Plauderrunde Laksfischen

Das Forum der Lachs- und Meerforellenfischer, sowie aller Ostseeangler. Was geht, wann und wo? Auch hier gibt es sicher viel zu erzählen! Denn mal los!

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orkdaling
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Re: Plauderrunde Laksfischen

Beitrag von orkdaling »

Moin,
nee so æhnlich wie auf beiden Bildchen sieht es immer aus. Also was den Aufstieg angeht, im August ist halt nicht mehr mit den Mengen/Grøssen zu rechnen. Abe es werden immer noch Fische gefangen, nur halt noch abhængiger von den Wettereinwirkungen.
Wasserstand ist immer entscheident, man kann ja auch im Juli eine Woche mit extrem Niedrig oder Hochwasser haben.
Generell waren wir dieses Jahr besser dran als der Sueden, also das was wir Sueden nennen. Die Osloer hatten auch extreme Temperaturen wie in D.
Gleichzeitig hier nur 15 Grad, fuer Sonnenbader nicht so gut aber fuer die Fischlein schon.

Es gibt Jahre mit geringerem Grosslachsaufstieg (hængt ab vom Laichgeschaft, Winterauswirkung der Vorjahre und Bedingungen in den Fressgebieten), dann sieht es Anfang Juni nicht so gut aus. Es gibt aber auch Jahre mit sehr vielen Kleinlachsen die nur 1-2 Jahre im Meer waren und dann ist ziemlich viel Fisch im August am aufsteigen.
Da wir das aktuelle Wetter, die Bedingungen in den Fressgebieten nicht beeinflussen kønnen, læsst sich schlecht voraussagen wie es næchsten August aussieht.

Auch dieses Jahr waren wieder FF aus dem Forum hier, mitte August, und die hatten Erfolg.
Ok, wenn man sich nicht auskennt aber eine gute Einweisung bekommt ist es etwas einfacher.
Auch wenn man sich schlau macht welche Bedingungen herrschen/kønnen und nicht nur mit einer Ausruestung aufschlægt die irgendwer mal vor Jahren gebraucht hat, die irgendwo mal in einem Beitrag/Zeitschrift erwænht wurde.
Auch im August kann es sein das man auf Sink 3/5 oder aber auf Float/Interm. wechseln muss - von Tag zu Tag !

Kurz gesagt, wenn weniger aufsteigt, dann ist angepasstes Geræt noch viel wichtiger, dann klappts auch mit den Fischlein.
Gruss Hendrik
orkdaling
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Re: Plauderrunde Laksfischen

Beitrag von orkdaling »

Kleiner Nachtrag -Wasserstand Saison 2022
plot.gif
plot.gif (28.86 KiB) 1914 mal betrachtet
Wie man sieht - Saisonstart fiel bei mir ins Wasser.
Als dann das Wasser zurueck ging und in den oberen und mittleren Teilen der Orkla schon wieder fischbares Wasser war, sorgten einige kleinere Bæche immer noch fuer Eintrag mit Sedimenten (Tonfarben/Grau und andere mit dem typischen torffarbigen Wasser der Hochmoore.
Somit begann die eigentliche Saison fuer mich nach Aufræumungsarbeiten (einige angespuelte und umgefallene Bæume entfernt) genau zu Mittsommer 21.6. und das hab ich auch bis Mitte Juli durchgezogen.
Ok, die Wochen enden an anderen Fluessen mit Kind und Kegel verbracht , aber die letzte Juni und beiden ersten Juliwochen waren richtig gut.
Auch fuer hiesige Verhæltnisse ist es durchaus respektabel wenn man zu dieser Zeit auf einen Tagesschnitt von 1 Fisch kommt.
Wie man sieht, im August ging es hin und her. Ein Tag Sonne, næchster Tag Regen, dann wieder Sonne.
Der Wassserstand ænderte sich tæglich sogar innerhalb weniger Stunden immer um 10-20m3 und so war auch der Aufstieg zeitweisse gut und dann wieder nix. Man musste immer das ansteigende Wasser nutzen, der Tag mit Sonne und sinkendes Wasser war dagegen nur abends lohnenswert.
Ja und dann, nachdem ich mich ausgetobt hatte, bekam ich eine Gruppe 12-14 jæhrige , die ja alle SDtrecken des OJFF gratis befischen duerfen.
Die drei hatten zuvor einen 3 Tageskurs (EH/DH) bei einer der wohl bekannten Firma/Marke belegt, LTS.
Naja , dann ran ans Wasser und erst mal staunen das Strømung , Tiefe, rechtes und linkes Ufer, Sinkrate auch noch zu beachten sind.
Also wieder ueben, Unterhand, Double Spey, Schnur vorlegen mit Snapp oder Snake, ohje welch ein Unterschied mit Poly bzw 15ft Vorfach. Und die Shadows auf Platiktube werfen sich auch ganz anders als die Cascaden auf Kupfer, die einfach nicht hoch wollten bei genuegend Strømung.

Ok, eine Woch nur Training unter echten Bedingungen.
Zweite woche , weniger Wasser, waten auf die Sandbænke angesagt.
Und so sieht es aus wenn ein 13 jæhriger dann zu werke geht
296752799_1237252577030464_7721673731993681445_n.jpg
296752799_1237252577030464_7721673731993681445_n.jpg (46.95 KiB) 1910 mal betrachtet
Ach ja , 2 Augustwochen, 4 lachse gefangen - als Anfænger mit der DH.
Gruss Hendrik
orkdaling
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Re: Plauderrunde Laksfischen

Beitrag von orkdaling »

Moin,
hier mal ein Bildchen von Elveguiden zu den Fængen Orkla`22.
last ned (2).png
last ned (2).png (71.36 KiB) 1767 mal betrachtet
Das deckt sich mit meinem Geschreibsel von oben, den dort eingefuegten Bildchen.
Die Woche 27 . 4-10 Juli waren der Hammer, wer da nichts fing hat einiges falsch gemacht.
Das waren 977 Fische der nun insgesamt 6153 und 2 Tage stehen ja noch aus.

Meine beiden Lieblingsplætze waren (wiedermal) diese, der Einlauf zur Zone5, linksseitig Sandbank.
CIMG0366.JPG
CIMG0366.JPG (68.73 KiB) 1764 mal betrachtet
CIMG0396.JPG
CIMG0396.JPG (84.54 KiB) 1764 mal betrachtet
und etwas unterhalb auch linksseitig
43865986lh.jpg
43865986lh.jpg (71.23 KiB) 1764 mal betrachtet
und wie man sehen kann, diese Waldseite ist nun nicht der Renner fuer eine #9/10 oder #10/11 mit 15 oder gar 16ft.
Da waren Switch und DH 13ft in #7/8 angesagt.
Wenn man allerdings bei geeignetem Wasserstand von der anderen (der rechten Flusseite) kommend die Rinne die unter den Bæumen verlæuft watend befischt , na da kommt man gar nicht weit genug ran ohne das Gefahr fuer sie Standsicherheit besteht.
Von der rechten Seite also mit længeren Ruten, damit kann man die Leine auch besser an der gut sichtbaren Stromkante/Wanderweg halten.
Ja und warum Lieblingsplatz? Nicht nur weil die Fischlein an der Stromkante wandern, weil sie bei weniger Wasser (wie in den oberen Bildern) durch diese Rinne muessen, nee wenn es mal ueber Durchschnitt ist und die Gerøllablagerungen langsam verschwinden, dann steht dort niemand, hahaha.
Hier der Grund - um auf diese Ablagerung zu kommen muss ich erstmal vom rechten Ufer (ca. høhe Dunstwolke) durchwaten.
Das ganze bei 8 oder 10 Grad Wasser, bauchtief , schræg rueber ca 100m ueber Gerøllgrund, bis man knietief oberhalb der Sandbank steht und von dort aus das andere Ufer anwirft.
thumbnail (28).jpg
thumbnail (28).jpg (29.37 KiB) 1760 mal betrachtet
Was man sich nicht alles antut fuer ein Fischlein, haha.
So, nun noch 2 Tage, 16-20uhr, ohne Ruecksicht auf Gezeiten usw., denn meine zwei diesjæhrigen Lachs-Azubis wollen nach der Schule noch einen Fisch landen, die lassen einfach keine Ruhe.
Gruss Hendrik
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Re: Plauderrunde Laksfischen

Beitrag von troutcontrol »

Moin,
weißt du zufällig, wieviel Tages-, Jahres- und Jugendkarten (?) in dieser Saison für Gaula / Orkla ausgegeben wurden?
Hab nix gefunden....
Martin
orkdaling
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Re: Plauderrunde Laksfischen

Beitrag von orkdaling »

Moin,
nee duerfte auch schwierig sein, zwar muss sich jeder Fischer registrieren bevor er fischt https://www.bing.com/ck/a?!&&p=3ed79e76 ... 5vLw&ntb=1
damit hat man aber keine Uebersicht wie oft er am Wasser ist oder bei wem er Karten kauft.
Jugendliche fischen bei uns gratis, benøtigen keine Karte.
Gruss Hendrik
orkdaling
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Re: Plauderrunde Laksfischen

Beitrag von orkdaling »

Moin,
noch ein Nachtrag zur Frage von Martin.

Es gibt ja verschiedene Møglichkeiten des Kartenerwerbs. ZB ueber www.inatur.no oder ueber die Vereine ,natuerlich auch Karten von den Eigetuemern (Orkla hat 104 auf 85km fischbarer lachsstrecke). Dazu gibt es noch Ausgabestellen wie die Sportlæden, Tankstellen oder wie hier im Ort das Wirtshaus Fannarheim.
Also Kauf ueber www aber auch in Papierform fuer Tagestouristen. Diese (Tanke/Wirtshaus/Sportladen) muessen dann den Verkauf gegenueber den Vereinen/Eigentuemern nach der Saison abrechnen.
Sinn der gesamten Uebung ist es den Erwerb fuer Jedermann zu ermøglichen, fuer Jugendliche, fuer Touristen und diejenigen die mit der Technik nicht klar kommenbzw kein ipad haben.
Natuerlich gibt es auch fuer bestimmte Abschnitte , Fluesse auch Kartenobergrenzen.
Hat ein Eigentuemer nur eine bestimmte Anzahl Jahreskarten dann kann es schwer sein fuer eben diesen Abschnitt eine Karte zu bekommen da diese meist im voraus verkauft sind oder halt einen Teil als Tages- und den anderen Teil als Jahreskarte verkauft wird.

Das entscheidende Kriterium ist aber nicht der Verkauf von Karten ,also ob ich meine Saisonkarte tæglich (90) nutze oder nur wenige Wochentage.
Entscheidend ist ,wie man so schøn sagt, was am Ende raus kommt. Und das ist das "Gytebestandsmål" was auf deutsch mit Laichbestandsziel zu uebersetzen wære. Dies gibt an wieviel weiblicher Laichfisch nach der Saison im Fluss sein muss.

Ich mach`s mal einfach und lasse Gockel uebersetzen was Norske Lakseelver dazu schreibt:

>Das Ziel für den Laichbestand ist die Menge weiblicher Lachse, gemessen am Gewicht, die laichen müssen, damit die maximale Anzahl von Smolts jedes Jahr den Fluss verlässt. Die North Atlantic Salmon Conservation Organization (NASCO) hat dieses Bewirtschaftungsprinzip in ihre „Vorsorge“-Empfehlungen an Norwegen und die anderen Mitgliedsländer aufgenommen.<

>Laichbestandsziele sind ein modernes und wichtiges Instrument für die nachhaltige Bewirtschaftung von Wildlachsbeständen.
Für ca. 450 Lachsfluesse, und dies hat dazu beigetragen, die Gefahr zu verringern, dass wir all diese Bestände zu stark befischen.<

>Die Wasserläufe sind in vier Gruppen eingeteilt
Um das Laichpopulationsziel zu erreichen, werden die Lachsgewässer zunächst nach ihrer Produktivität in vier Gruppen eingeteilt. In unproduktiven Fließgewässern gibt es von Natur aus eine geringe Brutlachsdichte, und hier werden relativ wenige Rogner benötigt, um den Aufzuchtbereich mit Junglachsen zu füllen. Oft handelt es sich um kalte und nährstoffarme Fließgewässer
In ergiebigen Fließgewässern mit idealer Wassertemperatur, reichlich Nahrung und geeigneten Aufzuchtgebieten ist die Lachsbrutdichte hoch. Hier wird viel Rogen benötigt. In der am wenigsten produktiven Gruppe werden weniger als 1,5 Eier pro Quadratmeter benötigt. In der produktivsten Gruppe werden mehr als 5 Eier pro Quadratmeter benötigt.<

>Wenn wir wissen, dass weibliche Lachse 1.450 Eier pro Kilogramm ihres eigenen Körpergewichts ablegen können, und wir das Gebiet des Flusses kennen und zu welcher Gruppe der Wasserlauf gehört, können wir die Anzahl der Kilogramm weiblicher Lachse berechnen, die benötigt werden, um die zu erreichen Laichbestandsziel.<

>Beispiele aus einigen Flüssen
Alta hat ein Laichpopulationsziel, das etwas mehr als 12 Tonnen weiblicher Lachse entspricht, die am Ende der Saison im Fluss verbleiben.
Das Namsen-Wassereinzugsgebiet benötigt ungefähr 18,6 Tonnen weibliche Lachse.
Der Lierelva in Buskerud hingegen braucht nur etwa 500 Kilo.<

Nun ich wieder mit meinen Senf-
Wir wissen also das die Orkla ein Laichziel von 18911kg hat, wir wissen das der Fluss in der høchsten Produktivitætsstufe liegt , also 4-5 eier/m2 und wir wissen um die Grøsse des Flæche (lachsfuehrender Bereich). Ausserdem wissen wir das der Durschschnittslaichner Orkla und Gaula 4kg hat. Namsen dagegen nur 3,5kg oder die Kleinlachsfluesse nur 1,5kg.
Somit ist es eine einfache Rechenaufgabe wenn man weiss wieviel Fische ueber den elektronischen Fischzæhler gegengen sind.
In Fluessen wo es sowas nicht gibt, da muessen Taucher die Laichbetten und Fische zæhlen.
Sieht dann so aus https://www.bing.com/ck/a?!&&p=2c09ac78 ... MTM2&ntb=1

Wenn bereits in der Saison erkennbar ist das das Zeil nicht erreichbar ist, zB trockener Sommer und schlechter Aufstieg, dann muss gehandelt werden. Das ist møglich mit Kartenbeschrænkung, Verminderung Fangquote oder gar zeitweise Sperrung.
Und dann kann auch kein Eigentuemer mehr Karten verkaufen da die Sperrung auf Anraten von den ueberwachenden Instituten wie zB NINA (Norw. Inst. fuer Naturfoschung) erfolgt und durch Miljødirektoratet (Umweltministerium) verhængt wird.

Gruss Hendrik
troutcontrol
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Re: Plauderrunde Laksfischen

Beitrag von troutcontrol »

Merci!
Wenn du schätzen müsstest, wieviele Angler in der prime time täglich am Wasser sind ... 1000 bestimmt nicht.
500 ?
Oder eher 300 ?
Martin
orkdaling
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Re: Plauderrunde Laksfischen

Beitrag von orkdaling »

Na das werden wohl eher 300 sein, bei 85km fischbare Strecke.
Aber auch sehr unterschiedlich bzw abhængig vom Wasserstand bzw Kartenverkauf.
So gibt es ja Strecken wo die Leute in Rotation fischen aber auch Strecken wo sich 1 oder 2 Leute eine Zone fuer 1 Woche gemietet haben.
Rotation oft an den heiss begehrten Pools zu Anfang der Saison wo alle auf den Traumlachs hoffen, da steigen ja die stærksten auf.
ZB Eriksen, Ekli oder unsere Zone 6, da stehen dann schon mal 10 leute in der Schlange.
Aber es gibt eben auch "Exklusiv" Fischen, Zone gemietet, mit Heli angekommen, wenn sich nichts tut mal schnell zur Gaula aber zum Abendbrot wieder zurueck weil der Koch vom Hotel das Essen liefert.
Spæter, eigentlich die beste Zeit was den Aufstieg angeht Ende Juni/Juli sind es schon weniger am Wasser, im August stehe ich manchmal allein mit ein paar Jugendlichen nachmittags , vormittags sehe ich vielleicht mal einen Tourist vom nahe gelegenen Camping.

Wenn ich mal so ueberschlage, also unsere 3/4 ist die erste Zone - dort treiben sich zur besten Zeit vielleicht 4-5 leute rum, aber eben nur 2 Stunden vor Ebbe bis 2 Stunden nach Ebbe, wenn das Wasser im Fjord ansteigt bildet sich dort ein Rueckstau , kein Strom - nix mit Fliege.
Darum sind dort viele Wurmangler unterwegs.
Dann die zweite Zone ist Bakka/Spinnler 2-3 Leute max.
Zone 5 - hab ich noch nie mehr als 5 gesehen (ausser wenn wir Kurs mit einer Gruppe Kids machen, aber spæter in den Ferien/ kein hoher Wasserstand .
Darueber kommt Hotel Bårdshaug/Fandrem1 - die haben nur 5 Karten besser gesagt Ruten/Tag. Anschliessend eine Privatstrecke von 8 Einheimischen.
Dann Volden, Metli, Forve, Eriksen usw.
Forve hat 7 jahreskarten und 5 tageskarten, Metli vermietet die gesamte Strecke, meist Gruppen zu 5 Pers. im Juni und Tageskarten gibts im Juli/Aug. nur wenn was frei ist.
Also wenn ich mal am Fluss entlang fahre, selbst zur besten Zeit, auf den 5km zwischen Ortsteil Fannrem und Orkanger Zentrum sehe ich vielleicht 20 Leute mit der Rute stehen.
Klar oberhab bei Eriksen stehen dann 10 beidseitig verteilt, aber es gibt eben auch Strecken wo keiner 20.000 Kronen/woche zahlt, wo 1 Fischer allein steht.
Dann ist es ja auch so das besonders jetzt im Aug. im oberem Teil gefischt wird, da sind die Fische im Juni noch nicht oder nur wenig angekommen.
Also im Bereich Berkåk geht es spæter zur Sache - logisch so wie zB Mandal 1-2 zeitig gefischt wird und 4 dafuer 14 Tage længer offen ist.
Oder im Juli bei mir, alles was Beine und Ræder hat treibt sich im Urlaub rum. Wer noch da ist geht Fr/Sa Abend zur Party hahaha und ich stehe Sa/So-morgens allein am Wasser. Einheimische kommen abends nach der Arbeit.

Denke mal das 300 schon ein guter Durchschnittswert sind. Wir reden aber von der Zeit mit dem bestem Aufstieg.
Gruss Hendrik
Salmo.trutta
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Re: Plauderrunde Laksfischen

Beitrag von Salmo.trutta »

Hallo Hendrik,

danke für Deine Antwort, ich denke das ist dann der Situation in Irland eh recht ähnlich. Dadurch dass ich die Reise dienstlich machen kann, sollte ich die Gelegenheit wohl einfach nutzen - Pech mit dem Wetter kann man immer haben. Was das Gerät angeht bin ich mit den leichten Sachen gut ausgestattet, weil das in Irland ja zielführender ist. Daher wäre derzeit mit 15' #8-9 bei mir Schluss - reicht das? Ich wäre in der Region am Stjørdalselva unterwegs - hab schon gesehen, dass es da auch Nebenflüsse gibt wo man wohl auch mit 12' sein auslangen finden kann.
Wie gehe ich bezüglich Buchung vor? Es gibt scheinbar sehr viele Strecken. Ich könnte ein paar Tage früher anreisen und dann ausschließlich Fischen, später dann jeweils vor und nach der Arbeit ein paar Stunden.

Wäre für Tipps oder auch "eine gute Einweisung" sehr dankbar, gerne natürlich auch mittels PN.

Vielen Dank,

Tobias
orkdaling
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Re: Plauderrunde Laksfischen

Beitrag von orkdaling »

Moin,
Konkretes wohl besser per PN.
Allgemein, egal ob Stjørdal, Gaula, Orkla, Namsen oder andere grosse Fluesse, 15 oder16ft #10/11 oder 14ft #9/10 und die meist gefischen 13Fuesser in #8/9 wirst du an allen grossen Fluessen finden. Natuerlich auch vom Wasserstand abhængig. Das hat nichts mit der Kampfstærke zu tun.
Nee, wenn du einen Sinker bei 25m runter bringen willst, wenn du die Leine weit draussen fuehren musst usw. das macht man einfacher mit entsprechend starken Ruten. An gleicher Stelle kannst du aber bei weniger Wasserstand vielleicht mit 13ft #7 oder gar Switch und Einhand fischen.
Einfach gesagt, die Bedingungen entscheiden was du brauchst. 100m3 oder 30m3 sind doch ein gewaltiger Unterschied. Auch ob ich Einstænde oder Wanderwege auf 25m Entfernung habe oder eine Rinne 5m vor dem Ufer verlæuft.
Wie ich oben erwæhnte, mache Tage bin ich mit 16ft unterwegs und habe 100m weiter ueberhængende Bæume wo du weder im Scandi noch Spey werfen kannst sondern mit SW oder EH und verlagertem Winkel unter diese Bæume werfen musst, anders kommst du da nicht drunter.
Schau mal -passt wie Faust aufs Auge - 133cm/25kg mit EH und Red Frances https://www.fiskeavisen.no/wp-content/u ... 754609.jpg
Uebrigens im Heft 71 Fisch und Fliege , Lachsangeln - Glenda Powell
"Grundvoraussetzung fuer den Erfolg ist die richtige Ausruestung und wie wir die Fliege zum Fisch bringen. Dabei muessen wir auf die Grøsse der Fliege achten. Passend dazu suchen wir die Schnur aus. Als næchstes wæhlen wir die richtige Længe und Aktion der Rute fuer diese Aufgabe..."
Das deckt sich mit mein Geschreibsel, Fisch bestimmt welche Fliege in welcher Tiefe, welche Schur ich brauche um diese zu transportieren, die Sinkrate die ich benøtige und das alles entscheidet mit welcher Rute ich das anstellen kann.
Anders gesagt , ich brauche keine lange Rute um weiter zu werfen oder um grøssere Fische zu fangen.
Bessere Schnurfuehrung oder Long Belly sind ein wichtigerer Grund dafuer.

In allen Fluessen, eagl ob Irland oder Schweden oder ... kann viel oder weniger Wasser zu Saisonstart runter kommen, es kann 6 oder 8 oder bereits 10grad Wasser sein und das bestimmt ob die Fische am Grund, entlang Kanten wandern um Energie zu sparen oder ob sie im der Hauptstrømung unterwegs sind.

Die oft als Allround beschriebene 13ft 8/9# ist daher an vielen Fluessen zu gebrauchen, so wie man ueberall einen F/H/I und einen F/S1/S3 dabei haben muss - aber manchmal muss halt 3/5 ran und manchmal macht es ein Floater Long Belly mit`ner Micro Tube statt 12cm Shadow.

Buchung, na der Eine fischt an einer frei zugænglichen Strecke mit Tageskarte, der Andere leistet sich Exklusivfischen am eigenen Pool.
Einer zieht Wohnmobil vor, der Andere Hotel ...
Da kann man ja schlecht was zu sagen, das entscheidet ja jeder fuer sich.

Gruss Hendrik

Ach ja die Frances, genau so geliebt oder gehasst wie lange Sunrays.
Manchmal bringen es aber genau diese und alle anderen Wunderfliegen mit 5 verschiedenen Materialien, Kunstwerke, bringen weniger.
Da hab ich doch, nachdem die Jungs SW und DH einigermassen beherrschten, mal zwei Ruten mit verschiedenen Profilen fertig gemacht.
Eine EH mit SK von 8,5m fuer Ueberkopf und die ander Rute mit einer Spey Lite damit auch mal Switchcast geuebt wird, eigentlich aber um zu zeigen wie wichtig die verschiedenen Profile und Sinkraten sind.
Der Tag ziemlich sonnig, Wasser recht klar, schnelle flache Strecke ausgesucht und Frances/Rot/ Gr 12
2 Wuerfe und ein guter 5kg Lachs - so kanns gehen.
Wenn du mich aber fragen wuerdest welche Fliege man meist fischen sollte, logisch, da leicht torfiger Einschlag, schwarze Schwinge mit oranger Unterschwinge . Wird die Bruehe etwas treuber kommt eine mit etwas gelb zum Einsatz.
Und wenn es schønes klares Wasser ist dann sowas mickriges https://www.laksfluer.no/assets/img/102 ... image.jpeg
Aber, dann ist wieder mal nicht los , die Sonne scheint, man experimentiert, diesmal eine Frances in schwarz mit gelben Fuehlern dran und es macht Peng. Dort wo vorher Shadow und Cascade nichts brachten. So ist das mit den Fischlein, machen was sie wollen.
orkdaling
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Re: Plauderrunde Laksfischen

Beitrag von orkdaling »

Moin,
Saison beendet, hier mal was fuer die Statistiker- Orkla`22
31669,6kg
6239 Lachse (3.beste Saison seit Aufzeichnung in den Laksbørse)
485,3 kg
307 Meerforellen
Durchschnitt Lachs 5,1kg ( ca 1kg ueber Durchschnitt der Vorjahre)
C&R 66,3%

Gaula`22
34181,2kg , 6417 laks, C&R 65%

Stjørdal
10078kg , 2309laks, C&R 39%

Orkla 85km , Gaula 200km, Stjørdal 55km fischbare Lachsstrecke

Noch ein paar Bemerkungen auf Grund von Anfragen:
Nein ich arbeite nicht als Guide, wir (einige Mitglieder aus dem OJFF) geben aber Einweisungen an unseren Strecken fuer alle Interessierten und das ohne Bezahlung. Guiding an anderen Strecken ist møglich, da unterliegen wir aber den Bedingungen der Eigner, i.d.R. so um 800Nkr.
Wurfschule wird fuer Jugendliche im Rahmen des"Fiskesommer" (Art landesweites Ferienlager in Zusammenarbeit NJFF, der Kommunen, Ortsverbænde) Das ist gratis, so wie auch alle Jugendlichen landesweit bis 14 gratis fischen, manche Vereine sogar bis 18j.
Es gibt auch guenstige Familienkarten oder Beispiel HJFF / Hemne Jeger og Fisker -3 Fluesse in einer Nachbarkommune, da fischen alle Jugendlichen und Frauen gratis.

Noch was zur Ausruestung:
Natuerlich kann man mit der Allround-13ft8/9# die gesamte Saison an Orkla, Gaula, Stjørdal und anderswo fischen.
Aber egal wo, die Bedingungen kønnen sich sehr schnell ændern, besonders in trockenen Jahren fuehren Gaula und Stjørdal sehr wenig Wasser, sind aber auch sehr anfællig bei Starkregen/Gewittern in den Bergen.
Orkla kommt da etwas besser weg weil es 5 Regulierungsstufen gibt.
Dennoch schwankt der Wasserstand wæhren der Saison von der Mindestabgabe 25m3 bis 120 m3 , Durchschnitt liegt bei ca 55m3.
Selbst bei wenig Wasser gibt es schmale Passagen (10m) mit Weisswasser oder halt breite Passagen wie vor meinen Inseln mit 100m .
Es gibt felsige Ufer wo kein waten møglich ist aber eben auch Sand und Gerøllstrecken.
Diese unterschiedlichen Flussprofile, die unterschiedlichen Wasserstænde machen es eben møglich/notwendig das man von der Allround abweicht.
Jan Eric Granbo (das ist der Gaulapabst haha) fischt genau so mit EH #8 oder switch #6/7 wie auch mit 15,9ft10/11 und Leinen von meist F/H/I bis zu 4D Køpfen mit F/S3-Belly und S5/S7 Spitze.
Das was man in einschlægigen Zeitschriften liest - dort bauchst du eine #9/10 mit F/S3 - das sind immer nur "Momentaufnahmen" .
Die Saison kann mit 50m3 beginnen und das bei 6grad Wasser, dann brauche ich keine 16ft aber ich muss runter weil der (wechselwarme) Fisch dort Schutz suchend zieht. Die Saison kann aber auch mit Schmelzwasser beginnen, weite Wuerfe nøtig weil ich nicht waten kann, Schnur weit draussen an einer Stromkante fuehren - logisch da iat eine lange Rute besser geeignet.
Gleiches gilt im Sommer mit Niedrigwasser, es gibt Stellen da kann/muss ich die SW/EH seitlich verlagern um unter ueberhængende Bæume zu kommen, es gibt aber auch breite Rieselstrecken wo ich mit 16ft Rute und Long belly arbeite - nur sind das Floater mit langem Vorfach.
Egal ob grosser oder kleiner Fluss, egal ob Trøndelag oder Nord Norge und auch egal ob Schweden oder Island -je nach Wassertemperatur oder besser wie die Kørperfunktion/Zellen der Fische arbeiten- mal ist es eine Sinkschur/Tip, mal eine F/H/I oder auch nur ein Floater mit einer mickrigen Kupfer Tube nøtig damit der die Fliege in der richtigen Tiefe hælt.
Auch werden die Fliegen meist ueberbewertet. Auch wurst ob ich nørlicher, suedliche, østlicher unterwegs bin, die Grøsse der Fliegen, die Farben unterscheiden sich nicht. Grosse Sunray Shadows werden ueberall gefischt, genau so wie Cascaden oder Frances, da ist alles dabei von 12cm bis 3cm. Kunstwerke brauche ich seit Jahren nicht mehr, ein Shadow mit einer steiferen Unterschwinge und etwas længerem Ziegenhaar als Oberschwinge drauf reicht mir vøllig. Die steifere Unterschwinge nur damit die Oberschwinge nicht eintailt und die Unterschwinge wæhle ich nach Wasserfærbung aus, so wie bei allen anderen Fliegen auch.
Ok, es gibt Fluesse die sind kalt, klar , kommen aus felsigem Einzugsgebiet, Wasser sieht dort oft blæulich gruenlich aus - da ist eine schwarze Fliege mit blauem Einschlag (eagl ob Hechel oder Unterschwinge) angebracht.
Andere Fluesse (Wald/Wiese/Moor) haben Tee oder gar kaffefarbenes Wasser und ein orange Anteil ist vorteilhaft.
Ich hab auch oft nur die Tubeschlange gewechselt, hab transparente, orange, gelbe Schlæuche aber die Fliege selbst ist rein schwarz.
Damit keinen Fisch weniger bekommen als mit 10 Euro Tuben aus Tempelhund ,Affe, Jungle Cook, Pfauenfeder.
So ein Stueck auf die Tube , je nach Wasserfærbung, reicht mir vøllig aus https://www.veniard.com/images_products ... 9d237e.jpg
Auch benutze ich keine Angstdrillinge mehr, ein Einfachhaken reicht mir vøllig und ich hab weniger Aussteiger als frueher.
Kein eintailen bei langen Schwingen mehr, dafuer (denke ich) dringt die einselne Spitze tiefer ins harte Maul/Kiefer ein als die drei "Auflagepunkte".
Wenn die Fliege richtig genommen wird ist es eh Wurst, da hat man eher Probleme das sie zu tief sitzt.
Diese mickrigen 12mm Kupfer Tuben mit etwas gelb und orange gefærbten Eisbær drauf sind jedenfalls meine 1.Wahl wenn das Wasser fast klar bis leichten Teeeinschlag hat und niedriger bis mittlerer Wasserstand im Sommer .https://up.picr.de/44284438cp.jpg
Im Juni dagegen sieht es noch so aus https://up.picr.de/44284450nq.jpg
Ich glaube , wichtiger als die Kustwerke ist das die Fische Kontraste sehen kønnen, Farbe und Grøsse dem Wasser angepasst , aber noch viel wichtiger ist die richtige Lauftiefe die wir ueber die Sinkrate und das Profil erreichen.
Ruten, nein ich arbeite nicht fuer GL undn nicht fuer Scott auch wenn ich mit irgendwelchen leuten die diese verkaufen ab und an gemeinsam fische. Es ist aber ein gewaltiger Unterschied ob ich eine længer Keule fische oder was kurzes und dami wære ich bei der Aktion der Ruten.
Wieder nur als Beispiel . Ich ziehe mit einer 16ft 10/11# Lpxe los aber auch mit einer Lpx Chrome 15,9ft 10/11# - warum das nun wieder.
Die Lpxe (vorgænger) ist eine Kanone und ermøglicht mit Long Bellys im Spey stil zu werfen, sie schuettelt sich auch nicht wenn ich an einen F/S1/S3 mal einen Poly S5 hængen muss. Das macht dann mal 12,8m Kopflænge +10 oder 12ft Poly = ca 16m. Spey und Double Spey kein Problem-
Die Lpx Chrome hat aber eine andere Aktion, sie ist in Spitze und Mittelteil genau so wie es in der Produktbeschreibung steht - verwindungsfrei, Seitenstabilitæt. Damit kann ich zur Richtungsænderung viel schneller mit Snap und snake arbeiten - aber eben mit kuerzeren Køpfen gleicher Sinkrate/Gewicht.
Nicht anders sieht es bei einer Scott Switch im Vergleich zu einer Zpey Switch aus. Wæhrend die Scott mit Scandi Short hervorragend arbeitet kann ich der Zpey auch eine Vollschnur mit længerem Profil anbieten - und wir reden hier von gleicher Klasse, gleichem Gewicht bzw Sinkrate !

Und da wæren wir wieder beim Anfang meiner Schreiberei - Allround.
Klar ist man damit auch erfolgreich und wer nur 1mal im Jahr fuer 2 Wochen am Lachsfluss ist, wer mal an die Mørrum, mal an die Gaula ... reist ist damit auch gut aufgestellt.
Mir ist auch bewusst das man nicht solch einen Lachszirkus betreiben muss, das ist mein Hobby und damit verbringe ich jedes jahr 3 Monate.
Ich bin mir aber auch darueber bewusst und das sehe ich jedes Jahr, vielen FF werden Gerætschaften angedreht die absolut nicht passen, ueberdimensioniert sind oder einfach nur weil der Markt sich dreht, sprich Geld machen will.

Wie war das doch in den 60igern, Raimond Brooks nahm eine milchige Plastiktube, wickelte etwas Eichhorn drauf als Unterschwinge und oben drauf langes schwarzes Ziegenhaar - bis 80iger Patent drauf.
Heute gibt es die schønsten Varianten, mit allen møglichen Unterschwingen , mit Jungle Cook, mit Pfau mal zwischen den Schwingen, mal obendrauf. Schøn das es sowas gibt nur es muss halt dort hin wo der Fisch wandert - macht jede Allround, hahaha.

So , ich mach mal Schluss mit der Saison `22.
Spætestens wenn Schnee liegt und ich nicht mehr an den Fjord komme geht es wieder los mit neuen Fliegen, Schnueren hahahahaha
Gruss Hendrik
fliege1
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Re: Plauderrunde Laksfischen

Beitrag von fliege1 »

Hallo Hendrik
Heinz und ich möchten uns nochmal für deine vielen Information und der guten Führung am Pool 5 Bedanken.
Viel Erfolg an der Küste
Beste Grüße
Hagen

Ps: wir bleiben in Verbindung
Uwe Frey
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Re: Plauderrunde Laksfischen

Beitrag von Uwe Frey »

Hallo Laksfischer,

hier schreibt ein Bachforellen und Äschenfischer ;-)
Ich bin kommende Woche beruflich im Norden und werde Sa und So nutzen, um an der Konge Au bei Foldingbro (Dänemark) zu fischen.
Klar habe ich auch eine 8er wahlweise mit schwimmender oder sinkender Spitze und klar habe ich eine Menge Lachsfliegen aus Canada,
Irland und Schottland (die haben allerdings höchst selten einen Fisch gesehen).

Habt ihr vielleicht einen Tipp, mit welchen Fliegen und welcher Taktik ich es an der Konge Au auf Lachs oder Meerforelle versuchen kann?

Wäre super.

Vielen Dank
Uwe
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Re: Plauderrunde Laksfischen

Beitrag von orkdaling »

Mach dich beim dortigem Camping schlau, auch auf deutsch.
Sieht aber nicht gut aus denn wenn ich mir anschaue wie die Restquote aussieht, nur wenige Fische unter75cm offen.
Da ist eine Fahrt zur Ostseeseite wohl interessanter, Mefofischen.
Gruss Hendrik
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Arvin24
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Re: Plauderrunde Laksfischen

Beitrag von Arvin24 »

Hallo in die Runde,

Ich bin letzte Woche von Irland zurückgekommen,
Kurz gesagt Tolles Land, super Leute, sehr gutes essen und zum Lachsfischen erste klasse.

Linksverkehr ist wie nochmals Fahrschule machen..... sehr teuer :(

Aber ich habe 2 Lachse gefange.
DrowesLachs
DrowesLachs
IMG_0098.jpeg (724.17 KiB) 803 mal betrachtet
GalwayLachs
GalwayLachs
IMG_0138.jpeg (787.74 KiB) 803 mal betrachtet
Den ersten im Kächer (Drowes) habe ich eher aussortiert, der schwamm sehr apatisch an der Seite aber noch aufrecht ohne kraft und da habe ich den mit dem Kächer eingefangen, kaum Gegenwehr, nach kurzen betrachten der Kiemen habe ich unter dem Einschuss eines Reihers die infizierten Kiemen gesehen somit war klar der stirbt, demnach habe ich ihn getötet und das gemeldet da ich den Fisch nicht nach den Regeln auf der strecke gefangen habe, aber meiner meinung nach sortiert mann erst die angeschlagenen aus bevor mann die guten Fische in die Pfanne haut und so kamm es dann auch.:)

Den zweiten habe ich in Galway mit den Zweihänder auf ein eine sunray shadow in schwarz gefangen.
Und dazu habe ich noch einen Grösseren Lachs und mehrer kleinere verloren...
Meiner Meinung nach ist Galway sehr gut für den ersten Lachs, mann muss aber Glück haben und wahrscheinlich schlechte Bedingung das mann auf die strecke kann, da diese sonst überrannt ist.

Der Drowes ist dann eher im Spätsommer was für die Könner-kenner da werden 14-16 Fliegen an der 4er oder 5er gefischt auf Lachs
mit einer sehr feinen spitze. Ein Französischer Mitstreiter hat zwei Lachse beim Nymphen fischen verloren ...
1 Tag später hat er ein Lachs mit dem Wobler gefangen und sein kollege 1 tag später, das Wasser explodierte förmlich
Ein Lachs haben die noch verloren mit Rappala....
Ich finde an der einen Sache stösst mich die dünne Vorfachspitze, da wirklich grössere Fische da waren und es wurde unter 0.20mm gefischt ich meinte 0,16er hat er gesagt..... unnötig
Spinnfischen ...... mal fang die einen mal die anderen.......

Den Drowes werde ich nochmal im Frühjahr besuchen.... Herausforderung angenommen

Gruss
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