Maxcatch Nano +

Alles rund um Stärken & Schwächen, Marken, Klassen, Aktionen u.s.w. der für unser Hobby unverzichtbaren "Gerten" und "Schnuraufwickler". Du hast allgemeine oder spezielle Fragen, gute oder schlechte Erfahrungen zu bestimmten Gerätschaften mitzuteilen? Hier ist Platz dafür und Du bekommst die Antworten, die Du suchst...

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DerBerning
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Maxcatch Nano +

Ungelesener Beitrag von DerBerning »

Moin zusammen

Hat jemand von euch Erfahrung mit der Firma Maxcatch, insbesondere mit der Nano + ?
stillwater
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Re: Maxcatch Nano +

Ungelesener Beitrag von stillwater »

hallo Berning,

um welche Maxcatch Rute handelt es sich speziell - ich habe mehrere mir mal angeschafft (auch aus Neugier) und bin zufrieden.
U.a. habe ich die NanoNymph IM12 in 10 ft. Klasse 3 die sich m.E. aber idealerweise besser mit einer 4er Schnur werfen lässt. Ferner die V-Feather in Klasse 2 & 3 - ganz tolle Bachruten für kleines Geld sowie eine SkyHigh TipFlex IM12 in Klasse 3.
Welche Informationen benötigst Du denn - gerne auch als PN.

beste Grüße

Uli
Flymax05
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Re: Maxcatch Nano +

Ungelesener Beitrag von Flymax05 »

Hallo. Maxcatch hat Ruten in Preisklassen von ca. 30,-- bis 350,-- :shock: Die billigeren werden den Profi nicht überzeugen, obwohl selbst die brauchbar sind. Die Nano Serie gehört wie die Sky High zu den besseren Ruten die ihr Geld allemal Wert sind, zumal der Service bei Maxcatch auch sehr gut klappt, ganz im Gegensatz zu teuren Luxusmarken bei denen der Service, seit dem sie im Verbund wie Farbank, FFE, Pure Fishing sind, zu Wünschen übrig lässt ( vorausgesetzt die Rute wurde auch wirklich bei Maxcatch gekauft !!! ). L.G., viel Glück und tight lines
superfredi
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Re: Maxcatch Nano +

Ungelesener Beitrag von superfredi »

Hey
Erfahrungen ja - mit der Nano+ ---nein.
Scheinen noch besser in der Qualität zu sein und sind mit "NanoResin" Harz verklebt - was immer das auch heißt. Schwingt halt nicht so nach , ist "schneller" und leichter. Diese Ruten scheinen auch bessere Korkgriffe zu haben - halt bessere Qualität für etwas mehr Geld.
Ps - ich habe die "Farglory Nymph 9,6 - 11,0 ft / in Klasse #4
--- einfach kaufen --- !

Petri heil
Fred :smt039
Flymax05
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Re: Maxcatch Nano +

Ungelesener Beitrag von Flymax05 »

superfredi hat geschrieben: 15.06.2026, 17:43 Hey
Erfahrungen ja - mit der Nano+ ---nein.
Hallo. Jop die Farglory ist schon brauchbar, allerdings kein Vergleich zur Nano Nymph in 10 Fuss. Ich hab sie vor ca. 10 Jahren mal gekauft und bis heute tut das Ding seine Dienste klaglos, ohne sichtbare Abnutzungen. Allerdings sollte man eine Klasse drunter fischen denn meine 10´ #4 verträgt korrekt gewichtete Schnüre in der Klasse #5 problemlos. L.G. und tight lines Wolfgang
ThymaB
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Re: Maxcatch Nano +

Ungelesener Beitrag von ThymaB »

Hallo Uli und in die Runde,

ich spreche Dich, lieber Uli, speziell an, weil Du hier mitteiltest, die V-Feather zu besitzen. Kurze Länge 6‘ #1 wäre mein primäres Interesse. „Zur Not“ auch in #2, müsste dann aber die Skyhigh Small Creek sein.
Alternativ sind beide Gewichte in 6‘ auch durch das Ultralite-Modell abgedeckt; allerdings nur mittelschneller Blank, schnell wäre mir lieber.

1. Zunächst mal die Frage: Hast Du Deine V-Feather-Ruten oder auch sonstige Maxcatch gemessen, sind sie true-to-weight oder unterklassifiziert?
Maxcatch gibt mir die Auskunft, man lege Wert auf Beachtung der AFFTA-Norm und unterklassifiziere im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern nicht, aber wenn Du oder jemand sonst aus eigener Erfahrung dies bestätigen könnte, wäre das natürlich beruhigend. Denn Rückgabe ist dort ja nicht möglich.
Dass Maxcatch überhaupt antwortet, ist schon ein sehr positiver Unterschied zu anderen Herstellern, von denen ich überhaupt keine Antwort auf meine Anfrage zum optimalen Wurfgewicht jeweils kurzer, leichter Modelle bekam. Und dann machte Maxcatch sogar noch Angaben zu meiner Frage, mit welchem Verfahren sie das Gewicht ermitteln. Offenbar ist es weder Kyte noch 3,75°, sondern eine proprietäre Weiterentwicklung von CCS (das in seiner Originalversion bei mir selbst immer nur unsinnig niedrige Ergebnisse liefert); Maxcatch misst mit 1/30-Rutenlängen-Auslenkung, nicht wie Hanneman mit 1/3. 1/30 ist ungefähr die Hälfte der 3,75°-Auslenkung, allerdings im Ergebnis doch etwas mehr, weil 3,75° nur auf die freie Rutenlänge bezogen wird und Maxcatch wie bei CCS die Gesamtrutenlänge heranzieht.
Jedenfalls ist diese offene Kommunikationspolitik –insbesondere im Unterschied zur Konkurrenz- bemerkenswert und durchaus vertrauenerweckend, aber evtl. Bestätigung durch tatsächliche Rutenbesitzer ist noch besser…

2. Hast Du Dir andere Rollenhalter draufgemacht? Denn die V-Feather hat offenbar in allen, auch in Deinen längeren #2- u. #3-Modellen, bloße Schiebehalter, die Skyhigh bei 6‘ leider auch.
Meine prinzipiellen Erfahrungen und die von Bekannten mit solchen Haltern sind übel, da sind Rollen auch mal im Wasser gelandet. Was kein Wunder ist, woher soll dauerhaft fester Grip kommen? Hier dürfte selbst auf dem Kork-Spacer der Skyhigh der Grip unzureichend sein, auf dem Holzuntergrund der V-Feather wohl erst recht.
Könnte insofern für mich vielleicht die Entscheidung für die Ultralite sein, die zwar die preislich tiefste ist, aber seltsamerweise Schraubhalter hat.
Andererseits müsste Austausch der Schiebehalterungen gegen Skeleton-Schraubelemente möglich sein, oder?
Bei der Skyhigh noch am einfachsten, das vorhandene obere Element unter dem Korkgriff verbliebe und nur unten käme Uplock-Zeug auf den Spacer. Bei V-Feather könnte man ein Downlock-Element vor den Ring am unteren Korkgriffende schieben und festkleben.
Voraussetzung ist immer der Endkappenaustausch. Mit heißem Wasser soll wohl die Kappen-Entfernung, so las ich, meist funktionieren...

Infos/Erfahrungen hochwillkommen, hoffentlich auch für Berning, der ja nicht nur bzgl. der Nano+ fragte.
Jedenfalls lieben Dank und TL,
Tobias
ThymaB
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Re: Maxcatch Nano +

Ungelesener Beitrag von ThymaB »

... noch einfacher als mit Rollenhaltereinbau wäre wohl, die Endkappe von der Rute zu entfernen (u. bei V-Feather auch den Schiebering) u. dann eine Druckfeder passenden Innendurchmessers und Länge über den Spacer zu stülpen. Dann Endkappe wieder drauf (bei V-Feather vorher noch den Schiebering wieder rein), und dann hat man sichernden Federdruck, bei V-Feather von oben gegen den Schiebering u. bei Skyhigh von unten gegen den Schiebering; Federinnendurchmesser wird wohl ca. 16mm sein müssen...
Tobias
stillwater
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Re: Maxcatch Nano +

Ungelesener Beitrag von stillwater »

hallo Tobias,

also zum V-Feather - Schieberollenhalter gibt es für mich eine einfache pragmatische Lösung (sieht dann leider nicht mehr ganz so nett aus): ich stülpe einfach ein Stück passenden Fahrrad-Schlauch über den Schiebering (etwa gut doppelt so breit wie der Ring) drüber und das hält! Fahrradschläuche benutze ich in fast allen Größen, sogar zu verschiedenen "Rutenanlässen", sehr praktisch und sogar die dünnen Rennrad-Schläuche werden benutzt. Wenn man keinen zu Hand hat geht man in die boomenden Fahrrad-Service-Center bzw. Fachgeschäfte und fragt nett nach ausgesonderten Schläuchen (aber ohne die neueren mit der repair-Flüssigkeit!). Einziger Nachteil er macht Kork unansehnlich wenn eine Rute transport- bzw. aufbaumäßig länger zusammengefügt ist.

Zu den Schnurklassen: ich fische fast alle meine MaxCatch Ruten eine Klasse höher als angegeben und komme damit gut klar. Lediglich die Skyhigh TipFlex in 8.4 ft #3 wird auch in 3 geworfen. Die Berechnungen find ich zwar interessant sind mir aber auch ein bisschen zu kompliziert - besser ist auszuprobieren wie man klar kommt. Ein Kollege ist übrigens auch der gleichen Meinung wie ich - der hat eine 4er NanoNymph und wirft bzw. fischt diese in 5.

Preis/Leistungsverhältnis bei der V-Feather ist schon sehr gut und ein wenig erinnert sie mich vom Design an meine Orvis Helios I.

Hoffe, ein wenig weiter geholfen zu haben.

beste Grüße

Uli
ThymaB
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Re: Maxcatch Nano +

Ungelesener Beitrag von ThymaB »

Hallo Uli,

ganz lieben Dank für die Info zur Klassifizierung, das bestätigt mich im Verdacht, den ich hier im Post schon etwas gewonnen hatte, dass die Klassen vielleicht doch eher eins zu tief sind.
Also lieber mit #1 gehen (V-Feather) als #2 (Skyhigh). Denn mehr als tatsächliche/echte #2 wollte ich in diesem Fall nicht, und die Skyhigh könnte dann wohl doch eine echte 3 sein.

Und die Fahrradschlauch-Idee ist genial! An breite Gummis hatte ich auch schon mal kurz gedacht, aber halt normale Haushaltsgummis, die nicht stark genug und nicht stabil hinter bzw. vor dem Ring verankerbar wären. Schlauch ist die Lösung.
Aussehen ist für mich zweitrangig, eine Rute darf natürlich gerne schön anzusehen sein, aber in erster Linie ist sie ein Arbeitsgerät. Die Funktion hat Vorrang und muss stimmen, sonst hat man an noch so schöner Optik keine Freude. Eine Schraubendruckfeder zwischen Griff und Schiebering wäre übrigens auch keine Schönheit gewesen...

Werde also die V-Feather #1 bestellen, hat ja wohl ziemliche Lieferzeit. Die Skyhigh hat den noch knackigeren Blank, insofern schade, aber wie gesagt: #2 dürfte wohl eher #3 sein, wo ich nicht hin will.

Nochmal danke und LG,
Tobias
stillwater
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Re: Maxcatch Nano +

Ungelesener Beitrag von stillwater »

hallo Tobias,

danke für die Blumen und ich habe Dir eine PN geschickt.

beste Grüße

Uli
ThymaB
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Re: Maxcatch Nano +

Ungelesener Beitrag von ThymaB »

Hallo Uli,

danke, aber bei mir ist nichts angekommen.
Systemprobleme?
Ich las einen Post betr. sogar Abstürze wg. KI und all solchem Mist...

LG,
Tobias
stillwater
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Re: Maxcatch Nano +

Ungelesener Beitrag von stillwater »

hallo Tobias,

hm, eine Sendebestätigung vom FFF habe ich aber bekommen - wollte Dir u.a. ein Bild von dem Gummiring am Schieberollenhalter senden.
Schick Du mir doch einfach eine PN und ggf. Tel-_Nr, wg. whattsapp.

beste Grüße

Uli
ThymaB
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Re: Maxcatch Nano +

Ungelesener Beitrag von ThymaB »

Hallo in die Runde,

vielleicht ist noch jemand an einem weiteren Feedback zu Maxcatch-Ruten interessiert.
Wobei ich nur für die gestern bei mir eingetroffene 3-teilige V-Feather 6‘ #1 sprechen kann, die äußerlich einen tadellosen Eindruck macht.
Die Problematik des bloßen Schieberollenhalters ist hier schon angesprochen worden, stillwaters Fahrradschlauch-Lösung ist eine einfache Abhilfe. Falls mich doch noch die Bastelleidenschaft packen sollte, wäre —wie ich schon weiter oben ansprach— eine Schrauben-Druckfeder die einfachste Lösung: mit zum Spacer-Durchmesser der V-Feather (17mm) passendem Innendurchmesser und einer Federrate, die bei zusammengedrückter Federlänge zwischen Griff und Schiebering von rund 2cm einen Wert um 10N erbringt (also ca. 1kg, was ich als ausreichend vermute, um den Schiebering verlässlich am Rollenfuß zu halten, und was den Druck auf die Endkappe nicht zu groß macht).

Jetzt zum Wichtigen.
Ich hatte, da hier von vorzugsweise 1 Klasse höherer Schnurbestückung einiger Maxcatch-Ruten gesprochen wird, vorsichtshalber #1 geordert, um dort zu landen, wo ich hin wollte: mittlere oder obere #2.
Das ist leider nicht geglückt, wobei ich hier messtechnisch berichte, was aber erfahrungsgemäß sehr gut zutreffende Information für die (optimale) Schnurwahl gibt; abweichende Ergebnisse des praktischen Ruteneinsatzes erwarte ich daher aus Erfahrung nicht.
Detailausführungen zu den Messmethoden erspare ich mir, um den Post nicht aufzublähen. Wer sich auskennt, braucht es sowieso nicht, und ansonsten finden sich Infos im Internet.

1. 3,75°-Messung (Reim/Matschewsky) ergibt rund 6,5g. Also eine mittlere AFFTA-Klasse #3.

2. Kontroll-Messung per Verfahren Al Kyte (das zwar bei längeren Ruten zunehmend unterklassifiziert, weil es die dort für denselben Auslenkungswinkel zunehmenden Auslenkungsgewichte in seiner Quotientenbildung g/inch durch die dann auch höheren Auslenkungsdistanzen faktisch neutralisiert; aber bei kurzen Ruten wie hier 6‘ spielt dieser Fehler noch kaum eine Rolle):

Bei zwei verschieden großen Rutenauslenkungen unterhalb der bei Kyte geltenden Maximalauslenkung von 10% der freien Rutenlänge (hier 15,7cm) ergeben sich Werte von 1,59 bzw. 1,61g/inch.
Also die obere Grenze der AFFTA-Klasse #3, denn #3 ist bei Kyte der Bereich 1,4-1,6g/inch.

3. Die 15°-Gewichtsmessung zur Rutenaktion (Matschewsky) ergibt rund 30,2g und somit einen 15°/3,75°-Gewichtsquotienten von rund 4,65.
Demnach eine Rute im unteren Bereich der mittelschnellen Aktion (schnell ist ab 4,8 aufwärts).

Fazit: Maxcatch unterklassifiziert leider hier bei der V-Feather #1 deutlich, und die beworbene schnelle Aktion liegt offenbar auch nicht vor.
Schade, Ziel nicht erreicht, s.o.
Aber kein Beinbruch, und selbstverständlich gelten immer Toleranzbereiche der Schnurwahl, d.h. die Rute wird sich mit Gewichten unterhalb von 6,5g immerhin noch passabel fischen lassen.
Beispiel: Eine Rio Mainstream Trout DT #6 (11,5g für 30‘) wird die Rute noch einigermaßen akzeptabel laden, auch wenn die Schnur im bei mir typischen anglerischen Einsatz einer 6‘-Rute —nämlich um 4-5m Ladungslänge— nicht viel über 5g an die Rute bringt (vorne 2,1m Taper, also leichterer Schnurbereich).

Aber wenn man wirklich optimal im Bereich von #2 arbeiten möchte, wie ich es anstrebte, muss man offenbar heutzutage eine Rute haben, für die der Hersteller #0 oder besser #-1 veranschlagt.
Weiß jemand, wo es 0 oder -1 zu kaufen gibt?

TL, Tobias
superfredi
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Re: Maxcatch Nano +

Ungelesener Beitrag von superfredi »

Na wenn's wieder recht preiswert sein soll - beim Schineesen gibt es zB.diese Rute hier:
Aventik Ultra Light Fliegenrute 6'1'' 0/1WT

Den Link hab ich nicht verlinkt, weil er Ellen lank ist.....
Trockenfliege
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Re: Maxcatch Nano +

Ungelesener Beitrag von Trockenfliege »

Wenn eine Fliegenrute sich mit sehr wenig Schnurgewicht tief flexen soll, muss sie oberhalb des Griffs einen sehr dünnen Durchmesser haben.
Bei 6´Länge sollte der bei max. 6mm liegen, besser drunter. Vor allem, wenn es sich um eine Kohlerute handelt.
Allein daran lässt sich eine Rute/blank schon mal ganz gut einschätzen.
Ich habe zB. einen Glasblank, der bei 6´Länge mit der Schnurklasse 1 angegeben ist. Allerdings hat das Blankende einen Durchmesser von 10,8mm.
Da der Händler die Blankdaten angegeben hat, war schon klar, daß das keine 1 sein konnte. Er ist eher eine#3+.
Dagegen hat TAC HiFlex Glasblank in 6´#3 (eher eine #2) am untersten Blankende nur 8,2mm. Der ist deutlich niedrigklassiger als o.g. #1 Blank.

Ich habe 2 kurze Kohleruten, 6´und 6,5´, die tatsächlich #2/3 sind. Beide 4-teilig und O/U Verbindung.
Die Agility Rise #3 ist 5,2mm und die Greys 7mm dick oberhalb des Griffs.
Die 2-teilige Fenwick HMG 6´ #"4" - tatsächlich 2/3 - ist 6mm oberhalb des Griffs.
Ein 8´Kohleblank - angeblich #1 - hat zwar wirklich eine sehr weiche Spitze, mit der sich sehr leichte Schnüre werfen lassen, ist aber in der unteren Hälfte ziemlich kräftig und bewältigt bestimmt auch höhere Klassen. Die hat 7,5mm oberhalb des Griffs.

Der Außendurchmesser AD macht viel aus für die Steifigkeit, unabhängig von der Wandstärke.
Wenn die Wandstärke bei einem gegeben AD von zB. 8mm nach innen wächst, erhöht das mehr die Bruchlast als die Steifigkeit.

LG
Reinhard
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