Was ist eigentlich eine durchschnittliche Wurfweite?

Fliegenwerfen - wie geht das eigentlich? Wie kann ich meine Leine effektiver ausbringen und Fehler ausmerzen? Was hat es mit den AFTMA-Klassen auf sich? Was sind Spezial- und Trickwürfe? Fragen über Fragen! Hier könnt Ihr Euch gegenseitig helfen.

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MahiMahi
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Re: Was ist eigentlich eine durchschnittliche Wurfweite?

Beitrag von MahiMahi »

Hi troutcontrol,
ich verstehe auch net alles aber es ist doch gut wenn es LEUTE gibt die sagen jetzt ist aber SCHLUß !

Gruß
Harry
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Harald aus LEV
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Re: Was ist eigentlich eine durchschnittliche Wurfweite?

Beitrag von Harald aus LEV »

Royal Coachman hat geschrieben:Hallo!

Vo der durchschnittlichen Weite über den Weitenrekord bis zum Doppelzug, ich bin gespannt wie es weiter geht.

Tight lines
RC
Hallo Gebhard,
da hast Du Recht.
Aber so ist das mittlerweile mit vielen threads. Jemand stellt eine Frage die mehr oder weniger beantwortet wird und dann verselbständigt sich das Ganze.
Man könnte auch eigene threads aufmachen, aber so ist es halt einfacher, wenn auch nicht unbedingt überschaubarer. :D

Gruß
Harald
RFFS-
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Hardy
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Re: Was ist eigentlich eine durchschnittliche Wurfweite?

Beitrag von Hardy »

MahiMahi hat geschrieben:Hi troutcontrol,
ich verstehe auch net alles aber es ist doch gut wenn es LEUTE gibt die sagen jetzt ist aber SCHLUß !

Gruß
Harry
Habe ich bisher in keinem Post gelesen. Auch nicht in dem von Gebhard.
I use flies, Frederic M. Halford would be spinning in his grave.
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Re: Was ist eigentlich eine durchschnittliche Wurfweite?

Beitrag von Royal Coachman »

Hallo Hardy!

Ich werde mich hüten, "Schluß" zu sagen :roll:

tight lines
Gebhard
Der immer auf Seiten der Fische steht!
derstreeck
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Re: Was ist eigentlich eine durchschnittliche Wurfweite?

Beitrag von derstreeck »

Hallo. Kleines Update von mir.
Ich hatte mir das Guidline Kaitum Sett gekauft und viel geübt. Ich kam klar, habe Fische gefangen. Hatte dann ein Wochenende an einem Kurs mit einem jungen Guide teilgenommen. Der hat mir den Kopf freigemacht von allen Wurfregeln, die ich von englischen YouTube Videos hatte. Einfach nur bequeme Haltung der Rute mit Daumen nach oben, wenn man will. 11 Uhr bis 13 Uhr aber auch 10 bis 14 Uhr. Mach dir keinen Knoten ins Gehirn mit aller Kunst des Fliegenfischens, wenn du einfach nur entspannen und mal nen Fisch fangen willst. Kontakt, Beschleunigung, Stopp. So einfach. Stell dich seitwärts, dann siehst du, wenn die Schnur nach hinten gestreckt ist.

So mal die Tipps von Profis an Anfänger. Hat mir sehr geholfen.

Die Kaitum nicht ordentlich verpackt in der Autotür beschädigt. Etwas investiert und nun bin ich total glücklich mit meiner neuen Kombo, die sich so leicht wirft. Ich komme auch nicht viel weiter und fange auch nicht mehr aber es ist einfach entspannter. Wenn ne Regenbogenforelle springt, die noch in meiner theoretischen Wurfweite liegt, werfe ich dahin, ohne mir mein Gehirn oder meinen Arm zu verknoten.

Ich habe jetzt die Onki Vision 9’ #6 mit der Loop Evotec 95 #6 14 Gramm und denk auch nicht mehr über die Weite nach. Ich habe einfach ein gutes Gefühl.
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trutta1
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Re: Was ist eigentlich eine durchschnittliche Wurfweite?

Beitrag von trutta1 »

,,denk auch nicht mehr über die Weite nach. Ich habe einfach ein gutes Gefühl"

Genau ,,DER" richtige Weg!
Wenn Du Dich beim Fliegenfischen gut fühlst, Fische fängst und Du einfach einen schönen Tag hattest, ist alles super!

TL, Frank
Der Äschenflüsterer ( Leider hören nur noch wenige zu!)
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Re: Was ist eigentlich eine durchschnittliche Wurfweite?

Beitrag von Fliifi-Sepp »

Sehe das auch so wie Frank. Erst mal soll Fliegenfischen Freude bereiten. Das Auseinandersetzen mit den Wurftechniken kann dann mal später einfliessen, wenn man sich weiter entwickeln will. Und das soll auch entspannt erfolgen.

LG Sepp
troutcontrol
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Re: Was ist eigentlich eine durchschnittliche Wurfweite?

Beitrag von troutcontrol »

Gibt es neben dem persönlichen Empfinden eigentlich irgendwelche ernsthaften Untersuchungen, Erhebungen oder was auch immer über das Verhältnis Wurfweite / Länge des verwendeten Kopfes ?
Martin
Trockenfliege
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Re: Was ist eigentlich eine durchschnittliche Wurfweite?

Beitrag von Trockenfliege »

Was meinst du mit " ernsthaften Untersuchungen"?
Wissenschafliche Test mit Wurfrobotern oder jahrelange Erfahrungen guter bis sehr guter Werfer mit viel Erfahrung?

Meiner Erfahrung nach wirft man mit der langen Keule, die man max. lang in der Luft halten kann, am weitesten, siehe zB. die Wettbewerbe mit der XXD 5. Diese Weiten erreicht man kaum mit einer AFFTA konformen Kurzkeule der gleichen Klasse.
Aber natürlich werfen die in diesem Wettbewerb mit einem sehr hohen Keulengewicht von ca. 22m+ XXD.
Wenn man das gleiche Gewicht jetzt auf einen 9m SK komprimieren würde hätte man eine völlig andere Schnurklasse der Schnur.
Kann man mit einem SK von 9m mit dem gleichen Gewicht von 22m+ XXD auf 40m+?
Vergleicht man dann Äpfel mit Birnen?

Ich kann definitiv sagen: Mit einer AFFTA konformen Langkeule a la XXD werfe ich weiter als mit einem AFFTA konformen SK gleicher Klasse, selbst mit der gleichen Rute. Der SK wiegt dann aber viel weniger.

Wie kann man da vergleichbare Bedingungen schaffen?

LG
Reinhard
superfredi
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Re: Was ist eigentlich eine durchschnittliche Wurfweite?

Beitrag von superfredi »

Ich hab da kaum Erfahrungen, aber müsste die kompakte Form nicht besser sein ?
Sozusagen eine "Schnurolive" - wie kurz auch immer - (keine Bleiolive) müsste doch weiter fliegen beim Wurf - oder ? Ohne Vorfach und Fliege drann - rein theoretisch....
orkdaling
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Re: Was ist eigentlich eine durchschnittliche Wurfweite?

Beitrag von orkdaling »

Moin,
hatten wir das nicht schon mal, sogar Vergleiche mit WF,DT,SK wo mehrere Werfer mit allen Ruten/Leinen warfen?

Warum werfen die Profis bei nationalen und internationalen Meisterschaften , EH-Fliege-Distance mit der langkeuligen WF und nicht DT oder SK? Schon die Længe der Keule und noch mehr Leine kann man bei der WF in der Luft halten, dagegen kann man einen SK nur mit etwas Ueberhang werfen.
Dann muss dieser geschossene Kopf auch weitaus mehr an RL- Længe und natuerlich enthaltenes Gewicht mitziehen.
Auch bei DH egal ob 15ft Spey oder 18ft bei Spey o Rama werden deshalb keine bulligen Køpfe genutzt.
Der Vorteil des Kopfes gegenueber den lankeuligen Leinen ist aber der Transport høherer Massen und nateurlich bei Wind.
Darum gibt es ja fuer EH und DH Skagit-SK bzw integrierte Profile in Vollschnueren . Fuer etwas weniger grosse/fuellige Fliegen Scandi Køpfe.
Bei entsprechenden Bedingungen fliegen meine Vollschnuere weiter als die SK , die haben aber im Gegensatz zum SK (8-10m) Scandi (10-12m) bereits integrierte Køpfe mit 16-22m.
Und was ist nun die Durchschnittsweite - bei mir am Bach etwa bei 10-15m aber am Fjord ca 20-25 und am Fluss alles zwischen 10 und 30m.
Gruss Hendrik

Mach ich mir auch keinen Kopf darueber , die Fliege muss dort hin wo der Fisch ist.
Ich war in einer Fjordbucht, vielleicht 10-15 breiter 2m flacher Streifen, dann geht es steil nach unten auf ca10m.
Genau an dieser Kante entlang ziehen die Fische, da ist ja auch die Strømungskante bei Gezeitenwechsel - also Futter.
Und als ich so am schlachten von 2 Dorschen bin, mich nach vorn beuge, ein lautes pusten so das mir der Fisch fast aus den Hænden fællt.
Genau entland dieser Kante zogen die grossen Tuemmler, einer drehte sogar ein und kam auf weniger als 10m ran.
Wenn die so nah kommen weil der Wind aufs Ufer steht und Futter in die Bucht drueckt - warum ueber Wuerfe zum Horizont nachdenken!?

An anderen Stellen, wenn ich zwischen Schæren und Sandbænken fische oder in den ruhigen Zonen der grøsseren Bæche/Fluesse/Bergsee da muss aber die erwæhnte Expert Distance ran und die hat schon 21,5m Kopflænge, 15ft Vorfach, und etwas Running sollte auch noch folgen.
Trockenfliege
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Re: Was ist eigentlich eine durchschnittliche Wurfweite?

Beitrag von Trockenfliege »

superfredi hat geschrieben: 19.09.2022, 19:42 Ich hab da kaum Erfahrungen, aber müsste die kompakte Form nicht besser sein ?
Sozusagen eine "Schnurolive" - wie kurz auch immer - (keine Bleiolive) müsste doch weiter fliegen beim Wurf - oder ? Ohne Vorfach und Fliege drann - rein theoretisch....
Je mehr Schnurlänge man beschleunigen kann = viel Schnur in der Luft halten, desto weniger Schnur/Gewicht muss diese beschleunigte Schnurlänge noch zusätzlich in Bewegung setzen sich, um auf die Entfernung X zu kommen. Die lange Keule in der Luft zieht nicht so viel Schnurlänge hinter sich her, wie ein gleichschwerer SK, aber die Gesamtweite ist bei der XXD größer.

Am sinnvollsten ist es, für eine bestimmte Rute heraus zu finden, mit welcher Art Schwimmschnur man die größte Weite erreicht.
Dabei werden Schnurklassen nicht berücksichtigt, denn die lange Keule hat natürlich eine deutlich geringere Schnurklasse als der SK.
Und auch die Schnurgewichte fallen bei mir verschieden aus.
Mit der langen Keule halte ich mehr Gewicht in der Luft als mit der kurzen Keule, da die Bewegungsabläufe bei mir unterschiedlich sind:
Die kurze Keule kann ich schneller beschleunigen als die lange.
Ich habe da meine Erfahrung mit meinen 6er Ruten fürs Mefo-Fischen.
Da komme ich mit einer XXD weiter als mit einem SK mit Mono oder normaler RL.
Eine noch größere Weite würde ich erreichen, wenn ich die RL der XXD abschneiden und durch Mono ersetzen würde.

Das ist aber die Theorie auf der Wiese.
Zum tatsächlichen Mefo Fischen würde ich die XXD nicht nehmen, da das Fischen damit nicht so effizient ist wie mit einer kürzeren WF.
Das max. weite Werfen mit der XXD ist für mich Hochleistungssport und belastet vor allem meine Rutenhand stark.
Das macht man nicht den ganzen Tag lang.
Aber in der Frage ging es um die max. Weite.

Natürlich darf man auch nur Schnüre gleicher Dichte vergleichen, zB. nur schwimmende Schnüre.
Eine schnellsinkende Schnur gleicher Länge und gleichen Gewichts fliegt weiter als eine schwimmende wegen ihres geringeren Luftwiderstandes.

LG
Reinhard
orkdaling
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Re: Was ist eigentlich eine durchschnittliche Wurfweite?

Beitrag von orkdaling »

Moin,
- Zitat -
"Zum tatsächlichen Mefo Fischen würde ich die XXD nicht nehmen, da das Fischen damit nicht so effizient ist wie mit einer kürzeren WF."

Also der SK eignet sich fuer grøssere Fliegen besser, wie auch ein Skagit gegenueber Scandi oder WF mit langen Front Taper.
1.Aber , egal ob EH oder DH, wenn ich eine lange WF Keule oder halt einen DH-Long Belly fische dann entfællt das Strippen.
2. Aber , natuerlich nur dann wenn ich nicht bis vor die Fuesse strippen muss.
Im Beispiel - auch bei Mefo(Bafo kann es sein das ich die Bachmuendung auf der anderen Seite anwerfe oder Krautbænke, Steine und das der Bereich wo ich die Fischlein vorfinde sich auf einer fast gleichbleibende Distance befindet.
Die længere Keule hebe ich also nur ab und serviere neu - ohne jedesmal erst zu strippen und den Wurf neu auf zu bauen.
Mit jeder Rute kann ich also die gesamte Keulenlænge und etwas mehr sofort in diesem Bereich platzieren - sehr effektiv !
Strippen und ablegen sind also 2 paar verschiedene Møglichkeiten an die Mefo, die Bafo oder was auch immer heran zu kommen.
Lassen wir mal die Keulenlængen von EH 20m aussen vor, die man sicher nicht mit einem mal abhebt und ausbringt, aber bei EH elinen mit 12, 14, 16m ist das kein Problem.
Auch bei DH haben wir Køpfe von 6-8m(Skagit) oder halt 10-12m (Spey/Scandi) um Entfernungen/Standplætze in 25m an zu werfen, danach muss ich aber einstrippen und das sind nun mal Ø 10-15m "Einstripplænge".
Einen Long Belly 16-22m, vergleichbar mit einer WF mit langer Keule, hebe ich nur ab und werfe sofort wieder aus.(ohne strippen, ohne wedeln !)
Da wo ich schon fische, da strippt der andere noch !

Also Wurfweite, schiessen oder ablegen, all das ist doch sehr situationsabhængig zu betrachten.
Gruss Hendrik

Nachtrag, auch bei Floatern kann sich der grøssere Durchmesser positiv oder negativ auswirken.
Gegen-/Seitenwind ist klar, aber auch bei Rueckenwind und zu niedrigem Abwurfwinkel wird die Schnur nach unten gedrueckt.
Bei høherem Abwurfwinkel aber genau das Gegenteil. Darum ist die Leine bei Wettkæmpfen auch auf 3mm an der dicksten Stelle begrenzt.
troutcontrol
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Re: Was ist eigentlich eine durchschnittliche Wurfweite?

Beitrag von troutcontrol »

Bild

Wie sieht es hiermit aus?

1 Rute
1 Werfer
5 unterschiedliche Köpfe
1 identische kleine Fliege
1 identische RL
1 identisches Vorfach

Wasserwürfe, kein Wind und Platz ohne Ende .... (wie) macht sich die unterschiedliche Kopflänge bemerkbar ?
Martin
orkdaling
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Re: Was ist eigentlich eine durchschnittliche Wurfweite?

Beitrag von orkdaling »

Moin Martin,
weiss zwar nicht was das direkt mit durchschnittlicher Wurfweite zu tun hat, denn die sollte sich an den Bedingungen ørientieren die wir vorfinden bzw mit was wir fischen, welchen Køder wir fuer welche Fischart benøtigen usw. (darum die Beispiele oben)

Diese 5 verschiedenen Profile kønnten zB mit identischem Vorfach gefischt werden, ob es Sinn macht ist ein anderes Thema.
An den kuerzesten kann ich ein gewichtiges sinkendes Vorfach/Poly hængen aber gleiches wohl nicht an den Mid Spey.
Auch bei identischer Running hætten wir erhebliche Unterschiede. Wenn eine zu duenne an den kurzen verwendet wird dann neigt dieser zum Ueberschlag bzw kommt es zu Vertuedelungen der RL (auch um die Laufringe), dagegen kann die gleiche RL mit etwas længeren Køpfen problemlos gefischt werden. (Wære ein Thema fuer sich - welche RL eignet sich fuer welchen Kopftyp, welches Gewicht...)
Auch wird man wohl eher nicht nur 1 identische Rute nutzen da sich deren Eigenschaften (Aktion/Længe) mehr oder weniger gut fuer die 5 verschiedenen Køpfe eignen.
Gruss Hendrik

Quelle GL /Gockel uebersetzt : "Fliegenschnur ABC"

-Kurze Klumpen (Keulen)geben eine hohe Schnurgeschwindigkeit, sind aber nicht ideal für die längsten Würfe. Generell lässt sich sagen, dass eine Fliegenschnur mit kurzem Klumpen am besten in engen Angelsituationen mit eingeschränkten Möglichkeiten zum Rückschwung und kurzen oder mittleren Würfen bis 20m geeignet ist.
- Lange Klumpen geben dir eine gute Kontrolle bei weiten Würfen und besonders wenn du viel Schnur in der Luft hältst. Gleichzeitig erfordert es mehr blindes Werfen, um den ganzen Klumpen herauszuholen, und sie sind schwieriger zu handhaben, wenn es eng ist...

- Lange vordere Verjüngungen werden für Liner gewählt, die für filigrane Präsentationen vorgesehen sind. Eine lange Verjüngung verteilt die Energie und sorgt für ruhige und zarte Präsentationen der Fliege.
- Kurze vordere Verjüngungen sorgen für stärkere Projektionen, da die Energie aus dem Bauch der Rauchleitung stärker komprimiert wird. Solche Schnüre eignen sich daher für schwere oder große Fliegen mit viel Luftwiderstand.

Der Teil des Klumpens mit dem höchsten Liniendurchmesser und der höchsten Gewichtskonzentration wird als "Bauch" (Belly) bezeichnet.
Ein langer Bauch erhöht die Wurfweite und Präzision. Ein kurzer Bauch schießt besser und hat einen stärkeren Turnover, ist aber nicht so präzise.

Schießlinie
Wie der Name schon sagt, hat die Wurfschnur die Aufgabe, Ihnen zu helfen, weite Würfe zu erzielen, wenn Sie die Fliegenschnu loslassen. Die Schießschnur ist dünn und leicht, so dass die Energie im Klumpen beim Passieren der Rutenringe so wenig wie möglich beeinträchtigt wird. Je dünner die Schusslinie, desto weniger Reibung. Wenn die Angelschnur jedoch zu dünn ist, kommt es leicht zu Verwicklungen und Sie werden Probleme beim Aufwickeln der Fliegenschnur haben.
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