Mindestmass für so eine Fischart, die kleinwüchsigen Fische begünstigt werden.
Moin,

mal etwas weg vom Thema, glaube ich vor allem, dass ein Mindestmaß für die Netzfischerei hochgradig unsinnig ist und nur dazu führt, dass mehr Fische ungenutzt in die Ostsee geworfen werden...

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