Daran besteht schon länger kein Interesse mehr, also lasst uns da weitermachen wo wir grade dransind !Hallo ihr Poster
Eine Frage meinerseits: Besteht noch Interesse diesen Thread in seiner Ursprünglichen Form weiterzuführen ? Wenn ja, dann gibt es die Möglich keit einen anderen Thread zu eröffnen um denen die am ursprünglichen Thema interesiert sind die " Egotrips" Persönlicher Standpunkte zu ersparen, die offensichtlich nicht mehr mit dem Eingangsthema zu verbinden sind!!
Der Bissanzeiger, ein notwendiges Attribut ?
Moderatoren: Maggov, Forstie, Michael., Olaf Kurth
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FatShark
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Hallo,
Wenn das deine einzige Definition für Fliegenfischen ist, fände ich das sehr schade. Ich meine, da hast du eine Menge Facetten entweder noch nicht entdeckt, oder bewusst ausser acht gelassen ...
LG,
Olaf
die Fliege sehe ich auch oft nicht mehr, aber du siehst doch auf jeden Fall den Stieg (Biss)?FatShark hat geschrieben:Ich benötige beim Midgesfische mit Trockenfliegen kleiner #20 einen Bissanzeiger, da ich die Fliege leider icht mehr sehe, auch nicht auf 4 Meter Entfernung.
Deswegen brauch ich zb. bei dieser Art Trockenfliegenfischen einen Bissanzeiger da ich den Biss nicht mehr Wahrnehmen kann.
Vieles was sich noch über das Gewicht der Fliegenschnur werfen lässt, kann man auch schon locker mit der Spinnrute werfen. Mit ner 6'er WF aufwärts kann ich ganz locker einen kleinen Spinner im Switchcast fischen. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch an die Blechfliege ...Bernd Ziesche hat geschrieben:Solange sich das Ganze über das Gewicht der Fliegenschnur werfen lässt, und man auf Naturköder verzichtet Cool , ist es eine Art des Fliegenfischens für mich.
Wenn das deine einzige Definition für Fliegenfischen ist, fände ich das sehr schade. Ich meine, da hast du eine Menge Facetten entweder noch nicht entdeckt, oder bewusst ausser acht gelassen ...
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Olaf
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Bernd Ziesche
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FatShark
Nicht unbedingt erkenne oder sehe ich diesen, je nach Wasserturbolenzen. Aber auf verdacht die Fliege aus der drift zu ziehen nur weil man "Vermutet" das die Fliege nun in dem Bereich des gestiegenen Fisches sein könnte ist mir zu ungenau, zumal wenn es sich wie bereits erwähnt um scheue Fische Handelt und man nur diesen oder noch nen 1/2 Wurf zur Verfügung hat.die Fliege sehe ich auch oft nicht mehr, aber du siehst doch auf jeden Fall den Stieg (Biss)?
Hans Eiber fischt zB. die Nassfliege (als Emerger) mit einem Bissanzeiger, dafür verwendet er ca. 15cm vor der Fliege einen Poly oder Wollfaden.
Man kann, man kann , immer wieder lese ich "man kann" natürlich kann man viel machen, und auch viel so interpretieren das es einem grade passt, ach "kann man" geschickt Regeln umgehen, aber das trifft auch immer auf beide Seiten zu, "man kann" man muss es aber nicht !
Ich kenne viele Stippfischer mit den 12-14 Meter langen Stecken, die sich auf Treffen gegenseitig messen, was meint ihr was dort derzeit ein tred ist ? Als Köder verwenden viele eine Rote Mückenlarven Imitation, eine Fliege.
"Man kann" das nun Akzeptieren oder nicht gut heißen, da dort 2 ursprüngliche Angeltechniken zusammen gelegt werden.
Jede Seite kann nun Schrein, die Puristen des Stippfischens, und die Puristen des Fliegenfischens, und die die es nicht Stört, sitzen am Wasser und fangen Fische.
In diesem Sinne,
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Maggov
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Hi Tom,sedge111 hat geschrieben:
Folglich hast Du recht, dass eine Reduktion auf das pure Fangen von Fischen unserer Passion sicher nicht gerecht wird. Jedoch wäre das Verbot oder das Nichtverwenden eines Bissanzeigers doch wirklich nicht eine geeignete Massnahme um jemanden die "wahre" Fazination des Fliegenfischens zu erschliessen.
ein ganz wichtiger und richtiger Punkt. Ein Verbot des BA führt sicherlich nicht dazu dass sich eine Einstellung ändert oder die Wünsche auf einmal nicht mehr da wären. Eventuell könnten sie dazu beitragen indem derjenige gezwungen wäre die Bisse alternativ zu erkennen und dann feststellt dass man auch durchaus ohne BA erfolgreich fischen kann.
Da wir ja schon häufiger miteinander diskutiert hatten habe ich bei Dir auch nicht diese Einstellung vermutet. Das nur der Vollständigkeit halber.
Ein Patentrezept für eine Minderung des Fangdrucks habe ich leider nicht.
LG
Markus
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Maggov
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Hi Bernd,
vielen Dank für die nette Antwort - ich denke wir sind und waren beinander was die Verwendungsmöglichkeiten und Auslegungsvarianten des BA sind.
Die Frage warum BAs verwendet werden bzw. diese notwendig im Sinne von grundsätzlich unabdingbar sind erschließt sich für mich nicht über die Erklärung dass manche Situationen einen BA erfordern.
LG
Markus
vielen Dank für die nette Antwort - ich denke wir sind und waren beinander was die Verwendungsmöglichkeiten und Auslegungsvarianten des BA sind.
Die Frage warum BAs verwendet werden bzw. diese notwendig im Sinne von grundsätzlich unabdingbar sind erschließt sich für mich nicht über die Erklärung dass manche Situationen einen BA erfordern.
LG
Markus
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felix
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Hat das jemand behauptet?Maggov hat geschrieben: bzw. diese notwendig im Sinne von grundsätzlich unabdingbar sind erschließt sich für mich nicht über die Erklärung dass manche Situationen einen BA erfordern.
Nichts im Leben ist ultimativ notwendig, jeder agiert anders - ich denke, dass es keinen Angelkollegen gibt, der das Fischen einstellen würde, wäre der Bissanzeiger nicht "erfunden". Der Mensch würde sich ja sicher auch nicht erschiessen, wäre das Rad noch nicht erfunden...
Servus Felix
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Hallo Bernd,
ich habe auch das Fischen mit der Fliegenrute gemeint. Mit einer WF6 kan ich eine 4,5g Tungsten fischen, also könnte ich auch problemlos einen 5g Spinner damit fischen.
Ich denke daran sieht man, das eine rein technische Definition für "Fliegenfischen", oder ein allgemeingültiges Regelwerk leider immer zu kurz greift.
Ob Bissanzeiger oder nicht, kann und sollte man diskutieren. Ich habe auch welche in der Weste und habe sie früher sehr viel verwendet. Heute nur noch sehr selten. Ich würde keinen schief anschauen, wenn er mit Bissanzeiger fischt. Empfinde es aber persönlich als Weiterentwicklung wenn man irgendwann ohne auskommt.
Ich glaube das ist auch der Punkt den Markus und Gebhard vertreten, der eine etwas radikaler als der andere
.
Ich denke Fliegenfischen hat sich auch über die Jahre gewandelt. Letzendlich ist es das, was wir alle darunter als gemeinsamen Nenner verstehen und am Fluss praktizieren. Danach richten sich ja auch die Regularien der Vereine und Verbände. Das obliegt auch externen Faktoren wie Fischbestand, Befischungsdruck usw.
Wir können auch an den Flüssen alles freigeben: Nach dem Motto, mach halt dran was geht und Hauptsache es hängt an einer Fliegenrute und Fliegenschnur ...
Das würden die Gewässer wohl kaum verkraften. Man erinnere sich nur an die Geschichte des Tiroler Hölzl.
Also ich denke es macht Sinn, sich trefflich über gewisse Techniken beim Fliegenfischen zu streiten. Hier ist doch viel Information rübergekommen und wir haben uns nur selten im Ton vergriffen
Gerade für Anfänger sollte aber auch deutlich werden, das es mit steigender Erfahrung auch ein Leben ohne BA geben kann und das gar nicht so schlecht ist.
LG,
Olaf
ich habe auch das Fischen mit der Fliegenrute gemeint. Mit einer WF6 kan ich eine 4,5g Tungsten fischen, also könnte ich auch problemlos einen 5g Spinner damit fischen.
Ich denke daran sieht man, das eine rein technische Definition für "Fliegenfischen", oder ein allgemeingültiges Regelwerk leider immer zu kurz greift.
Ob Bissanzeiger oder nicht, kann und sollte man diskutieren. Ich habe auch welche in der Weste und habe sie früher sehr viel verwendet. Heute nur noch sehr selten. Ich würde keinen schief anschauen, wenn er mit Bissanzeiger fischt. Empfinde es aber persönlich als Weiterentwicklung wenn man irgendwann ohne auskommt.
Ich glaube das ist auch der Punkt den Markus und Gebhard vertreten, der eine etwas radikaler als der andere
Ich denke Fliegenfischen hat sich auch über die Jahre gewandelt. Letzendlich ist es das, was wir alle darunter als gemeinsamen Nenner verstehen und am Fluss praktizieren. Danach richten sich ja auch die Regularien der Vereine und Verbände. Das obliegt auch externen Faktoren wie Fischbestand, Befischungsdruck usw.
Wir können auch an den Flüssen alles freigeben: Nach dem Motto, mach halt dran was geht und Hauptsache es hängt an einer Fliegenrute und Fliegenschnur ...
Das würden die Gewässer wohl kaum verkraften. Man erinnere sich nur an die Geschichte des Tiroler Hölzl.
Also ich denke es macht Sinn, sich trefflich über gewisse Techniken beim Fliegenfischen zu streiten. Hier ist doch viel Information rübergekommen und wir haben uns nur selten im Ton vergriffen
Gerade für Anfänger sollte aber auch deutlich werden, das es mit steigender Erfahrung auch ein Leben ohne BA geben kann und das gar nicht so schlecht ist.
LG,
Olaf
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Hallo Fatshark,
Nach einer #20 Midge steigt im wirklich turbulenten Wasser wohl kaum eine Forelle, das lohnt sich für den Fisch aufgrund der negativen Energiebilanz nicht?
In ruhigen bis leicht turbulenten Zügen, konnte ich die Stiege immer sehr deutlich erkennen. Selbst mit unbeschwerten Nymphen oder versunkenen Emergern hatte ich da kaum Probleme ...
Verstehe mich nicht falsch, Ich finde das nicht schlimm, da eine kleine Styroporkugel dran zu machen, denke nur es ist zusätzlicher Aufwand und kann evtl. auch eine gewisse Scheuchwirkung haben.
LG,
Olaf
Das passt aus meiner praktischen Erfahrung nicht zusammen.FatShark hat geschrieben:Nicht unbedingt erkenne oder sehe ich diesen, je nach Wasserturbolenzen.die Fliege sehe ich auch oft nicht mehr, aber du siehst doch auf jeden Fall den Stieg (Biss)?
Ich benötige beim Midgesfische mit Trockenfliegen kleiner #20 einen Bissanzeiger, da ich die Fliege leider icht mehr sehe, auch nicht auf 4 Meter Entfernung.
Nach einer #20 Midge steigt im wirklich turbulenten Wasser wohl kaum eine Forelle, das lohnt sich für den Fisch aufgrund der negativen Energiebilanz nicht?
In ruhigen bis leicht turbulenten Zügen, konnte ich die Stiege immer sehr deutlich erkennen. Selbst mit unbeschwerten Nymphen oder versunkenen Emergern hatte ich da kaum Probleme ...
Verstehe mich nicht falsch, Ich finde das nicht schlimm, da eine kleine Styroporkugel dran zu machen, denke nur es ist zusätzlicher Aufwand und kann evtl. auch eine gewisse Scheuchwirkung haben.
LG,
Olaf
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posti
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Re: Der Bissanzeiger, ein notwendiges Attribut ?
Grüß Euch,
lange hab ich jetzt bloß mitgelesen und mir zu der einen oder anderen Wortspende so meine Gedanken gemacht.
Ich erlaube mir daher, jetzt doch auf die Eingangsfrage zu antworten, und den ganzen übrigen Thread ganz bewusst zu überspringen - zu entbehrlich sind für mich so manche Zeilen.
2 einigermaßen gesunde Augen, das Gefühl meiner Finger, das "blubb" beim Äschenstieg, die Spitze meiner Flugschnur, den oberen Teil des Vorfaches, Veränderungen der Wasseroberfläche, die Trockenfliege, etc....
Bissanzeiger die ich als Pose verwenden könnte, lehne ich allerdings entschieden ab. Das ist mir zu einfach .Von Fangmaximierung halte ich nichts, denn ausnahmslos jeder Fisch, dessen Biss ich nicht mit meinen Methoden erkennen kann, war halt nicht für mich bestimmt So einfach ist das.
Ob ich ein Purist bin? Keine Ahnung, das ist mir auch sch..egal. Ich hab einfach Freude am Fliegenfischen, und bin stolz, dass ich es geschafft hab, mir selbst die Latte ein wenig höher zu legen, und trotzdem erfolgreich zu sein.
Ausserdem hab ich das Fliegenfischen von Anfang an OHNE BA gelernt. Ich hab also nicht die geringste Erfahrung mit diesen Teilen - ich werde das auch nicht mehr ändern.
Ob es mich stört, wenn andere diese fallschirmartigen, unsinkbaren BAs verwenden? Ganz klares: NEIN. Einfach deshalb, weil diese an den Gewässern, an denen ich die Ehre hab zu fischen, niemand verwendet. Teils weil sie dort ohnehin verboten sind, teils weil sie - aus welchen Gründen auch immer - ganz einfach nicht verwendet werden.
Auch wenn mein Eingangsstatement vielleicht auf einen Trockenfliegenpuristen schließen ließe: ich verwende natürlich Trockenfliegen, Nassfliegen und Nymphen.
In folgender Reihenfolge:
Plan A: Trockenfliege
Plan B: Nassfliege
Plan C: Nymphe, auch schonmal mit Goldkopf
Plan D: Jause im Gastgarten und ein schönes Bierchen mit lieben Angelfreunden.
Auch ich angle im Spätherbst mit kleine Midges <20. Aber ich persönlich wäre nie auf die Idee gekommen - bloß weil ich diese Winzlinge nicht direkt sehen kann - auf einen Fallschirm zurückzugreifen. Mit Sicherheit hab ich schon einige Bisse deshalb versäumt - who cares? Aber diejenigen, die ich erkannt hab (das waren nicht wenige), haben mir große Befriedigung und Freude gebracht. Nicht mehr und nicht weniger erhoffe ich von den Stunden am/im Wasser. Und wenn ich dann mal einen Fisch tatsächlich mitnehme, so schmeckt der umso besser
Wer allerdings seinen Erfolg bloß über die Anzahl der gefangenen Fische definiert, verzichtet meiner Meinung nach auf die wirklich schönen Augenblicke. Aber jeder so wie er will.
So einfach und entspannt sehe ich die Sache mit dem BA.
lange hab ich jetzt bloß mitgelesen und mir zu der einen oder anderen Wortspende so meine Gedanken gemacht.
Ich erlaube mir daher, jetzt doch auf die Eingangsfrage zu antworten, und den ganzen übrigen Thread ganz bewusst zu überspringen - zu entbehrlich sind für mich so manche Zeilen.
Ob ich Bissanzeiger verwende? Aber natürlich!magallan hat geschrieben:O.K, wie schauts aus? Ist der Bissanzeiger ein adäquates Utensil im Sinne der Puristen oder nur grobes Beiwerk bei der Ausführung unserer so speziellen Flugangelei ? Ein Thema zu dem selbst ich eine besonders ambivalente Beziehung habe...
Gruss Heiko
2 einigermaßen gesunde Augen, das Gefühl meiner Finger, das "blubb" beim Äschenstieg, die Spitze meiner Flugschnur, den oberen Teil des Vorfaches, Veränderungen der Wasseroberfläche, die Trockenfliege, etc....
Bissanzeiger die ich als Pose verwenden könnte, lehne ich allerdings entschieden ab. Das ist mir zu einfach .Von Fangmaximierung halte ich nichts, denn ausnahmslos jeder Fisch, dessen Biss ich nicht mit meinen Methoden erkennen kann, war halt nicht für mich bestimmt So einfach ist das.
Ob ich ein Purist bin? Keine Ahnung, das ist mir auch sch..egal. Ich hab einfach Freude am Fliegenfischen, und bin stolz, dass ich es geschafft hab, mir selbst die Latte ein wenig höher zu legen, und trotzdem erfolgreich zu sein.
Ausserdem hab ich das Fliegenfischen von Anfang an OHNE BA gelernt. Ich hab also nicht die geringste Erfahrung mit diesen Teilen - ich werde das auch nicht mehr ändern.
Ob es mich stört, wenn andere diese fallschirmartigen, unsinkbaren BAs verwenden? Ganz klares: NEIN. Einfach deshalb, weil diese an den Gewässern, an denen ich die Ehre hab zu fischen, niemand verwendet. Teils weil sie dort ohnehin verboten sind, teils weil sie - aus welchen Gründen auch immer - ganz einfach nicht verwendet werden.
Auch wenn mein Eingangsstatement vielleicht auf einen Trockenfliegenpuristen schließen ließe: ich verwende natürlich Trockenfliegen, Nassfliegen und Nymphen.
In folgender Reihenfolge:
Plan A: Trockenfliege
Plan B: Nassfliege
Plan C: Nymphe, auch schonmal mit Goldkopf
Plan D: Jause im Gastgarten und ein schönes Bierchen mit lieben Angelfreunden.
Auch ich angle im Spätherbst mit kleine Midges <20. Aber ich persönlich wäre nie auf die Idee gekommen - bloß weil ich diese Winzlinge nicht direkt sehen kann - auf einen Fallschirm zurückzugreifen. Mit Sicherheit hab ich schon einige Bisse deshalb versäumt - who cares? Aber diejenigen, die ich erkannt hab (das waren nicht wenige), haben mir große Befriedigung und Freude gebracht. Nicht mehr und nicht weniger erhoffe ich von den Stunden am/im Wasser. Und wenn ich dann mal einen Fisch tatsächlich mitnehme, so schmeckt der umso besser
Wer allerdings seinen Erfolg bloß über die Anzahl der gefangenen Fische definiert, verzichtet meiner Meinung nach auf die wirklich schönen Augenblicke. Aber jeder so wie er will.
So einfach und entspannt sehe ich die Sache mit dem BA.
Mit herzlichem Gruß
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Royal Coachman
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zuletzt
Hallo Freunde !
Ich möchte nochmals wiederholen, was im ganzen Thread untergangen ist:
es ist überhaupt nichts gegen Bißanzeiger ein zu wenden, wenn sie nicht als Pose umfunktioniert werden. Ob jemand einen gefärbten Loop, einen
Wollfaden oder eine kleine Styroporkugel am Ende der Flugschnur hat ist auch für mich alles ok. Was ich nicht ok finde, wenn mit dem hochaufschwimmenden Bißanzeiger die Tiefe der tungstenbeschwerten Nymphe eingestellt wird.
tight lines
RC
Ich möchte nochmals wiederholen, was im ganzen Thread untergangen ist:
es ist überhaupt nichts gegen Bißanzeiger ein zu wenden, wenn sie nicht als Pose umfunktioniert werden. Ob jemand einen gefärbten Loop, einen
Wollfaden oder eine kleine Styroporkugel am Ende der Flugschnur hat ist auch für mich alles ok. Was ich nicht ok finde, wenn mit dem hochaufschwimmenden Bißanzeiger die Tiefe der tungstenbeschwerten Nymphe eingestellt wird.
tight lines
RC
Der immer auf Seiten der Fische steht!
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FatShark
Ich glaube, da ist der Hund begraben. Demnach ist dann der BA wenn er die Tragkraft der Nymphe besitzt, und ich die Tiefe nicht mehr über die VF länge einstelle, sonder wie bei meinem Midgefischen den BA so einstelle das die Nymphe die Tiefe erreicht und der BA alles Trägt wirklich ein Posenfischen.es ist überhaupt nichts gegen Bißanzeiger ein zu wenden, wenn sie nicht als Pose umfunktioniert werden. Ob jemand einen gefärbten Loop, einen
Wollfaden oder eine kleine Styroporkugel am Ende der Flugschnur hat ist auch für mich alles ok. Was ich nicht ok finde, wenn mit dem hochaufschwimmenden Bißanzeiger die Tiefe der tungstenbeschwerten Nymphe eingestellt wird.
Aber wie groß müssen den dann die BA´s sein, ne größere TU wiegt doch bestimmt schon mal 1g. ??
Ich bin den ganzen Thread davon ausgegangen das die BA´s fürs Nymphenfischen sind am Ende der Flugschnur oder am Verbinder befinden, und bin nicht davon ausgegangen das diese auf der VF angebracht sind.
Und da müssen wir ehrlich sein, hat RC und Maggov recht, das es Posenfischen ist.
-
Maggov
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Hi Fatshark,
vielen Dank für das letzte Posting - jetzt sind wir absolut beinander.
Es gab in der Fliegenfischen einen Test zu Bissanzeigern (vor nicht allzu langer Zeit) dort wurden Mini-Ballons, Plastikkugeln und StyroporBAs vorgestellt die problemlos eine Nymphe mit einem 4mm-Tungsten-Kopf tragen. Genau von dieser Art der BAs und der Benutzung wie Du sie jetzt erkennst sprechen wir.
Niemand will Dir einen Wollfaden oder auch einen Luftballon absprechen wenn Du ihn zu reinen Bissanzeige benutzt.
Das Motiv warum ich unbedingt keinen Biss verpassen will wurde ebenfalls eingebracht und hinterfragt. Hier war die Herleitung: Ich verwende einen Bissanzeiger weil ich Angst habe (Vorsicht provokativ geschrieben) einen Biss zu verpassen (passt auch auf Deine Midges).
Gegeben dass es sich nicht um eine absolut herrausfordernde Situation - auch für erfahrene Fischer - handelt ist die Erklärung für mich die Erfolgsmaximierung beim Fang von Fischen.
Deshalb hatten Gebhard und ich einen Unterschied beim Motiv Fischen zu gehen festgestellt wenn jemand von Haus aus BAs benutzt vs. der Leute die "mal" einen verwenden aber irgendwann die Herausforderung darin suchen möglichst einfach einen Fisch zu fangen, nicht den leichtesten Weg zu gehen oder eben einfach nur die Zeit am Wasser geniessen egal ob was quantitatives rauskommt oder nicht.
Olaf hat es ebefalls toll zusammengefasst - vielen Dank
LG
Markus
P.S: und ja, auch ich gehe Fischen um Fische zu fangen
vielen Dank für das letzte Posting - jetzt sind wir absolut beinander.
Es gab in der Fliegenfischen einen Test zu Bissanzeigern (vor nicht allzu langer Zeit) dort wurden Mini-Ballons, Plastikkugeln und StyroporBAs vorgestellt die problemlos eine Nymphe mit einem 4mm-Tungsten-Kopf tragen. Genau von dieser Art der BAs und der Benutzung wie Du sie jetzt erkennst sprechen wir.
Niemand will Dir einen Wollfaden oder auch einen Luftballon absprechen wenn Du ihn zu reinen Bissanzeige benutzt.
Das Motiv warum ich unbedingt keinen Biss verpassen will wurde ebenfalls eingebracht und hinterfragt. Hier war die Herleitung: Ich verwende einen Bissanzeiger weil ich Angst habe (Vorsicht provokativ geschrieben) einen Biss zu verpassen (passt auch auf Deine Midges).
Gegeben dass es sich nicht um eine absolut herrausfordernde Situation - auch für erfahrene Fischer - handelt ist die Erklärung für mich die Erfolgsmaximierung beim Fang von Fischen.
Deshalb hatten Gebhard und ich einen Unterschied beim Motiv Fischen zu gehen festgestellt wenn jemand von Haus aus BAs benutzt vs. der Leute die "mal" einen verwenden aber irgendwann die Herausforderung darin suchen möglichst einfach einen Fisch zu fangen, nicht den leichtesten Weg zu gehen oder eben einfach nur die Zeit am Wasser geniessen egal ob was quantitatives rauskommt oder nicht.
Olaf hat es ebefalls toll zusammengefasst - vielen Dank
LG
Markus
P.S: und ja, auch ich gehe Fischen um Fische zu fangen
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Hardy
moin moinFatShark hat geschrieben:...
Ich glaube, da ist der Hund begraben. Demnach ist dann der BA wenn er die Tragkraft der Nymphe besitzt, und ich die Tiefe nicht mehr über die VF länge einstelle, sonder wie bei meinem Midgefischen den BA so einstelle das die Nymphe die Tiefe erreicht und der BA alles Trägt wirklich ein Posenfischen.
...
Ich bin den ganzen Thread davon ausgegangen das die BA´s fürs Nymphenfischen sind am Ende der Flugschnur oder am Verbinder befinden, und bin nicht davon ausgegangen das diese auf der VF angebracht sind.
Und da müssen wir ehrlich sein, hat RC und Maggov recht, das es Posenfischen ist.
Für diese Erkenntnis, die man eigentlich schon aus dem ersten RC-Post hätte erkennen können (müssen?) braucht es 8 Seiten Fred. Respekt!
Aber zur Ehrenrettung der Poster sei angemerkt, dass auch durchaus lesenswerte Gedanken darunter waren.
Groetjes
Hardy






