Wollte mal kurz schreiben warum ich mich im Sommer immer über etwas Hochwasser an meinem heimischen Neckar in Mannheim(Ilvesheim) freue.
Grund ist dieser dass der Neckar bei Normalwasser relativ klar bis sehr klar ist und somit sind die Nasen sehr schwer zu fangen. Sie können sich ihr Futter genaustens anschauen bevor sie es probieren. So dauert es dann eine ganze Weile bis sie sich haken lassen.
Nicht so beim trüben Hochwasser. Da müssen sie erst probieren ob das was da so auf sie eintrudelt freßbar ist. Zudem kann man trotz Hochwasser die Fische sehr gut ausmachen. Besonders Nasen und Aitel zieht es in die Nähe des Ufers wo der Strömungsdruck nicht so hoch ist.
Hier habe ich sehr gut Erfahrungen mit Goldkopfstreamer mit weißem Körper gemacht. Diese sind noch gut sichtbar im trüben Wasser so dass sowohl Aitel als auch Nase nicht widerstehen kann. Das Ganze führe ich knapp über dem Grund und ziehe den Goldkopfstreamer mit kurzen Zügen, aber ruckartig ein. Da könnnen die meisten Nasen/Aitel nicht wiederstehen. So wie auch heute Abend.
Da hat es neben kleineren Nasen/Aitel bis 35cm auch diese etwas strammere Nase von 51cm an den Goldkopfstreamer.

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Gruß Stefan
P.S. Auch wenn ich hier nichts Neues schreibe, vielleicht gibt es jemanden Mut es auch mal bei Hochwasser zu probieren!?







